Luavera

Sicher sammeln

Heilpflanzen-Doppelgänger

29 geprüfte Verwechslungs-Paare aus der deutschen Sammelpraxis. Pro Paar drei Merkmale, mit denen du sicher unterscheidest.

29Paare geprüft
8mit Lebensgefahr

Lebensgefahr — niemals verwechseln

8
Lebensgefahr

Bärlauch vs. Herbstzeitlose

Allium ursinum · Colchicum autumnale

Bärlauch

Bärlauch

VS
Herbstzeitlose

Herbstzeitlose

So unterscheiden Sie sicher:
  • Rosette ohne Stiel = Herbstzeitlose
  • Kein Knoblauchgeruch = keine Ernte
  • Fleischige, steife Blätter = Herbstzeitlose
Blatt
Bärlauch-Blätter sind einzeln, weich, auf dünnem Stiel. Herbstzeitlose schiebt im Frühjahr mehrere Blätter in einer Rosette ohne Stiel direkt aus dem Boden, fleischig und steif.
Geruch
Bärlauch riecht nach Knoblauch. Herbstzeitlose ist geruchlos.
Stiel
Bärlauch hat einen zarten, dreikantigen Blattstiel. Herbstzeitlose hat keinen Stiel, Blätter umfassen sich scheidig.
Blüte
Bärlauch blüht weiss im Frühjahr. Herbstzeitlose blüht rosa-violett erst im Herbst, wenn keine Blätter da sind.
Standort
Bärlauch in schattigen Laubwäldern. Herbstzeitlose auf feuchten Wiesen und Weiden, selten im Wald.
Lebensgefahr

Wiesen-Kerbel vs. Gefleckter Schierling

Anthriscus sylvestris · Conium maculatum

Wiesen-Kerbel

Wiesen-Kerbel

VS
Gefleckter Schierling

Gefleckter Schierling

So unterscheiden Sie sicher:
  • Stielflecken = Schierling
  • Mauseurin-Geruch = Schierling
  • Behaarter Stiel + aromatisch = Wiesen-Kerbel
Blatt
Wiesen-Kerbel: weich, matt, fein gefiedert, würzig-aromatisch. Schierling: ähnlich aber kahl, glänzender, feiner geteilt, streng riechend.
Geruch
Wiesen-Kerbel aromatisch-würzig. Schierling widerlich nach Mauseurin.
Stiel
Wiesen-Kerbel: grüner, behaarter, gerillter Stiel ohne Flecken. Schierling: kahler Stiel mit rötlichen Flecken.
Blüte
Beide weiße Dolden. Wiesen-Kerbel früher im Jahr (Mai), Schierling ab Juni, insgesamt schlankere Dolden mit Hüllchen.
Standort
Wiesen-Kerbel an Wiesen, Wegrändern, Waldrändern. Schierling an Gräben, Ruderalstellen, feuchten Böschungen.

Verwechslungs-Saison: Jun

Lebensgefahr

Süßdolde vs. Gefleckter Schierling

Myrrhis odorata · Conium maculatum

Süßdolde

Süßdolde

VS
Gefleckter Schierling

Gefleckter Schierling

So unterscheiden Sie sicher:
  • Anisgeruch = Süßdolde
  • Stielflecken = Schierling
  • Große glänzende Früchte = Süßdolde
Blatt
Süßdolde: weiche, farnartig gefiederte Blätter, oft mit weisslichen Flecken, riechen stark nach Anis. Schierling: ähnlich gefiedert, aber kahl-glänzend, feiner geteilt.
Geruch
Süßdolde duftet intensiv nach Anis/Lakritz. Schierling stinkt nach Mauseurin.
Stiel
Süßdolde: gerillt, weich behaart, grün. Schierling: kahl, mit rötlich-purpurnen Flecken.
Blüte
Beide weiße Dolden. Süßdolde: große schwarze, glänzende, scharf gerippte Früchte (bis 2 cm). Schierling: kleine, unscheinbare, runde Früchte.
Standort
Süßdolde an frischen Wiesen, Gärten, Bergwiesen. Schierling auf Ruderalstellen, Wegrändern.

