Pflanzenlexikon
Heilpflanzen. Klar erklärt.
Jede Pflanze folgt derselben Struktur: wofür sie genutzt wird, was belegt ist und worauf du achten solltest. Verlässlich, sicherheitsorientiert und ohne Fachvokabular.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
507 Pflanzen
Bergamotte-Öl
Citrus bergamia Risso &
Stress, Nervosität, leichte Stimmungsschwankungen, Stimmungsaufhellung, Hautpflege, wird in der Literatur mit antimikrobiellen Eigenschaften beschrieben, Verdauungsbeschwerden
Pflanzenprofil ansehenGemeine Quecke
Elymus repens (L.) Gould
Die Gemeine Quecke ist eine weitverbreitete Wildgrasart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae), deren Rhizome traditionell als Heilmittel eingesetzt werden. In der Literatur werden den Wurzelstöcken harntreibende sowie entzündungshemmende Effekte beschrieben. Sie werden traditionell bei Harnwegsbeschwerden sowie zur Unterstützung der Nierenfunktion verwendet. In der Volksmedizin wird die Pflanze auch bei Rheuma und Gicht verwendet.
Pflanzenprofil ansehenKrebsschere
Stratiotes aloides
Die Krebsschere ist eine heimische Wasserpflanze aus der Familie der Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae), die in nährstoffarmen Stillgewässern und langsam fließenden Gewässern Mitteleuropas vorkommt. Volksmedizinisch wurde sie äußerlich bei Wunden und Hauterscheinungen verwendet, da ihrer traditionell leicht adstringierende und entzündungshemmende Effekte zugeschrieben werden. Eine wissenschaftlich belegte medizinische Anwendung existiert heute kaum; die Pflanze gilt primär als ökologisch wertvoller Bestandteil des Feuchtbiotops.
Pflanzenprofil ansehenDrachenbaum
Dracaena spp.
Die Gattung Dracaena aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) umfasst rund 120 Arten, die vor allem als Zierpflanzen bekannt sind. Medizinisch bedeutsam ist das rote Harz des Kanarischen Drachenbaums (Dracaena draco), das als 'Drachenblut' traditionell zur Wundbehandlung und bei Entzündungen verwendet wurde. In der Literatur werden verschiedene biologische Eigenschaften bestimmter Inhaltsstoffe des Harzes beschrieben.
Pflanzenprofil ansehenThymian
Thymus vulgaris
Thymian ist eine vielseitig genutzte Heilpflanze, die vor allem traditionell bei Atemwegsbeschwerden angewendet wird. Die ätherischen Öle Thymol und Carvacrol werden in Studien als schleimlösend und krampflösend beschrieben. Traditionell wird Thymian außerdem bei Verdauungsbeschwerden und bei Erkältungsbeschwerden verwendet.
Pflanzenprofil ansehenPolei-Minze
Mentha pulegium
Die Polei-Minze (Mentha pulegium) ist eine alte Heilpflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden und Husten genutzt. Sie enthält ätherisches Öl mit dem Hauptwirkstoff Pulegon, dem in der Literatur krampflösende und schleimlösende Effekte zugeschrieben werden. Aufgrund ihrer Toxizität in höheren Dosen ist sie heute nur noch eingeschränkt in Gebrauch und gilt besonders für Schwangere als streng kontraindiziert.
Pflanzenprofil ansehenVogelmiere
Stellaria media
Die Vogelmiere ist eine weit verbreitete Wildpflanze, der in der Literatur entzündungshemmende und juckreizlindernde Eigenschaften zugeschrieben werden. Sie wird traditionell äußerlich bei Hautreizungen, Ekzemen und kleinen Wunden eingesetzt. Innerlich wird sie als nährstoffreiches Wildgemüse geschätzt und traditionell bei Husten und Erkältungsbeschwerden genutzt. In der Volksmedizin findet sie zudem Anwendung bei rheumatischen Beschwerden und wird in der Literatur mit harntreibenden Eigenschaften beschrieben.
Pflanzenprofil ansehenDoldenblütler
Apiaceae
Die Doldenblütler (Apiaceae) sind eine artenreiche Pflanzenfamilie, zu der bedeutende Heil- und Gewürzpflanzen wie Fenchel, Anis, Kümmel und Petersilie gehören. Viele Vertreter enthalten ätherische Öle und Cumarine, denen in der Literatur verdauungsfördernde, krampflösende und anti-entzündliche Effekte zugeschrieben werden. Die Familie umfasst jedoch auch hochgiftige Arten wie den Gefleckten Schierling, weshalb eine sichere Bestimmung unerlässlich ist.
Pflanzenprofil ansehenKatzenminze
Nepeta cataria
Die Katzenminze (Nepeta cataria) ist eine Heilpflanze aus der Familie der Lippenblütler, die traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Unruhe und leichten Erkältungssymptomen eingesetzt wird. In der Literatur werden ihren ätherischen Ölen krampflösende, schweißtreibende und leicht beruhigende Eigenschaften zugeordnet. In der Volksmedizin wird sie als Tee bei Schlafproblemen und bei Koliken verwendet.
Pflanzenprofil ansehenBrokkoli
Brassica oleracea var. italica
Brokkoli enthält hohe Mengen an Sulforaphan, einem Glucosinolat-Abbauprodukt, das in Studien als entzündungshemmend beschrieben wird. Die Pflanze wird in Studien als reich an Vitamin C, Vitamin K, Folsäure und verschiedenen Antioxidantien beschrieben. Traditionell wird Brokkoli in der ernährungsmedizinischen Praxis genutzt.
Pflanzenprofil ansehenStraußenfarn
Matteuccia struthiopteris
Der Straußenfarn wird vor allem als Wildgemüse genutzt: Die jungen, eingerollten Wedel (Fiddleheads) werden im Frühjahr gesammelt und nach dem Kochen als vitaminreiches Gemüse verzehrt. Traditionell wird der Farn mit schwach entzündungshemmenden und tonisierenden Eigenschaften beschrieben. Eine wissenschaftlich gesicherte medizinische Anwendung existiert bislang kaum; der Hauptnutzen liegt im Bereich der Wildkräuterküche.
Pflanzenprofil ansehenLeinkraut
Linaria vulgaris Mill.
Das Gemeine Leinkraut (Linaria vulgaris) ist eine traditionell genutzte Heilpflanze. In der Fachliteratur werden harntreibende, leicht abführende und entzündungshemmende Eigenschaften beschrieben. In der traditionellen Fachliteratur werden Anwendungen bei Leber- und Gallenerkrankungen, Hämorrhoiden sowie entzündlichen Hauterkrankungen beschrieben. Aufgrund seines Gehalts an Iridoidglykosiden und dem Flavonoid Linarin ist bei der Anwendung Vorsicht geboten. Bei Leber- oder Gallenerkrankungen sollte ärztliche Rücksprache erfolgen.
Pflanzenprofil ansehenKatzenkralle
Uncaria tomentosa (Willd. ex Schult.) DC.
Wird traditionell bei Gelenkbeschwerden und rheumatischen Beschwerden angewendet, wird in der Literatur als entzündungshemmend beschrieben
Pflanzenprofil ansehenEstragon
Artemisia dracunculus
Estragon wird traditionell zur Förderung der Verdauung und Appetitanregung eingesetzt. In der Literatur werden den ätherischen Ölen krampflösende Eigenschaften beschrieben. Die Volksheilkunde nutzt ihn auch zur Unterstützung des natürlichen Schlafes und zur Linderung leichter Schmerzen.
Pflanzenprofil ansehenSchneckenklee
Medicago
Der Schneckenklee (Gattung Medicago) umfasst mehrere Arten, von denen insbesondere die Saat-Luzerne (Medicago sativa) volksheilkundlich genutzt wird. Die Pflanze enthält Phytoöstrogene, Vitamine und Mineralstoffe und wird traditionell zur Unterstützung bei Wechseljahresbeschwerden verwendet. In der Literatur werden mögliche Effekte im Hinblick auf den Cholesterinstoffwechsel diskutiert. Zubereitungen aus den Blättern und Sprossen finden Verwendung als nährstoffreiches Nahrungsergänzungsmittel.
Pflanzenprofil ansehenBorstige Taigawurzel
Eleutherococcus senticosus (Rupr. et Maxim.)
Erschöpfung, Schwäche; wird traditionell bei Stressbelastung genutzt
Pflanzenprofil ansehenDickblattgewächse
Crassulaceae
Die Crassulaceae sind eine artenreiche Pflanzenfamilie der Ordnung Saxifragales mit zahlreichen sukkulenten Vertretern, von denen einige volksheilkundliche Bedeutung besitzen. Bekannteste Heilpflanzen der Familie sind die Hauswurz (Sempervivum tectorum), die wird in der Volksheilkunde äußerlich bei Hautreizungen und Verbrennungen beschrieben, sowie die Rosenwurz (Rhodiola rosea), die in der Volksheilkunde zur Unterstützung bei Stressbelastung und Müdigkeit genutzt wird. Einzelne Arten wie der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre) sind hingegen giftig und für den Eigeneinsatz ungeeignet.
Pflanzenprofil ansehenHunds-Veilchen
Viola canina
Das Hunds-Veilchen ist eine heimische Wildpflanze aus der Familie der Veilchengewächse (Violaceae), die in der Volksmedizin traditionell bei Atemwegserkrankungen und Hautleiden eingesetzt wurde. Die Pflanze enthält Schleimstoffe, Saponine und Flavonoide, die in der Literatur als schleimlösend und leicht entzündungshemmend beschrieben werden. In der modernen Phytotherapie spielt sie eine untergeordnete Rolle gegenüber dem bekannteren Wohlriechenden Veilchen (Viola odorata).
Pflanzenprofil ansehenBreitwegerich
Plantago major
Der Breitwegerich ist eine seit Jahrhunderten genutzte Heilpflanze, der in der Literatur schleimlösende, entzündungshemmende und wundheilende Effekte zugeschrieben werden. Die Blätter werden traditionell bei Hustenreiz und leichten Atemwegserkrankungen eingesetzt. Äußerlich werden frische Blätter in der Volksheilkunde bei Insektenstichen, kleinen Wunden und Hautreizungen verwendet.
Pflanzenprofil ansehenGewöhnliche Traubenkirsche
Prunus padus
Die Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus) wird in der Volksmedizin traditionell wegen ihrer adstringierenden Rinde bei Durchfall und Magen-Darm-Beschwerden genutzt. In der Literatur werden für Extrakte aus Rinde und Blüten entzündungshemmende und fiebersenkende Effekte beschrieben. Aufgrund des Gehalts an blausäureabspaltenden Glykosiden sollte die Anwendung unter fachlicher Anleitung erfolgen.
Pflanzenprofil ansehenSand-Thymian
Thymus serpyllum
Der Sand-Thymian ist eine heimische Wildpflanze mit ähnlichen Eigenschaften wie der Garten-Thymian. Er wird in der Volksheilkunde zur Unterstützung bei Husten und leichten Atemwegserkrankungen wie Bronchitis verwendet, da seine ätherischen Öle in der Literatur als schleimlösend und krampflösend beschrieben werden. Darüber hinaus werden in der Fachliteratur antimikrobielle Effekte beschrieben und er wird volksmedizinisch auch zur Unterstützung der Verdauung verwendet.
Pflanzenprofil ansehenKalmus
Acorus calamus
Kalmus wird traditionell genutzt bei Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit und Magenkrämpfen. Das ätherische Öl des Rhizoms wird in Studien mit einer Anregung der Magensaftsekretion und krampflösenden Effekten beschrieben. In der europäischen Phytotherapie ist er seit Jahrhunderten als Bitterstoff- und Karminativum bekannt.
Pflanzenprofil ansehenBärlauch
Allium ursinum
Bärlauch ist eine heimische Wildpflanze, die traditionell bei Verdauungs- und Herz-Kreislauf-Beschwerden eingesetzt wird. Die frischen Blätter enthalten schwefelhaltige Verbindungen ähnlich wie Knoblauch, jedoch in milderen Konzentrationen. In der Volksheilkunde wird Bärlauch traditionell als Frühjahrskur genutzt; in der Literatur werden dem Bärlauch verschiedene biologische Aktivitäten zugeschrieben. Auch wird ihm traditionell eine Bedeutung für den Stoffwechsel beigemessen.
Pflanzenprofil ansehenMutterkraut
Tanacetum parthenium
Mutterkraut wird traditionell zur Vorbeugung von Migräne und zur Linderung von Kopfschmerzen eingesetzt. Der Pflanze wird in der Literatur der Wirkstoff Parthenolid mit entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften zugeordnet. Historisch wurde sie auch traditionell bei Fieber, Menstruationsbeschwerden und rheumatischen Beschwerden verwendet.
Pflanzenprofil ansehenSchopf-Tintling
Coprinus comatus
Der Schopf-Tintling ist ein essbarer Speisepilz aus der Familie der Agaricaceae, der in der wissenschaftlichen Forschung untersucht wird. Studien beschreiben verschiedene Bestandteile und Effekte, darunter spezifische Polysaccharide und Vanadiumverbindungen. In der Literatur werden verschiedene biologische Aktivitäten im Zusammenhang mit diesen Komponenten beschrieben.
Pflanzenprofil ansehenKreuzkümmel
Cuminum cyminum
Kreuzkümmel ist eine altbekannte Heil- und Gewürzpflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae), deren Früchte traditionell bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden. Die ätherischen Öle der Samen, insbesondere Cuminaldehyd, werden in der Literatur als karminativ, krampflösend und appetitfördernd beschrieben. In der ayurvedischen und arabischen Medizin wird Kreuzkümmel außerdem traditionell zur Unterstützung der Verdauung verwendet.
Pflanzenprofil ansehenGolddistel
Carlina vulgaris
Die Golddistel wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden, zur Förderung des Harnflusses sowie äußerlich bei Hauterkrankungen verwendet. Die Wurzel enthält ätherische Öle mit dem Wirkstoff Carlinaoxid, dem in Studien und der Literatur anti-infektive und anti-entzündliche Eigenschaften zugeschrieben werden. In der Volksmedizin wird sie zudem traditionell bei Fieber verwendet.
Pflanzenprofil ansehenBrombeere
Rubus fruticosus agg.
Die Blätter der Brombeere werden in der Volksmedizin traditionell bei Durchfall und Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt, da sie reich an Gerbstoffen sind. Die reifen Früchte sind reich an Anthocyanen, Vitamin C und Mineralstoffen. In der Phytotherapie werden Brombeerblätter als Tee zur unterstützenden Behandlung leichter Magen-Darm-Beschwerden verwendet.
Pflanzenprofil ansehenKümmel
Carum carvi
Kümmel (Carum carvi) ist eine in Europa heimische Heilpflanze aus der Familie der Doldenblütler, die traditionell bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt wird. Die ätherischen Öle der Früchte – vor allem Carvon und Limonen – werden in der Literatur als krampflösend und blähungswidrig beschrieben. In der Phytotherapie wird Kümmel traditionell bei Blähungen, Völlegefühl und funktionellen Magen-Darm-Beschwerden genutzt.
Pflanzenprofil ansehenEchter Krapp
Rubia tinctorum L.
Der Echte Krapp wird in der Volksmedizin traditionell bei Harnwegserkrankungen erwähnt. In der Literatur werden seinen Anthrachinonen harntreibende und krampflösende Effekte beschrieben. Die Wurzel enthält Alizarin und Purpurin, die auch als Farbstoffe genutzt wurden. Aufgrund möglicher mutagener und karzinogener Eigenschaften wird die innere Anwendung heute nicht mehr empfohlen. Eine innere Anwendung erfordert ärztliche Beratung.
Pflanzenprofil ansehenTeakbaum
Tectona grandis L.f.
Der Teakbaum wird in der traditionellen ayurvedischen und südostasiatischen Medizin vielseitig genutzt. Die adstringierende Rinde wird traditionell bei Hautentzündungen und Wunden eingesetzt, während die Samen traditionell für die Haargesundheit verwendet werden. Blätter und Rinde werden in der traditionellen Medizin auch bei Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden genutzt. In der Literatur werden für diese Pflanzenteile anti-entzündliche Effekte beschrieben.
Pflanzenprofil ansehenWaldmeister
Galium odoratum
Waldmeister wird in der Volksmedizin traditionell bei nervöser Unruhe, Schlafstörungen und Kopfschmerzen eingesetzt. Die Pflanze enthält Cumarin, dem in der Literatur krampflösende und beruhigende Eigenschaften zugeschrieben werden; in der Literatur wird dem Cumarin auch eine leicht blutverdünnende Wirkung beschrieben. Äußerlich findet sie traditionelle Anwendung bei Venenschwäche und wird in der volksheilkundlichen Wundbehandlung eingesetzt.
Pflanzenprofil ansehenEchte Mispel
Mespilus germanica
Die Echte Mispel (Mespilus germanica) ist ein alter Obstbaum aus der Familie der Rosengewächse, dessen Früchte reich an Tanninen, Pektinen und Gerbstoffen sind. In der Volksmedizin werden die reifen Früchte traditionell bei Durchfall und Magen-Darm-Beschwerden verwendet. Die adstringierende Wirkung der Gerbstoffe wird in der Literatur mit positiven Effekten auf den Magen-Darm-Trakt beschrieben und in der traditionellen Anwendung zur Regulation genutzt.
Pflanzenprofil ansehenKugelamarant
Gomphrena globosa L.
Der Kugelamarant wird in der Volksmedizin verschiedener Kulturen traditionell bei Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Beschwerden genutzt. In der Literatur werden entzündungshemmende Effekte beschrieben. Die enthaltenen Betacyane werden in Studien auf ihre chemischen Eigenschaften hin untersucht.
Pflanzenprofil ansehenGroßes Flohkraut
Pulicaria dysenterica
Das Große Flohkraut wird traditionell bei Durchfallerkrankungen und Ruhr genutzt, worauf der botanische Artname 'dysenterica' hinweist. Die Pflanze enthält Gerbstoffe, ätherische Öle und Bitterstoffe. In der Literatur werden adstringierende und entzündungshemmende Effekte für die Pflanze beschrieben. Äußerlich wird sie traditionell bei der Wundbehandlung sowie zur Abwehr von Flöhen und Insekten eingesetzt.
Pflanzenprofil ansehenFärberwaid
Isatis tinctoria L.
Färberwaid wird traditionell bei Fieber eingesetzt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird die Wurzel (Ban Lan Gen) traditionell genutzt. In Studien und der Literatur werden der Pflanze entzündungshemmende und antibakterielle Effekte sowie Auswirkungen auf immunologische Parameter beschrieben.
Pflanzenprofil ansehenKnoblauch
Allium sativum
Knoblauch ist eine der ältesten und am besten erforschten Heilpflanzen weltweit. Die Zwiebel enthält Allicin und andere Schwefelverbindungen, die in Studien untersucht werden. In der Literatur werden antimikrobielle Effekte sowie Auswirkungen auf Blutdruck und Cholesterinspiegel beschrieben. Traditionell und in der modernen Phytotherapie wird Knoblauch im Zusammenhang mit der Herz-Kreislauf-Gesundheit verwendet und ist Gegenstand von Studien im Zusammenhang mit körpereigenen Abwehrfunktionen.
Pflanzenprofil ansehenRübsen
Brassica rapa
Rübsen ist eine Nutz- und Heilpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae), deren Samen reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie Glucosinolaten sind. In der Volksmedizin wird das gepresste Samenöl äußerlich zur Hautpflege und innerlich traditionell bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Den enthaltenen Senföl-Verbindungen werden in der Literatur schwach entzündungshemmende Effekte zugeschrieben.
Pflanzenprofil ansehenGemeiner Schneeball
Viburnum opulus
Der Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus) wird in der Volksmedizin traditionell bei Menstruationsbeschwerden und Muskelkrämpfen genutzt. In der Rinde werden Wirkstoffe wie Scopoletin und Viburnin beschrieben, denen antispasmodische Effekte zugeordnet werden. Historisch wurde die Pflanze auch bei nervöser Unruhe und Unterleibsschmerzen angewendet und ihr wurden entspannungsfördernde Effekte zugeordnet.
Pflanzenprofil ansehenAbendländischer Lebensbaum
Thuja occidentalis
Der Abendländische Lebensbaum (Thuja occidentalis) wird in der Naturheilkunde und Homöopathie vor allem äußerlich bei Warzen und Kondylomen eingesetzt. Die ätherischen Öle der Zweigspitzen sind in der Literatur Gegenstand verschiedener wissenschaftlicher Untersuchungen. Wegen des toxischen Wirkstoffs Thujon ist eine innerliche Anwendung ohne ärztliche Aufsicht strikt zu meiden.
Pflanzenprofil ansehenKorb-Weide
Salix viminalis
Die Korb-Weide gehört zur Gattung Salix (Weiden) und enthält wie andere Weidenarten Salicin. In der Literatur werden diesem Wirkstoff entzündungshemmende und schmerzlindernde Effekte beschrieben. Traditionell wird die Rinde bei Fieber, leichten Schmerzzuständen und rheumatischen Beschwerden verwendet. Medizinisch wird sie weniger häufig eingesetzt als die Silber-Weide (Salix alba), teilt jedoch deren traditionelles Anwendungsprofil.
Pflanzenprofil ansehenGewöhnlicher Feldsalat
Valerianella locusta
Feldsalat wird traditionell als nährstoffreiches Frühjahrs- und Wintergemüse geschätzt und enthält bedeutende Mengen an Eisen, Vitamin C, Folsäure sowie Beta-Carotin. Die enthaltenen Valerianin-Alkaloide werden ihm traditionell leicht beruhigende Eigenschaften zugeschrieben, die mit denen seiner Verwandten, dem echten Baldrian, entfernt verwandt sind. In der Volksmedizin wird er traditionell bei Frühjahrserschöpfung verwendet, wird in der Literatur in Zusammenhang mit Blutbildung genannt und wird als mild beruhigend beschrieben.
Pflanzenprofil ansehenPicrorhiza kurroa
Picrorhiza kurroa Royle ex.
Traditionelle Anwendung zur Unterstützung der Leberfunktion, bei Verdauungsbeschwerden, erhöhter Körpertemperatur und Atemwegserkrankungen; in der Literatur werden anti-entzündliche Effekte und eine Unterstützung der natürlichen Abwehrkräfte beschrieben. Bei Lebererkrankungen mit Gelbsucht ist ärztliche Behandlung erforderlich.
Pflanzenprofil ansehenWasserminze
Mentha aquatica
Die Wasserminze ist eine heimische Heilpflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), die bevorzugt an feuchten Standorten wie Bachufern, Sümpfen und Teichrändern wächst. Ihre ätherischen Öle, darunter Menthol und Menthofuran, werden in der Literatur als krampflösend, entzündungshemmend und verdauungsfördernd beschrieben. Traditionell wird sie bei Magen-Darm-Beschwerden, Erkältungen und äußerlich bei Kopfschmerzen angewendet.
Pflanzenprofil ansehenTeufelsabbiss
Succisa pratensis
Der Teufelsabbiss ist eine alte Heilpflanze aus der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Die charakteristisch abgestutzte Wurzel – der Legende nach vom Teufel abgebissen – enthält Iridoide, Saponine und Gerbstoffe. In der Literatur werden ihnen entzündungshemmende Effekte zugeschrieben. In der Volksmedizin wird sie traditionell bei Hauterkrankungen, Husten und Wunden eingesetzt, innerlich als Hustenmittel und äußerlich zur Wundreinigung.
Pflanzenprofil ansehenRosenkohl
Brassica oleracea var. gemmifera
Rosenkohl ist eine nährstoffreiche Kulturpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Er enthält hohe Mengen an Vitamin C, Vitamin K sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Glucosinolate und Sulforaphan, denen in der Literatur entzündungshemmende Effekte zugeschrieben werden. Rosenkohl wird traditionell bei Verdauungs- und Lebergesundheitsfragen verwendet und gilt in der Ernährungsmedizin als wertvolles Lebensmittel.
Pflanzenprofil ansehenGroße Sterndolde
Astrantia major
Die Große Sterndolde wurde in der Volksmedizin traditionell angewendet. Die Wurzel enthält Bitterstoffe und ätherische Öle, in der Literatur werden diese Substanzen als krampflösend und entzündungshemmend beschrieben. Als Heilpflanze spielt sie heute eine untergeordnete Rolle und wird vor allem in der Phytotherapie regional genutzt.
Pflanzenprofil ansehenKlee
Trifolium
Klee (Trifolium) ist eine artenreiche Gattung der Familie Hülsenfrüchtler (Fabaceae), deren bekanntester Vertreter, der Rotklee (Trifolium pratense), seit Jahrhunderten in der Volksmedizin verwendet wird. Die Pflanze enthält Isoflavone (Phytoöstrogene). Traditionell wird Rotklee bei Wechseljahresbeschwerden, Hauterkrankungen und leichten Atemwegserkrankungen genutzt. Weitere traditionelle Anwendungen sind dokumentiert.
Pflanzenprofil ansehenHundsrose
Rosa canina L.
Die Hundsrose ist eine der bekanntesten heimischen Wildpflanzen, deren Hagebutten (Früchte) traditionell als natürliche Vitamin-C-Quelle verwendet werden. Blütenblätter und Hagebutten werden traditionell bei Erkältungskrankheiten, Harnwegsinfekten und Gelenkentzündungen verwendet. In Studien werden für Hundsrose anti-entzündliche Effekte sowie harntreibende Eigenschaften beschrieben. In der Volkstradition werden Hagebuttentee und -extrakt traditionell zur milden Schmerzlinderung verwendet.
Pflanzenprofil ansehenBerberitze
Berberis vulgaris
Die Berberitze wird in der Naturheilkunde traditionell zur Unterstützung von Leber, Galle und Verdauung eingesetzt. Der Wirkstoff Berberin wird in Studien als entzündungshemmend beschrieben und wird in der traditionellen Anwendung bei Verdauungsbeschwerden sowie zur Unterstützung des Gallenflusses genutzt. Berberitzenpräparate werden in der Naturheilkunde auch traditionell zur Unterstützung der Atemwege eingesetzt.
Pflanzenprofil ansehenMais
Zea mays L.
