Luavera

Pflanzenlexikon

Heilpflanzen. Klar erklärt.

Jede Pflanze folgt derselben Struktur: wofür sie genutzt wird, was belegt ist und worauf du achten solltest. Verlässlich, sicherheitsorientiert und ohne Fachvokabular.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Die Inhalte dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

507 Pflanzen

Bergamotte-Öl

Citrus bergamia Risso &

Stress, Nervosität, leichte Stimmungsschwankungen, Stimmungsaufhellung, Hautpflege, wird in der Literatur mit antimikrobiellen Eigenschaften beschrieben, Verdauungsbeschwerden

  • AnwendungStress, Angst, leichte Depression, Stimmungsaufhellung, Hautpflegee Wirkung, Verdauungsbeschwerden
  • SicherheitStark phototoxisch: nach Auftragen auf die Haut keine Sonneneinstrahlung. Kann Hautreizungen auslösen. FCF-Öl (furanocumarinfrei) bevorzugen.
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Gemeine Quecke

Elymus repens (L.) Gould

Die Gemeine Quecke ist eine weitverbreitete Wildgrasart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae), deren Rhizome traditionell als Heilmittel eingesetzt werden. In der Literatur werden den Wurzelstöcken harntreibende sowie entzündungshemmende Effekte beschrieben. Sie werden traditionell bei Harnwegsbeschwerden sowie zur Unterstützung der Nierenfunktion verwendet. In der Volksmedizin wird die Pflanze auch bei Rheuma und Gicht verwendet.

  • AnwendungHarnwegsinfektionen, Blasenentzündung, harntreibend, Nierensteine, Gicht, Rheuma, Stoffwechselförderung
  • SicherheitBei Nierenerkrankungen mit eingeschränkter Funktion kontraindiziert. Ausreichend Flüssigkeit bei Anwendung trinken. Nicht bei Wasserpflicht meiden.
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Krebsschere

Stratiotes aloides

Die Krebsschere ist eine heimische Wasserpflanze aus der Familie der Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae), die in nährstoffarmen Stillgewässern und langsam fließenden Gewässern Mitteleuropas vorkommt. Volksmedizinisch wurde sie äußerlich bei Wunden und Hauterscheinungen verwendet, da ihrer traditionell leicht adstringierende und entzündungshemmende Effekte zugeschrieben werden. Eine wissenschaftlich belegte medizinische Anwendung existiert heute kaum; die Pflanze gilt primär als ökologisch wertvoller Bestandteil des Feuchtbiotops.

  • AnwendungÄußerliche Wundversorgung (volksmedizinisch), Hauterkrankungen, leicht adstringierende Wirkung
  • SicherheitKaum medizinisch erprobt; scharfe Blattränder verletzungsgefährlich; innerliche Anwendung nicht empfohlen.
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Drachenbaum

Dracaena spp.

Die Gattung Dracaena aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) umfasst rund 120 Arten, die vor allem als Zierpflanzen bekannt sind. Medizinisch bedeutsam ist das rote Harz des Kanarischen Drachenbaums (Dracaena draco), das als 'Drachenblut' traditionell zur Wundbehandlung und bei Entzündungen verwendet wurde. In der Literatur werden verschiedene biologische Eigenschaften bestimmter Inhaltsstoffe des Harzes beschrieben.

  • AnwendungWundheilung, traditionelle Volksmedizin
  • SicherheitMehrere Arten giftig für Haustiere (Katzen, Hunde). Innere Anwendung des Harzes ohne ärztliche Aufsicht nicht empfohlen.
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Thymian

Thymus vulgaris

Thymian ist eine vielseitig genutzte Heilpflanze, die vor allem traditionell bei Atemwegsbeschwerden angewendet wird. Die ätherischen Öle Thymol und Carvacrol werden in Studien als schleimlösend und krampflösend beschrieben. Traditionell wird Thymian außerdem bei Verdauungsbeschwerden und bei Erkältungsbeschwerden verwendet.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Erkältung, Atemwegsinfekte, Reizhusten, Schleimlösung, Verdauungsbeschwerden, Blähungen
  • SicherheitNicht in medizinischen Dosen in der Schwangerschaft. Bei Schilddrüsenerkrankungen und Thymianallergie Rücksprache mit Arzt.
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Polei-Minze

Mentha pulegium

Die Polei-Minze (Mentha pulegium) ist eine alte Heilpflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden und Husten genutzt. Sie enthält ätherisches Öl mit dem Hauptwirkstoff Pulegon, dem in der Literatur krampflösende und schleimlösende Effekte zugeschrieben werden. Aufgrund ihrer Toxizität in höheren Dosen ist sie heute nur noch eingeschränkt in Gebrauch und gilt besonders für Schwangere als streng kontraindiziert.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Blähungen, Bronchitis, Erkältung, Menstruationsförderung, äußerlich als Insektenschutzmittel
  • SicherheitStreng kontraindiziert in der Schwangerschaft (abtreibend). Hohe Dosen lebertoxisch. Ätherisches Öl nur stark verdünnt verwenden.
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Vogelmiere

Stellaria media

Die Vogelmiere ist eine weit verbreitete Wildpflanze, der in der Literatur entzündungshemmende und juckreizlindernde Eigenschaften zugeschrieben werden. Sie wird traditionell äußerlich bei Hautreizungen, Ekzemen und kleinen Wunden eingesetzt. Innerlich wird sie als nährstoffreiches Wildgemüse geschätzt und traditionell bei Husten und Erkältungsbeschwerden genutzt. In der Volksmedizin findet sie zudem Anwendung bei rheumatischen Beschwerden und wird in der Literatur mit harntreibenden Eigenschaften beschrieben.