Verwechslungs-Saison: Mai, Jun, Jul

Lebensgefahr

Gewöhnlicher Beinwell vs. Roter Fingerhut

Symphytum officinale · Digitalis purpurea

Gewöhnlicher Beinwell

Gewöhnlicher Beinwell

VS
Roter Fingerhut

Roter Fingerhut

So unterscheiden Sie sicher:
  • Blätter am Stiel herablaufend = Beinwell
  • Große röhrige Blüten = Fingerhut (giftig)
  • Rau borstig = Beinwell
Blatt
Beinwell: länglich-lanzettlich, deutlich rau behaart, am Stiel herablaufend. Fingerhut: eiförmig, weich filzig behaart, Blattunterseite graugrün, Blattrand fein gekerbt.
Geruch
Beinwell riecht gurkenartig-erdig. Fingerhut geruchlos.
Stiel
Beinwell: kantig, rau borstig, Blätter laufen am Stiel herab (geflügelt). Fingerhut: rund, weichhaarig.
Blüte
Beinwell: hängende violett-rosa oder weiße Glockenblüten in Wickeln. Fingerhut: große, röhrig-glockige purpur-rosa Blüten in einseitswendiger Traube, innen gefleckt.
Standort
Beinwell an feuchten Wiesen, Gräben. Fingerhut auf sauren Waldlichtungen, Böschungen, Kahlschlägen.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul

Lebensgefahr

Wilde Möhre vs. Gefleckter Schierling

Daucus carota · Conium maculatum

Wilde Möhre

Wilde Möhre

VS
Gefleckter Schierling

Gefleckter Schierling

So unterscheiden Sie sicher:
  • Rote/purpurne Flecken am Stiel = Schierling
  • Mauseurin-Geruch = Schierling
  • Schwarzer Mittelpunkt in Dolde = Wilde Möhre
Blatt
Wilde Möhre: fein gefiederte Blätter, riechen nach Möhre. Schierling: ähnlich gefiedert, aber feiner und dreifach zerteilt, riechen unangenehm nach Mauseurin.
Geruch
Möhre riecht beim Zerreiben süßlich nach Karotte. Schierling riecht streng, widerlich, mausartig.
Stiel
Wilde Möhre hat einen grünen, behaarten Stiel ohne Flecken. Schierling hat einen kahlen Stiel mit rötlich-braunen bis purpurnen Flecken.
Blüte
Wilde Möhre: weiße Dolde, meist mit einer schwarzen Einzelblüte in der Mitte, Hüllblätter gefiedert. Schierling: kleinere, laxere weiße Dolden ohne Mittelpunkt.
Standort
Möhre auf trockenen Wiesen und Böschungen. Schierling an feuchten, stickstoffreichen Stellen, Wegrändern, Gräben.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul, Aug

Lebensgefahr

Bärlauch vs. Maiglöckchen

Allium ursinum · Convallaria majalis

Bärlauch

Bärlauch

VS
Maiglöckchen

Maiglöckchen

So unterscheiden Sie sicher:
  • Geruchstest: Knoblauch = Bärlauch
  • Einzelstiel pro Blatt = Bärlauch
  • Matte, weiche Blattoberseite = Bärlauch
Blatt
Bärlauch hat je einen einzelnen, weichen Blattstiel pro Blatt; Maiglöckchen trägt zwei Blätter, die gemeinsam aus einer Scheide kommen, und wirkt steifer und glänzender.
Geruch
Bärlauch riecht beim Zerreiben deutlich nach Knoblauch. Maiglöckchen ist geruchlos.
Stiel
Bärlauch-Blattstiel ist dreikantig und matt. Maiglöckchen hat keinen eigenen Stiel pro Blatt, die Blätter stehen aus einer gemeinsamen Scheide.
Blüte
Bärlauch: weißer sternförmiger Dolden-Blütenstand. Maiglöckchen: hängende weiße Glöckchen an einseitswendiger Traube.
Standort
Beide in krautigen Laubwäldern, oft am gleichen Standort. Maiglöckchen wandert stärker an Waldränder und Böschungen.

Verwechslungs-Saison: Apr, Mai

Lebensgefahr

Giersch vs. Gefleckter Schierling

Aegopodium podagraria · Conium maculatum

Giersch

Giersch

VS
Gefleckter Schierling

Gefleckter Schierling

So unterscheiden Sie sicher:
  • Dreikantiger Stiel = Giersch
  • Rote Stielflecken = Schierling
  • Doppelt dreizählige Blätter = Giersch
Blatt
Giersch: doppelt dreizählig (9 große Fiederchen), kahl, weicher Petersiliengeruch. Schierling: viel feiner, mehrfach gefiedert, bis fadenförmig, kahl-glänzend.
Geruch
Giersch riecht beim Zerreiben möhrig-würzig, leicht wie Petersilie. Schierling stinkt mausartig.
Stiel
Giersch: dreikantig, hohl, gerillt, kahl, grün. Schierling: rund, kahl, purpurrot gefleckt.
Blüte
Giersch: flache weiße Dolden. Schierling: weiße Dolden, schlanker, nicht so flach, Früchte gerippt.
Standort
Giersch in Gärten, Waldrändern, schattigen Böschungen. Schierling an feucht-schattigen Ruderalstellen.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul

Lebensgefahr

Spitzwegerich vs. Wolliger Fingerhut

Plantago lanceolata · Digitalis lanata

Spitzwegerich

Spitzwegerich

VS
Wolliger Fingerhut

Wolliger Fingerhut

So unterscheiden Sie sicher:
  • Parallele Längsnerven = Spitzwegerich
  • Röhrige Blüten = Fingerhut (giftig)
  • Blattrosette + Blütenschaft ohne Blätter = Spitzwegerich
Blatt
Spitzwegerich: lanzettlich, mit 3-7 parallelen, deutlich gefurchten Längsnerven. Wolliger Fingerhut: ähnlich länglich, aber netzaderig, Unterseite filzig behaart, dünnlicher.
Geruch
Spitzwegerich nahezu geruchlos, leicht pilzig. Wolliger Fingerhut geruchlos.
Stiel
Spitzwegerich: gefurchter, blattloser Blütenschaft. Wolliger Fingerhut: beblätterter, behaarter Blütenstand.
Blüte
Spitzwegerich: kurze, walzenförmige bräunliche Aehre mit weißen Staubblättern. Wolliger Fingerhut: große, röhrige, hellbraune bis gelbe Blüten in einseitswendiger Traube.
Standort
Spitzwegerich auf Wiesen, Wegrändern. Wolliger Fingerhut vorwiegend in Gärten und Pharmakulturen.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul, Aug

Giftig — sichere Unterscheidung Pflicht

7
Giftig

Schwarzer Holunder vs. Zwergholunder (Attich)

Sambucus nigra · Sambucus ebulus

Schwarzer Holunder

Schwarzer Holunder

VS
Zwergholunder (Attich)

Zwergholunder (Attich)

So unterscheiden Sie sicher:
  • Holziger Stamm = Schwarzer Holunder
  • Aufrechte Doldenrispe = Zwergholunder
  • Beeren aufrecht = Zwergholunder (toxic)
Blatt
Schwarzer Holunder: Strauch/Baum mit holzigen Stielen, Blätter mit 5-7 Fiedern, unangenehm riechend beim Zerreiben. Zwergholunder: krautig, einjährige Triebe, Blätter zarter mit 7-11 Fiedern, sehr unangenehmer Geruch.
Geruch
Schwarzer Holunder riecht leicht muffig. Zwergholunder riecht stark unangenehm, fast stechend.
Stiel
Schwarzer Holunder: verholzter, grauer, korkiger Stamm bis 6 m. Zwergholunder: krautige, gerillte grüne Stängel bis 1,5 m, stirbt im Winter ab.
Blüte
Schwarzer Holunder: flache weissliche Schirmrispen, hängen leicht über. Zwergholunder: aufrechte, rosa überhauchte Dolden, deutlich kleiner.
Standort
Schwarzer Holunder an Waldrändern, Gärten, Hecken. Zwergholunder auf Schutt, Waldlichtungen, Böschungen, oft in Beständen.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul

Giftig

Bärlauch vs. Aronstab

Allium ursinum · Arum maculatum

Bärlauch

Bärlauch

VS
Aronstab

Aronstab

So unterscheiden Sie sicher:
  • Netzaderung = Aronstab, Paralleladerung = Bärlauch
  • Pfeilförmige Blattbasis = Aronstab
  • Knoblauchgeruch = Bärlauch
Blatt
Bärlauch-Blatt länglich-lanzettlich mit parallelen Adern. Aronstab hat pfeilförmige Blätter mit netzartiger Aderung und oft dunklen Flecken.
Geruch
Bärlauch riecht nach Knoblauch. Aronstab riecht unauffällig bis leicht erdig.
Stiel
Bärlauch: einzelner dünner Blattstiel. Aronstab: kräftiger Stiel mit pfeilförmiger Blattbasis.
Blüte
Bärlauch: weißer Sterndolden-Blütenstand. Aronstab: grünliches Hochblatt (Spatha) mit Kolben, später leuchtend rote Beeren.
Standort
Beide in Laubwäldern, oft gemeinsam. Aronstab bevorzugt nahrhafte, etwas feuchtere Stellen.

Verwechslungs-Saison: Apr, Mai

Giftig

Petersilie vs. Hundspetersilie

Petroselinum crispum · Aethusa cynapium

Petersilie

Petersilie

VS
Hundspetersilie

Hundspetersilie

So unterscheiden Sie sicher:
  • Hängende Hüllchenblätter = Hundspetersilie
  • Kein Petersiliengeruch = nicht ernten
  • Weiße Blüten = Hundspetersilie
Blatt
Petersilie: glänzend dunkelgrüne, 3-fach gefiederte Blätter, typischer Petersiliengeruch. Hundspetersilie: sehr ähnlich, aber glänzender und fester, ohne Petersiliengeruch.
Geruch
Petersilie riecht typisch aromatisch nach Petersilie. Hundspetersilie riecht widerlich knoblauchartig-unangenehm.
Stiel
Petersilie: kahl, meist kurz. Hundspetersilie: glatt, kahl, häufig blaulich bereift.
Blüte
Petersilie: gelbgrüne Dolden. Hundspetersilie: weiße Dolden mit typischen langen hängenden Hüllchenblättern ("Drei-Flügeln") unter den Döldchen.
Standort
Petersilie im Garten/Kultur. Hundspetersilie Unkraut in Gärten, Aeckern, Ruderalstellen.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul, Aug