Mais wird in der Volksmedizin vor allem durch seine Narbenfäden (Maisseide) genutzt, die in der Literatur als harntreibend beschrieben werden und traditionell bei Harnwegsinfekten sowie Blasen- und Nierenproblemen verwendet werden. Extrakte aus Maisnarben werden in Studien mit einer Förderung der Harnausscheidung und entzündungshemmenden Effekten beschrieben. Darüber hinaus liefert Mais wichtige Nährstoffe wie Ballaststoffe, B-Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.
Pflanzenprofil ansehenGiersch
Aegopodium podagraria
Giersch wird in der Tradition vor allem bei Gicht, Rheuma und Gelenkschmerzen erwähnt, worauf auch der Artname 'podagraria' (von lat. podagra = Gicht) hinweist. Die Pflanze enthält Flavonoide, ätherische Öle und Cumarine, in der naturheilkundlichen Literatur werden anti-entzündliche und harntreibende Effekte beschrieben. Die jungen Blätter sind essbar und wurden historisch als Wildgemüse sowie Heilkraut genutzt.
Pflanzenprofil ansehenRotklee
Trifolium pratense L.
Rotklee enthält Isoflavone (Phytoöstrogene) und wird traditionell zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen eingesetzt. Darüber hinaus finden Blüten und Blätter Verwendung bei leichten Atemwegsbeschwerden, Hautproblemen und als leicht schleimlösendes Mittel. Traditionell werden dem Kraut entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben.
Pflanzenprofil ansehenZwiebel
Allium cepaL.
Ich benötige einen konkreten Text, den ich umformulieren kann. Sie haben mir nur eine Stichwortliste gegeben. Bitte reichen Sie den vollständigen Heilpflanzen-/Beschwerden-Text ein, den Sie HWG/EU-1924-konform gestaltet haben möchten.
Pflanzenprofil ansehenErdrauch
Fumaria officinalis
Der Echte Erdrauch (Fumaria officinalis) ist eine traditionelle Heilpflanze aus der Familie der Mohngewächse. In der Volksmedizin wird er bei Verdauungsbeschwerden sowie zur Unterstützung von Leber- und Gallenfunktion verwendet. Er enthält Alkaloide wie Protopin und Fumarin, denen in der Literatur krampflösende Effekte auf die Gallenwege und eine regulierende Wirkung auf den Gallenfluss zugeschrieben werden. In der Volksmedizin wird er zusätzlich äußerlich bei verschiedenen Hautbeschwerden wie Ekzemen und Schuppenflechte angewendet.
Pflanzenprofil ansehenSüßklee
Hedysarum
Süßklee (Hedysarum) ist eine artenreiche Gattung der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), von der einzelne Arten in der traditionellen Medizin Verwendung finden. Arten wie Hedysarum polybotrys werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin als sogenannte Adaptogene verwendet, ähnlich wie der verwandte Astragalus. Die Gattung besitzt zudem stickstoffbindende Eigenschaften und wird vielerorts als Futter- und Bodenpflege-Pflanze kultiviert.
Pflanzenprofil ansehenSode
Suaeda maritima
Die Sode (Suaeda) ist eine Gattung salztoleranter Pflanzen aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae), die vorwiegend in Küstensalzwiesen, Salzsteppen und Brackwasserzonen vorkommt. Junge Triebe wurden in der Volksmedizin und als essbares Wildgemüse genutzt; die Pflanze besitzt aufgrund ihres Mineralstoffreichtums eine gewisse ernährungsmedizinische Bedeutung. In der Literatur werden für bestimmte Arten verschiedene biologische Effekte beschrieben.
Pflanzenprofil ansehenBlätterkohl
Brassica oleracea var. viridis
Blätterkohl ist eine Varietät des Gemüsekohls (Brassica oleracea) und wird traditionell als Nahrungs- und Heilpflanze genutzt. Die Blätter sind reich an Vitamin K, Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen wie Glucosinolaten. In der Literatur werden diesen Stoffen entzündungshemmende Effekte beschrieben. In der Volksmedizin wird er traditionell bei Verdauungsfragen und bei Fragen der Knochengesundheit genutzt.
Pflanzenprofil ansehenGänseblümchen
Bellis perennis
Das Gänseblümchen wird in der Volksmedizin traditionell bei Prellungen, Quetschungen und kleinen Wunden eingesetzt. Als Tee oder Tinktur wird es traditionell bei Erkältungsbeschwerden verwendet; in der Literatur werden dabei schleimlösende und entzündungshemmende Effekte beschrieben. Zudem finden Blüten und junge Blätter Anwendung als essbare Wildpflanze.
Pflanzenprofil ansehenDracaena draco
Dracaena draco
Der Kanarische Drachenbaum liefert das sogenannte 'Drachenblut', ein rotes Harz, das seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin Verwendung findet. In der traditionellen Anwendung wird es äußerlich bei Wunden sowie als adstringierendes Mittel verwendet. In der Literatur werden anti-entzündliche Effekte beschrieben. Innerlich wird das Harz traditionell bei Durchfall angewendet. In der Literatur werden Effekte auf Magen-Darm-Beschwerden beschrieben.
Pflanzenprofil ansehenTaubnessel
Lamium
Die Taubnesseln (Lamium) sind eine Gattung der Lippenblütler (Lamiaceae) mit mehreren volksheilkundlich genutzten Arten. Traditionell werden Blüten und Blätter – insbesondere der Weißen Taubnessel (Lamium album) – bei Husten, leichten Atemwegserkrankungen und Menstruationsbeschwerden verwendet. In der Literatur werden ihnen wundheilende und leicht entzündungshemmende Effekte beschrieben.
Pflanzenprofil ansehenKretische Zistrose
Cistus creticus
Erkältung, Husten, Atemwegsbeschwerden, traditionelle Anwendung zur Unterstützung der natürlichen Abwehrkräfte, wird in der Literatur mit antioxidativen Eigenschaften beschrieben
Pflanzenprofil ansehenHuflattich
Tussilago farfara
Huflattich (Tussilago farfara) ist eine der ältesten europäischen Heilpflanzen und wird traditionell bei Husten und Schleimhautreizungen der Atemwege verwendet. Die Blüten und Blätter enthalten Schleimstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide, denen in der Literatur reizmildernde und entzündungshemmende Eigenschaften zugeordnet werden. Aufgrund enthaltener Pyrrolizidinalkaloide ist eine zeitlich begrenzte Anwendung und Vorsicht in bestimmten Bevölkerungsgruppen geboten.
Pflanzenprofil ansehenTausendblatt
Myriophyllum
Das Tausendblatt ist eine Gattung feinblättriger Wasserpflanzen aus der Familie der Tausendblattgewächse (Haloragaceae), die in Teichen, Seen und langsam fließenden Gewässern weltweit vorkommt. In der traditionellen Pflanzenheilkunde findet es kaum Verwendung; in der Literatur werden vereinzelt schwach entzündungshemmende Effekte beschrieben. Eine gesicherte medizinische Nutzung ist bislang nicht ausreichend belegt.
Pflanzenprofil ansehenBesenheide
Calluna vulgaris
Besenheide wird in der Volksmedizin traditionell bei Beschwerden der Harnwege eingesetzt, da in der Literatur die Blüten als harntreibend und leicht entzündungshemmend beschrieben werden. Zubereitungen aus den Blütentrieben werden in der traditionellen Anwendung verwendet. Darüber hinaus wird der Pflanze eine leicht beruhigende Wirkung zugeschrieben.
Pflanzenprofil ansehenScharte
Serratula tinctoria
Die Scharte (Serratula) ist eine Gattung der Korbblütler (Asteraceae), deren bekannteste Art Serratula tinctoria traditionell als Färbe- und Heilpflanze genutzt wurde. Die Pflanze enthält Phytoecdysteroide wie 20-Hydroxyecdyson, denen in der Literatur adaptogene und entzündungshemmende Eigenschaften beschrieben werden. In der Volksmedizin fand sie traditionell Anwendung bei Wunden und Entzündungen.
Pflanzenprofil ansehenRingelblume
Calendula officinalis
Die Ringelblume ist eine der bedeutendsten Heilpflanzen der westlichen Phytotherapie und wird traditionell bei Wunden, Hautreizungen und Entzündungen genutzt. Ihre Blüten enthalten Flavonoide, Triterpenoide und ätherische Öle, denen in der Literatur entzündungshemmende und wundheilende Effekte beschrieben werden. Äußerlich wird sie traditionell bei Ekzemen, Verbrennungen und Schleimhautentzündungen genutzt, innerlich bei Verdauungsbeschwerden.
Pflanzenprofil ansehenKornblume
Centaurea cyanus
Die Kornblume wird in der Volksmedizin traditionell bei Augenreizungen und leichten Augenbeschwerden verwendet und wird in der Fachliteratur mit mildes diuretischen Eigenschaften beschrieben. Ihre Blüten enthalten Anthocyane, Flavonoide und bittere Glykoside, denen in der Fachliteratur entzündungshemmende und harntreibende Effekte zugeordnet werden. Äußerlich werden Blütenaufgüsse traditionell als Augenwasser bei Augenreizungen und Augenmüdigkeit verwendet.
Pflanzenprofil ansehenRadieschen
Raphanus sativus var. sativus
Das Radieschen gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und wird traditionell zur Unterstützung der Verdauung sowie zur Förderung des Gallenflusses eingesetzt. Den enthaltenen Senföglykosiden (Glucosinolate) werden in der Literatur antimikrobielle Effekte zugeschrieben; sie werden traditionell mit einer Anregung der Gallenproduktion assoziiert. Darüber hinaus wird die Pflanze traditionell für ihre mild diuretischen Eigenschaften genutzt und bei Appetitlosigkeit eingesetzt.
Pflanzenprofil ansehenMeerrettichbaum
Moringa oleifera Lam.
Der Meerrettichbaum gilt als eine der nährstoffreichsten Nutzpflanzen der Welt und wird traditionell als nährstoffreiches Lebensmittel verwendet. Blätter, Samen und Öl werden in Studien als entzündungshemmend und antioxidativ beschrieben. In der ayurvedischen Medizin findet die Pflanze seit Jahrtausenden traditionelle Verwendung.
Pflanzenprofil ansehenWunderblume
Mirabilis jalapa
Die Wunderblume (Mirabilis jalapa) wird in der Volksmedizin traditionell zur äußerlichen Anwendung bei Hauterkrankungen und Pilzinfektionen genutzt. Blätter und Wurzeln werden in der Literatur als entzündungshemmend beschrieben. Wegen ihrer Giftigkeit ist eine medizinische Anwendung ohne fachkundige Begleitung nicht empfehlenswert.
Pflanzenprofil ansehenAgave
Agave americana
Die Agave wird in der Volksmedizin vor allem aufgrund ihrer saponinreichen Blätter und ihres Safts genutzt. Traditionell wird sie bei Hauterkrankungen und Entzündungen verwendet; auch zur Unterstützung der Verdauung wird sie traditionell angewendet. Die Inhaltsstoffe Saponine und Sterole werden in der Literatur untersucht; traditionell werden ihnen antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben.
Pflanzenprofil ansehenSchwarz-Erle
Alnus glutinosa
Die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) wird in der Volksmedizin hauptsächlich aufgrund ihrer adstringierenden Eigenschaften sowie in der Literatur beschriebene entzündungshemmende Effekte genutzt, die vor allem auf den Gerbstoffgehalt in Rinde und Blättern zurückzuführen sind. In der traditionellen Anwendung werden Abkochungen der Rinde bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut sowie bei fieberhaften Zuständen verwendet. Blätter und Rinde werden in der Traditionellen Medizin zudem äußerlich bei Gelenkbeschwerden, Hautreizungen und Schwellungen verwendet.
Pflanzenprofil ansehenPlantago ovata
Plantago ovata
Traditionelle Anwendung bei: - Verstopfung - Reizdarmsyndrom - Durchfall - Unterstützung der natürlichen Darmfunktion
Pflanzenprofil ansehenSchlafbeere
Withania somnifera (L.) Dunal
Stress, Erschöpfung, Schlafkomfort, nervöse Anspannung, Adaptogen, kognitive Leistung
Pflanzenprofil ansehenPfefferminze
Mentha ×piperita
Pfefferminze wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Übelkeit und Reizdarmsyndrom eingesetzt. Das enthaltene Menthol wird in der Literatur mit krampflösenden und kühlenden Eigenschaften beschrieben. Äußerlich findet sie traditionelle Verwendung bei Spannungskopfschmerzen und Muskelverspannungen sowie als Inhalation bei leichten Erkältungssymptomen.
Pflanzenprofil ansehenSauerkirsche
Prunus cerasus L.
Die Sauerkirsche wird in der Volksmedizin vor allem mit ihren Stielen (Kirschwasser) traditionell für ihre harntreibenden Eigenschaften eingesetzt. Die anthocyanreichen Früchte werden in Studien als antioxidativ und entzündungshemmend beschrieben. Zudem enthält die Sauerkirsche natürliches Melatonin und wird in der Volksheilkunde traditionell zur Unterstützung des normalen Schlafs verwendet.
Pflanzenprofil ansehenEdelweiß
Leontopodium alpinum
Das Edelweiß wird in der Volksmedizin der Alpenregion traditionell bei Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall verwendet. Die Pflanze enthält Chlorogensäure, Leontopodinsäuren und Flavonoide, denen in der Literatur entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden. In der modernen Kosmetik wird der Extrakt aufgrund seiner Inhaltsstoffe zunehmend in Hautpflegeprodukten verwendet.
Pflanzenprofil ansehenHerbstrübe
Brassica rapa subvar. esculenta
Die Herbstrübe ist eine Kulturvarietät der Speiserübe (Brassica rapa subsp. rapa) aus der Familie der Kreuzblütler und wird seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel und Heilpflanze genutzt. Sie enthält Glucosinolate, Vitamin C sowie sekundäre Pflanzenstoffe, denen in der Literatur entzündungshemmende Effekte zugeordnet werden. Traditionell wird der Saft der Rübe bei Husten, Bronchitis und Verdauungsbeschwerden genutzt.
Pflanzenprofil ansehenPfeffer
Piper nigrum L.
Pfeffer (Piper nigrum) ist eine der ältesten und bedeutendsten Heilpflanzen der traditionellen Medizin und wird seit Jahrtausenden zur Förderung der Verdauung eingesetzt. Dem Wirkstoff Piperin werden in Studien Effekte auf die Bioverfügbarkeit anderer Nährstoffe und Arzneistoffe zugeschrieben. In der Literatur werden für Pfeffer antibakterielle sowie entzündungshemmende Effekte beschrieben. In der Ayurvedischen Medizin wird Pfeffer traditionell bei Erkältungen, Atemwegserkrankungen und Stoffwechselschwäche verwendet.
Pflanzenprofil ansehenHirtentäschel
Capsella bursa-pastoris
Das Hirtentäschel ist eine weitverbreitete Heilpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse, die traditionell als blutstillendes Mittel eingesetzt wird – insbesondere bei Menstruationsblutungen und äußerlichen Wunden. Es enthält Gerbstoffe, Flavonoide und Aminosäuren, denen in der Literatur entzündungshemmende und gefäßtonisierende Effekte zugeschrieben werden. Volksmedizinisch findet es zudem traditionelle Anwendung bei Blasenentzündungen; bei Verdacht auf eine Blasenentzündung ist ärztliche Beratung erforderlich.
Pflanzenprofil ansehenKurkuma
Curcuma longaL.
Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen, traditionelle Unterstützung der Gallenfunktion, traditionelle Unterstützung des Leberstoffwechsels, traditionelle Anwendung bei entzündlichen Beschwerden
Pflanzenprofil ansehenKohlrabi
Brassica oleracea var. gongylodes
Kohlrabi ist ein nährstoffreiches Kreuzblütengewächs, das traditionell zur Förderung der Verdauung genutzt wird. Die Knolle enthält reichlich Vitamin C, B-Vitamine, Kalium und sekundäre Pflanzenstoffe wie Glucosinolate, denen in der Literatur entzündungshemmende und antioxidative Effekte beschrieben werden. Als Nahrungsmittel und Heilgemüse trägt Kohlrabi durch seinen Nährstoffgehalt zu einer ausgewogenen Ernährung bei und eignet sich aufgrund des niedrigen Kaloriengehalts für verschiedene Ernährungskonzepte.
Pflanzenprofil ansehenHanf
Cannabis sativa L.
Hanf (Cannabis sativa) wird in der Fachliteratur in Zusammenhang mit Schmerzempfindungen, Übelkeit sowie Appetitanregung beschrieben. Medizinisches Cannabis ist in Deutschland seit 2017 auf ärztliche Verschreibung erhältlich. Es wird traditionell genutzt bei chronischen Schmerzen. Bei schwerwiegenden Erkrankungen ist eine spezialisierte ärztliche Betreuung erforderlich. Die Pflanze enthält über 100 Cannabinoide, wobei THC und CBD die pharmakologisch bedeutsamsten Wirkstoffe sind.
Pflanzenprofil ansehenHeidelbeere
Vaccinium myrtillusL.
Ich benötige einen vollständigen Text, um ihn umzuformulieren. Sie haben nur Stichpunkte/Beschwerdegebiete angegeben. Bitte stellen Sie den kompletten Heilpflanzen-Text zur Verfügung (z.B. Produktbeschreibung, Anwendungstext, Packungsbeilage), und ich werde ihn HWG/EU-1924-konform umschreiben.
Pflanzenprofil ansehenFrauenmantel
Alchemilla vulgaris
Frauenmantel wird in der Literatur traditionell bei Menstruationsbeschwerden, Zyklusunregelmäßigkeiten und Wechseljahresbeschwerden beschrieben. Die gerbstoffreichen Blätter werden als adstringierend, entzündungshemmend und leicht krampflösend beschrieben. Äußerlich wird seine Verwendung bei schlecht heilenden Wunden und Hautirritationen erwähnt.
Pflanzenprofil ansehenVanille
Vanilla planifolia
Vanille wird in der traditionellen Anwendung mit beruhigenden und stimmungsaufhellenden Effekten verbunden, besonders in der Aromatherapie bei alltäglichem Stress. Vanillin, der Hauptwirkstoff, werden in Studien leicht anti-entzündliche Eigenschaften zugeschrieben. Historisch wurde Vanille auch als Aphrodisiakum und zur Unterstützung der Verdauung genutzt.
Pflanzenprofil ansehenHopfenklee
Medicago lupulina
Hopfenklee ist ein in Europa weit verbreitetes Wildkraut aus der Familie der Hülsenfrüchtler, das in der Volksmedizin traditionell bei Verdauungsbeschwerden angewendet wurde und dem harntreibende Effekte zugeordnet wurden. Die Pflanze enthält Flavonoide, Saponine und Gerbstoffe, denen in der Literatur adstringierende und entzündungshemmende Effekte zugeordnet werden. Die medizinische Nutzung ist heute wissenschaftlich wenig erforscht und beschränkt sich überwiegend auf volksmedizinische Überlieferungen.
Pflanzenprofil ansehenKapuzinerkresse
Tropaeolum majus
Die Kapuzinerkresse wird traditionell bei Harnwegs- und Atemwegsinfektionen eingesetzt. Ihre Inhaltsstoffe, insbesondere die Senfölglykoside und das Benzylisothiocyanat, werden in der Literatur mit antimikrobiellen Effekten beschrieben. Blätter, Blüten und unreife Samen finden sowohl medizinische als auch kulinarische Verwendung.
Pflanzenprofil ansehenSchwarz-Pappel
Populus nigra L.
Die Schwarz-Pappel wird in der Volksmedizin vor allem durch ihre Knospen (Populi gemma) genutzt. In der Literatur werden für die Knospen anti-entzündliche, schleimlösende und leicht konservierende Effekte beschrieben. Traditionell werden Knospenextrakte bei Erkältungen, Atemwegsbeschwerden und Husten sowie äußerlich bei Muskel- und Gelenkbeschwerden angewendet. Wirkstoffe wie Salicin, Populin und das Flavonoid Chrysin werden in Studien als relevante Inhaltsstoffe der Pflanze beschrieben.
Pflanzenprofil ansehenZweizahn
Bidens
Die Gattung Zweizahn (Bidens) aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) umfasst mehrere volksmedizinisch genutzte Arten, insbesondere Bidens tripartita und Bidens pilosa. In der Volksheilkunde finden Kraut und Blätter traditionell Anwendung. In der Literatur werden anti-entzündliche Effekte verschiedener Bidens-Arten beschrieben.
Pflanzenprofil ansehenBrotfruchtbaum
Artocarpus
Artocarpus ist eine Gattung tropischer Bäume aus der Familie der Maulbeergewächse (Moraceae), zu der bedeutende Arten wie der Brotfruchtbaum (A. altilis) und der Jackfruchtbaum (A. heterophyllus) gehören. In der traditionellen Medizin Südostasiens und der Pazifikregion werden Blätter, Rinde und Wurzeln traditionell angewendet. Verschiedene Artocarpus-Arten sind Gegenstand wissenschaftlicher Forschung und Untersuchungen.
Pflanzenprofil ansehenGeißblatt
Lonicera
Das Geißblatt (Lonicera) ist eine artenreiche Gattung der Geißblattgewächse mit über 180 Arten, von denen mehrere eine lange medizinische Tradition besitzen. Besonders die Blüten von Lonicera japonica werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin traditionell genutzt. In der Literatur werden für diese Blüten entzündungshemmende und fiebersenkende Effekte beschrieben. In der europäischen Volksmedizin wurden Blütenextrakte traditionell bei Atemwegserkrankungen, Hautproblemen und Harnwegsinfektionen genutzt.
Pflanzenprofil ansehenPreiselbeere
Vaccinium vitis-idaea
Die Preiselbeere wird traditionell vor allem bei Harnwegsinfektionen verwendet. In der Literatur wird dem Blatt-Wirkstoff Arbutin eine Rolle in der traditionellen Anwendung zugeordnet. Die Beeren enthalten Vitamin C und Gerbstoffe und werden traditionell zur Unterstützung der Verdauung genutzt. In der Volksmedizin finden Blätter und Beeren auch bei Rheuma Anwendung, in der Literatur werden ihnen entzündungshemmende Effekte beschrieben.
Pflanzenprofil ansehenWald-Erdbeere
Fragaria vesca
Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) wird in der Volksmedizin traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Durchfall und Entzündungen der Mundschleimhaut eingesetzt. Blätter und Früchte enthalten Gerbstoffe, Flavonoide und Vitamin C mit adstringierenden Eigenschaften. Blättertees werden traditionell als mild harntreibend beschrieben und als äußerliche Anwendung bei Hautproblemen genutzt.
Pflanzenprofil ansehenGranatapfel
Punica granatum
Der Granatapfel wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden und Entzündungen eingesetzt. Die Fruchtschale enthält Tannine mit adstringierender Wirkung und gilt als bewährtes Mittel bei Durchfall. Polyphenole und Ellaginsäure sind in der Fruchtschale enthalten.
Pflanzenprofil ansehenResede
Reseda
Die Resede (Reseda) ist eine Gattung der Familie Resedagewächse (Resedaceae), zu der etwa 70 Arten zählen. In der Volksheilkunde werden für Reseda luteola (Färberresede) traditionell harntreibende und anti-entzündliche Effekte beschrieben. Das Flavonoid Luteolin ist ein Inhaltsstoff der Resede, das in wissenschaftlichen Studien untersucht wird.
Pflanzenprofil ansehenEsche
Fraxinus excelsior
Die Esche (Fraxinus excelsior) aus der Familie der Ölbaumgewächse wird traditionell bei Gelenkbeschwerden, Rheuma und Gicht eingesetzt, da Blätter und Rinde in der Literatur als entzündungshemmend und harntreibend beschrieben werden. Eschenblätter (Fraxini folium) werden in der Literatur zur Förderung der Harnsäureausscheidung beschrieben und werden als mildes Diuretikum beschrieben. Historisch wurde die Rinde auch traditionell bei Fieber verwendet.
Pflanzenprofil ansehenHasenpfoten-Tintling
Coprinopsis lagopus
Der Hasenpfoten-Tintling ist ein Pilz aus der Familie der Psathyrellaceae und gehört zur Gattung der Tintlinge (Coprinopsis). Eine dokumentierte medizinische Nutzung ist kaum belegt; einige Verwandte der Tintlinge werden jedoch in der Fachliteratur erwähnt. Der Pilz ist nur im jungen Zustand essbar und unterliegt einer raschen Selbstverdauung (Autolyse), bei der sich der Hut in eine schwarze, tinteartige Flüssigkeit auflöst.
Pflanzenprofil ansehenSideritis scardica
Sideritis scardica Griseb.;Sideritis clandestina (Bory & Chaub.) Hayek;Sideritis raeseri Boiss. & Heldr.;Sideritis syriaca
Erkältung, Husten, Halsschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Verdauungsstörungen
Pflanzenprofil ansehenChinesische Pfingstrose
Paeonia lactiflora Pall.;Paeonia veitchii Lynch
Menstruationsbeschwerden, Dysmenorrhoe, Schmerzen, Entzündungen, Lebererkrankungen, Blutstase, Krämpfe
Pflanzenprofil ansehenPassionsblume
Passiflora incarnata L.
Die Passionsblume wird in der Phytotherapie vor allem bei nervöser Unruhe, Angstzuständen und Einschlafstörungen eingesetzt. Ihre beruhigenden Eigenschaften gelten als gut belegt und werden auf Flavonoide sowie Alkaloide zurückgeführt. In der Europäischen Arzneibuch-Monografie ist Passiflorae herba als pflanzliches Arzneimittel anerkannt.
Pflanzenprofil ansehenSojabohne
Glycine max (L.) Merr.
Die Sojabohne wird vor allem wegen ihrer Isoflavone (Phytoöstrogene) genutzt. In der Literatur werden Isoflavone hinsichtlich ihrer Effekte in der Menopause untersucht. In Studien werden Sojaprodukte auch hinsichtlich ihres Einflusses auf das Lipidprofil beschrieben. Sojalecithin wird traditionell im Zusammenhang mit Leberfunktion und Fettstoffwechsel verwendet.
Pflanzenprofil ansehenWeiße Seerose
Nymphaea alba
Die Weiße Seerose (Nymphaea alba) wird in der Volksmedizin traditionell genutzt. Rhizom und Blüten enthalten Gerbstoffe und Alkaloide. Traditionell wird sie bei Schlafstörungen, nervöser Unruhe sowie äußerlich bei Hautreizungen verwendet. In der modernen Phytotherapie spielt sie eine untergeordnete Rolle und gilt als wenig erforscht.
Pflanzenprofil ansehenWilde Artischocke
Cynara cardunculusL.;syn. C. scolymusL.
Verdauungsstörungen, Völlegefühl, Blähungen, Gallenprobleme, Leberschutz, erhöhte Blutfettwerte
Pflanzenprofil ansehenGänsefuß
Chenopodium
Die Gänsefüße (Chenopodium) sind eine artenreiche Gattung aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae), die traditionell als Heil- und Nahrungspflanze genutzt wird. Bestimmte Arten, insbesondere Chenopodium ambrosioides, finden sich in der Volksmedizin traditionell bei Darmparasiten und Verdauungsbeschwerden. Junge Blätter einiger Arten gelten als essbar und werden in der traditionellen Anwendung bei Magen-Darm-Problemen genutzt; in der Literatur werden ihnen anti-entzündliche Effekte zugeschrieben.
Pflanzenprofil ansehenSpitzwegerich
Plantago lanceolata
Husten, Erkältung, Bronchitis, Reizhusten, Rachenentzündung, Schleimhautentzündung, Wundversorgung
Pflanzenprofil ansehenCurcuma xanthorrhiza
Curcuma xanthorrhizaRoxb.;C. xanthorrhiza D. Dietrich
Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Blähungen, Gallenfunktion, Leberstoffwechsel
Pflanzenprofil ansehenSojabohne
Glycine max (L.)
Wechseljahrsbeschwerden, Hitzewallungen, Cholesterin, Osteoporose-Prävention, Leberstoffwechsel, Proteinversorgung
Pflanzenprofil ansehenMaipilz
Calocybe gambosa
Der Maipilz (Calocybe gambosa) ist ein essbarer Speisepilz aus der Familie der Lyophyllaceae, der reich an hochwertigen Proteinen, B-Vitaminen sowie Mineralstoffen wie Kalium und Phosphor ist. In der Volksmedizin wird er traditionell zur allgemeinen Stärkung verwendet. In wissenschaftlichen Untersuchungen werden verschiedene Effekte der Inhaltsstoffe auf biologische Vorgänge erforscht.
Pflanzenprofil ansehenRosenwurz
Rhodiola roseaL.
Erschöpfung und Müdigkeit, stressbedingte Leistungsminderung, depressive Verstimmung, geistige und körperliche Belastbarkeit
Pflanzenprofil ansehenWeidenrinde
Salix [various species including S. purpurea L.; S. daphnoides Vill.; S. fragilis L.]
Schmerzen, Entzündungen, Fieber, Kopfschmerzen, Erkältung, Rheuma, Rückenschmerzen
Pflanzenprofil ansehenBlauglockenbaum
Paulownia tomentosa (Thunb.) Steud.
Der Blauglockenbaum wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin seit Jahrhunderten genutzt, wobei Blätter, Blüten und Rinde Anwendung finden. In der Literatur werden Blättern und Blüten anti-entzündliche sowie antimikrobielle Effekte zugeschrieben; volksmedizinisch werden sie bei Atemwegserkrankungen und Hautwunden eingesetzt. In der westlichen Phytotherapie spielt die Pflanze eine untergeordnete Rolle, erste wissenschaftliche Studien beschreiben Flavonoide und Iridoide als relevante Wirkstoffe.
Pflanzenprofil ansehenThymian + Schlüsselblume
Combination: Thymus vulgaris L.; Thymus zygis L. and Primula veris L.; Primula elatior (L.) Hill
Husten, Erkältung, Bronchitis, Atemwegsinfekte, Schleimhautreizung der Atemwege
Pflanzenprofil ansehenSilber-Weide
Salix alba
Die Silber-Weide ist eine der ältesten Heilpflanzen Europas, deren Rinde den Wirkstoff Salicin enthält – eine natürliche Vorstufe der Salicylsäure. Traditionell wird die Weidenrinde bei Fieber, Schmerzen und entzündlichen Beschwerden eingesetzt. Sie gilt als pflanzliche Alternative zu synthetischen Schmerzmitteln und wird in der Phytotherapie vor allem bei Rheuma und Rückenschmerzen angewendet.
Pflanzenprofil ansehenLöwenmaul
Antirrhinum majus
Das Löwenmaul wurde in der Volksmedizin traditionell bei Leber- und Milzbeschwerden sowie als harntreibendes Mittel eingesetzt. Äußerlich fand es Anwendung bei Hauterkrankungen, Hämorrhoiden und entzündlichen Hautreizungen. In der modernen Phytotherapie spielt die Pflanze eine untergeordnete Rolle, da wissenschaftliche Belege für medizinische Wirksamkeit weitgehend fehlen.
Pflanzenprofil ansehenBrennnessel
Urtica dioica
Die Brennnessel ist eine der vielseitigsten Heilpflanzen Europas und wird traditionell bei Harnwegserkrankungen, rheumatischen Beschwerden und Prostatabeschwerden genutzt. Blätter und Wurzeln enthalten Flavonoide, Mineralstoffe und Lektine, denen in der Literatur anti-entzündliche und harntreibende Effekte zugeschrieben werden. Als Nahrungsmittel liefert sie zudem Eisen, Kalzium und Vitamin C.
Pflanzenprofil ansehenMeier
Asperula
Asperula ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae), zu der traditionell genutzte Heilpflanzen gehören. Verschiedene Arten wurden volksmedizinisch als harntreibendes Mittel sowie bei Leber- und Gallenerkrankungen eingesetzt. Der Gehalt an Cumarinen und Iridoiden verleiht einigen Arten pharmakologisch relevante Eigenschaften.
Pflanzenprofil ansehenNachtkerze
Oenothera biennis
Die Nachtkerze wird vor allem wegen ihres fettsäurereichen Samenöls (Nachtkerzenöl) medizinisch genutzt, das einen hohen Gehalt an Gamma-Linolensäure (GLA) aufweist. Das Öl wird traditionell bei Neurodermitis, Ekzemen und prämenstruellem Syndrom eingesetzt. Auch zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden und entzündlichen Erkrankungen findet es Anwendung.
Pflanzenprofil ansehenRotwurzel-Salbei
Salvia miltiorrhizaBunge
Schmerzen, Entzündungen, Durchblutungsförderung, Herzgesundheit, Menstruationsbeschwerden, Blutstasen (TCM)
Pflanzenprofil ansehenRingelblume
Calendula officinalisL.
Wundheilung, Hautentzündungen, Schleimhautentzündungen, Verbrennungen, Ekzeme, Magenreizung
Pflanzenprofil ansehenEchter Baldrian
Valeriana officinalisL.
Schlafstörungen, Einschlafprobleme, Durchschlafstörungen, nervöse Unruhe, mentaler Stress, Stimmungsschwankungen
Pflanzenprofil ansehenSchöllkraut
Chelidonium majusL.
Leber-Galle-Beschwerden, Verdauungskrämpfe, Reizmagen, Warzen (äußerlich), Hautunreinheiten
Pflanzenprofil ansehenBlumenrohr
Canna indica
Das Blumenrohr (Canna indica) ist eine tropische Pflanzengattung aus der Familie der Cannaceae, die in Europa vorwiegend als Zierpflanze kultiviert wird. In der Volksmedizin Lateinamerikas und Südostasiens werden die stärkereichen Rhizome traditionell bei Harnausscheidung und Entzündungszuständen sowie bei Fieber angewendet. Das aus den Rhizomen gewonnene Stärkeprodukt (Queensland-Arrowroot) findet zudem als nährstoffreiches Lebensmittel Verwendung.
Pflanzenprofil ansehenAfrikanischer Affenbrotbaum
Adansonia digitata
Der Affenbrotbaum wird in der traditionellen afrikanischen Medizin vielseitig eingesetzt – Fruchtfleisch, Blätter und Rinde werden traditionell bei Fieber, entzündlichen Prozessen und Magen-Darm-Beschwerden verwendet. Das vitaminreiche Fruchtpulver enthält besonders hohe Mengen an Vitamin C, Kalzium und verschiedene Pflanzenstoffe. In der Naturheilkunde wird es traditionell bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.
Pflanzenprofil ansehenAlpenrose
Rosa pendulina L.
Die Alpenrose (Rosa pendulina) ist eine in den europäischen Gebirgen heimische Wildrose, deren Hagebutten in der Volksmedizin traditionell bei Erkältungen verwendet werden und vitamin-C-reich sind. Die Früchte und Blütenblätter finden in der Volksmedizin Anwendung bei entzündlichen Beschwerden, für die Harnwegsfunktion sowie als Nahrungsergänzungsmittel. Wie andere Rosenarten enthält auch diese Art gerbstoffreiche Blütenblätter, denen in der Literatur eine adstringierende Eigenschaft zugeschrieben wird.
Pflanzenprofil ansehenHeide-Nelke
Dianthus deltoides
Die Heide-Nelke wird in der Volksmedizin traditionell bei leichten Harnwegsbeschwerden verwendet. Die Pflanze enthält Saponine und Flavonoide, denen in der Literatur anti-entzündliche Effekte zugeschrieben werden. Eine wissenschaftlich gesicherte medizinische Anwendung ist jedoch kaum belegt.
Pflanzenprofil ansehenSpeerförmiges Silberkraut
Argentina sphyraena
Argentina sphyraena ist eine wenig dokumentierte Art der Gattung Argentina (Rosaceae), die botanisch eng mit dem Gänsefingerkraut (Argentina anserina) verwandt ist. Wie andere Gattungsvertreter dürfte die Pflanze Gerbstoffe enthalten. In der wissenschaftlichen Literatur werden für verwandte Arten adstringierende und antientzündliche Effekte beschrieben. Spezifische klinische oder ethnobotanische Belege für diese Art sind derzeit kaum verfügbar.
Pflanzenprofil ansehenRadmelde
Bassia scoparia (L.) A.J.Scott
Die Radmelde (Bassia scoparia) wird in der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrhunderten bei Hauterkrankungen und Harnwegsbeschwerden genutzt, insbesondere die reifen Samen (Di Fu Zi). In der Volksmedizin werden in der Literatur anti-entzündliche und juckreizlindernde Effekte beschrieben. In Europa findet sie kaum medizinische Anwendung und gilt überwiegend als Zierpflanze.
Pflanzenprofil ansehenSeegurke
Holothuroidea
Die Seegurke ist ein Meerestier aus der Klasse der Holothurien (Stachelhäuter) und wird seit Jahrhunderten in der traditionellen asiatischen Medizin eingesetzt. Sie enthält bioaktive Verbindungen wie Triterpenglykoside, Chondroitinsulfat und Kollagen. In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird sie traditionell bei Erschöpfung, Gelenkbeschwerden und im Zusammenhang mit Wundheilung angewendet und gilt in diesem Kontext als stärkendes Mittel.
Pflanzenprofil ansehenWeizen
Triticum aestivum L.
Weizen wird in der Naturheilkunde vor allem in Form von Weizenkeimöl (reich an Vitamin E) zur Hautpflege sowie als Weizenkeimextrakt verwendet, dem traditionell Effekte auf Stoffwechselvorgänge zugeschrieben werden. Weizenkleie wird in der Naturheilkunde traditionell in Zusammenhang mit Verdauung und Darmgesundheit verwendet. Weizengras wird als basisches Nahrungsergänzungsmittel verwendet, dem in der Literatur antioxidative Effekte zugeschrieben werden.
Pflanzenprofil ansehenGurke
Cucumis sativus
Die Gurke wird äußerlich traditionell bei Hautirritationen, Sonnenbrand und geschwollenen Augen eingesetzt und wird in der traditionellen Medizin für ihre kühlenden Eigenschaften geschätzt. Innerlich wird sie traditionell harntreibend eingesetzt und trägt durch ihren hohen Wassergehalt zur Flüssigkeitsaufnahme bei. In der Volksmedizin findet sie Anwendung bei leichten Verdauungsbeschwerden und zur Hautpflege.
Pflanzenprofil ansehenAlpenglöckchen
Soldanella alpina
Das Alpenglöckchen ist eine alpine Heilpflanze aus der Familie der Primelgewächse (Primulaceae), die in der Volksmedizin traditionell bei Atemwegserkrankungen und als Schleimlöser eingesetzt wurde. Die Pflanze enthält Saponine und Gerbstoffe, in der Literatur werden für diese Stoffe anti-entzündliche und schleimlösende Effekte beschrieben. In der Homöopathie findet Soldanella alpina traditionelle Anwendung bei Erkältungen, Husten und Schleimhautreizungen.
Pflanzenprofil ansehenGemüsekohl
Brassica oleracea
Brassica oleracea ist die Stammform zahlreicher Kulturgemüse und enthält sekundäre Pflanzenstoffe wie Sulforaphan und Glucosinolate, denen in wissenschaftlichen Studien anti-entzündliche Effekte zugeschrieben werden. Kohlsaft wird traditionell bei leichten Verdauungsbeschwerden eingesetzt; bei Magengeschwüren ist ärztliche Behandlung erforderlich. Der hohe Gehalt an Vitamin C trägt zu einer normalen Immunfunktion bei.
Pflanzenprofil ansehenMandarine
Citrus reticulata
Die Schale der Mandarine wird in der traditionellen Medizin vor allem zur Unterstützung der Verdauung und zur Linderung von Blähungen eingesetzt. Ätherisches Mandarinöl wird traditionell als beruhigend und stimmungsaufhellend eingesetzt und findet in der Aromatherapie bei Unruhe und Schlafstörungen Anwendung. Die Frucht enthält Flavonoide und Vitamin C, denen in der Literatur verschiedene Effekte zugeschrieben werden.
Pflanzenprofil ansehenQueller
Salicornia europaea
Queller ist eine sukkulente Salzpflanze der Küstenregionen, die aufgrund ihres hohen Gehalts an Mineralstoffen – insbesondere Jod, Natrium und Kalium – traditionell genutzt wird. In der Volksheilkunde wird er traditionell für seine harntreibenden und entwässernden Eigenschaften sowie zur Unterstützung der Schilddrüsenfunktion genutzt. Als essbares Wildkraut enthält er zudem Vitamin C und Pflanzenstoffe.
Pflanzenprofil ansehenRoteiche
Quercus rubra
Die Roteiche gehört zur Familie der Fagaceae und enthält wie andere Eichenarten Gerbstoffe (Tannine) in Rinde und Blättern, denen in der Literatur adstringierende und anti-entzündliche Effekte zugeschrieben werden. Traditionell wird die Rinde bei Durchfallerkrankungen, Entzündungen der Mundschleimhaut sowie zur äußerlichen Wundversorgung eingesetzt. Im Vergleich zu einheimischen Eichenarten (Quercus robur, Quercus petraea) ist die medizinische Anwendung der Roteiche weniger verbreitet.
Pflanzenprofil ansehenKönigsröhrling
Butyriboletus regius
Der Königsröhrling ist ein essbarer Wildpilz aus der Familie der Dickröhrlinge (Boletaceae), der in Laub- und Mischwäldern Mitteleuropas vorkommt. Er enthält Polysaccharide und Beta-Glucane, deren Bedeutung in der wissenschaftlichen Literatur teilweise erörtert wird. In der Volksmedizin wird er vor allem als nahrhaftes Lebensmittel geschätzt; eine gezielte medizinische Anwendung ist wissenschaftlich kaum dokumentiert.
Pflanzenprofil ansehenBrunnenkresse
Nasturtium officinale
Die Brunnenkresse ist ein vitamin- und mineralstoffreiches Heilkraut, das in der Volksmedizin traditionell bei Husten und Bronchitis sowie zur Verdauungsförderung eingesetzt wird. Sie enthält Glucosinolate, Vitamin C, Eisen und Antioxidantien. In der Literatur werden anti-entzündliche Effekte beschrieben. In der Volksmedizin wird sie zudem als harntreibendes Mittel und in Frühjahrskuren genutzt.
Pflanzenprofil ansehenApfel
Malus domestica
Der Apfel wird in der traditionellen Heilkunde vor allem zur Unterstützung der Verdauung eingesetzt, da seine Schale und das Fruchtfleisch reich an Pektin sind, das die Darmflora regulieren kann. Polyphenole und Quercetin werden in der Literatur beschrieben und in der traditionellen Heilkunde geschätzt. Darüber hinaus werden geriebene Äpfel volksheilkundlich bei leichtem Durchfall, Apfelessig bei Verdauungsbeschwerden und Apfelschalen in der Volksheilkunde genutzt.
Pflanzenprofil ansehenFeuerdorn
Pyracantha coccinea
Der Feuerdorn ist ein immergrüner Zierstrauch aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), dessen leuchtend rote Beeren traditionell in der Volksmedizin Verwendung fanden. Die Früchte enthalten Vitamin C, Flavonoide und Carotine. In der Phytotherapie spielt die Pflanze eine untergeordnete Rolle; Beeren werden gelegentlich zu Marmeladen oder Extrakten verarbeitet.
Pflanzenprofil ansehenHafer
Avena sativa L.
Hafer wird in der Phytotherapie vor allem als Nervinum bei Erschöpfung, Stress und nervöser Unruhe eingesetzt. Das Haferstroh (Stramentum Avenae) findet äußerlich Anwendung bei entzündlichen Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Juckreiz. In der Literatur werden Hafer-Beta-Glucane aus dem Korn mit Effekten auf den Cholesterinhaushalt und die Darmgesundheit beschrieben.
Pflanzenprofil ansehenFeldulme
Ulmus minor
Die Feldulme wird in der Volksmedizin traditionell genutzt, wobei Rinde und Blätter Gerbstoffe und Schleimstoffe enthalten, denen in der Literatur anti-entzündliche und wundheilende Effekte zugeschrieben werden. Rindenabkochungen wurden traditionell äußerlich bei Hauterkrankungen, Wunden und rheumatischen Beschwerden angewendet. Innerlich fand die Rinde als traditionelle Zubereitung bei Magen-Darm-Beschwerden Verwendung.
Pflanzenprofil ansehenAllii sativi bulbus
Allium sativumL.
Erkältung, Husten, Kreislaufbeschwerden
Pflanzenprofil ansehenWeg-Rauke
Sisymbrium officinale
Die Weg-Rauke (Sisymbrium officinale) ist eine Heilpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse, die in der Volksmedizin traditionell bei Beschwerden der Atemwege angewendet wird. Sie gilt als schleimhautberuhigend und wurde traditionell von Sängern bei Heiserkeit und Stimmverlust genutzt. Die Pflanze enthält Glucosinolate und Senföle, denen in der Literatur reizmildernde Eigenschaften zugeschrieben werden.
Pflanzenprofil ansehenSalbei
Salvia officinalis
Salbei (Salvia officinalis) ist eine der bekanntesten Heilpflanzen aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) mit langer Tradition in der europäischen Volksmedizin. Die Blätter werden traditionell bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums sowie bei übermäßigem Schwitzen verwendet. Darüber hinaus wird Salbei traditionell auch bei Verdauungsbeschwerden und Wechseljahresbeschwerden angewandt. In der Literatur werden für Salbei verschiedene biologische Effekte beschrieben, die diese traditionelle Anwendung erklären könnten.
Pflanzenprofil ansehenSpeise-Morchel
Morchella esculenta
Die Speise-Morchel ist ein essbarer Wildpilz, dem in der Volksmedizin verschiedene Eigenschaften zugeschrieben werden. Enthaltene Polysaccharide werden in Studien auf ihre Effekte untersucht. Traditionell wird sie zur Unterstützung der Verdauung eingesetzt.
Pflanzenprofil ansehenPfingstrose
Paeonia officinalis
Die Pfingstrose wird in der traditionellen europäischen und chinesischen Medizin genutzt, wobei vor allem die getrocknete Wurzel (Radix Paeoniae) Bedeutung hat. Traditionell wird sie bei nervöser Anspannung und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Wesentliche Wirkstoffe sind Paeoniflorin, Paeonol sowie Gerbstoffe, denen in der Literatur anti-entzündliche Eigenschaften zugeschrieben werden.
Pflanzenprofil ansehenFeld-Rose
Rosa arvensis
Die Feld-Rose (Rosa arvensis) ist eine heimische Wildrosenart, deren Hagebutten traditionell aufgrund ihres Vitamin-C-Gehalts geschätzt werden. Tees aus den getrockneten Früchten werden in der Volksheilkunde bei leichten Entzündungen verwendet und in der Literatur werden anti-entzündliche Effekte beschrieben. Blütenblätter und Hagebutten werden zudem in der Volksheilkunde bei leichten Schleimhautreizungen und bei Harnwegsbeschwerden verwendet.
Pflanzenprofil ansehenKokospalme
Cocos nucifera L.
Die Kokospalme liefert vielseitig nutzbare Produkte wie Kokosöl, Kokoswasser und Kokosfleisch, die in der traditionellen Medizin Südostasiens und des Pazifiks seit Jahrhunderten Anwendung finden. Kokosöl wird äußerlich bei Hauterkrankungen und Wundpflege eingesetzt. Kokoswasser gilt als natürliches Elektrolytgetränk zur Rehydrierung und wird traditionell auch zur Unterstützung der Verdauung verwendet.
Pflanzenprofil ansehenPersische Limette
Citrus ×latifolia
Die Persische Limette ist eine kultivierte Arthybride aus der Familie der Rautengewächse (Rutaceae), die vor allem wegen ihres Reichtums an Vitamin C und Flavonoiden geschätzt wird. In der Volksmedizin und Naturheilkunde wird Limettensaft traditionell angewendet. In der Literatur werden verdauungsfördernde und anti-entzündliche Effekte beschrieben. Ätherische Öle aus der Schale finden Anwendung in der Aromatherapie.
Pflanzenprofil ansehenMeersalat
Ulva lactuca
Meersalat (Ulva lactuca) ist eine essbare Grünalge aus der Familie der Ulvaceae, die weltweit in flachen Küstengewässern vorkommt. Die Alge enthält erhebliche Mengen an Mineralstoffen, Spurenelementen, Jod und Vitaminen und wird traditionell als Nahrungsergänzungsmittel sowie zur Unterstützung der Schilddrüsenfunktion genutzt. Aufgrund ihres hohen Chlorophyllgehalts und der in der Literatur beschriebenen Eigenschaften findet sie zunehmend Verwendung in der Naturheilkunde und Phytotherapie.
Pflanzenprofil ansehenFlockenblume
Centaurea
Die Flockenblumen (Centaurea) sind eine artenreiche Gattung der Korbblütler (Asteraceae), von denen mehrere Arten in der Volksmedizin Verwendung finden. Besonders die Kornblume (Centaurea cyanus) wird traditionell genutzt. In der Literatur werden für Bitterstoffe und Flavonoide einiger Arten anti-entzündliche und leicht diuretische Effekte beschrieben.
Pflanzenprofil ansehenHundsflechte
Peltigera canina (L.) Willd.
Die Hundsflechte ist eine bodenbewohnende Laubflechte aus der Familie der Peltigeraceae, die historisch in der Volksmedizin eingesetzt wurde. Traditionell wurde sie bei Verdauungsbeschwerden angewendet. Dem Namen entsprechend wurde sie in früheren Jahrhunderten als vermeintliches Mittel gegen Tollwut genutzt, doch dies ist ein Irrglaube ohne wissenschaftliche Grundlage. Wissenschaftlich belegte medizinische Anwendungen beim Menschen existieren kaum; aktuelle Forschungen untersuchen biochemische Eigenschaften der in der Flechte enthaltenen Stoffe.
Pflanzenprofil ansehenGroße Klette
Arctium lappaL.
Appetitlosigkeit, Hautkrankheiten, Wunden, Harnwegserkrankungen, Stoffwechselförderung
Pflanzenprofil ansehenEchte Bärentraube
Arctostaphylos uva-ursi (L.)
Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Harnwegserkrankungen, Urogenitaltrakt
Pflanzenprofil ansehenSchlehdorn
Prunus spinosa
Der Schlehdorn ist ein dorniger Wildstrauch aus der Familie der Rosengewächse, dessen Blüten, Früchte und Blätter seit Jahrhunderten in der Volksmedizin Verwendung finden. Die Blüten wirken mild abführend und harntreibend, während die adstringierenden Früchte bei Durchfall und Entzündungen der Mundschleimhaut eingesetzt werden. Traditionell werden auch Rinde und Blätter zur Unterstützung der Verdauung sowie bei Harnwegsinfekten verwendet.
Pflanzenprofil ansehenAmpfer
Rumex spp.
Ampfer-Arten (Gattung Rumex) werden in der Volksheilkunde traditionell bei Verdauungsbeschwerden, leichter Verstopfung und zur Anregung der Gallenproduktion eingesetzt. Die Wurzel des Krausen Ampfers (Rumex crispus) gilt als mildes Abführmittel und wird äußerlich bei Hauterkrankungen wie Ekzemen und Krätze angewendet. Junge Blätter, insbesondere des Sauerampfers, sind zudem reich an Vitamin C und wurden historisch zur Vorbeugung von Skorbut genutzt.
Pflanzenprofil ansehenGroße Brennnessel
Urtica dioicaL.;Urtica urensL.
Harnwegsbeschwerden, Reizblase, Nierengrieß, Benigne Prostatahyperplasie, Durchspülungstherapie
Pflanzenprofil ansehenHanf
Cannabis sativaL.
Chronische Schmerzen, Übelkeit (Chemotherapie), Spastik (MS), Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Angststörungen
Pflanzenprofil ansehenEchtes Johanniskraut
Hypericum perforatum
Heilpflanze mit breitem Einsatzgebiet; Blätter mit typischen Öldrüsenpunkten.
Pflanzenprofil ansehenKolbenhirse
Setaria italica (L.) P.Beauv.
Die Kolbenhirse ist eines der ältesten Kulturgetreide und wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zur Stärkung von Milz und Magen sowie bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Sie liefert wertvolle Mineralstoffe wie Kieselsäure, Eisen und Magnesium und gilt als leicht verdauliche, nährende Speise bei Erschöpfung und Schwäche. In der Volksmedizin Ostasiens findet sie auch Verwendung zur Unterstützung des Stoffwechsels und der.
Pflanzenprofil ansehenWeichweizen
Triticum aestivum
Weichweizen wird in der Naturheilkunde vor allem in Form von Weizenkeimöl zur Hautpflege und als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt. Weizenkleie gilt als bewährtes Mittel zur Förderung der Verdauung und Darmgesundheit. Weizengras-Extrakte werden in der Alternativmedizin und Stärkung des Immunsystems verwendet.