Giftig

Gewöhnlicher Löwenzahn vs. Jakobs-Kreuzkraut

Taraxacum officinale · Jacobaea vulgaris

Gewöhnlicher Löwenzahn

Gewöhnlicher Löwenzahn

VS
Jakobs-Kreuzkraut

Jakobs-Kreuzkraut

So unterscheiden Sie sicher:
  • Milchsaft aus Stiel = Löwenzahn
  • Viele kleine gelbe Körbchen = Jakobs-Kreuzkraut
  • Beblätterter verzweigter Stiel = Kreuzkraut (giftig)
Blatt
Löwenzahn: grundständige Rosette mit tief gezähnten, schrotsägeartigen Blättern, milchsaftführend. Jakobs-Kreuzkraut: fiederteilige, dunkelgrüne Stängelblätter, deutlich verzweigter aufrechter Wuchs, kein Milchsaft.
Geruch
Löwenzahn geruchlos. Jakobs-Kreuzkraut riecht beim Zerreiben unangenehm.
Stiel
Löwenzahn: hohler, blattloser Blütenschaft mit Milchsaft. Jakobs-Kreuzkraut: beblätterter, verzweigter Stiel bis 1 m, ohne Milchsaft.
Blüte
Löwenzahn: eine große, gelbe Einzelkorbblüte pro Schaft. Jakobs-Kreuzkraut: viele kleine goldgelbe Blütenkörbchen in Schirmrispe.
Standort
Löwenzahn auf Wiesen, Rasen, überall. Jakobs-Kreuzkraut auf Weiden, Wegrändern, Brachflächen.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul, Aug

Giftig

Wilde Möhre vs. Hundspetersilie

Daucus carota · Aethusa cynapium

Wilde Möhre

Wilde Möhre

VS
Hundspetersilie

Hundspetersilie

So unterscheiden Sie sicher:
  • Hängende Hüllchenblätter = Hundspetersilie
  • Glänzend dunkelgrü­ne Blätter = Hundspetersilie
  • Kein Möhrengeruch = nicht ernten
Blatt
Wilde Möhre: matt, fein gefiedert, möhrig im Geruch. Hundspetersilie: glänzend dunkelgrün, glatter, unangenehmer Geruch.
Geruch
Möhre riecht nach Karotte. Hundspetersilie riecht widerlich, nicht nach Petersilie.
Stiel
Wilde Möhre behaart, gerillt. Hundspetersilie kahl, glatt, häufig blaulich bereift.
Blüte
Wilde Möhre: große weiße Dolde mit Hüllblättern. Hundspetersilie: kleinere Dolden, typisch die langen hängenden Hüllchenblätter unterhalb der Döldchen.
Standort
Möhre auf Trockenwiesen. Hundspetersilie in Gärten, Aeckern, Schuttplätzen.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul, Aug, Sep

Giftig

Schwarzer Holunder vs. Wolliger Schneeball

Sambucus nigra · Viburnum lantana

Schwarzer Holunder

Schwarzer Holunder

VS
Wolliger Schneeball

Wolliger Schneeball

So unterscheiden Sie sicher:
  • Einfache Blätter = Schneeball
  • Filzige Blattunterseite = Schneeball
  • Gefiederte Blätter = Holunder
Blatt
Schwarzer Holunder: unpaarig gefiederte Blätter. Wolliger Schneeball: einfache, ganze, eiförmige Blätter, unterseits weiss-filzig.
Geruch
Holunder beim Zerreiben typisch muffig. Schneeball geruchlos oder leicht muffig.
Stiel
Holunder verholzt mit korkiger grauer Rinde. Schneeball biegsamer, mit weissfilzigen Jungtrieben.
Blüte
Holunder: flache weiße Schirmrispe mit vielen kleinen Blütchen. Schneeball: weiße, dichte, leicht gewölbte Trugdolde, Blüten größer, Beeren später erst rot, dann schwarz.
Standort
Holunder überall an Waldrändern. Schneeball an sonnigen, trocken-warmen Kalkböschungen, Steinhängen.