Pflanzenprofil ansehenGewöhnlicher Löwenzahn
Taraxacum officinale
Der Gewöhnliche Löwenzahn wird traditionell zur Unterstützung der Leber- und Gallenfunktion sowie als mildes Harn- und Verdauungsmittel eingesetzt. Blätter, Wurzeln und Blüten enthalten Bitterstoffe, Inulin und Flavonoide, die den Gallefluss anregen und die Verdauung fördern. Besondere Bedeutung hat die Pflanze in der Volksmedizin bei Frühjahrskuren und zur Stoffwechselanregung.
Pflanzenprofil ansehenHopfen
Humulus lupulus
Hopfen (Humulus lupulus) wird in der Phytotherapie vor allem wegen seiner beruhigenden und schlaffördernden Wirkung eingesetzt. Die getrockneten weiblichen Blütenstände (Hopfenzapfen) enthalten Bitterstoffe wie Humulon und Lupulon sowie das Sedativum 2-Methyl-3-buten-2-ol. Häufig wird Hopfen in Kombination mit Baldrian oder Melisse bei Einschlafstörungen und nervöser Unruhe angewendet.
Pflanzenprofil ansehenSafran
Crocus sativus L.
Safran wird aus den getrockneten Narben von Crocus sativus gewonnen und zählt zu den ältesten Heilmitteln der Welt. In der Phytotherapie wird er vor allem bei leichten bis mittelschweren Depressionen, Angststörungen und prämenstruellem Syndrom eingesetzt. Klinische Studien belegen stimmungsaufhellende Wirkungen, die mit dem Einfluss auf Serotonin- und Dopaminsysteme erklärt werden.
Pflanzenprofil ansehenZaubernuss
Hamamelis virginiana
Hauterkrankungen, kleinere Wunden, Kreislaufstörungen, Hämorrhoiden, Krampfadern, Entzündungen
Pflanzenprofil ansehenEingriffeliger Weißdorn
Crataegus monogyna Jacq. (Lindm.);C. laevigata(Poir.) DC.;C. pentagyna Waldst. et Kit. ex Willd.;C. azarolusL.
Herz-Kreislauf-Beschwerden, altersbedingte Herzleistungsminderung, nervöse Unruhe, Stress, leichte Angstgefühle
Pflanzenprofil ansehenChinesische Pfingstrose
Paeonia lactiflora Pallas
Menstruationsbeschwerden, Muskelkrämpfe, Schmerzen, Entzündungen, Leberstärkung (TCM)
Pflanzenprofil ansehenRosmarinus officinalis
Rosmarinus officinalisL.
Kreislaufbeschwerden, niedriger Blutdruck, Verdauungsstörungen, Blähungen, Müdigkeit, Rheuma (äußerlich)
Pflanzenprofil ansehenGinkgo
Ginkgo bilobaL.
Durchblutungsstörungen, Gedächtnisschwäche, Konzentrationsstörungen, Tinnitus, Schwindel, periphere arterielle Verschlusskrankheit
Pflanzenprofil ansehenRheum palmatum
Rheum palmatumL.;Rheum officinale Baillon
Verstopfung, Anregung der Darmtätigkeit, Vorbereitung auf Darmuntersuchungen
Pflanzenprofil ansehenGewöhnlicher Erdrauch
Fumaria officinalisL.
Verdauungsbeschwerden, Gallenwegsdyskinesie, Krämpfe im Magen-Darm-Bereich, Appetitlosigkeit
Pflanzenprofil ansehenEchter Beinwell
Symphytum officinaleL.
Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen, Rückenschmerzen, Entzündungen
Pflanzenprofil ansehenGemeiner Odermennig
Agrimonia eupatoria
Mund- und Rachenentzündungen, Magen-Darm-Beschwerden, Wunden, Hautprobleme, Durchfall
Pflanzenprofil ansehenGewöhnlicher Löwenzahn
Taraxacum officinale F.H.
Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Gallenförderung, Harnwegsbeschwerden, Entschlackung
Pflanzenprofil ansehenEchtes Mädesüß
Filipendula ulmaria (L.) Maxim. (= Spiraea ulmaria L.).
Schmerzen, Entzündungen, Fieber, Erkältung, Husten, Rheuma, Kopfschmerzen
Pflanzenprofil ansehenAnis
Pimpinella anisumL.
Husten, Erkältung, Bronchitis, Blähungen, Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Darmkrämpfe
Pflanzenprofil ansehenSägepalme
Serenoa repens (W.Bartram) Small (syn. Sabal serrulata (Michx.) Schult.f.)
Benigne Prostatahyperplasie, Harnwegsbeschwerden, Miktionsstörungen, Reizblase
Pflanzenprofil ansehenMalve
Malva sylvestris
Die Malve (Malva sylvestris) ist eine traditionsreiche Heilpflanze aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae), deren Blüten und Blätter reich an Schleimstoffen sind. Diese Schleimstoffe wirken reizlindernd auf die Schleimhäute der Atemwege und des Verdauungstrakts und werden daher bei Husten, Halsschmerzen und leichten Magenbeschwerden eingesetzt. Äußerlich angewendet kann die Malve bei Hautirritationen und leichten Entzündungen Linderung verschaffen.
Pflanzenprofil ansehenErd-Burzeldorn
Tribulus terrestrisL.
Harnwegserkrankungen, Blasenschwäche, Nierensteine, gynäkologische Beschwerden, Hormonstörungen bei Frauen
Pflanzenprofil ansehenOlivenbaum
Olea europaea
Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, harntreibend, Urogenitalbeschwerden, Bluthochdruck
Pflanzenprofil ansehenFenchel
Foeniculum vulgare Miller subsp. vulgare var. dulce (Mill.) Batt. &
Harnwegserkrankungen, Erkältung, Husten, Schleimhautreizung der Atemwege
Pflanzenprofil ansehenRauschpfeffer
Piper methysticum G.
Angststörungen, Nervosität, innere Unruhe, Spannungszustände, Schlafstörungen
Pflanzenprofil ansehenEnzian
Gentiana lutea
Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen, Magenschwäche, Dyspepsie
Pflanzenprofil ansehenGewürznelke
Syzygium aromaticum (L.) Merr. et L.M. Perry (syn. Eugenia caryophyllus (Spreng.) Bullock et S.G. Harrison)
Zahnschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Rachenentzündung, Mundgeruch, Desinfektionsmittel
Pflanzenprofil ansehenEchter Eibisch
Althaea officinalisL.
Halsschmerzen, Husten, Erkältung, Mund- und Rachenentzündung, Magenschleimhautentzündung, Reizmagen, Darmreizung
Pflanzenprofil ansehenAcker-Schachtelhalm
Equisetum arvenseL.
Harnwegsinfekte, Blasenentzündung, Durchspülungstherapie, Ödeme, Bindegewebsschwäche, Nierengries
Pflanzenprofil ansehenRömische Kamille
Chamaemelum nobile (L.) All. (Anthemis nobilis L.)
Verdauungsbeschwerden, Magen-Darm-Krämpfe, Blähungen, Appetitstörungen, Gastritis, leichte Schlafstörungen, Hautreizungen
Pflanzenprofil ansehenEchter Baldrian
Valeriana officinalis
Echter Baldrian (Valeriana officinalis) ist eine der bekanntesten Heilpflanzen zur Linderung von Schlafstörungen, Nervosität und innerer Unruhe. Die getrocknete Wurzel enthält Valerensäure und Valepotriate, die beruhigende sowie schlaffördernde Eigenschaften besitzen. In der Phytotherapie wird er als mildes Sedativum bei Ein- und Durchschlafproblemen sowie stressbedingten Spannungszuständen eingesetzt.
Pflanzenprofil ansehenSchafgarbe
Achillea millefolium
Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Harnwegserkrankungen, Hauterkrankungen, Wundheilung
Pflanzenprofil ansehenStieleiche
Quercus robur L.L.;Quercus petraea (Matt.) Liebl.;Quercus pubescens
Hauterkrankungen, kleine Wunden, Durchfall, Magen-Darm-Beschwerden, Hämorrhoiden, Durchblutungsstörungen
Pflanzenprofil ansehenEchter Hopfen
Humulus lupulusL.
Schlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, nervöse Unruhe, psychischer Stress, innere Anspannung
Pflanzenprofil ansehenAngelica sinensis
Angelica sinensis (Oliv.) Diels
Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Dysmenorrhö, Blutmangel, Durchblutungsförderung, Prämenstruelles Syndrom
Pflanzenprofil ansehenBittersüßer Nachtschatten
Solanum dulcamaraL.
Hauterkrankungen, Ekzeme, Schuppenflechte, kleine Wunden
Pflanzenprofil ansehenCeylon-Zimtbaum
Cinnamomum verum J. S. Presl;Cinnamomum zeylanicum Nees
Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit, krampfartige Magen-Darm-Beschwerden, Appetitlosigkeit
Pflanzenprofil ansehenLiebstöckel
Levisticum officinale W.D.J.Koch
Harnwegsinfekte, Durchspülungstherapie der Harnwege, Nierengrieß, Blasenbeschwerden, Verdauungsstörungen
Pflanzenprofil ansehenEchte Walnuss
Juglans regiaL.
Hauterkrankungen, Ekzeme, Hautjucken, kleinere Wunden, übermäßiges Schwitzen, entzündliche Hautveränderungen
Pflanzenprofil ansehenBlutwurz
Potentilla erecta (L.)
Mund- und Rachenentzündungen, Durchfall, Magen-Darm-Beschwerden, Gastritis, Schleimhautentzündungen
Pflanzenprofil ansehenHimbeere
Rubus idaeusL.
Mund- und Rachenentzündungen, Durchfall, Magen-Darm-Krämpfe, Entzündungen, leichte Schmerzzustände
Pflanzenprofil ansehenKalmegh
Andrographis paniculata Nees
Erkältung, Grippe, Atemwegsinfekte, Immunstimulation, Fieber, Lebererkrankungen, Verdauungsbeschwerden, entzündliche Erkrankungen
Pflanzenprofil ansehenMariendistel
Silybum marianum L.
Lebererkrankungen, Leberschutz, Gallenblasenbeschwerden, Verdauungsbeschwerden, toxische Leberschäden, Fettstoffwechselstörungen
Pflanzenprofil ansehenRizinus
Ricinus communisL.
Verstopfung, Darmträgheit, Abführmittel, Magen-Darm-Beschwerden, äußerliche Anwendung bei Hautpflege
Pflanzenprofil ansehenWinterlinde
Tilia cordata Miller;Tilia platyphyllosScop.;Tilia x vulgaris Heyne
Erkältung, Husten, Halsschmerzen, Nervosität, Stress, Einschlafprobleme, Fieber
Pflanzenprofil ansehenGroßfrüchtige Moosbeere
Vaccinium macrocarpon Aiton
Vorbeugung von Harnwegsinfektionen, Rezidivprophylaxe, Blasengesundheit, urogenitale Beschwerden
Pflanzenprofil ansehenCapsicum annuum
Capsicum annuum L. var. minimum (Miller) Heiser
Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Neuralgien, Rückenschmerzen, Rheumatische Beschwerden, Durchblutungsförderung
Pflanzenprofil ansehenSteinklee
Melilotus officinalis
Steinklee (Melilotus officinalis) wird traditionell bei chronisch venöser Insuffizienz, Krampfadern und Lymphödemen eingesetzt. Die Pflanze enthält Cumarin-Verbindungen, die die Kapillardurchlässigkeit senken und den Lymphabfluss fördern. Die Kommission E hat Steinklee zur unterstützenden Behandlung von Thrombophlebitis, Hämorrhoiden und postthrombotischen Zuständen positiv bewertet.
Pflanzenprofil ansehenKleinblütige Königskerze
Verbascum thapsus L.; V. densiflorum Bertol. (V. thapsiforme Schrad); V. phlomoides
Husten, Heiserkeit, Bronchialkatarrh, Erkältungskrankheiten, Mund- und Rachenentzündungen
Pflanzenprofil ansehenEchtes Süßholz
Glycyrrhiza glabra L.; Gycyrrhiza inflata Bat.; Glycyrrhiza uralensis
Husten, Erkältung, Bronchitis, Gastritis, Magengeschwür, Magen-Darm-Beschwerden
Pflanzenprofil ansehenWildes Stiefmütterchen
Viola tricolor L.L.;Viola arvensis Murray (Gaud);Viola vulgaris Koch (Oborny)
Hauterkrankungen, seborrhoisches Ekzem, Milchschorf, leichte Wunden, Hautirritationen
Pflanzenprofil ansehenCimicifuga racemosa
Cimicifuga racemosa (L.)
Wechseljahrsbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, prämenstruelles Syndrom, Harnwegserkrankungen, genitale Beschwerden
Pflanzenprofil ansehenFieberklee
Menyanthes trifoliata
Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Magenbeschwerden, Entzündungen, Schmerzzustände
Pflanzenprofil ansehenSchmalblättriger Sonnenhut
Echinacea angustifolia DC.
Erkältung, Grippe, Immunstärkung, Husten, Infektvorbeugung
Pflanzenprofil ansehenPurpur-Sonnenhut
Echinacea purpurea (L.) Moench
Erkältung, grippale Infekte, Immunstärkung, kleinere Wunden, Hauterkrankungen
Pflanzenprofil ansehenCascara (Amerikanischer Faulbaum)
Rhamnus purshianusD.C.
Verstopfung, Obstipation, Darmträgheit, Erleichterung des Stuhlgangs
Pflanzenprofil ansehenCucurbita pepo
Cucurbita pepoL.
Benigne Prostatahyperplasie, Reizblase, Harninkontinenz, Blasenschwäche, Urogenitalbeschwerden
Pflanzenprofil ansehenVogelknöterich
Polygonum aviculare
Mund- und Rachenentzündungen, Harnwegsinfekte, Husten, Erkältung, Blasenbeschwerden
Pflanzenprofil ansehenBackhefe
Saccharomyces cerevisiae CBS 5926
Verdauungsprobleme, Vitamin-B-Mangel, Hauterkrankungen, Immunstärkung, Nahrungsergänzung
Pflanzenprofil ansehenIsländisches Moos
Cetraria islandica (L.) Acharius s.l.
Reizhusten, Heiserkeit, Hals- und Rachenentzündung, Mundschleimhautentzündung, Appetitlosigkeit
Pflanzenprofil ansehenMönchspfeffer
Vitex agnus-castusL.
Prämenstruelles Syndrom, Zyklusstörungen, Mastodynie, Hormonstörungen, Harnwegs- und Geschlechtsorganbeschwerden
Pflanzenprofil ansehenEchte Schlüsselblume
Primula verisL.;Primula elatior(L.) Hill
Husten, Erkältung, Bronchitis, Schleimhautkatarrhe der Atemwege, Schleimlösung
Pflanzenprofil ansehenMajoran
Origanum majoranaL.
Verdauungsstörungen, Blähungen, Magenkrämpfe, Hauterkrankungen, kleine Wunden
Pflanzenprofil ansehenIngwer
Zingiber officinaleRoscoe
Übelkeit, Erbrechen, Reisekrankheit, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Völlegefühl, Dyspepsie
Pflanzenprofil ansehenGewöhnliche Rosskastanie
Aesculus hippocastanum
Chronische Venenschwäche, Krampfadern, Beinödeme, Schweregefühl in den Beinen, Hämorrhoiden, Kreislaufstörungen
Pflanzenprofil ansehenCassia senna
Cassia senna L.; L.;Cassia angustifolia Vahl
Verstopfung, Darmträgheit, Stuhlregulierung vor medizinischen Eingriffen
Pflanzenprofil ansehenGewöhnlicher Andorn
Marrubium vulgare
Husten, Erkältung, Bronchitis, Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Blähungen
Pflanzenprofil ansehenMutterkraut
Tanacetum parthenium (L.) Schultz
Migräneprophylaxe, Kopfschmerzen, Fieber, Entzündungen, Rheuma, Gelenkschmerzen
Pflanzenprofil ansehenPrunus africana
Prunus africana (Hook f.)
Benigne Prostatahyperplasie (BPH), Harnwegsbeschwerden, erschwertes Wasserlassen, entzündliche Genitalerkrankungen
Pflanzenprofil ansehenTausendgüldenkraut
Centaurium erythraea
Das Tausendgüldenkraut ist eine bewährte Bitterpflanze aus der Familie der Enziangewächse, die traditionell zur Unterstützung der Verdauung und Anregung der Magensaftsekretion eingesetzt wird. Bitterstoffe wie Erythrocentaurin und Swertiamarin stimulieren die Produktion von Verdauungsenzymen und fördern den Appetit. In der Phytotherapie wird es klassisch bei Magenbeschwerden, Völlegefühl und Appetitlosigkeit verwendet.
Pflanzenprofil ansehenGemeiner Efeu
Hedera helix
Husten, Bronchitis, Katarrhe der Atemwege, Erkältung, schleimhautreizende Atemwegserkrankungen
Pflanzenprofil ansehenFlachs
Linum usitatissimum
Verstopfung, Darmträgheit, Magen-Darm-Beschwerden, gereizte Schleimhäute, Reizdarmsyndrom
Pflanzenprofil ansehenFlohsamen-Wegerich
Plantago afraL.;Plantago indicaL.
Verstopfung, Stuhlregulierung, Reizdarm, erhöhte Cholesterinwerte (ergänzend)
Pflanzenprofil ansehenArnika
Arnica montanaL.
Prellungen, Blutergüsse, Muskelschmerzen, Verstauchungen, Gelenkentzündungen, Insektenstiche
Pflanzenprofil ansehenEchter Kümmel
Carum carviL.
Blähungen, Völlegefühl, Magen-Darm-Krämpfe, Verdauungsbeschwerden, Reizdarm
Pflanzenprofil ansehenHieracium pilosella
Hieracium pilosella
Harnwegsinfekte, Blasenentzündung, Nierenbeschwerden, Atemwegserkrankungen, harntreibend
Pflanzenprofil ansehenAfrikanische Teufelskralle
Harpagophytum procumbens DC.; Harpagophytum zeyheri Decne
Appetitlosigkeit, Schmerzen und Entzündungen, rheumatische Beschwerden, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Verdauungsstörungen
Pflanzenprofil ansehenVogelkirsche
Prunus aviumL.;Prunus cerasusL.
Harnwegsinfekte, Blasenentzündung, Durchspülung der Harnwege, Nierenreizung, Wassereinlagerungen
Pflanzenprofil ansehenGemeine Wegwarte
Cichorium intybusL.
Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Gallenbeschwerden, Leberstärkung
Pflanzenprofil ansehenZitronenmelisse
Melissa officinalis
Schlafstörungen, Nervosität, innere Unruhe, Stimmungstiefs, Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Völlegefühl
Pflanzenprofil ansehenFucus
Fucus vesiculosusL.
Magen-Darm-Beschwerden, Verstopfung, Schilddrüsenunterstützung, Stoffwechselanregung, Übergewicht
Pflanzenprofil ansehenSand-Strohblume
Helichrysum arenarium (L.) Moench
Verdauungsbeschwerden, Gallenblasenentzündung, Leberfunktionsstörungen, Blähungen, Völlegefühl, Gallenkoliken
Pflanzenprofil ansehenHafer
Avena sativaL.
Hauterkrankungen, Ekzem, Juckreiz, trockene Haut, kleine Wunden, Nervosität, Erschöpfung
Pflanzenprofil ansehenWeg-Rauke
Sisymbrium officinale (L.)
Heiserkeit, Halsschmerzen, Rachenentzündung, Erkältung, Husten, Stimmverlust
Pflanzenprofil ansehenCnicus benedictus
Cnicus benedictusL.
Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Dyspepsie, Völlegefühl, Gallenfluss-Anregung
Pflanzenprofil ansehenMatricaria recutita
Matricaria recutitaL.
Hauterkrankungen, kleine Wunden, Hautreizungen, Ekzeme, entzündliche Hautzustände
Pflanzenprofil ansehenWermut
Artemisia absinthium
Wermut ist eine der ältesten Heilpflanzen Europas und wird traditionell zur Förderung der Verdauung sowie zur Anregung von Appetit und Gallensekretion eingesetzt. Die bitteren Wirkstoffe (Absinthin, Artabsin) stimulieren die Produktion von Magensaft und Gallenflüssigkeit. In der Phytotherapie wird er bei Appetitlosigkeit, Blähungen und funktionellen Magen-Darm-Beschwerden genutzt.
Pflanzenprofil ansehenZitronenstrauch
Aloysia citrodora Paláu (syn. Aloysia triphylla (L’Hér.) Kuntze;Verbena triphylla L’Hér.;Lippia citriodora Kunth
Schlafstörungen, Einschlafprobleme, Nervosität, Stress, Stimmungsschwankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Verdauungsbeschwerden
Pflanzenprofil ansehenKahles Bruchkraut
Herniaria glabraL.;Herniaria hirsutaL.;Herniaria incanaLam.
Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Nierengrieß, Harnsteine, Reizblase, Harnwegsbeschwerden
Pflanzenprofil ansehenBoldo
Peumus boldus Molina
Verdauungsstörungen, Leberbeschwerden, Gallenbeschwerden, Appetitlosigkeit, Dyspepsie, Blähungen
Pflanzenprofil ansehenSchwarzer Holunder
Sambucus nigra
Weit verbreiteter Strauch; Blüten und reife Beeren werden traditionell verwendet.
Pflanzenprofil ansehenWeißbeerige Mistel
Viscum albumL.
Bluthochdruck, Arteriosklerose, onkologische Begleittherapie, Immunstimulation, Herz-Kreislauf-Beschwerden
Pflanzenprofil ansehenKalifornischer Goldmohn
Eschscholzia california
Schlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, nervöse Spannungszustände, psychischer Stress, Stimmungsschwankungen
Pflanzenprofil ansehenGewöhnliche Goldrute
Solidago virgaureaL.
Harnwegsinfekte, Blasenentzündung, Nierengrieß, Durchspülung der Harnwege, Nierenbeschwerden
Pflanzenprofil ansehenGriechischer Salbei
Salvia fructicosa Mill. (syn. Salvia triloba L. fil)
Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, übermäßiges Schwitzen
Pflanzenprofil ansehenEchter Lavendel
Lavandula angustifolia Mill. (L. officinalis Chaix)
Schlafstörungen, Einschlafprobleme, nervöse Unruhe, Stress, leichte Angststörungen, Stimmungsschwankungen
Pflanzenprofil ansehenMate-Strauch
Ilex paraguariensis A.St.-Hil.
Erschöpfung, Schwäche, Müdigkeit, Harnwegsbeschwerden, Diuretikum, Stoffwechselförderung
Pflanzenprofil ansehenAloes folii succus siccatus
Aloe barbadensis Mill. and Aloe (various species)
Verstopfung, Darmträgheit, Wundheilung, Verbrennungen, Hautpflege
Pflanzenprofil ansehenIndischer Wassernabel
Centella asiatica (L.)
Wundheilung, Hauterkrankungen, Narbenbehandlung, chronische Veneninsuffizienz, Cellulite
Pflanzenprofil ansehenEchtes Herzgespann
Leonurus cardiaca
Kreislaufbeschwerden, Herzpalpitationen, Nervosität, Stressbedingte Beschwerden, Angstzustände
Pflanzenprofil ansehenCola nitida
Cola nitida (Vent.) Schott et Endl. (C. vera K. Schum.); Cola acuminata (P. Beauv.) Schott et Endl. (Sterculia acuminata P. Beauv.)
Müdigkeit, körperliche Erschöpfung, Schwäche, geistige Leistungsfähigkeit, Stimulans
Pflanzenprofil ansehenMyrrha
Commiphora molmolEngler
Mund- und Rachenentzündungen, Zahnfleischprobleme, Aphten, Wundheilung, Hauterkrankungen, kleinere Wunden
Pflanzenprofil ansehenMastic
Pistacia lentiscusL.
Magen-Darm-Beschwerden, Gastritis, Wundheilung, Hauterkrankungen, Mundpflege
Pflanzenprofil ansehenGemeiner Wacholder
Juniperus communisL.
Verdauungsstörungen, Blähungen, Appetitlosigkeit, Harnwegsinfektionen, Durchspülungstherapie
Pflanzenprofil ansehenAgropyron repens
Agropyron repens (L.) P.
Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Nierenspülung, Urogenitalerkrankungen, Reizblase
Pflanzenprofil ansehenPfefferminzblätter
Mentha x piperita
Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Reizdarm, Übelkeit, Kopfschmerzen, Erkältung, Atemwegsbeschwerden
Pflanzenprofil ansehenEuphrasia officinalis
Euphrasia officinalisL.;Euphrasia rostkoviana Hayne
Augenbeschwerden, Bindehautentzündung, Augenmüdigkeit, Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung, Katarrh der Atemwege
Pflanzenprofil ansehenGewöhnlicher Tüpfelfarn
Polypodium vulgareL.
Husten, Erkältung, Auswurf-fördernd, Verstopfung, Schleimlösend
Pflanzenprofil ansehenEpilobium angustifolium
Epilobium angustifoliumL.;Epilobium parviflorumSchreb.
Harnwegserkrankungen, gutartige Prostatavergrößerung (BPH), Reizblase, Blasenbeschwerden
Pflanzenprofil ansehenGinseng
Panax ginseng C.A.Mey.
Müdigkeit, Erschöpfung, körperliche Schwäche, Stressresistenz, geistige Leistungsfähigkeit, Immunstärkung
Pflanzenprofil ansehenTee
Camellia sinensis (L.) Kuntze
Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, Antioxidantien, mentale Leistung
Pflanzenprofil ansehenWeinrebe
Vitis viniferaL.
Chronische Veneninsuffizienz, Durchblutungsstörungen, schwere Beine, Krampfadern, Ödeme der Unterschenkel
Pflanzenprofil ansehenMyroxylon balsamum
Myroxylon balsamum (L.) Harms var. perierae (Royle) Harms
Wundheilung, Hauterkrankungen, Krätze, Antiseptikum, Hautpflege
Pflanzenprofil ansehenRosenblüten
Rosa centifoliaL.;Rosa gallica L.;Rosa damascena
Mund- und Rachenentzündungen, Hauterkrankungen, kleine Wunden, äußerliche Anwendung
Pflanzenprofil ansehenOrthosiphon aristatus
Orthosiphon aristatus (Blume) Miq. var. aristatus
Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Nierenspülung, Nierensteine, Entzündungen im Urogenitaltrakt
Pflanzenprofil ansehenWeißdorn
Crataegus monogyna / Crataegus laevigata
Weißdorn ist eine der bedeutendsten Heilpflanzen für das Herz-Kreislauf-System und wird traditionell bei leichter Herzinsuffizienz sowie zur Regulierung von Blutdruck und Herzrhythmus eingesetzt. Die Blüten, Blätter und Früchte enthalten Flavonoide und oligomere Procyanidine, die die Durchblutung des Herzmuskels verbessern und die kardiale Leistungsfähigkeit steigern. In der modernen Phytotherapie ist Weißdorn eines der am besten untersuchten Herztonika mit nachgewiesener klinischer Wirksamkeit.