Verwechslungs-Saison: Mai, Jun

Giftig

Gewöhnlicher Löwenzahn vs. Jakobs-Kreuzkraut

Taraxacum officinale Weber ex · Jacobaea vulgaris

Gewöhnlicher Löwenzahn

Gewöhnlicher Löwenzahn

VS
Jakobs-Kreuzkraut

Jakobs-Kreuzkraut

So unterscheiden Sie sicher:
  • Milchsaft aus Stiel = Löwenzahn
  • Viele kleine gelbe Körbchen = Jakobs-Kreuzkraut
  • Beblätterter verzweigter Stiel = Kreuzkraut (giftig)
Blatt
Löwenzahn: grundständige Rosette mit tief gezähnten, schrotsägeartigen Blättern, milchsaftführend. Jakobs-Kreuzkraut: fiederteilige, dunkelgrüne Stängelblätter, deutlich verzweigter aufrechter Wuchs, kein Milchsaft.
Geruch
Löwenzahn geruchlos. Jakobs-Kreuzkraut riecht beim Zerreiben unangenehm.
Stiel
Löwenzahn: hohler, blattloser Blütenschaft mit Milchsaft. Jakobs-Kreuzkraut: beblätterter, verzweigter Stiel bis 1 m, ohne Milchsaft.
Blüte
Löwenzahn: eine große, gelbe Einzelkorbblüte pro Schaft. Jakobs-Kreuzkraut: viele kleine goldgelbe Blütenkörbchen in Schirmrispe.
Standort
Löwenzahn auf Wiesen, Rasen, überall. Jakobs-Kreuzkraut auf Weiden, Wegrändern, Brachflächen.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul, Aug

Schädlich bei Aufnahme

3
Schädlich

Wilde Möhre vs. Riesen-Bärenklau

Daucus carota · Heracleum mantegazzianum

Wilde Möhre

Wilde Möhre

VS
Riesen-Bärenklau

Riesen-Bärenklau

So unterscheiden Sie sicher:
  • Körpergröße = Riesen-Bärenklau (bis 3 m)
  • Saft auf Haut + Sonne = Verbrennungen
  • Riesendolde 30+ cm = nicht anfassen
Blatt
Wilde Möhre: zarte, fein gefiederte Blätter, maximal handgross. Riesen-Bärenklau: riesige, grob gelappte Blätter bis über 1 Meter.
Geruch
Möhre süßlich-karottig. Riesen-Bärenklau aromatisch-scharf.
Stiel
Möhre dünn, behaart, bis 1 m. Riesen-Bärenklau hohler, dicker, rot gefleckter Stiel bis 3-4 m, borstig behaart.
Blüte
Möhre: weiße Dolden bis 10 cm. Riesen-Bärenklau: riesige weiße Dolden 30-50 cm Durchmesser.
Standort
Möhre auf Trockenwiesen. Riesen-Bärenklau an Bachufern, Wegrändern, Brachflächen, meist in Beständen.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul, Aug

Schädlich

Wiesen-Kerbel vs. Hunds-Kerbel

Anthriscus sylvestris · Anthriscus caucalis

Wiesen-Kerbel

Wiesen-Kerbel

VS
Hunds-Kerbel

Hunds-Kerbel

So unterscheiden Sie sicher:
  • Borstige, hakige Früchte = Hunds-Kerbel
  • Muffiger Geruch = Hunds-Kerbel
  • Größe > 60 cm = eher Wiesen-Kerbel
Blatt
Wiesen-Kerbel: weich, gross, mehrfach gefiedert. Hunds-Kerbel: kleiner, zarter, borstig behaart, Fiederabschnitte eher tief eingeschnitten.
Geruch
Wiesen-Kerbel würzig. Hunds-Kerbel eher unangenehm-muffig.
Stiel
Wiesen-Kerbel: kräftiger, weich behaart. Hunds-Kerbel: schlank, borstig, oft rot überlaufen.
Blüte
Beide weiße Dolden, Hunds-Kerbel deutlich kleinere, wenigstrahlige Doldchen mit borstigen, hakigen Früchten.
Standort
Wiesen-Kerbel frische Wiesen. Hunds-Kerbel trockenwarme Ruderalfluren, Wegränder.

Verwechslungs-Saison: Mai, Jun

Schädlich

Echte Kamille vs. Acker-Hundskamille

Matricaria chamomilla · Anthemis arvensis

Echte Kamille

Echte Kamille

VS
Acker-Hundskamille

Acker-Hundskamille

So unterscheiden Sie sicher:
  • Hohler Blütenboden = Echte Kamille
  • Kräftiger Duft = Echte Kamille
  • Unangenehmer Geruch = Hundskamille
Blatt
Echte Kamille: fein zerteilte, kahle Blätter. Hundskamille: ähnlich gefiedert, aber Blätter derber, leicht behaart.
Geruch
Echte Kamille duftet kräftig aromatisch-süß. Hundskamille riecht unangenehm, stechend-fad.
Stiel
Echte Kamille: kahler Stiel. Hundskamille: leicht behaart.
Blüte
Echte Kamille: hohler, kegelförmiger Blütenboden (Daumentest!). Hundskamille: markiger, voller Blütenboden, Spreublätter zwischen den Röhrenblüten.
Standort
Beide auf Aeckern, Ruderalfluren. Echte Kamille bevorzugt nährstoffreichere Böden.