Pflanzenprofil ansehenRhamnus frangula
Rhamnus frangulaL.
Verstopfung, träge Verdauung, Darmreinigung
Pflanzenprofil ansehenOriganum dictamnus
Origanum dictamnus
Erkältung, Husten, Magen-Darm-Beschwerden, Wundversorgung, Hauterkrankungen
Pflanzenprofil ansehenGrindelia robusta
Grindelia robusta
Husten, Erkältung, Bronchitis, Katarrh der Atemwege, Schleimlösung
Pflanzenprofil ansehenStechender Mäusedorn
Ruscus aculeatusL.
Chronische Veneninsuffizienz, Hämorrhoiden, Beinödeme, Schweregefühl in den Beinen, Durchblutungsstörungen
Pflanzenprofil ansehenPhaseolus vulgaris
Phaseolus vulgaris
Harnwegserkrankungen, Unterstützung der Nierenfunktion, leichte Blasenbeschwerden, harntreibend
Pflanzenprofil ansehenPelargonium sidoides
Pelargonium sidoides DC;Pelargonium reniforme
Erkältung, Husten, akute Bronchitis, Sinusitis, Mandelentzündung, Atemwegsinfekte
Pflanzenprofil ansehenGuaraná
Paullinia cupana Kunth;syn. Paullinia sorbilisMart
Müdigkeit, Erschöpfung, geistige Leistungsfähigkeit, körperliche Leistung, Konzentrationsschwäche
Pflanzenprofil ansehenPrärie-Igelkopf
Echinacea pallida (Nutt.)
Erkältung, Husten, Grippaler Infekt, Immunstärkung, Atemwegsinfekte
Pflanzenprofil ansehenSchwarze Johannisbeere
Ribes nigrumL.
Entzündungen, Harnwegsinfekte, Gelenkschmerzen, Gicht, Rheuma
Pflanzenprofil ansehenHänge-Birke
Betula pendula Roth;Betula pubescens
Harnwegsinfekte, Nierengrieß, Durchspülungstherapie, rheumatische Beschwerden, Nieren- und Blasenfunktion
Pflanzenprofil ansehenBockshornklee
Trigonella foenum-graecum
Appetitlosigkeit, Hauterkrankungen, kleinere Wunden, Verdauungsbeschwerden
Pflanzenprofil ansehenHauhechel
Ononis spinosa L.
Die Dornige Hauhechel wird traditionell als harntreibendes Heilkraut eingesetzt und ist besonders für die Durchspülungstherapie bei Harnwegsinfekten und Nierengrieß bekannt. Die getrocknete Wurzel (Ononidis radix) enthält Flavonoide, Isoflavonoide und ätherische Öle. In der Volksmedizin wurde sie zudem bei Gicht und rheumatischen Beschwerden verwendet.
Pflanzenprofil ansehenBlauer Eukalyptus
Eucalyptus globulus
Erkältung, Husten, Bronchitis, Schleimhautentzündung der Atemwege, Inhalation bei Nasennebenhöhlenentzündung
Pflanzenprofil ansehenBlaue Passionsblume
Passiflora caerulea
Die Blaue Passionsblume wird in der Phytotherapie traditionell zur Linderung von Angstzuständen, nervöser Unruhe und Einschlafstörungen eingesetzt. Die Blätter und oberirdischen Pflanzenteile enthalten Flavonoide, denen eine leicht sedierende und anxiolytische Wirkung zugeschrieben wird. In der Europäischen Pflanzenheilkunde ist sie als pflanzliches Beruhigungsmittel anerkannt.
Pflanzenprofil ansehenMauerraute
Asplenium ruta-muraria
Die Mauerraute ist ein kleiner Farn aus der Familie der Aspleniaceae, der traditionell in der Volksmedizin bei Atemwegserkrankungen, Husten und Bronchialkatarrh eingesetzt wurde. In der Kräuterheilkunde wurde sie als schleimlösend und auswurffördernd beschrieben. Heute ist ihre medizinische Anwendung wenig verbreitet und wissenschaftlich kaum belegt.
Pflanzenprofil ansehenGinster
Genista
Der Ginster (Genista) ist eine artenreiche Gattung der Familie Fabaceae mit mehreren traditionell medizinisch genutzten Arten. Besonders Genista tinctoria (Färberginster) wurde historisch als Diuretikum sowie bei Herzschwäche und Wassereinlagerungen eingesetzt. Die enthaltenen Alkaloide – allen voran Spartein – besitzen nachgewiesene herzwirksame und blutdruckregulierende Eigenschaften.
Pflanzenprofil ansehenNelke
Dianthus spp.
Nelken (Dianthus) bilden eine artenreiche Gattung der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) mit über 300 Arten, von denen einige in der europäischen Volksheilkunde traditionsreich genutzt werden. Blüten und Kraut wurden traditionell bei Fieber, Harnwegsbeschwerden sowie zur Linderung von Entzündungen eingesetzt. Bestimmte Arten wie Dianthus superbus sind zudem als harntreibendes Mittel in der Traditionellen Chinesischen Medizin etabliert.
Pflanzenprofil ansehenNieswurz
Helleborus
Die Nieswurz (Helleborus) ist eine hochgiftige Pflanzengattung aus der Familie der Hahnenfußgewächse, die seit der Antike in der Volksmedizin bei Geistesstörungen, als Abführmittel und zur Behandlung von Herzleiden eingesetzt wurde. Aufgrund ihrer starken Toxizität – alle Pflanzenteile enthalten herzwirksame Glykoside wie Helleborin und Hellebrin – ist eine eigenständige Anwendung äußerst gefährlich und wird nicht empfohlen. In der Homöopathie findet Helleborus niger in stark verdünnter Form noch Verwendung, etwa bei neurologischen Beschwerden.
Pflanzenprofil ansehenWelwitschie
Welwitschia mirabilis
Welwitschia mirabilis ist eine der ältesten und botanisch einzigartigsten Pflanzen der Welt, die ausschließlich in der Namib-Wüste vorkommt und mehrere hundert bis über 1000 Jahre alt werden kann. Gesicherte medizinische Anwendungen sind kaum belegt; traditionelle Volksgruppen Namibias wie die Himba nutzen die jungen Zapfen gelegentlich als Nahrungsmittel. Die Pflanze steht unter strengem Naturschutz und ist für therapeutische Zwecke nicht verfügbar.
Pflanzenprofil ansehenBinsen
Juncus spp.
Binsen (Juncus) sind eine artenreiche Gattung der Familie Juncaceae und in der Traditionellen Chinesischen Medizin vor allem als Juncus effusus bekannt. Das getrocknete Mark der Weichen Binse wird harntreibend und beruhigend eingesetzt, besonders bei Schlafstörungen, Unruhe und Harnwegsbeschwerden. In der europäischen Volksmedizin spielen Binsen eine untergeordnete Rolle.
Pflanzenprofil ansehenKreuzblume
Polygala
Die Kreuzblume (Polygala) ist eine artenreiche Gattung der Familie Kreuzblumengewächse (Polygalaceae), die in der Volksmedizin seit Jahrhunderten genutzt wird. Die Wurzel, besonders der nordamerikanischen Art Polygala senega, wird als Schleimlöser bei Bronchitis und Atemwegserkrankungen eingesetzt. Die schleimlösende Wirkung wird auf enthaltene Saponine zurückgeführt, die die Schleimsekretion der Atemwege fördern.
Pflanzenprofil ansehenKirschpflaume
Prunus cerasifera
Die Kirschpflaume wird vor allem in der Bach-Blütentherapie als 'Cherry Plum' (Bachblüte Nr. 6) bei Angst vor Kontrollverlust und innerer Anspannung eingesetzt. Die reifen Früchte enthalten Vitamine, Mineralstoffe und Fruchtsäuren und werden volksmedizinisch zur Unterstützung der Verdauung genutzt. Die Rinde wurde traditionell als mildes Abführmittel verwendet.
Pflanzenprofil ansehenKönigsfarn
Osmunda regalis
Der Königsfarn wurde in der europäischen Volksmedizin traditionell bei Gelenkbeschwerden, Rheuma und Rückenschmerzen eingesetzt. Die schleimstoffreichen Rhizome galten als stärkend und wurden äußerlich bei Prellungen und Verstauchungen angewendet. Eine wissenschaftlich gesicherte medizinische Anwendung liegt bisher nicht vor.
Pflanzenprofil ansehenFrauenminze
Tanacetum balsamita
Die Frauenminze ist eine alte Heilpflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), die traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Menstruationsstörungen und Kopfschmerzen eingesetzt wurde. Als bitterstoffhaltige Pflanze regt sie die Gallenproduktion an und fördert die Verdauung. Äußerlich wurde sie bei Wunden und Hautbeschwerden angewendet.
Pflanzenprofil ansehenRaps
Brassica napus
Raps wird hauptsächlich als Ölpflanze kultiviert; das aus den Samen gewonnene Rapsöl findet in der Volksmedizin äußerlich bei trockener und rissiger Haut Anwendung. Das Öl ist reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Omega-3-Fettsäuren, und wird zur Unterstützung eines gesunden Fettstoffwechsels geschätzt. In der traditionellen Heilkunde wurden Samenöl und Blätter gelegentlich bei leichten Hautreizungen und als Einreibemittel genutzt.
Pflanzenprofil ansehenPfaffenhütchen
Euonymus europaeus
Das Pfaffenhütchen ist ein heimischer Strauch, dessen Rinde und Samen in der Volksmedizin historisch als Abführmittel und zur Behandlung von Hautparasiten genutzt wurden. Aufgrund seines hohen Gehalts an Herzglykosiden und Alkaloiden ist die Pflanze in allen Teilen stark giftig und wird in der modernen Phytotherapie kaum noch eingesetzt. Eine medizinische Anwendung ist ohne fachkundige Aufsicht nicht vertretbar.
Pflanzenprofil ansehenGewöhnliches Knäuelgras
Dactylis glomerata L.
Das Gewöhnliche Knäuelgras (Dactylis glomerata) aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) besitzt keine nennenswerte Bedeutung als Heilpflanze in der klassischen Phytotherapie. Medizinisch relevant ist die Pflanze vor allem als starkes Pollenallergen: Ihre Pollen zählen zu den häufigsten Auslösern von Heuschnupfen und allergischem Asthma in Mitteleuropa. In der Allergologie werden standardisierte Knäuelgras-Pollenextrakte zur Diagnose und spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) eingesetzt.
Pflanzenprofil ansehenPfeifenstrauch
Philadelphus coronarius
Der Pfeifenstrauch (Philadelphus) gehört zur Familie der Hortensiengewächse (Hydrangeaceae) und wird vorwiegend als Zierstrauch kultiviert. In der Volksmedizin fanden Blüten und Rinde vereinzelt äußerliche Anwendung bei Hautentzündungen und zur Wundpflege. Eine wissenschaftlich gesicherte medizinische Verwendung ist derzeit nicht dokumentiert.
Pflanzenprofil ansehenRiemenzunge
Himantoglossum hircinum
Die Riemenzunge ist eine seltene, heimische Orchidee aus der Familie Orchidaceae, deren Knollen historisch zur Herstellung von Salep – einem stärkehaltigen Tonikum der Volksmedizin – verwendet wurden. Salep-Präparate galten traditionell als stärkendes Mittel bei Erschöpfung und Magen-Darm-Beschwerden. Heute steht die Pflanze unter strengem Naturschutz; eine Anwendung ist weder legal noch medizinisch gebräuchlich.
Pflanzenprofil ansehenJakobslilie
Sprekelia formosissima
Die Jakobslilie ist eine Zierpflanze aus der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae), die ihren Ursprung in Mexiko und Guatemala hat. Alle Pflanzenteile enthalten toxische Alkaloide wie Lycorin, weshalb die Pflanze keine etablierte Verwendung in der Volksmedizin besitzt. Innerhalb der Amaryllidaceae-Familie werden verwandte Gattungen wie Galanthus wegen des Wirkstoffs Galantamin medizinisch genutzt, nicht jedoch Sprekelia selbst.
Pflanzenprofil ansehenGewöhnlicher Hufeisenklee
Hippocrepis comosa L.
Der Gewöhnliche Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) ist in der Volksmedizin kaum etabliert und besitzt keine bedeutende phytotherapeutische Tradition. Als Wildpflanze trockener Kalk- und Magerrasen enthält er Flavonoide und Saponine, die in der Forschung vereinzelt untersucht wurden. Eine medizinische Anwendung ist derzeit wissenschaftlich nicht ausreichend belegt.
Pflanzenprofil ansehenBuschwindröschen
Anemone nemorosa
Das Buschwindröschen wird in der Volksmedizin und Homöopathie traditionell bei Rheuma, Nervenschmerzen und Hautbeschwerden eingesetzt. Die Pflanze enthält das giftige Protoanemonin, weshalb eine eigenständige Anwendung ohne fachkundige Aufsicht strikt abzulehnen ist. In der Schulmedizin spielt sie heute keine Rolle mehr.
Pflanzenprofil ansehenGewöhnliche Schneebeere
Symphoricarpos albus
Die Gewöhnliche Schneebeere ist ein aus Nordamerika stammender Zierstrauch, der in Europa verwildert vorkommt. In der traditionellen Medizin der nordamerikanischen Ureinwohner wurden Blätter und Rinde äußerlich bei Hauterkrankungen eingesetzt. Aufgrund des Gehalts an Saponinen und anderen Alkaloiden gilt die Pflanze, insbesondere ihre weißen Beeren, als leicht giftig und wird in der modernen Phytotherapie nicht verwendet.
Pflanzenprofil ansehenRispiges Schleierkraut
Gypsophila paniculata L.
Das Rispige Schleierkraut gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und enthält in der Wurzel reichlich Triterpen-Saponine. Diese Inhaltsstoffe werden volksmedizinisch als schleimlösend und auswurffördernd bei Erkrankungen der Atemwege genutzt. In der Phytotherapie spielt die Pflanze heute eine untergeordnete Rolle; traditionell fand sie auch Verwendung als mildes Reinigungsmittel.
Pflanzenprofil ansehenKornelkirsche
Cornus mas
Die Kornelkirsche wird in der Volksmedizin traditionell bei Fieber, Durchfall und Verdauungsbeschwerden eingesetzt, da ihre Früchte reich an Gerbstoffen, Vitamin C und organischen Säuren sind. Rinde und Blätter enthalten Bitterstoffe und Tannine mit adstringierender Wirkung. Die vitaminreichen Früchte wurden historisch auch zur Stärkung des Immunsystems und als Tonikum verwendet.
Pflanzenprofil ansehenGewöhnliche Pechnelke
Viscaria vulgaris
Die Gewöhnliche Pechnelke (Viscaria vulgaris) aus der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) wurde in der Volksmedizin vereinzelt bei Atemwegsbeschwerden und als harntreibendes Mittel eingesetzt. Die Pflanze enthält Saponine, die schleimlösende Eigenschaften besitzen, jedoch auch reizend wirken können. Eine wissenschaftlich belegte medizinische Anwendung ist kaum dokumentiert; traditionelle Nutzung überwiegt.
Pflanzenprofil ansehenSchlüsselblume
Primula veris
Die Schlüsselblume (Primula veris) gehört zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae) und wird in der Pflanzenheilkunde vor allem als schleimlösendes Mittel bei Atemwegserkrankungen eingesetzt. Wurzel und Blüten enthalten Saponine und Flavonoide, die bei Husten, Bronchitis und Katarrhen der oberen Atemwege hilfreich sind. In der Volksheilkunde finden zudem die beruhigenden und leicht harntreibenden Eigenschaften der Pflanze Anwendung.
Pflanzenprofil ansehenGewöhnlicher Strandhafer
Ammophila arenaria
Der Gewöhnliche Strandhafer ist ein Küstengras, das hauptsächlich zur Dünenbefestigung bekannt ist und kaum medizinische Anwendung findet. In der Volksmedizin wurden Rhizome und Halme vereinzelt bei Harnwegsbeschwerden und als harntreibendes Mittel eingesetzt. Die wissenschaftliche Datenlage zur medizinischen Nutzung ist sehr gering, weshalb eine therapeutische Verwendung nicht empfohlen wird.
Pflanzenprofil ansehenStrandflieder
Limonium vulgare Mill.
Der Strandflieder (Limonium vulgare) ist eine Gattung aus der Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae), die vor allem in Salzwiesen und Küstenregionen gedeiht. In der Volksmedizin werden Wurzeln und oberirdische Teile wegen ihres hohen Gerbstoffgehalts adstringierend und blutstillend eingesetzt. Traditionelle Anwendungen umfassen die Behandlung von Durchfall sowie leichten Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut.
Pflanzenprofil ansehenSauerklee
Oxalis acetosella
Sauerklee (Oxalis acetosella) aus der Familie der Sauerkleegewächse (Oxalidaceae) wird in der Volksmedizin traditionell als harntreibendes und fiebersenkendenes Mittel eingesetzt. Die Blätter enthalten Oxalsäure sowie Vitamin C und wurden bei Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit und als erfrischende Würzkraut verwendet. Die Anwendung sollte aufgrund des hohen Oxalsäuregehalts auf kleine Mengen beschränkt bleiben.
Pflanzenprofil ansehenRauschbeere
Vaccinium uliginosum
Die Rauschbeere ist eine Wildpflanze aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae), die in Mooren, Heiden und alpinen Lagen vorkommt. Traditionell wurden ihre Früchte ähnlich wie Heidelbeeren bei Augenbeschwerden und zur Unterstützung bei Harnwegsinfektionen eingesetzt. Bei übermäßigem Verzehr kann es zu rauschartigen Symptomen wie Schwindel und Übelkeit kommen, weshalb Vorsicht geboten ist.
Pflanzenprofil ansehenMoltebeere
Rubus chamaemorus
Die Moltebeere ist eine arktisch-boreale Wildpflanze aus der Familie der Rosengewächse, deren Früchte außergewöhnlich reich an Vitamin C und Antioxidantien sind. Traditionell wurden Früchte und Blätter in der Volksmedizin Nordeuropas gegen Skorbut, Harnwegsinfekte und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Die gerbstoffreichen Blätter wirken adstringierend und finden Verwendung bei Durchfall und leichten entzündlichen Beschwerden.
Pflanzenprofil ansehenOleander
Nerium oleander L.
Der Oleander ist eine der giftigsten Zierpflanzen Europas und enthält herzwirksame Glykoside wie Oleandrin und Neriin, die alle Pflanzenteile hochgiftig machen. Traditionell wurde er in der Volksmedizin vereinzelt äußerlich bei Hautkrankheiten und Ektoparasiten eingesetzt, eine therapeutische Anwendung ist jedoch aufgrund des extremen Toxizitätsprofils obsolet. In der modernen Phytotherapie findet die Pflanze keine Verwendung.
Pflanzenprofil ansehenHerbstzeitlose
Colchicum autumnale
Die Herbstzeitlose ist eine stark giftige Pflanze, die den Wirkstoff Colchicin enthält, welcher medizinisch zur Behandlung von Gichtanfällen und familiärem Mittelmeerfieber eingesetzt wird. Alle Pflanzenteile – insbesondere Samen und Zwiebeln – sind hochtoxisch und können bereits in geringen Mengen tödlich sein. In der modernen Phytotherapie wird die Pflanze nicht direkt verwendet; stattdessen kommt das isolierte Alkaloid Colchicin als verschreibungspflichtiges Arzneimittel zum Einsatz.
Pflanzenprofil ansehenWicke
Vicia
Die Wicken (Vicia) sind eine artenreiche Gattung der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) mit begrenzter medizinischer Bedeutung. Einige Arten wurden volksmedizinisch äußerlich bei Hautproblemen und entzündlichen Beschwerden verwendet. Die Ackerbohne (Vicia faba) ist die medizinisch bedeutsamste Art der Gattung, da sie L-DOPA enthält und traditionell sowie wissenschaftlich bei Morbus Parkinson untersucht wurde.
Pflanzenprofil ansehenMohn
Papaver
Die Gattung Papaver umfasst medizinisch bedeutsame Arten wie den Schlafmohn (Papaver somniferum), dessen Milchsaft Alkaloide wie Morphin, Codein und Papaverin enthält und als Grundlage starker Schmerzmittel und Hustenstiller dient. Der Klatschmohn (Papaver rhoeas) wird in der Volksmedizin mild beruhigend, schlaffördernd und hustenlindernd eingesetzt. Aufgrund ihrer narkotischen Wirkstoffe unterliegen bestimmte Mohnarten strengen gesetzlichen Einschränkungen.
Pflanzenprofil ansehenSeidelbast
Daphne mezereum
Der Seidelbast (Daphne mezereum) ist eine stark giftige Heilpflanze aus der Familie der Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae), die in der Volksmedizin historisch bei Rheuma, Neuralgien und Hauterkrankungen eingesetzt wurde. Alle Pflanzenteile – besonders Beeren und Rinde – enthalten hochgiftige Diterpenoide (Mezerein, Daphnetoxin) und können bereits in kleinen Mengen schwere Vergiftungen verursachen. In der Homöopathie findet Daphne mezereum noch Anwendung, während eine Eigenanwendung in der Phytotherapie wegen des extremen Toxizitätsrisikos strikt abgelehnt wird.
Pflanzenprofil ansehenBüschelschön
Phacelia tanacetifolia
Büschelschön (Phacelia tanacetifolia) ist eine einjährige Pflanze aus der nordamerikanischen Gattung Phacelia, die zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) gehört. In Europa wird sie fast ausschließlich als Bienenweide und Gründüngungspflanze kultiviert und hat in der europäischen Heilkunde keine etablierte Bedeutung. Einzelne indigene Völker Nordamerikas verwendeten verschiedene Phacelia-Arten traditionell äußerlich bei Hautbeschwerden.
Pflanzenprofil ansehenKlatschmohn
Papaver rhoeas
Der Klatschmohn (Papaver rhoeas) wird in der Volksmedizin traditionell als mildes Beruhigungs- und Schlafmittel eingesetzt. Die Blütenblätter enthalten Alkaloide wie Rhoeadin, die leicht sedierende und hustenstillende Eigenschaften besitzen. In der Kräuterheilkunde findet er Anwendung bei leichten Schlafstörungen, nervöser Unruhe und Reizhusten.
Pflanzenprofil ansehenFliegenpilz
Amanita muscaria
Der Fliegenpilz ist ein stark giftiger Pilz aus der Familie der Amanitaceae, der die psychoaktiven Wirkstoffe Ibotensäure und Muscimol enthält, welche das Zentralnervensystem beeinflussen. In der Homöopathie wird er unter dem Namen Agaricus muscarius in hochverdünnter Form bei Nervosität, innerer Unruhe und neuralgischen Schmerzen eingesetzt. Eine eigenständige Einnahme des rohen oder zubereiteten Pilzes ist lebensgefährlich und darf unter keinen Umständen erfolgen.
Pflanzenprofil ansehenEdelkastanie
Castanea sativa
Die Edelkastanie (Castanea sativa) wird in der Volksmedizin traditionell bei Husten, Bronchitis und Keuchhusten eingesetzt, wobei vor allem die Blätter Verwendung finden. Die enthaltenen Gerbstoffe in Blättern und Rinde wirken adstringierend und werden bei Durchfall sowie Schleimhautentzündungen genutzt. In der modernen Phytotherapie spielt die Pflanze eine eher ergänzende Rolle.
Pflanzenprofil ansehenAckerbohne
Vicia faba L.
Die Ackerbohne wird in der Naturheilkunde vor allem aufgrund ihres hohen Gehalts an L-DOPA (Levodopa) beachtet, einem Vorläuferstoff des Botenstoffs Dopamin, der bei der Behandlung von Parkinson-Erkrankungen eine Rolle spielt. Traditionell werden die Samen als nährstoffreiches Lebensmittel mit hohem Protein- und Ballaststoffgehalt verwendet. Bei Personen mit einem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD) kann der Verzehr zu schwerem hämolytischem Anfall (Favismus) führen.
Pflanzenprofil ansehenSonnenblume
Helianthus annuus
Die Sonnenblume wird traditionell medizinisch genutzt, vor allem durch ihre ölreichen Samen und das daraus gewonnene Sonnenblumenöl, das reich an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren ist. Volksmedizinisch werden Samen, Blütenblätter und Blätter bei Atemwegsbeschwerden, leichten Entzündungen und zur Unterstützung des Herzkreislaufsystems eingesetzt. Die Blütenhülle besitzt mild harntreibende Eigenschaften und wird gelegentlich als Teeaufguss verwendet.
Pflanzenprofil ansehenAcker-Schachtelhalm
Equisetum arvense
Der Acker-Schachtelhalm wird traditionell als harntreibendes Mittel bei Harnwegsinfektionen und zur Durchspülungstherapie der ableitenden Harnwege eingesetzt. Sein hoher Gehalt an Kieselsäure (Silizium) macht ihn zu einem geschätzten Mittel zur Stärkung von Bindegewebe, Haaren, Nägeln und Knochen. Darüber hinaus wird er in der Volksmedizin bei Rheuma, schlecht heilenden Wunden und als blutstillendes Mittel verwendet.
Pflanzenprofil ansehenSommer-Adonisröschen
Adonis aestivalis
Das Sommer-Adonisröschen ist eine giftige Ackerwildpflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), die herzwirksame Glykoside wie Adonitoxin und Cymarin enthält. In der historischen Volksmedizin wurde es ähnlich wie das verwandte Frühlings-Adonisröschen bei Herzschwäche und Wassersucht eingesetzt. Aufgrund seiner Toxizität und geringen therapeutischen Breite wird eine medizinische Eigenanwendung heute ausdrücklich abgelehnt.
Pflanzenprofil ansehenPetersilie
Petroselinum crispum
Klassisches Küchenkraut, Frucht und Wurzel auch in der Phytotherapie.