Verwechslungs-Saison: Mai, Jun, Jul, Aug

Kein Gift, aber falsche Pflanze

11
Ungewollte Pflanze

Salbei vs. Wiesen-Salbei

Salvia officinalis · Salvia pratensis

Salbei

Salbei

VS
Wiesen-Salbei

Wiesen-Salbei

So unterscheiden Sie sicher:
  • Grau-filzige Blätter = Echter Salbei
  • Stark aromatisch = Echter Salbei
  • Runzlige, dunkelgrüne Blätter = Wiesen-Salbei
Blatt
Echter Salbei: grau-grün, filzig behaart, länglich-oval, sehr aromatisch. Wiesen-Salbei: dunkelgrün, runzlig, größer, schwach aromatisch.
Geruch
Echter Salbei intensiv kampferartig-aromatisch. Wiesen-Salbei deutlich schwächer, leicht grasig.
Stiel
Echter Salbei: verholzt am Grund, vierkantig, filzig. Wiesen-Salbei: krautig, vierkantig, schwach behaart.
Blüte
Echter Salbei: hellviolette Lippenblüten. Wiesen-Salbei: auffallend blau-violette, große Lippenblüten in Quirlen.
Standort
Echter Salbei in Gärten/mediterran kultiviert. Wiesen-Salbei auf Trocken- und Halbtrockenrasen.

Verwechslungs-Saison: Mai, Jun, Jul

Ungewollte Pflanze

Brennnessel vs. Weiße Taubnessel

Urtica dioica · Lamium album

Brennnessel

Brennnessel

VS
Weiße Taubnessel

Weiße Taubnessel

So unterscheiden Sie sicher:
  • Brennt bei Berührung = Brennnessel
  • Weiße Lippenblüten = Taubnessel
  • Keine Brennhaare = keine Heilwirkung der Brennnessel
Blatt
Brennnessel: herzförmige, grob gezähnte Blätter mit Brennhaaren. Taubnessel: ähnlich herzförmig, aber weich behaart, ohne Brennhaare.
Geruch
Brennnessel nahezu geruchlos, leicht grasig. Taubnessel beim Zerreiben leicht aromatisch.
Stiel
Brennnessel: vierkantig, mit Brennhaaren. Taubnessel: vierkantig, weich behaart, keine Brennhaare.
Blüte
Brennnessel: unauffällige grüne Blütenrispen in Blattachseln. Taubnessel: große weiße Lippenblüten in Quirlen.
Standort
Beide an stickstoffreichen Standorten, Waldrändern, Gärten, oft zusammen.

Verwechslungs-Saison: Mai, Jun, Jul, Aug, Sep

Ungewollte Pflanze

Brennnessel vs. Kleine Brennnessel

Urtica dioica · Urtica urens

Brennnessel

Brennnessel

VS
Kleine Brennnessel

Kleine Brennnessel

So unterscheiden Sie sicher:
  • Höhe über 1 m = Große Brennnessel
  • Rundliche, kleine Blätter = Urtica urens
  • Arzneiwirkung = Urtica dioica bevorzugt
Blatt
Große Brennnessel: Blätter länger als breit, bis 15 cm, lanzettlich. Kleine Brennnessel: Blätter rundlich-oval, kleiner, höchstens 5 cm, stärker gezähnt.
Geruch
Beide weitgehend geruchlos.
Stiel
Große Brennnessel: bis 1,5 m, ausdauernd. Kleine Brennnessel: einjährig, nur 10-50 cm.
Blüte
Große Brennnessel zweihäusig (männliche und weibliche Pflanzen getrennt). Kleine Brennnessel einhäusig, Blüten in kurzen Knäüln.
Standort
Große Brennnessel auf nitratreichen Ruderalstandorten. Kleine Brennnessel bevorzugt Gärten, Aecker, warme Stellen.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul, Aug, Sep

Ungewollte Pflanze

Mutterkraut vs. Strahlenlose Kamille

Tanacetum parthenium · Matricaria discoidea

Mutterkraut

Mutterkraut

VS
Strahlenlose Kamille

Strahlenlose Kamille

So unterscheiden Sie sicher:
  • Weiße Strahlen = Mutterkraut
  • Bitterer Geruch = Mutterkraut
  • Faderfeine Blätter = Strahlenlose Kamille
Blatt
Mutterkraut: fiederteilige Blätter mit breit-ovalen Abschnitten, hellgrün, leicht behaart. Strahlenlose Kamille: sehr fein gefiederte, fadenförmige Blätter, kahl.
Geruch
Mutterkraut riecht stark bitter-kamillenartig. Strahlenlose Kamille riecht süß nach Ananas.
Stiel
Mutterkraut: aufrecht, verzweigt, bis 70 cm, leicht behaart. Strahlenlose Kamille: niedrig, kahl, bis 30 cm.
Blüte
Mutterkraut: viele kleine Blüten mit WEIßEN Zungenblüten und gelbem Kegel. Strahlenlose Kamille: nur grün-gelber Kegel, KEINE weißen Strahlblüten.
Standort
Mutterkraut oft in Gärten, Ruinen, Mauerritzen. Strahlenlose Kamille auf Trittfluren, Wegen.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul, Aug, Sep