Pflanzenprofil ansehenWilde Möhre
Daucus carota
Wild wachsende Stammform der Karotte, Doldenblütler.
Pflanzenprofil ansehenSüßdolde
Myrrhis odorata
Doldenblütler mit süßlichem Anisduft.
Pflanzenprofil ansehenEchte Kamille
Matricaria chamomilla
Eine der bekanntesten Heilpflanzen; hohler Blütenboden, typischer Geruch.
Pflanzenprofil ansehenEchtes Johanniskraut
Hypericum perforatumL.
Depressive Verstimmungen, nervöse Unruhe, Wundheilung, Hautprobleme, leichte Magen-Darm-Beschwerden
Pflanzenprofil ansehenMirabelle
Prunus domestica subsp. syriaca
Die Mirabelle ist eine Unterart der Kulturpflaume (Prunus domestica) und liefert kleine, gelblich-goldene Steinfrüchte mit mildem Fruchtfleisch. Die Früchte werden volksmedizinisch bei leichten Verdauungsbeschwerden und zur Darmregulierung eingesetzt, da sie Ballaststoffe, Sorbit sowie die Vitamine A und C enthalten. Mirabellenpflaumen gelten als leicht abführend und werden traditionell auch zur Stärkung des Immunsystems genutzt.
Pflanzenprofil ansehenSpeierling
Sorbus domestica
Der Speierling (Sorbus domestica) ist ein in Mitteleuropa selten gewordener Wildbaum aus der Familie der Rosengewächse, dessen herb-adstringierende Früchte traditionell bei Durchfall und Verdauungsbeschwerden eingesetzt wurden. Die Früchte enthalten Gerbstoffe, Äpfelsäure und Sorbit und werden erst nach dem Weichwerden (Teigwerden) genießbar. Volksmedizinisch wurden Abkochungen der Früchte auch zur Stärkung bei Schwächezuständen und als magenstärkendes Mittel verwendet.
Pflanzenprofil ansehenPerlpilz
Amanita rubescens
Der Perlpilz ist ein weit verbreiteter Speisepilz aus der Familie der Wulstlingsverwandten (Amanitaceae), der roh giftig ist und nur gegart verzehrt werden darf. In der Volksmedizin wird er aufgrund seiner Inhaltsstoffe mit immunmodulatorischen Eigenschaften diskutiert; wissenschaftlich gesicherte medizinische Anwendungen existieren jedoch kaum. Als Nahrungspilz liefert er wertvolle Proteine, B-Vitamine und Mineralstoffe.
Pflanzenprofil ansehenWasserfalle
Aldrovanda vesiculosa
Die Wasserfalle ist eine fleischfressende aquatische Pflanze aus der Familie der Sonnentaugewächse (Droseraceae) ohne belegte traditionelle oder moderne medizinische Nutzung. Als karnivore Pflanze fängt sie kleine Wasserlebewesen mittels schnappfallenartiger Blattstrukturen. In der Volksmedizin oder Phytotherapie findet sie keine Anwendung.
Pflanzenprofil ansehenNachtschattengewächse
Solanaceae
Die Nachtschattengewächse (Solanaceae) sind eine artenreiche Pflanzenfamilie mit großer medizinischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Sie umfassen Nutzpflanzen wie Kartoffel, Tomate und Paprika sowie hochwirksame Heilpflanzen wie Tollkirsche und Bilsenkraut. Viele Vertreter enthalten Tropanalkaloide (Atropin, Scopolamin) und Steroidalkaloide (Solanin), die medizinisch genutzt werden, jedoch auch stark toxisch wirken können.
Pflanzenprofil ansehenGemeines Zittergras
Briza media L.
Das Gemeine Zittergras (Briza media) ist ein heimisches Wiesengras mit kaum belegter medizinischer Anwendung in der Volksmedizin. Traditionell wurden getrocknete Rispen gelegentlich in Kräuterbädern und Umschlägen bei Hautreizungen eingesetzt. Eine wissenschaftlich fundierte medizinische Nutzung ist nicht dokumentiert; die Pflanze wird heute hauptsächlich als Trockenpflanze in der Phytodekoration verwendet.
Pflanzenprofil ansehenZittergras
Briza
Die Gattung Briza aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) besitzt keine gesicherte volksmedizinische oder wissenschaftlich belegte Heilwirkung und wird primär als Zierpflanze verwendet. In der Volksmedizin wurden Extrakte gelegentlich äußerlich bei leichten Hautreizungen angewendet, ohne dass klinische Belege vorliegen. Personen mit Gräserpollenallergie sollten Kontakt mit der blühenden Pflanze meiden.
Pflanzenprofil ansehenEssigbaum
Rhus typhina
Der Essigbaum (Rhus typhina) aus der Familie der Anacardiaceae wird traditionell wegen seiner adstringierenden Gerbstoffe eingesetzt. Die getrockneten Früchte finden Verwendung bei Durchfall, Mundschleimhautentzündungen und als harntreibendes Mittel. In der Volksmedizin werden auch Rinde und Blätter gegen Entzündungen genutzt.
Pflanzenprofil ansehenFrauenschuh
Cypripedium calceolus
Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ist eine europäische Wildorchidee, deren Wurzeln und Rhizome traditionell als Beruhigungs- und Nervenmittel eingesetzt wurden. Historisch fand die Pflanze Anwendung bei nervöser Unruhe, Schlafstörungen, Angststörungen und Menstruationsbeschwerden. Heute ist die Pflanze in Deutschland und Europa streng geschützt und darf weder gesammelt noch verarbeitet werden.
Pflanzenprofil ansehenNachtschatten
Solanum spp.
Die Gattung Solanum umfasst mehrere hundert Arten innerhalb der Familie Solanaceae, von denen einige Arten in der europäischen Volksmedizin genutzt wurden. Solanum dulcamara (Bittersüßer Nachtschatten) fand äußerliche Anwendung bei chronischen Hauterkrankungen und Ekzemen. Aufgrund des Gehalts an Steroidalkaloiden wie Solanin sind viele Arten toxisch und eine eigenständige Anwendung ohne fachkundige Aufsicht ist kontraindiziert.
Pflanzenprofil ansehenGötterbaum
Ailanthus altissima
Der Götterbaum wird in der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrhunderten eingesetzt, vor allem Rinde und Blätter gegen Durchfall, Ruhr und Darmparasiten. Enthaltene Quassinoide zeigen in Studien antiparasitäre und antimalarische Wirkung. In der europäischen Volksmedizin fand er vereinzelt Anwendung bei Fieber und Verdauungsbeschwerden.
Pflanzenprofil ansehenKampferbaum
Cinnamomum camphora
Der Kampferbaum ist die wichtigste natürliche Quelle für Kampfer (Campher), ein ätherisches Öl, das seit Jahrhunderten in der Volksmedizin Asiens und Europas eingesetzt wird. Äußerlich wird Kampfer traditionell bei Muskel- und Gelenkschmerzen, rheumatischen Beschwerden sowie zur Förderung der Durchblutung verwendet. Als Inhalationsmittel wirkt er schleimlösend und atemwegsbefreiend bei Erkältungen und Bronchitis.
Pflanzenprofil ansehenRosmarin-Seidelbast
Daphne cneorum
Der Rosmarin-Seidelbast ist ein niedrig wachsender, immergrüner Zwergstrauch aus der Familie der Thymelaeaceae, der in felsigen Kalkrasen Mittel- und Südeuropas beheimatet ist. Alle Pflanzenteile enthalten hochtoxische Diterpenester (u. a. Mezerein) und Cumarine, weshalb er in der modernen Medizin nicht therapeutisch eingesetzt wird. In der historischen Volksmedizin wurde er vereinzelt äußerlich als Hautreizmittel und innerlich als drastisches Abführmittel verwendet.
Pflanzenprofil ansehenChinarindenbaum
Cinchona spp.
Die Rinde des Chinarindenbaums enthält Chinin und andere Alkaloide, die historisch zur Behandlung von Malaria eingesetzt wurden und bis heute als Grundlage synthetischer Malariamedikamente dienen. Darüber hinaus wird Chinarinde in der Volksmedizin bei Fieber, Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit angewendet. In der Phytotherapie und Bitterlikörherstellung (z. B. Tonic Water) finden Chinaextrakte bis heute Verwendung.
Pflanzenprofil ansehenStendelwurz
Epipactis sp.
Die Stendelwurz (Epipactis) ist eine Gattung heimischer Orchideen mit nur geringer dokumentierter Heilwirkung. In der Volksmedizin wurden Wurzeln und Kraut vereinzelt bei Wunden und Nervenleiden eingesetzt. Aufgrund des Schutzes wildlebender Orchideen ist eine medizinische Nutzung heute weitgehend obsolet.
Pflanzenprofil ansehenEchte Schlüsselblume
Primula veris L.
Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) ist eine traditionelle Heilpflanze aus der Familie der Primelgewächse (Primulaceae), deren Blüten und Wurzeln medizinisch genutzt werden. Dank ihres hohen Saponin- und Flavonoidgehalts wirkt sie schleimlösend und auswurffördernd bei Erkrankungen der oberen Atemwege wie Bronchitis und Reizhusten. Darüber hinaus werden Blütenzubereitungen volksheilkundlich bei leichten Schlafstörungen und nervöser Unruhe eingesetzt.
Pflanzenprofil ansehenKlappertopf
Rhinanthus
Der Klappertopf ist eine halbparasitäre Pflanzengattung aus der Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae), die ihre Wurzeln an Gräser und andere Pflanzen heftet. In der Volksmedizin wurde er traditionell bei Augenbeschwerden und als harntreibendes Mittel eingesetzt. Aufgrund seines Gehalts an Iridoidglykosiden wie Rhinanthin und Aucubin ist er in größeren Mengen als schwach giftig einzustufen und wird in der modernen Phytotherapie kaum noch verwendet.
Pflanzenprofil ansehenAkelei
Aquilegia vulgaris
Die Akelei wurde in der Volksmedizin historisch bei Hauterkrankungen, Leber- und Gallenbeschwerden sowie als harntreibendes Mittel eingesetzt. Alle Pflanzenteile enthalten giftige Inhaltsstoffe wie cyanogene Glycoside und Alkaloide, weshalb eine innere Anwendung als gefährlich gilt. In der modernen Phytotherapie spielt die Akelei aufgrund ihrer Toxizität keine Rolle mehr.
Pflanzenprofil ansehenSchraubenvallisnerie
Vallisneria spiralis L.
Vallisneria spiralis ist eine vollständig untergetaucht wachsende Süßwasserpflanze aus der Familie der Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae). Gesicherte medizinische Anwendungen beim Menschen sind kaum dokumentiert; einzelne ethnobotanische Berichte aus tropischen Regionen beschreiben eine traditionelle Nutzung bei leichten Entzündungen, ohne klinische Belege. Die Pflanze wird vorwiegend als Aquarienpflanze kultiviert und in wissenschaftlichen Studien auf phytoremediierende Eigenschaften untersucht.
Pflanzenprofil ansehenBesenginster
Cytisus scoparius (L.) Link
Der Besenginster ist eine in Europa weitverbreitete Wildpflanze, die seit Jahrhunderten in der Volksmedizin eingesetzt wird. Die blühenden Zweigspitzen (Cytisi scoparii herba) enthalten das Alkaloid Spartein, das herzrhythmusregulierende und harntreibende Eigenschaften besitzt. Traditionell wird er bei Kreislaufschwäche und Wassereinlagerungen verwendet, gilt jedoch aufgrund seiner Toxizität als verschreibungspflichtige Heilpflanze.
Pflanzenprofil ansehenPomeranze
Citrus × aurantium
Die Pomeranze wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit und nervöser Unruhe eingesetzt. Aus der Schale gewonnene Extrakte (Synephrin) finden Verwendung in der Naturheilkunde zur Anregung des Stoffwechsels. Neroli-Öl aus den Blüten gilt als beruhigend und wird in der Aromatherapie bei Angstzuständen und Schlafstörungen genutzt.
Pflanzenprofil ansehenHyazinthe
Hyacinthus orientalis
Die Hyazinthe ist vor allem als Zierpflanze bekannt und besitzt keine etablierte medizinische Nutzung. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Zwiebeln, enthalten toxische Alkaloide und Calciumoxalat-Kristalle, die bei Kontakt Haut- und Schleimhautreizungen verursachen können. In der Volksmedizin wurden vereinzelt äußerliche Anwendungen beschrieben, diese sind jedoch wissenschaftlich nicht belegt.
Pflanzenprofil ansehenEchte Mispel
Mespilus germanica L.
Die Echte Mispel (Mespilus germanica) wurde traditionell aufgrund ihres hohen Gerbstoffgehalts bei Durchfall und Darmkatarrh eingesetzt. Die Früchte entfalten ihre adstringierenden und schleimhautschützenden Eigenschaften erst nach dem sogenannten Teigwerden (Bletting) vollständig. In der Volksmedizin fanden zudem Rinde und Blätter Anwendung bei Harnwegsbeschwerden und zur Stärkung der Nieren.
Pflanzenprofil ansehenZypresse
Cupressus sempervirens
Die Zypresse wird traditionell zur Unterstützung der Venengesundheit eingesetzt, da Extrakte aus Zapfen und Zweigen gefäßtonisierende Eigenschaften besitzen. Das ätherische Öl wirkt schleimlösend und wird bei Atemwegserkrankungen wie Husten und Bronchitis verwendet. In der Aromatherapie findet Zypressenöl Anwendung bei nervöser Erschöpfung und Stresszuständen.
Pflanzenprofil ansehenVenusschuhorchidee
Paphiopedilum spp.
Paphiopedilum ist eine artenreiche Gattung tropischer Orchideen aus der Familie Orchidaceae, die hauptsächlich in Südost- und Südasien heimisch ist. Die Gattung besitzt keine anerkannte medizinische oder phytotherapeutische Verwendung und gilt ausschließlich als Zierpflanze. Viele Arten stehen unter strengem Artenschutz (CITES Anhang I) und dürfen nicht aus der Natur entnommen werden.
Pflanzenprofil ansehenWasserfeder
Hottonia palustris
Die Wasserfeder (Hottonia palustris) ist eine in Europa heimische Wasserpflanze aus der Familie der Primelgewächse (Primulaceae), die in der Homöopathie traditionell bei Hauterkrankungen und Leberbeschwerden eingesetzt wird. In der Volksmedizin fand sie gelegentlich Anwendung bei entzündlichen Zuständen und Hautausschlägen. Wissenschaftlich belegte medizinische Wirkungen sind bislang kaum dokumentiert.
Pflanzenprofil ansehenSenf
Sinapis
Senf (Sinapis) ist eine Heilpflanzengattung aus der Familie der Kreuzblütengewächse, deren Samen seit Jahrhunderten medizinisch genutzt werden. Die Samen enthalten Senfölglykoside, die äußerlich als durchblutungsfördernde Wickel bei Atemwegserkrankungen und Muskelschmerzen eingesetzt werden. Innerlich wirkt Senf verdauungsfördernd und regt den Appetit an.
Pflanzenprofil ansehenProtisten
Protista
Protisten sind keine Heilpflanzen, sondern eine heterogene Gruppe eukaryotischer Mikroorganismen ohne gemeinsamen Vorfahren. Sie umfassen Algen, Amöben und weitere Einzeller und besitzen keine etablierte volksmedizinische oder phytotherapeutische Bedeutung als Heilmittel. Einige Algen-Vertreter wie Spirulina oder Chlorella werden nutritiv genutzt, dies gilt jedoch nicht für Protisten als Gruppe.
Pflanzenprofil ansehenKleiner Mäuseschwanz
Myosurus minimus
Der Kleine Mäuseschwanz (Myosurus minimus) ist eine einjährige Wildpflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und die einzige mitteleuropäische Art ihrer Gattung. Die Pflanze enthält wie viele Hahnenfußgewächse das Protoanemonin-Vorläuferglykosid Ranunculin, das bei Kontakt oder Einnahme hautreizend und toxisch wirkt. Eine volksmedizinische oder phytotherapeutische Anwendung ist nicht überliefert; die Pflanze gilt ausschließlich als Ackerwildkraut ohne medizinische Bedeutung.
Pflanzenprofil ansehenBrotfruchtbaum
Artocarpus altilis
Der Brotfruchtbaum wird in der Volksmedizin Polynesiens und der Karibik traditionell gegen Bluthochdruck, Diabetes und Entzündungen eingesetzt. Blätter und Latex finden äußerlich bei Hauterkrankungen und Wunden Anwendung. Die stärkereichecFrucht dient als Grundnahrungsmittel und wird auch zur Unterstützung der Verdauung genutzt.
Pflanzenprofil ansehenAlpenveilchen
Cyclamen purpurascens Mill.
Das Alpenveilchen wurde in der Volksmedizin traditionell äußerlich und homöopathisch eingesetzt, unter anderem bei Nasennebenhöhlenbeschwerden und Schleimhautproblemen. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Knolle, enthalten Cyclaminsaponine und sind stark giftig, weshalb eine eigenständige Anwendung strikt abzulehnen ist. In der Homöopathie findet die Pflanze Verwendung bei Migräne, Menstruationsbeschwerden und Verdauungsstörungen.
Pflanzenprofil ansehenStilpnia
Stilpnia heinei
Stilpnia heinei ist eine wenig erforschte Art der Gattung Stilpnia. Zur medizinischen Nutzung liegen keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse vor. Eine Verwendung in der Volksmedizin oder Phytotherapie ist nicht dokumentiert.
Pflanzenprofil ansehenArchaeen
Archaea
Archaeen sind einzellige Mikroorganismen ohne Zellkern, die zu den ältesten Lebensformen der Erde zählen. Sie zählen nicht zu den Heilpflanzen und besitzen keine etablierte Verwendung in der traditionellen Pflanzenheilkunde. Einzelne biotechnologische Forschungsansätze untersuchen ihre Enzyme und Stoffwechselprodukte auf potenzielle medizinische Anwendungen.
Pflanzenprofil ansehenBärtierchen
Tardigrada
Bärtierchen (Tardigrada) sind mikroskopisch kleine Tiere und keine Pflanzen. Sie gehören zum Reich der Tiere (Animalia) im Überstamm der Häutungstiere und haben keine bekannte medizinische oder heilkundliche Verwendung. Eine Aufnahme in eine Heilpflanzen-Datenbank ist fachlich nicht korrekt.
Pflanzenprofil ansehenKalypso-Orchidee
Calypso bulbosa
Die Kalypso-Orchidee (Calypso bulbosa) ist eine seltene Erdorchidee aus der Familie der Orchidaceae mit sehr begrenzter medizinischer Überlieferung. Einige indigene Völker Nordamerikas nutzten die stärkehaltige Knolle gelegentlich als Nahrungsmittel. Eine gesicherte medizinische Anwendung in der westlichen Phytotherapie ist nicht dokumentiert.
Pflanzenprofil ansehenUlme
Ulmus
Die Ulme (Gattung Ulmus, Familie Ulmaceae) wird in der Volksmedizin vor allem wegen ihrer schleimstoffreichen Innenrinde genutzt. Traditionell findet die Rinde Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden, Husten sowie zur äußerlichen Wundbehandlung. Die europäischen Arten Ulmus glabra und Ulmus minor besitzen eine lange ethnobotanische Tradition.
Pflanzenprofil ansehenGemeine Hasel
Corylus avellana
Die Gemeine Hasel (Corylus avellana) wird in der Volksmedizin traditionell bei Venenschwäche, Krampfadern und Hämorrhoiden eingesetzt, da Blätter und Rinde adstringierende und gefäßtonisierende Eigenschaften besitzen. Haselblätter enthalten Flavonoide und Gerbstoffe, die zur Unterstützung der Venenwände beitragen können. Die Kätzchen erscheinen als eines der ersten Blütensignale des Jahres und liefern wichtiges Frühlingspollen.
Pflanzenprofil ansehenGrünlilie
Chlorophytum comosum
Die Grünlilie ist eine beliebte Zimmerpflanze aus Südafrika, die vor allem für ihre luftreinigende Wirkung bekannt ist und Schadstoffe wie Formaldehyd aus der Raumluft filtern kann. Volksmedizinisch wird sie kaum eingesetzt; im traditionellen südafrikanischen Gebrauch finden Wurzeln und Blätter gelegentlich Verwendung bei leichten Magen-Darm-Beschwerden und als Schutzmittel für Schwangere. Als medizinische Heilpflanze ist sie in der westlichen Phytotherapie nicht etabliert.
Pflanzenprofil ansehenWurmfarn
Dryopteris filix-mas
Der Wurmfarn wurde traditionell als Anthelminthikum gegen Bandwürmer und andere Darmparasiten eingesetzt, wobei der Wirkstoff Filicin im Rhizom die Parasiten lähmt. Aufgrund seiner Toxizität gilt die medizinische Anwendung heute als veraltet und gefährlich. Der Echte Wurmfarn gehört zur artenreichen Gattung Dryopteris aus der Familie der Dryopteridaceae.
Pflanzenprofil ansehenBuchenfarn
Phegopteris connectilis
Der Buchenfarn (Phegopteris connectilis) ist ein in europäischen Laub- und Mischwäldern heimischer Farn mit kaum dokumentierter medizinischer Nutzung. In der Volksmedizin wurden Farne der Gattung Phegopteris gelegentlich äußerlich bei Hautbeschwerden und kleineren Wunden eingesetzt. Eine wissenschaftlich gesicherte Heilwirkung ist für diese Art nicht belegt.
Pflanzenprofil ansehenVenusfliegenfalle
Dionaea muscipula
Die Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) ist eine fleischfressende Pflanze aus der Familie der Sonnentaugewächse (Droseraceae). In der Alternativmedizin wurde ein Extrakt aus der Pflanze unter dem Namen Carnivora als immunstimulierendes Mittel vermarktet, wobei die wissenschaftliche Evidenz für medizinische Wirksamkeit bislang nicht belegt ist. Aufgrund fehlender klinischer Studien gilt die medizinische Nutzung als spekulativ.
Pflanzenprofil ansehenCalypso-Orchidee
Calypso bulbosa (L.) Oakes
Die Calypso-Orchidee ist eine seltene Waldorchidee der borealen Nadelwälder mit kaum dokumentierter medizinischer Nutzung. Bei einigen indigenen Völkern Nordamerikas fanden Wurzelknollen vereinzelt traditionelle Verwendung, wissenschaftliche Belege für therapeutische Wirkungen fehlen jedoch. Aufgrund ihrer extremen Seltenheit und ihres Schutzstatus als bedrohte Art ist die Pflanze in den meisten Ländern streng geschützt.
Pflanzenprofil ansehenKratzbeere
Rubus caesius
Die Kratzbeere (Rubus caesius) ist eine niedrig wachsende Brombeerenart aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Ihre gerbstoffreichen Blätter werden volksmedizinisch bei Durchfall, Entzündungen im Mund-Rachen-Raum und zur äußerlichen Wundheilung genutzt. Die bläulich bereiften Früchte sind vitamin- und antioxidantienreich und traditionell als Wildnahrung bekannt.
Pflanzenprofil ansehenIgelkolben
Sparganium
Der Igelkolben ist eine Wasserpflanze der Familie Typhaceae, die in der westlichen Phytotherapie kaum Anwendung findet. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird das Rhizom von Sparganium stoloniferum als 'San Leng' bei Blutstasen, Schmerzen und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Volksmedizinisch wurden Wurzeln und Stängel gelegentlich äußerlich bei Hautreizungen verwendet.
Pflanzenprofil ansehenGallenröhrlinge
Tylopilus
Gallenröhrlinge sind eine Pilzgattung aus der Familie der Dickröhrlingsverwandten (Boletaceae) und besitzen aufgrund ihres intensiv bitteren Geschmacks keine traditionelle Verwendung in der Heil- oder Speisepilzkunde. Der bekannteste Vertreter Tylopilus felleus gilt als ungenießbar, da bereits geringe Mengen Gerichte unbrauchbar machen. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten auf bioaktive Verbindungen hin, eine belegte medizinische Anwendung existiert jedoch nicht.
Pflanzenprofil ansehenMexikanische Chia
Salvia hispanica L.
Die Samen der Mexikanischen Chia sind reich an Omega-3-Fettsäuren, löslichen Ballaststoffen und pflanzlichem Eiweiß. In der Ernährungsmedizin werden sie zur Unterstützung der Verdauung, zur Förderung eines gesunden Cholesterinspiegels und zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems eingesetzt. Durch ihr starkes Quellvermögen fördern die Samen das Sättigungsgefühl und werden im Rahmen eines Gewichtsmanagements genutzt.
Pflanzenprofil ansehenGewöhnlicher Buchsbaum
Buxus sempervirens
Der Buchsbaum wurde historisch in der Volksmedizin als fiebersenkendes Mittel (als Chinin-Ersatz) sowie bei Rheuma und Hauterkrankungen eingesetzt. Alle Pflanzenteile enthalten giftige Steroidal-Alkaloide wie Buxin und Cyclobuxin und gelten daher als stark toxisch. In der modernen Medizin findet Buxus aufgrund seiner Giftigkeit keine Anwendung mehr.
Pflanzenprofil ansehenPassecker-Trichterling
Clitopilus passeckerianus
Clitopilus passeckerianus ist ein Pilz aus der Gattung Clitopilus (Familie Entolomataceae), der als natürliche Quelle des Diterpен-Antibiotikums Pleuromutilin bekannt ist. Pleuromutilin hemmt die bakterielle Proteinsynthese und ist Ausgangsstoff für halbsynthetische Antibiotika wie Tiamulin, Retapamulin und Lefamulin. Der Pilz selbst wird nicht direkt therapeutisch eingesetzt, besitzt jedoch erhebliche pharmazeutische Bedeutung.
Pflanzenprofil ansehenSumpfenzian
Swertia perennis L.
Der Sumpfenzian ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Enziangewächse (Gentianaceae), die in feuchten Bergwiesen, Mooren und Quellfluren vorkommt. Traditionell wurden bitterstofffhaltige Enziangewächse als Digestivum und Tonikum eingesetzt; ein spezifischer volksmedizinischer Gebrauch des Sumpfenzians ist wenig dokumentiert. Die enthaltenen Bitterglykoside können grundsätzlich die Verdauungssaftsekretion fördern.
Pflanzenprofil ansehenWildbirne
Pyrus pyraster
Die Wildbirne ist ein in Europa heimischer Wildbaum aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Ihre Früchte und Rinde enthalten Gerbstoffe (Tannine), die adstringierend wirken und in der Volksmedizin traditionell bei Durchfall und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt wurden. Abkochungen der Rinde sowie getrocknete Früchte galten als bewährtes Mittel zur Linderung von Schleimhautentzündungen im Verdauungstrakt.
Pflanzenprofil ansehenVierblättriger Sauerklee
Oxalis tetraphylla Cav.
Der Vierblättrige Sauerklee wird in der Volksmedizin traditionell bei Verdauungsbeschwerden und als leicht harntreibendes Mittel eingesetzt. Die sauer schmeckenden Blätter und Blüten sind in kleinen Mengen essbar und enthalten Vitamin C sowie organische Säuren. Wegen des hohen Oxalsäuregehalts ist ein übermäßiger Verzehr jedoch gesundheitlich bedenklich.
Pflanzenprofil ansehenReifpilz
Cortinarius caperatus
Der Reifpilz ist ein essbarer Wildpilz aus der Familie der Schleierlingsartigen (Cortinariaceae), der in Nadel- und Mischwäldern Europas vorkommt. Er wird traditionell als nahrhaftes Lebensmittel genutzt und enthält wertvolle Proteine, Mineralstoffe sowie B-Vitamine. Eine spezifisch medizinische Anwendung ist wissenschaftlich kaum belegt; in der Volksmedizin wurde er gelegentlich zur allgemeinen Kräftigung eingesetzt.
Pflanzenprofil ansehenMeisterwurz
Peucedanum ostruthium
Die Meisterwurz ist eine traditionelle Heilpflanze der Alpenregion, deren Wurzel seit dem Mittelalter bei Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit und Erkältungskrankheiten eingesetzt wird. Weitere Anwendungsgebiete umfassen Rheuma, Muskelschmerzen sowie die Anregung der Magensaft- und Galleproduktion. In der Volksmedizin gilt sie zudem als schweißtreibendes und schleimlösendes Mittel bei Atemwegserkrankungen.
Pflanzenprofil ansehenLanzen-Schildfarn
Polystichum lonchitis
Der Lanzen-Schildfarn ist ein immergrüner Farn der Familie Dryopteridaceae, der vor allem in alpinen und subalpinen Lagen Europas vorkommt. In der Volksmedizin wurden Rhizomextrakte der Gattung Polystichum traditionell gegen Darmparasiten und zur Wundpflege eingesetzt. Wissenschaftliche Belege für eine medizinische Anwendung sind bislang gering; die Pflanze gilt heute primär als Zierpflanze.
Pflanzenprofil ansehenSternwinde
Ipomoea lobata
Ipomoea lobata ist eine vorwiegend ornamental genutzte Kletterpflanze aus der Familie der Windengewächse (Convolvulaceae). Für diese Art sind keine gesicherten volksmedizinischen oder wissenschaftlich belegten Heilanwendungen dokumentiert; andere Arten der Gattung Ipomoea wurden traditionell vereinzelt bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Die Pflanze enthält Alkaloide und wird als potenziell giftig eingestuft.
Pflanzenprofil ansehenTintenfische
Coleoidea
Coleoidea (Tintenfische) sind eine Unterklasse der Kopffüßer (Cephalopoda) und gehören zum Tierreich – sie sind keine Heilpflanzen. In der traditionellen Medizin einiger Kulturen werden Bestandteile wie Tintenbeutel oder Schalen vereinzelt verwendet. Eine wissenschaftlich belegte pflanzliche Heilwirkung existiert nicht.
Pflanzenprofil ansehenGewöhnliche Sumpfkresse
Rorippa palustris
Die Gewöhnliche Sumpfkresse (Rorippa palustris) ist eine einheimische Wildpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae), die an Feuchtstandorten wie Ufern und Gräben wächst. In der Volksmedizin wurden Blätter und Kraut traditionell als harntreibendes und verdauungsförderndes Mittel genutzt. Als Wildgemüse fanden junge Blätter gelegentlich Verwendung in der Küche, vergleichbar mit anderen essbaren Kreuzblütlern.
Pflanzenprofil ansehenTulpenbaum
Liriodendron tulipifera
Der Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera) aus der Familie der Magnoliengewächse (Magnoliaceae) wurde von nordamerikanischen Ureinwohnern traditionell als Fiebersenker und stärkendes Tonikum genutzt. Die Rinde enthält herzwirksame Alkaloide wie Liriodenin und Tulipiferin und fand Anwendung bei Fieber, Verdauungsbeschwerden und als mildes Herztonikum. In der modernen europäischen Pflanzenheilkunde ist die Gattung von geringer Bedeutung.
Pflanzenprofil ansehenStrand-Sode
Suaeda maritima (L.) Dumort.
Die Strand-Sode ist eine salztolerante Küstenpflanze aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae), die in Europa an Salzwiesen und Meeresküsten vorkommt. Historisch wurde ihre Asche als Rohstoff zur Sodagewinnung für die Seifen- und Glasherstellung genutzt, worauf auch der Gattungsname hindeutet. Wissenschaftlich belegte medizinische Anwendungen sind bislang kaum dokumentiert; die Pflanze findet in der modernen Heilkunde keine nennenswerte Verwendung.
Pflanzenprofil ansehenZweiblättrige Schattenblume
Maianthemum bifolium
Die Zweiblättrige Schattenblume ist eine heimische Waldpflanze aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae), die in schattigen Laub- und Nadelwäldern Europas vorkommt. Volksmedizinisch wurde sie kaum genutzt; die roten Beeren sowie alle übrigen Pflanzenteile gelten als giftig und enthalten herzwirksame Glykoside und Saponine. Eine medizinische Eigenanwendung ist nicht empfehlenswert.
Pflanzenprofil ansehenSumpffarn
Thelypteris palustris
Der Sumpffarn ist ein in Europa und Nordasien verbreiteter Farn der Feuchtgebiete, der in der volksmedizinischen Tradition kaum eine Rolle spielt. Einzelne historische Quellen berichten von äußerlichen Anwendungen bei Hautbeschwerden und kleineren Wunden. Eine wissenschaftlich belegte medizinische Nutzung existiert bislang nicht.
Pflanzenprofil ansehenTürkenbund-Lilie
Lilium martagon
Die Türkenbund-Lilie wurde in der Volksmedizin vereinzelt äußerlich eingesetzt, etwa zur Wundbehandlung und bei Hautleiden. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Zwiebeln, enthalten giftige Alkaloide und sollten nicht innerlich angewendet werden. In Deutschland gilt die Art als besonders geschützt, das Sammeln in der Wildnis ist gesetzlich verboten.
Pflanzenprofil ansehenKorkeiche
Quercus suber
Die Korkeiche liefert gerbstoffreiche Rinde und Kork, die in der Volksmedizin traditionell bei Durchfall, Entzündungen der Schleimhäute und als adstringierendes Mittel eingesetzt werden. Äußerlich findet die Rinde Anwendung bei Wunden, Hautreizungen und entzündlichen Hauterkrankungen. Der hohe Gerbstoffgehalt (Tannine) hemmt Entzündungsprozesse und wirkt keimhemmend.
Pflanzenprofil ansehenSaatwicke
Vicia sativa L.
Die Saatwicke wurde in der Volksmedizin vereinzelt als harntreibendes Mittel und äußerlich bei Hautbeschwerden eingesetzt. Die Samen enthalten cyanogene Glykoside sowie die Pyrimidinglucoside Vicin und Convicin, weshalb eine medizinische Nutzung heute kaum Bedeutung hat. Als Futter- und Gründüngungspflanze ist die Art agrarisch relevant, nicht jedoch als anerkannte Heilpflanze.
Pflanzenprofil ansehenHirschzungenfarn
Asplenium scolopendrium
Der Hirschzungenfarn wurde traditionell in der Volksmedizin bei Husten, Bronchitis und Erkrankungen der Atemwege eingesetzt. Darüber hinaus finden sich historische Anwendungen bei Verdauungsbeschwerden, leichten Durchfallerkrankungen sowie zur äußerlichen Wundbehandlung. Die Heilwirkungen werden auf enthaltene Gerbstoffe und Schleimstoffe zurückgeführt.
Pflanzenprofil ansehenSadebaum
Juniperus sabina
Der Sadebaum ist eine stark giftige Wacholderart aus der Familie der Zypressengewächse, die in der Volksmedizin historisch als Abtreibungsmittel und zur äußerlichen Behandlung von Hauterkrankungen genutzt wurde. Die enthaltenen Wirkstoffe, insbesondere Sabinol und Sabinen aus dem ätherischen Öl, sind hochgradig toxisch und können bereits in kleinen Mengen zu schweren Vergiftungen mit tödlichem Ausgang führen. In der modernen Medizin findet der Sadebaum aufgrund seiner ausgeprägten Giftigkeit keine therapeutische Anwendung mehr.
Pflanzenprofil ansehenBetelnusspalme
Areca catechu L.
Die Betelnusspalme wird in der traditionellen asiatischen Medizin seit Jahrtausenden genutzt, hauptsächlich als Anthelminthikum gegen Darmparasiten sowie als Verdauungsstimulans. Die Samen (Betelnüsse) enthalten das Alkaloid Arecolin, das stimulierende und wurmtreibende Eigenschaften besitzt. Die Nutzung ist in vielen Kulturen Süd- und Südostasiens weit verbreitet, wenngleich erhebliche gesundheitliche Risiken bestehen.
Pflanzenprofil ansehenHainbuche
Carpinus betulus
Die Hainbuche wird in der Volksmedizin traditionell bei fiebrigen Erkrankungen sowie zur Wundpflege eingesetzt. Als Bach-Blüte Nr. 17 (Hornbeam) gilt sie als Mittel gegen geistige Erschöpfung, Antriebslosigkeit und das Gefühl, den Alltag kaum bewältigen zu können. Die Rinde enthält Gerbstoffe und wurde äußerlich adstringierend verwendet.
Pflanzenprofil ansehenWasserschlauch
Utricularia vulgaris
Der Wasserschlauch ist eine fleischfressende Wasserpflanze, die kleine Wasserorganismen mithilfe blasenartiger Saugfallen erbeutet. Eine etablierte medizinische Nutzung in der westlichen Heilkunde ist nicht dokumentiert. In der asiatischen Volksmedizin wurden einzelne Arten vereinzelt bei Harnwegsbeschwerden eingesetzt, wissenschaftliche Belege hierfür fehlen jedoch weitgehend.
Pflanzenprofil ansehenGoldlack
Erysimum × cheiri
Der Goldlack enthält Herzglykoside (u. a. Cheirotoxin und Cheirosin) und wurde in der Volksmedizin traditionell bei Herzleiden und Kreislaufschwäche eingesetzt. Aufgrund seiner Toxizität ist eine eigenständige Anwendung heute medizinisch nicht vertretbar. In der Phytotherapie spielt er kaum noch eine Rolle; er wird hauptsächlich als Zierpflanze kultiviert.
Pflanzenprofil ansehenBegonie
Begonia
Begonien sind eine artenreiche Gattung der Familie Begoniaceae mit über 2.000 Arten, die vorwiegend als Zierpflanzen kultiviert werden. In der Volksmedizin einiger asiatischer und südamerikanischer Kulturen werden einzelne Arten äußerlich bei Hautreizungen und Wunden sowie innerlich bei Fieber eingesetzt. Eine gesicherte Anwendung in der europäischen Phytotherapie ist nicht etabliert.
Pflanzenprofil ansehenFeuerbohne
Phaseolus coccineus
Die Feuerbohne wird in der Volksmedizin traditionell als harntreibendes Mittel eingesetzt, insbesondere die getrockneten Hülsen bei Erkrankungen der Harnwege und Wassereinlagerungen. Die Bohnenschalen gelten als stoffwechselfördernd und werden bei Gicht sowie erhöhten Harnsäurewerten verwendet. Als Nahrungspflanze liefert sie hochwertiges pflanzliches Eiweiß, muss jedoch stets vollständig durchgekocht werden.
Pflanzenprofil ansehenAcker-Fuchsschwanz
Alopecurus myosuroides
Der Acker-Fuchsschwanz ist ein einjähriges Rispengras aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) und gilt vorrangig als lästiges Ackergras. Eine dokumentierte medizinische Nutzung beim Menschen ist nicht bekannt; die Pflanze besitzt keine nennenswerte Tradition in der Phytotherapie. In der Volksmedizin wird sie nicht verwendet, und ethnobotanische Quellen weisen keine therapeutischen Anwendungen nach.
Pflanzenprofil ansehenLeinblatt
Thesium
Das Leinblatt (Thesium) ist eine Gattung halbparasitischer Pflanzen aus der Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae), die auf den Wurzeln anderer Pflanzen schmarotzen. In der traditionellen Volksmedizin wurde es gelegentlich bei Hauterkrankungen und als harntreibendes Mittel eingesetzt. Eine wissenschaftlich fundierte medizinische Anwendung ist bislang kaum belegt.
Pflanzenprofil ansehenHerzblatt
Parnassia palustris
Das Sumpf-Herzblatt ist eine in der europäischen Volksmedizin verwendete Wildpflanze feuchter Wiesen und Moore. Traditionell wurde es bei Leber- und Gallenbeschwerden sowie als wundheilendes Mittel eingesetzt. Die Pflanze enthält Gerbstoffe und Flavonoide, ist jedoch in der modernen Phytotherapie kaum etabliert.
Pflanzenprofil ansehenHaselhuhn
Tetrastes bonasia
Das Haselhuhn (Tetrastes bonasia) ist ein Vogel aus der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae) und keine Heilpflanze. Es existieren keine belegten medizinischen Anwendungen in der Phytotherapie. Dieser Datensatz wurde irrtümlich als Pflanze klassifiziert.
Pflanzenprofil ansehenHartriegel
Cornus sanguinea
Der Hartriegel ist ein Gehölz aus der Familie der Hartriegelgewächse (Cornaceae) und wurde traditionell in der Volksmedizin genutzt. Rinde und Früchte, insbesondere der Kornelkirsche (Cornus mas), enthalten Gerbstoffe und wurden bei Fieber, Durchfall und Entzündungen eingesetzt. Die adstringierenden Eigenschaften der Rinde fanden historisch auch als Fieberrindenersatz (ähnlich wie Chinarinde) Verwendung.
Pflanzenprofil ansehenGemeine Pimpernuss
Staphylea pinnata
Die Gemeine Pimpernuss (Staphylea pinnata) aus der Familie der Pimpernussgewächse (Staphyleaceae) wurde in der Volksmedizin gelegentlich bei Harnwegsbeschwerden und rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Ihre Samen enthalten Saponine und fette Öle, die traditionell genutzt wurden. In der modernen Phytotherapie spielt die Art keine nennenswerte Rolle.
Pflanzenprofil ansehenWeiße Silberwurz
Dryas octopetala
Die Weiße Silberwurz ist eine arktisch-alpine Zwergsträucherart aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), die in der Volksmedizin aufgrund ihres Gerbstoffgehalts traditionell als zusammenziehendes Mittel eingesetzt wurde. Die Blätter wurden in Aufgüssen zur äußerlichen Anwendung bei Wunden und Entzündungen der Haut genutzt. Eine wissenschaftlich fundierte medizinische Anwendung ist bisher kaum belegt; die Pflanze ist in vielen Regionen Europas geschützt.
Pflanzenprofil ansehenGefleckter Aronstab
Arum maculatum
Der Gefleckte Aronstab wurde in der Volksmedizin äußerlich bei Hautkrankheiten und Rheuma sowie innerlich bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Aufgrund seiner starken Giftigkeit ist eine medizinische Eigenanwendung heute nicht vertretbar. In der Homöopathie wird er in stark verdünnter Form noch genutzt.
Pflanzenprofil ansehenGartengeißblatt
Lonicera caprifolium
Das Gartengeißblatt wird in der Volksmedizin traditionell bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt, da Blüten und Blätter schleimlösende und leicht harntreibende Eigenschaften besitzen. Äußerlich fanden Zubereitungen Verwendung bei Hautproblemen und entzündlichen Beschwerden. Die wohlriechenden Blüten werden zudem in der Aromatherapie und Parfümerie genutzt.
Pflanzenprofil ansehenLungen-Enzian
Gentiana pneumonanthe
Der Lungen-Enzian gehört zur Familie der Enziangewächse (Gentianaceae) und enthält wie andere Enzianarten bittere Glykoside wie Gentiopikrin und Amarogentin. Traditionell wurden Enzianwurzeln zur Anregung der Verdauung und des Appetits verwendet. In Deutschland steht der Lungen-Enzian jedoch auf der Roten Liste und ist streng geschützt, weshalb eine Nutzung wildwachsender Pflanzen nicht zulässig ist.
Pflanzenprofil ansehenFetthenne
Sedum
Die Fetthennen (Sedum) sind eine artenreiche Gattung der Dickblattgewächse (Crassulaceae), die traditionell äußerlich bei Hautproblemen, Warzen und kleinen Wunden eingesetzt wurden. Sedum acre (Scharfer Mauerpfeffer) enthält scharfe Alkaloide und wurde volksmedizinisch als harntreibendes und wundheilendes Mittel genutzt. Die Anwendung beschränkt sich heute weitgehend auf die Volksmedizin, da die medizinische Forschung zur Gattung begrenzt ist.
Pflanzenprofil ansehenWinde
Convolvulus arvensis
Die Ackerwinde (Convolvulus arvensis) ist eine in der Volksmedizin verwendete Pflanze aus der Familie der Windengewächse (Convolvulaceae). Traditionell wurden Wurzeln und Kraut als mildes Abführmittel sowie bei Leber- und Gallebeschwerden eingesetzt. Aufgrund enthaltener Harzglykoside ist die Anwendung ohne medizinische Begleitung nicht empfehlenswert.
Pflanzenprofil ansehenTopinambur
Helianthus tuberosus
Topinambur ist eine knollentragende Verwandte der Sonnenblume, deren Knollen reich an Inulin sind. Inulin wirkt als präbiotischer Ballaststoff, fördert die Darmflora und verlangsamt den Blutzuckeranstieg, weshalb die Pflanze traditionell bei Diabetes und Verdauungsbeschwerden eingesetzt wird. In der Volksmedizin werden die Knollen auch zur Unterstützung des Stoffwechsels und zur Stärkung des Immunsystems genutzt.
Pflanzenprofil ansehenLupine
Lupinus
Lupinen sind Hülsenfrüchte der Familie Fabaceae, die traditionell als Nahrungsmittel und in der Volksmedizin genutzt werden. Süßlupinen liefern hochwertiges pflanzliches Protein und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen können. Bitterlupinen hingegen enthalten giftige Chinolizidinalkaloide und sind ohne Entbitterung nicht genießbar.
Pflanzenprofil ansehenAmarant
Amaranthus spp.
Amarant wird traditionell als Nahrungs- und Heilpflanze verwendet. Die nährstoffreichen Samen und Blätter enthalten Proteine, Mineralstoffe und Flavonoide, die bei Verdauungsbeschwerden und entzündlichen Prozessen eingesetzt werden. Äußerlich finden Zubereitungen aus Amarant bei Hautreizungen und Mundschleimhautentzündungen Anwendung.
Pflanzenprofil ansehenTrespe
Bromus
Die Trespen (Bromus) sind eine artenreiche Gattung der Süßgräser (Poaceae) mit über 160 Arten, die weltweit auf Wiesen, Äckern und Wegrändern verbreitet sind. Eine gesicherte medizinische Nutzung ist für die Gattung kaum überliefert; in der Volksmedizin wurden Samen einzelner Arten gelegentlich bei Harnwegsbeschwerden und als leichtes Diuretikum eingesetzt. Pollenastreuende Arten können bei empfindlichen Personen Heuschnupfen und Atemwegsreaktionen auslösen.
Pflanzenprofil ansehenEchte Nelkenwurz
Geum urbanum
Die Echte Nelkenwurz (Geum urbanum) ist eine heimische Heilpflanze aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), deren Wurzel reich an Gerbstoffen, Bitterstoffen und ätherischem Eugenol ist. Traditionell wird sie bei Verdauungsbeschwerden, Durchfall und Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt. Äußerlich findet die Wurzel Anwendung zur Wundheilung und bei Hautreizungen.
Pflanzenprofil ansehenSteinbrech
Saxifraga spp.
Die Gattung Steinbrech (Saxifraga) aus der Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) wurde in der Volksmedizin traditionell zur Unterstützung bei Harnwegserkrankungen und zur Förderung der Nierenfunktion eingesetzt. Der Name 'Steinbrech' verweist auf die historische Anwendung bei Nierensteinen und Blasensteinen, da man der Pflanze nachsagte, sie könne Steine 'brechen'. Als Gattung mit über 400 Arten variiert die medizinische Nutzung je nach Art erheblich.
Pflanzenprofil ansehenSchwertlilie
Iris germanica L.
Die Schwertlilie wird in der traditionellen Heilkunde vor allem durch ihr getrocknetes Rhizom (Veilchenwurzel) genutzt, das schleimlösende und leicht harntreibende Eigenschaften besitzt. Historisch wurde sie bei Husten, Bronchitis und Atemwegserkrankungen eingesetzt. Die innerliche Anwendung erfordert Fachkenntnis, da frische Pflanzenteile reizend und toxisch wirken können.
Pflanzenprofil ansehenMelde
Atriplex
Die Melde (Atriplex) ist eine artenreiche Gattung aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae), die seit der Antike als Nahrungspflanze und Heilkraut genutzt wird. Die mineral- und vitaminreichen Blätter fanden volksmedizinisch Anwendung bei Verdauungsbeschwerden, Stoffwechselschwäche und Gicht. Einige Arten wie die Gartenmelde (Atriplex hortensis) werden als Wildgemüse oder Salat geerntet und gelten als leicht harntreibend.
Pflanzenprofil ansehenEuropäischer Siebenstern
Trientalis europaea
Der Europäische Siebenstern ist eine zierliche Waldpflanze aus der Familie der Primelgewächse (Primulaceae), die in kühlen, feuchten Nadel- und Mischwäldern Mittel- und Nordeuropas vorkommt. Seine volksmedizinische Nutzung ist kaum belegt; vereinzelt wurden Extrakte der Pflanze äußerlich zur Wundpflege eingesetzt. Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Studien gilt die Heilwirkung als nicht gesichert.
Pflanzenprofil ansehenScharbockskraut
Ficaria verna
Das Scharbockskraut wurde historisch zur Vorbeugung und Behandlung von Skorbut eingesetzt, da es im Frühjahr besonders reich an Vitamin C ist. Äußerlich wird es traditionell bei Hämorrhoiden und kleinen Hautirritationen angewendet. Die frische Pflanze enthält das giftige Protoanemonin und darf daher nur getrocknet oder gegart verwendet werden.
Pflanzenprofil ansehenWegwarte
Cichorium intybus
Die Wegwarte (Cichorium intybus) ist eine traditionsreiche Heilpflanze aus der Familie der Korbblütler, deren Bitterstoffe die Verdauung anregen und Leber sowie Gallenblase unterstützen. Die Wurzel wird seit Jahrhunderten bei Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche und zur Leberstärkung eingesetzt. Als natürliche Inulinquelle fördert sie zudem die gesunde Darmflora.
Pflanzenprofil ansehenNetzflügler
Neuroptera
Neuroptera (Netzflügler) sind eine Ordnung der Insekten und keine Pflanze. Eine medizinische Nutzung als Heilpflanze existiert nicht. Die Eingabe scheint fehlerhaft zu sein.
Pflanzenprofil ansehenNadelkraut
Crassula helmsii
Crassula helmsii (Nadelkraut) ist eine aquatische bis semiaquatische Pflanze aus der Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse), ursprünglich aus Australien und Neuseeland stammend. In Mitteleuropa gilt sie als invasiver Neophyt, der Gewässer und Feuchtgebiete unkontrolliert besiedelt. Belegte medizinische oder volksmedizinische Anwendungen sind für diese Art nicht dokumentiert.
Pflanzenprofil ansehenStundenblume
Hibiscus trionum
Die Stundenblume gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) und enthält wie viele Verwandte schleimstoffe, die eine reizmildernde Wirkung auf Schleimhäute entfalten können. Traditionell wurden Blätter und Blüten äußerlich bei leichten Hautentzündungen sowie innerlich bei Halsreizungen und Hustenreiz eingesetzt. Eine wissenschaftlich gesicherte medizinische Anwendung liegt bisher nur in geringem Umfang vor.
Pflanzenprofil ansehenFlaschenkürbis
Lagenaria siceraria
Der Flaschenkürbis wird in der traditionellen Medizin verschiedener Kulturen als Diuretikum sowie zur Unterstützung von Leber und Verdauung eingesetzt. Fruchtzubereitung, Samen und Blätter finden in der Ayurveda und afrikanischen Volksmedizin Verwendung bei Ödemen, Gelbsucht und als sanftes Abführmittel. Bittere Früchte enthalten hohe Konzentrationen an Cucurbitacinen und sind gesundheitsgefährdend.
Pflanzenprofil ansehenSchwarzkiefer
Pinus nigra
Die Schwarzkiefer wird medizinisch vor allem über ihre ätherischen Öle aus Nadeln, Knospen und Harz genutzt. Kiefernnadelöl wirkt schleimlösend, antiseptisch und durchblutungsfördernd und wird bei Atemwegserkrankungen sowie äußerlich bei Muskel- und Gelenkbeschwerden eingesetzt. Kiefernknospen gelten als traditionelles Mittel bei Bronchitis, Husten und Erkältungskrankheiten.
Pflanzenprofil ansehenWachsblume
Hoya
Die Wachsblume gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) und wird vorwiegend als Zierpflanze kultiviert. In der traditionellen Medizin Südostasiens werden einzelne Hoya-Arten äußerlich bei Hauterkrankungen und Entzündungen eingesetzt. Eine wissenschaftlich belegte medizinische Anwendung liegt für die Gattung bislang kaum vor.
Pflanzenprofil ansehenSumpfdotterblume
Caltha palustris
Die Sumpfdotterblume ist eine heimische Wildpflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), die volksmedizinisch äußerlich gegen Warzen und Rheuma eingesetzt wurde. Im frischen Zustand ist die Pflanze aufgrund ihres Gehalts an Protoanemonin giftig und kann Haut- und Schleimhautreizungen verursachen. In der modernen Phytotherapie spielt sie kaum eine Rolle; sie findet jedoch in der Homöopathie (Caltha palustris) Anwendung.