Ungewollte Pflanze

Giersch vs. Gundermann

Aegopodium podagraria · Glechoma hederacea

Giersch

Giersch

VS
Gundermann

Gundermann

So unterscheiden Sie sicher:
  • Kriechender Wuchs + kleine nierenförmige Blätter = Gundermann
  • Aufrecht + große Blätter = Giersch
  • Lippenblüten blau = Gundermann
Blatt
Giersch: große, dreizählig zusammengesetzte Blätter, gezähnt. Gundermann: kleine, nierenförmige, kerbig gezähnte Einzelblätter, gegenständig.
Geruch
Giersch würzig-möhrig. Gundermann aromatisch-minzig mit leicht harzigem Ton.
Stiel
Giersch: aufrechter, dreikantiger Stiel. Gundermann: kriechender, vierkantiger Stiel, wurzelt an Knoten.
Blüte
Giersch: weiße Dolden. Gundermann: violett-blaue Lippenblüten in Blattachseln.
Standort
Beide in Gärten, schattigen Wiesen, Waldrändern, oft gemeinsam als Bodendecker.

Verwechslungs-Saison: Apr, Mai, Jun

Ungewollte Pflanze

Mutterkraut vs. Strahlenlose Kamille

Tanacetum parthenium (L.) Schultz · Matricaria discoidea

Mutterkraut

Mutterkraut

VS
Strahlenlose Kamille

Strahlenlose Kamille

So unterscheiden Sie sicher:
  • Weiße Strahlen = Mutterkraut
  • Bitterer Geruch = Mutterkraut
  • Faderfeine Blätter = Strahlenlose Kamille
Blatt
Mutterkraut: fiederteilige Blätter mit breit-ovalen Abschnitten, hellgrün, leicht behaart. Strahlenlose Kamille: sehr fein gefiederte, fadenförmige Blätter, kahl.
Geruch
Mutterkraut riecht stark bitter-kamillenartig. Strahlenlose Kamille riecht süß nach Ananas.
Stiel
Mutterkraut: aufrecht, verzweigt, bis 70 cm, leicht behaart. Strahlenlose Kamille: niedrig, kahl, bis 30 cm.
Blüte
Mutterkraut: viele kleine Blüten mit WEIßEN Zungenblüten und gelbem Kegel. Strahlenlose Kamille: nur grün-gelber Kegel, KEINE weißen Strahlblüten.
Standort
Mutterkraut oft in Gärten, Ruinen, Mauerritzen. Strahlenlose Kamille auf Trittfluren, Wegen.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul, Aug, Sep

Ungewollte Pflanze

Winterlinde vs. Sommer-Linde

Tilia cordata Miller;Tilia platyphyllosScop.;Tilia x vulgaris Heyne · Tilia platyphyllos

Winterlinde

Winterlinde

VS
Sommer-Linde

Sommer-Linde

So unterscheiden Sie sicher:
  • Rostrote Achselbärtchen = Winter-Linde
  • Blüten aufrecht = Winter-Linde
  • Beide arzneilich nutzbar, Dosierung anpassen
Blatt
Winter-Linde: kleinere Blätter (3-6 cm), Unterseite blaugrün mit rostroten Achselbärtchen. Sommer-Linde: größere Blätter (6-12 cm), Unterseite hellgrün, Achselbärtchen weiss.
Geruch
Beide Blüten duften süßlich-honigartig, Winter-Linde intensiver.
Stiel
Winter-Linde: Rinde später längsrissig, Zweige kahl. Sommer-Linde: Zweige behaart, Rinde glatter.
Blüte
Winter-Linde: 5-11 Blüten pro Blütenstand, aufrecht. Sommer-Linde: 2-5 größere Blüten pro Blütenstand, hängend, blühen 2 Wochen früher.
Standort
Beide in Mischwäldern, Parks, Alleen. Sommer-Linde bevorzugt wärmere Lagen, Winter-Linde verbreiteter in Mitteleuropa.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul

Ungewollte Pflanze

Echte Kamille vs. Strahlenlose Kamille

Matricaria chamomilla · Matricaria discoidea

Echte Kamille

Echte Kamille

VS
Strahlenlose Kamille

Strahlenlose Kamille

So unterscheiden Sie sicher:
  • Weiße Strahlen = Echte Kamille
  • Nur gelbgrüner Kegel = Strahlenlose
  • Hohler Blütenboden (Daumentest) = Echte
Blatt
Echte Kamille: fein zerteilte Blätter, Stängel meist aufrecht. Strahlenlose Kamille: sehr ähnlich gefiedert, oft niedriger und buschig.
Geruch
Beide riechen angenehm nach Kamille/Ananas. Strahlenlose intensiver ananas-artig.
Stiel
Beide kahl. Strahlenlose Kamille oft niedergedrückt-aufsteigend.
Blüte
Echte Kamille: weiße Zungenblüten + gelber Kegel. Strahlenlose Kamille: nur grün-gelber Kegel, KEINE weißen Strahlblüten.
Standort
Beide auf Trittfluren, Wegrändern, Aeckern. Strahlenlose besonders auf Schotter und Trittstellen.

Verwechslungs-Saison: Mai, Jun, Jul, Aug, Sep

Ungewollte Pflanze

Waldmeister vs. Klettlabkraut

Galium odoratum · Galium aparine

Waldmeister

Waldmeister

VS
Klettlabkraut

Klettlabkraut

So unterscheiden Sie sicher:
  • Klettrige Früchte/Stiel = Klettlabkraut
  • Cumarinduft beim Welken = Waldmeister
  • Buchenwald-Standort = Waldmeister
Blatt
Waldmeister: 6-9 Blätter in sternförmigen Quirlen, weich und breit-lanzettlich. Klettlabkraut: 6-9 schmalere Blätter pro Quirl, rau mit Klettborsten.
Geruch
Waldmeister duftet beim Anwelken/Trocknen stark nach Cumarin (Heu, Maitrank). Klettlabkraut fast geruchlos.
Stiel
Waldmeister: aufrechter, glatter, vierkantiger Stiel. Klettlabkraut: schwach klimmend, rau, mit Klettborsten an Stiel und Früchten.
Blüte
Waldmeister: reinweiße, vierzipflige Sternblüten. Klettlabkraut: winzige weissliche Blüten, unauffällig.
Standort
Waldmeister in schattigen Laubwäldern (Buchenwald). Klettlabkraut an Waldrändern, Hecken, Aeckern.

Verwechslungs-Saison: Mai, Jun

Ungewollte Pflanze

Echtes Johanniskraut vs. Flügeliges Johanniskraut

Hypericum perforatum · Hypericum tetrapterum

Echtes Johanniskraut

Echtes Johanniskraut

VS
Flügeliges Johanniskraut

Flügeliges Johanniskraut

So unterscheiden Sie sicher:
  • 4 Flügel am Stiel = Flügeliges
  • Helle Punkte im Blatt = Echtes
  • Roter Saft aus Blüten = Echtes
Blatt
Echtes Johanniskraut: Blätter mit hellen perforierten Öldrüsen. Flügeliges: Blätter ohne deutliche Öldrüsen, eher grün-matt.
Geruch
Echtes stark harzig beim Zerreiben. Flügeliges fast geruchlos.
Stiel
Echtes: 2 Längsleisten. Flügeliges: 4 deutliche Längsflügel am Stiel.
Blüte
Echtes: leuchtend gelb, größere Blüten, schwarze Randpunkte. Flügeliges: kleinere, blassere gelbe Blüten.
Standort
Echtes trocken-sonnig. Flügeliges an feuchten, nassen Standorten, Gräben.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul, Aug

Ungewollte Pflanze

Echtes Johanniskraut vs. Geflecktes Johanniskraut

Hypericum perforatum · Hypericum maculatum

Echtes Johanniskraut

Echtes Johanniskraut

VS
Geflecktes Johanniskraut

Geflecktes Johanniskraut

So unterscheiden Sie sicher:
  • Zweikantiger Stiel = Echtes Johanniskraut
  • Blatt gegen Licht punktiert = Echtes
  • Roter Saft aus Blüten = Echtes
Blatt
Echtes Johanniskraut: Blätter gegen das Licht mit vielen durchscheinenden Öldrüsen (perforiert). Geflecktes Johanniskraut: weniger oder keine perforierten Pünktchen, dunkle Drüsen am Blattrand.
Geruch
Beide beim Zerreiben schwach harzig, Echtes stärker.
Stiel
Echtes Johanniskraut: zweikantiger Stiel mit 2 Längslinien. Geflecktes Johanniskraut: deutlich vierkantiger Stiel mit 4 Linien.
Blüte
Beide gelbe Sternblüten. Echtes: Blütenblätter mit schwarzen Randpunkten, Saft rot beim Zerreiben. Geflecktes: Blütenblätter ebenfalls punktiert, Blütenstand laxer.
Standort
Echtes an trockenen Weg- und Waldrändern. Geflecktes auf feuchteren Wiesen, Waldschlägen.

Verwechslungs-Saison: Jun, Jul, Aug