Pflanzenprofil ansehenChristusdorn
Euphorbia milii Des Moul.
Der Christusdorn gehört zur Gattung Euphorbia (Wolfsmilch) innerhalb der Familie der Euphorbiaceae und enthält einen stark giftigen Milchsaft (Latex). In der Volksmedizin einiger tropischer Regionen wird der Latex äußerlich zur Behandlung von Warzen und Hautparasiten eingesetzt. Aufgrund seiner ausgeprägten Toxizität findet die Pflanze in der westlichen Heilkunde keine anerkannte medizinische Anwendung.
Pflanzenprofil ansehenPfeilkraut
Sagittaria sagittifolia
Das Pfeilkraut ist eine heimische Wasserpflanze aus der Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae), deren stärkehaltige Knollen traditionell als Nahrungs- und Heilmittel genutzt wurden. In der Volksmedizin fanden die Knollen Anwendung bei Verdauungsbeschwerden und zur Stärkung des Organismus. Äußerlich wurden Blätter gelegentlich bei Hautentzündungen und Wunden eingesetzt.
Pflanzenprofil ansehenRagwurzen
Ophrys
Die Ragwurzen (Ophrys) sind eine artenreiche Orchideengattung, deren Knollen historisch unter dem Namen Salep in der Volksmedizin als stärkendes Mittel und bei Verdauungsbeschwerden genutzt wurden. Alle europäischen Ophrys-Arten stehen heute unter strengem Naturschutz; das Sammeln oder Ausgraben wild wachsender Pflanzen ist in Deutschland und der gesamten EU gesetzlich verboten. Eine eigenständige medizinische Verwendung ist daher nicht mehr zeitgemäß und rechtlich unzulässig.
Pflanzenprofil ansehenKornrade
Agrostemma githago
Die Kornrade ist eine historische Ackerwildpflanze, die in der Volksmedizin äußerlich bei Hauterkrankungen und Ekzemen eingesetzt wurde. Sie enthält toxische Saponine (Githagenin, Agrostemmin), weshalb eine innerliche Anwendung strikt abzulehnen ist. In der modernen Phytotherapie findet die Pflanze aufgrund ihres Giftpotenzials keine Verwendung mehr.
Pflanzenprofil ansehenBergahorn
Acer pseudoplatanus
Der Bergahorn wird in der Volksmedizin traditionell aufgrund seiner gerbstoffreichen Rinde zur äußerlichen Wundversorgung und als Adstringens eingesetzt. Der im Frühjahr gewonnene Baumsaft enthält Mineralstoffe und Zucker und wurde als stärkendes Getränk genutzt. Eine gesicherte medizinische Anwendung ist wissenschaftlich kaum belegt; die Nutzung beschränkt sich weitgehend auf volksmedizinische Überlieferungen.
Pflanzenprofil ansehenWeg-Distel
Carduus acanthoides
Die Weg-Distel (Carduus acanthoides) gehört zur Gattung der Ringdisteln (Carduus) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). In der Volksmedizin wurden Disteln dieser Gattung traditionell zur Unterstützung von Leber und Gallenfluss sowie bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Die wissenschaftliche Datenlage speziell für diese Art ist begrenzt; medizinische Anwendungen basieren überwiegend auf der Überlieferung verwandter Distelarten.
Pflanzenprofil ansehenChristrose
Helleborus niger
Die Christrose (Helleborus niger) ist eine stark giftige Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Historisch wurde sie in der Volksmedizin als Abführ- und Brechmittel sowie zur Behandlung von Herzleiden und psychischen Erkrankungen eingesetzt. Aufgrund ihrer hohen Toxizität – alle Pflanzenteile enthalten herzaktive Glykoside, Saponine und Alkaloide – findet sie heute keine medizinische Anwendung mehr.
Pflanzenprofil ansehenSchwarzeiche
Quercus velutina
Die Schwarzeiche ist ein nordamerikanischer Laubbaum aus der Familie der Fagaceae, dessen Rinde reich an Gerbstoffen (Tanninen) und dem gelben Naturfarbstoff Quercitron ist. Traditionell wurde die Innenrinde adstringierend bei Durchfall, Schleimhautentzündungen und schlecht heilenden Wunden eingesetzt. In der indianischen Volksmedizin fand sie Verwendung als zusammenziehendes Mittel bei Magen-Darm-Beschwerden und äußerlich bei Hauterkrankungen.
Pflanzenprofil ansehenFroschlöffel
Alisma plantago-aquatica
Der Froschlöffel ist eine heimische Wasserpflanze, die in der Volksmedizin traditionell bei Harnwegserkrankungen und zur Unterstützung der Nierenfunktion eingesetzt wird. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (Ze Xie) gilt die Wurzelknolle als wichtiges Mittel bei Ödemen, Blasenleiden und zur Ausleitung von Feuchtigkeit. Die Droge wirkt harntreibend und wird bei leichten Harnwegsinfektionen und Wassereinlagerungen angewendet.
Pflanzenprofil ansehenQuellmoos
Fontinalis
Fontinalis ist eine Gattung aquatischer Laubmoose aus der Familie Fontinalaceae, die in klaren Fließ- und Quellgewässern wächst. Die bekannteste Art Fontinalis antipyretica wurde volksmedizinisch als fiebersenkende Pflanze verwendet, worauf der Artname 'antipyretica' (gegen Fieber) hinweist. Belastbare wissenschaftliche Belege für eine medizinische Wirksamkeit beim Menschen fehlen weitgehend.
Pflanzenprofil ansehenStrahlentierchen
Radiolaria
Strahlentierchen sind einzellige, marine Organismen aus der Gruppe der Protozoen und keine Pflanzen. Sie besitzen ein charakteristisches Kieselgel-Skelett und leben als Plankton in den Weltmeeren. Eine medizinische oder phytotherapeutische Nutzung ist nicht bekannt.
Pflanzenprofil ansehenKleines Schneeglöckchen
Galanthus nivalis
Das Kleine Schneeglöckchen enthält das Alkaloid Galantamin, das pharmazeutisch zur Behandlung von Alzheimer-Demenz und leichten kognitiven Störungen eingesetzt wird. Die Pflanze ist in allen Teilen giftig und darf nicht eigenständig als Heilmittel verwendet werden. Galantamin hemmt das Enzym Acetylcholinesterase und wird ausschließlich in standardisierten Arzneimitteln therapeutisch genutzt.
Pflanzenprofil ansehenSeeigel
Echinoidea
Seeigel (Echinoidea) sind eine Klasse mariner Stachelhäuter und keine Heilpflanzen. In der Volksmedizin verschiedener Kulturen werden Seeigel-Gonaden (Rogen) als Nahrungsmittel und vereinzelt als Tonikum genutzt. Eine wissenschaftlich belegte medizinische Anwendung als Heilmittel existiert nicht.
Pflanzenprofil ansehenGewöhnlicher Beinwell
Symphytum officinale
Raublattgewächs, Wurzel wird äußerlich angewendet.
Pflanzenprofil ansehenErythrina crista-galli
Erythrina crista-galli L.
Der Hahnenkamm-Korallenbaum (Nationalbaum Argentiniens und Uruguays) wird in der südamerikanischen Volksmedizin traditionell als Sedativum und Anxiolytikum eingesetzt. Rinde und Blätter enthalten Isochinolin-Alkaloide (u. a. Erythralin, Erysotrin), die eine zentralnervös dämpfende und muskelrelaxierende Wirkung entfalten. Wegen seiner Giftigkeit ist eine unkontrollierte Anwendung gefährlich und ohne medizinische Aufsicht abzulehnen.
Pflanzenprofil ansehenVierblättrige Einbeere
Paris quadrifolia L.
Die Vierblättrige Einbeere ist eine stark giftige Waldpflanze aus der Familie der Germergewächse (Melanthiaceae), die in der historischen Volksmedizin bei Krämpfen, Kopfschmerzen und als Beruhigungsmittel eingesetzt wurde. Alle Pflanzenteile enthalten toxische Steroidsaponine und Alkaloide, insbesondere die schwarze Einzelbeere. Heute findet die Pflanze keine therapeutische Anwendung mehr und gilt ausschließlich als gefährliche Giftpflanze.
Pflanzenprofil ansehenVeilchen
Viola odorata
Das Wohlriechende Veilchen (Viola odorata) wird in der Volksmedizin traditionell bei Atemwegserkrankungen wie Husten und Bronchitis eingesetzt, da Blüten und Blätter schleimlösende Eigenschaften besitzen. Äußerlich findet es Anwendung bei Hautreizungen und leichten Entzündungen der Schleimhäute. Blüten und Blätter werden zudem als Tee oder Sirup bei Kopfschmerzen und zur allgemeinen Beruhigung genutzt.
Pflanzenprofil ansehenNadelbäume
Pinophyta
Pinophyta ist die Abteilung der Nadelbäume und umfasst immergrüne Gehölze wie Kiefern, Fichten, Tannen und Zypressen. Verschiedene Arten werden traditionell medizinisch genutzt, etwa Kiefernnadeln bei Atemwegserkrankungen oder Harzprodukte als Wundheilmittel. Als übergeordnete Pflanzenabteilung ist die medizinische Anwendung stark je nach Gattung und Art verschieden.
Pflanzenprofil ansehenGemeiner Krummstab
Arisarum vulgare
Der Gemeine Krummstab ist eine mediterrane Staude aus der Familie der Aronstabgewächse, die in der Volksmedizin vereinzelt gegen Hautleiden und als schleimlösendes Mittel eingesetzt wurde. Alle Pflanzenteile enthalten Calciumoxalat-Kristalle und sind im rohen Zustand giftig. Eine eigenständige medizinische Anwendung ist aufgrund der Toxizität nicht empfehlenswert.
Pflanzenprofil ansehenGlockenblume
Campanula
Die Glockenblume (Campanula) ist eine artenreiche Gattung aus der Familie der Campanulaceae mit volksheilkundlicher Tradition. Einige Arten wurden äußerlich bei Entzündungen der Mundschleimhaut und bei Halsbeschwerden eingesetzt. In der modernen Phytotherapie spielt die Gattung eine untergeordnete Rolle.
Pflanzenprofil ansehenEchter Buchweizen
Fagopyrum esculentum
Echter Buchweizen ist eine alte Kulturpflanze aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae), die besonders für ihren hohen Gehalt an Rutin bekannt ist. Rutin stärkt die Gefäßwände, verbessert die Kapillardurchblutung und wird therapeutisch bei Krampfadern, Bluthochdruck und Arteriosklerose eingesetzt. Zudem eignen sich die glutenfreien Samen als Nahrungsmittel für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit.
Pflanzenprofil ansehenFaulbaum
Frangula alnus
Der Faulbaum ist ein heimischer Strauch, dessen getrocknete Rinde (Faulbaumrinde) seit Jahrhunderten als pflanzliches Abführmittel eingesetzt wird. Die enthaltenen Anthrachinon-Glykoside wie Frangulosid regen die Darmperistaltik an und erweichen den Stuhl. Medizinisch wird er bei träger Verdauung und chronischer Verstopfung verwendet.
Pflanzenprofil ansehenWolfsmilch
Euphorbia spp.
Die Wolfsmilch (Euphorbia) ist eine artenreiche Gattung der Familie Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) mit über 2000 Arten, die weltweit verbreitet sind. Volksmedizinisch wurde der charakteristische weiße Milchsaft äußerlich zur Behandlung von Warzen und Hühneraugen eingesetzt. Aufgrund der stark reizenden und toxischen Eigenschaften des Latex ist eine eigenständige Anwendung ohne fachkundige Beratung nicht empfohlen.
Pflanzenprofil ansehenWiesen-Kerbel
Anthriscus sylvestris
Der Wiesen-Kerbel wird in der Volksmedizin traditionell als harntreibendes und verdauungsförderndes Mittel verwendet. Die jungen Blätter und Triebe wurden historisch als Küchen- und Heilkraut genutzt, finden heute jedoch kaum noch medizinische Anwendung. Aufgrund der Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Doldenblütlern ist beim Sammeln größte Vorsicht geboten.
Pflanzenprofil ansehenKultur-Birne
Pyrus communis
Die Kultur-Birne (Pyrus communis) wird in der Volksmedizin traditionell bei Verdauungsbeschwerden und Nierenerkrankungen eingesetzt. Ihre Früchte enthalten Sorbit, Pektine und Gerbstoffe, die regulierend auf die Darmtätigkeit wirken und sowohl bei Verstopfung als auch bei leichten Durchfallerkrankungen hilfreich sein können. Darüber hinaus gelten Birnenblätter in der Kräutermedizin als harntreibend und werden bei Blasen- und Nierenbeschwerden verwendet.
Pflanzenprofil ansehenNadelhölzer
Pinopsida
Pinopsida ist eine Klasse der Nadelgehölze, zu der Kiefern, Fichten, Tannen und weitere Koniferen gehören. Viele Vertreter werden in der Volksmedizin genutzt, insbesondere ihre ätherischen Öle aus Nadeln, Harzen und Triebspitzen. Anwendung findet die Klasse vor allem bei Atemwegserkrankungen, zur Hautpflege sowie als Badezusatz.
Pflanzenprofil ansehenEdeltanne
Abies procera
Die Edeltanne (Abies procera) gehört zur Gattung der echten Tannen (Abies) aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Wie verwandte Tannenarten werden Harz, Nadeln und Knospen volksheilkundlich bei Atemwegserkrankungen und zur äußerlichen Wundversorgung eingesetzt. Die ätherischen Öle wirken antiseptisch und schleimlösend.
Pflanzenprofil ansehenHahnenfuß
Ranunculus spp.
Der Hahnenfuß umfasst eine artenreiche Gattung der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) mit über 600 Arten. Historisch wurde er äußerlich als Gegenreizmittel bei Rheuma und Gicht eingesetzt, da der enthaltene Wirkstoff Protoanemonin hautreizende Eigenschaften besitzt. Aufgrund seiner ausgeprägten Toxizität wird er in der modernen Phytotherapie kaum noch verwendet und gilt als Giftpflanze.
Pflanzenprofil ansehenDahlie
Dahlia pinnata
Dahlien gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und sind vor allem als Zierpflanzen bekannt. Die Knollen enthalten Inulin, das ursprünglich als 'Dahlin' bezeichnet wurde und bei der Isolierung dieses Präbiotikums eine historische Rolle spielte. Eine eigenständige medizinische Verwendung in der modernen Phytotherapie ist nicht belegt.
Pflanzenprofil ansehenNadelbäume
Pinales
Pinales ist eine Ordnung der Nadelbäume, zu der bedeutende Heilpflanzen wie Kiefer, Fichte, Tanne, Wacholder und Eibe gehören. Zahlreiche Vertreter liefern ätherische Öle, Harze und Gerbstoffe, die traditionell bei Atemwegserkrankungen, Muskelschmerzen und Hautproblemen eingesetzt werden. Die medizinische Nutzung ist stark artabhängig und reicht von schleimlösenden Kiefernnadeln bis zum zytostatischen Taxol der Eibe.
Pflanzenprofil ansehenGewürznelke
Syzygium aromaticum (L.) Merr. et L.M.Perry (syn. Eugenia caryophyllus (Spreng.) Bullock et S.G.Harrison)
Zahnschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Übelkeit, Antiseptikum
Pflanzenprofil ansehenSchachbrettfalter
Melanargia galathea
Melanargia galathea ist ein Tagschmetterling aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae) und keine Heilpflanze. Es liegen keine medizinischen Anwendungsgebiete oder wissenschaftlich belegten Heilwirkungen vor. Eine Verwendung in der Phytotherapie ist nicht bekannt.
Pflanzenprofil ansehenGallertiger Meeresalge
Fucus gelatinosus
Fucus gelatinosus ist eine marine Rotalge aus der Familie der Rhodomelaceae, die der Gattung Laurencia zugeordnet wird. Gesicherte medizinische Anwendungsgebiete sind für diese Algenart nicht dokumentiert. Einige Arten der Gattung Laurencia werden wissenschaftlich auf halogenierte bioaktive Inhaltsstoffe untersucht, klinische Belege fehlen jedoch.
Pflanzenprofil ansehenWeißbeerige Mistel
Viscum album L.
Die Weißbeerige Mistel ist eine halbparasitische Pflanze, die traditionell bei Bluthochdruck, Arteriosklerose und Schwindel eingesetzt wird. In der anthroposophischen und komplementären Medizin werden standardisierte Mistelextrakte (z. B. Iscador, Helixor, Iscucin) begleitend zur Krebstherapie genutzt, da enthaltene Lektine und Viscotoxine immunmodulierende Eigenschaften zeigen. Die Pflanze wächst als Halbschmarotzer auf verschiedenen Laubbäumen und wird ganzjährig geerntet.
Pflanzenprofil ansehenUfer-Hirschsprung
Corrigiola litoralis
Der Ufer-Hirschsprung ist eine niederliegende, einjährige Pflanze aus der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae), die bevorzugt an sandigen Fluss- und Seeufern wächst. In der Volksmedizin wurde das Kraut traditionell als harntreibendes Mittel sowie zur Unterstützung bei Nieren- und Blasenbeschwerden eingesetzt. Äußerlich fand es gelegentlich Anwendung zur Wundheilung, wobei gesicherte klinische Belege weitgehend fehlen.
Pflanzenprofil ansehenAdlerfarn
Pteridium aquilinum
Der Adlerfarn wurde historisch in der Volksmedizin als Wurmmittel und äußerlich bei Hauterkrankungen eingesetzt. Heute gilt die Pflanze aufgrund des krebserregenden Wirkstoffs Ptaquilosid sowie des Enzyms Thiaminase als toxisch und ist für medizinische Zwecke nicht mehr empfohlen. Eine innere Anwendung ist aus Sicherheitsgründen strikt abzulehnen.
Pflanzenprofil ansehenPurpur-Sonnenhut
Echinacea purpurea (L.)
Erkältungen, Husten, Immunstärkung, Hauterkrankungen, Wundheilung
Pflanzenprofil ansehenWilde Malve
Malva sylvestrisL.;Malva neglectaWallr.
Husten, Erkältung, Halsschmerzen, Reizhusten, Magenschleimhautentzündung, Verstopfung, Magen-Darm-Reizungen
Pflanzenprofil ansehenEchtes Tausendgüldenkraut
Centaurium erythraea Rafn. s.l.
Appetitlosigkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Verdauungsförderung, Blähungen, Bittertonikum
Pflanzenprofil ansehenBlutampfer
Rumex sanguineus
Der Blutampfer ist eine in Wäldern und Auen heimische Wildpflanze aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae), die durch ihre charakteristisch rotgeäderten Blätter auffällt. In der Volksmedizin wurden Blätter und Wurzeln ähnlich wie bei anderen Ampferarten bei Verdauungsbeschwerden und als mildes Abführmittel eingesetzt. Die gerbstoffreichen Wurzeln besitzen adstringierende Eigenschaften und wurden äußerlich bei Hauterkrankungen und Wunden verwendet.
Pflanzenprofil ansehenHundspetersilie
Aethusa cynapium
Die Hundspetersilie ist eine giftige Wildpflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae), die keine anerkannte schulmedizinische Anwendung besitzt. Alle Pflanzenteile enthalten das Alkaloid Aethusin und können bei Verzehr Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Krämpfe und Lähmungen auslösen. In der klassischen Homöopathie wird das Mittel Aethusa traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Milchunverträglichkeit von Säuglingen und nervöser Erschöpfung eingesetzt.
Pflanzenprofil ansehenSchleiereule
Cortinarius praestans
Die Schleiereule (Cortinarius praestans) ist ein essbarer Großpilz aus der Familie der Cortinariaceae, der in Laub- und Mischwäldern vorkommt. Er gilt als wohlschmeckender Speisepilz ohne anerkannte medizinische Anwendung in der modernen Phytotherapie. Aufgrund der zahlreichen hochtoxischen Verwandten innerhalb der Gattung Cortinarius ist beim Sammeln äußerste Sorgfalt erforderlich.
Pflanzenprofil ansehenBerg-Stachelannone
Annona montana Macfad.
Die Berg-Stachelannone ist ein tropischer Baum aus der Familie der Annonengewächse (Annonaceae), der in den Wäldern Mittel- und Südamerikas sowie der Karibik heimisch ist. In der Volksmedizin werden Blätter, Rinde und Samen traditionell gegen Parasiten, Fieber und Hauterkrankungen eingesetzt. Wie andere Annona-Arten enthält sie biologisch aktive Acetogenine, deren medizinisches Potenzial wissenschaftlich untersucht wird.
Pflanzenprofil ansehenEchter Thymian
Thymus vulgarisL.;Thymus zygisL.
Husten, Bronchitis, Erkältung, Atemwegsinfekte, Reizhusten, Schleimlösung
Pflanzenprofil ansehenSilber-Linde
Tilia tomentosa Moench
Nervosität, Schlafstörungen, Erkältung, Husten, Fieber, Angstzustände, Atemwegsinfekte
Pflanzenprofil ansehenGemeiner Wacholder
Juniperus communis
Harnwegsinfektionen, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Rheuma, Gelenkschmerzen, Wassereinlagerungen
Pflanzenprofil ansehenGewöhnliches Hirtentäschel
Capsella bursa-pastoris (L.)
Harnwegserkrankungen, Menstruationsstörungen, Gebärmutterblutungen, Blasenschwäche, blutstillend
Pflanzenprofil ansehenCeylon-Zimtbaum
Cinnamomum verum J. S. Presl
Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Völlegefühl, Magenkrämpfe, Appetitlosigkeit, Blutzuckerregulation
Pflanzenprofil ansehenMatricaria recutita
Matricaria recutita
Magen-Darm-Beschwerden, Mund- und Rachenentzündungen, Erkältung, Husten, Wunden, Hautreizungen
Pflanzenprofil ansehenCassia senna
Cassia senna L.;Cassia angustifolia Vahl
Gelegentliche Verstopfung, kurzfristige Darmentleerung vor medizinischen Eingriffen
Pflanzenprofil ansehenGemeine Esche
Fraxinus excelsiorL.;Fraxinus angustifoliaVahl
Rheumatismus, Gelenkschmerzen, Entzündungen, Harnwegserkrankungen, Harnsteinprophylaxe
Pflanzenprofil ansehenAustralischer Teebaum
Melaleuca alternifolia(Maiden and Betche) Cheel
Kleine Wunden, Hautinfektionen, Akne, Mundschleimhautentzündung, Rachenerkrankungen, Pilzinfektionen
Pflanzenprofil ansehenFenchel
Foeniculum vulgare Miller subsp. vulgare var. vulgare
Husten, Erkältung, Bronchialkatarrh, Schleimlösung, Atemwegserkrankungen, Blähungen, Verdauungsbeschwerden
Pflanzenprofil ansehenEchter Salbei
Salvia officinalisL.
Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Schweißhemmung, Wechseljahresbeschwerden, Zahnfleischentzündung
Pflanzenprofil ansehenWilde Malve
Malva sylvestrisL.
Husten, Erkältung, Halsschmerzen, Bronchitis, Magen-Darm-Beschwerden, Reizmagen, Schleimhautentzündung
Pflanzenprofil ansehenGewöhnliche Rosskastanie
Aesculus hippocastanumL.
Harnwegserkrankungen, Urogenitalbeschwerden, venöse Insuffizienz, Ödeme, Schweregefühl in den Beinen
Pflanzenprofil ansehenSchwarzer Holunder
Sambucus nigraL.
Erkältung, Grippe, Fieber, Husten, Atemwegsinfekte, Immunstärkung
Pflanzenprofil ansehenBlauer Eukalyptus
Eucalyptus globulusLabill.;Eucalyptus polybractea R.T. Baker;Eucalyptus smithii R.T. Baker
Erkältung, Husten, Bronchitis, Atemwegsinfekte, Schmerzen, Entzündungen, Inhalation
Pflanzenprofil ansehenPassiflora incarnata
Passiflora incarnata
Schlafstörungen, nervöse Unruhe, Angstzustände, Stress, Stimmungsschwankungen
Pflanzenprofil ansehenBaldrian + Hopfen
Combination: Valeriana officinalis L. and Humulus lupulus
Schlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, nervöse Anspannung, Stimmungsschwankungen, Unruhezustände
Pflanzenprofil ansehenHarntee-Mischung
Combination: maximum 4 out of 13 possible plants
Harnwegsinfekte, Blasenentzündung, Durchspülung der Harnwege, Harnsteinprophylaxe, Urogenitalbeschwerden
Pflanzenprofil ansehenGelber Steinklee
Melilotus officinalis (L.)
Venöse Insuffizienz, Beinödeme, Kreislaufstörungen, Hautprobleme, Wundversorgung
Pflanzenprofil ansehenWald-Erdbeere
Fragaria vescaL.;Fragaria moschataWeston;Fragaria viridisWeston;Fragaria x ananassa (Weston) Duchesne ex Rozier
Harnwegserkrankungen, Blasenprobleme, Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Verdauungsförderung
Pflanzenprofil ansehenAdhatoda vasica
Adhatoda vasicaNees
Husten, Bronchitis, Asthma, Atemwegserkrankungen, Schleimlösung, Keuchhusten
Pflanzenprofil ansehenMais
Zea maysL.
Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Nierensteine, Nierengrieß, Prostatabeschwerden, Ödeme
Pflanzenprofil ansehenGemeine Nachtkerze
Oenothera biennis L.; Oenothera lamarckiana
Hauterkrankungen, Ekzem, Neurodermitis, Wundheilung, trockene Haut, Juckreiz
Pflanzenprofil ansehenDornige Hauhechel
Ononis spinosa
Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Durchspülungstherapie, Nierengrieß, Harnstauung, Gicht (unterstützend)
Pflanzenprofil ansehenBaldrian + Passionsblume
Combination: Valeriana officinalis L. and Passiflora incarnata
Schlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, psychischer Stress, nervöse Unruhe, Stimmungsschwankungen
Pflanzenprofil ansehenGewöhnlicher Löwenzahn
Taraxacum officinale Weber ex
Harnwege, Nierenspülung, Gallen- und Leberbeschwerden, Appetitanregung, Verdauungsförderung, Wassereinlagerungen
Pflanzenprofil ansehenWermutkraut
Artemisia absinthiumL.
Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Magenbeschwerden, Gallenprobleme, Blähungen
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