  • AnwendungHautreizungen, Ekzeme, Juckreiz, Wundheilung, Husten, Erkältung, Rheuma, Harnwegsbeschwerden
  • SicherheitGilt als gut verträglich; bei bekannter Allergie auf Nelkengewächse mit Vorsicht anwenden. In der Schwangerschaft nur in Speisemengen.
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Doldenblütler

Apiaceae

Die Doldenblütler (Apiaceae) sind eine artenreiche Pflanzenfamilie, zu der bedeutende Heil- und Gewürzpflanzen wie Fenchel, Anis, Kümmel und Petersilie gehören. Viele Vertreter enthalten ätherische Öle und Cumarine, denen in der Literatur verdauungsfördernde, krampflösende und anti-entzündliche Effekte zugeschrieben werden. Die Familie umfasst jedoch auch hochgiftige Arten wie den Gefleckten Schierling, weshalb eine sichere Bestimmung unerlässlich ist.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Blähungen, Krämpfe, Atemwegserkrankungen, Appetitlosigkeit (je nach Art)
  • SicherheitFamilie enthält tödlich giftige Arten (z. B. Schierling). Nur eindeutig bestimmte Arten verwenden!
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Katzenminze

Nepeta cataria

Die Katzenminze (Nepeta cataria) ist eine Heilpflanze aus der Familie der Lippenblütler, die traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Unruhe und leichten Erkältungssymptomen eingesetzt wird. In der Literatur werden ihren ätherischen Ölen krampflösende, schweißtreibende und leicht beruhigende Eigenschaften zugeordnet. In der Volksmedizin wird sie als Tee bei Schlafproblemen und bei Koliken verwendet.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Schlaflosigkeit, Nervosität, Erkältung, Fieber, Menstruationsbeschwerden, Blähungen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Vorsicht bei Kleinkindern. Kann Schläfrigkeit verursachen. Wechselwirkungen mit Sedativa möglich.
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Brokkoli

Brassica oleracea var. italica

Brokkoli enthält hohe Mengen an Sulforaphan, einem Glucosinolat-Abbauprodukt, das in Studien als entzündungshemmend beschrieben wird. Die Pflanze wird in Studien als reich an Vitamin C, Vitamin K, Folsäure und verschiedenen Antioxidantien beschrieben. Traditionell wird Brokkoli in der ernährungsmedizinischen Praxis genutzt.

  • AnwendungDarmgesundheit, Herz-Kreislauf-Prävention
  • SicherheitSehr sicher als Nahrungsmittel. Hohe Zufuhr kann bei Schilddrüsenerkrankungen problematisch sein. Vitamin K kann Blutgerinnungshemmer beeinflussen.
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Straußenfarn

Matteuccia struthiopteris

Der Straußenfarn wird vor allem als Wildgemüse genutzt: Die jungen, eingerollten Wedel (Fiddleheads) werden im Frühjahr gesammelt und nach dem Kochen als vitaminreiches Gemüse verzehrt. Traditionell wird der Farn mit schwach entzündungshemmenden und tonisierenden Eigenschaften beschrieben. Eine wissenschaftlich gesicherte medizinische Anwendung existiert bislang kaum; der Hauptnutzen liegt im Bereich der Wildkräuterküche.

  • AnwendungWildgemüse, Vitaminquelle (Frühjahr), Volksmedizin
  • SicherheitRohe Wedel meiden (Thiaminase-Gehalt, hemmt Vitamin B1); nur kurz vorgekochte Jungtriebe verwenden.
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Leinkraut

Linaria vulgaris Mill.

Das Gemeine Leinkraut (Linaria vulgaris) ist eine traditionell genutzte Heilpflanze. In der Fachliteratur werden harntreibende, leicht abführende und entzündungshemmende Eigenschaften beschrieben. In der traditionellen Fachliteratur werden Anwendungen bei Leber- und Gallenerkrankungen, Hämorrhoiden sowie entzündlichen Hauterkrankungen beschrieben. Aufgrund seines Gehalts an Iridoidglykosiden und dem Flavonoid Linarin ist bei der Anwendung Vorsicht geboten. Bei Leber- oder Gallenerkrankungen sollte ärztliche Rücksprache erfolgen.

  • AnwendungLeberbeschwerden, Gallenstörungen, Hämorrhoiden, Hautentzündungen, harntreibend, leicht abführend
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. In größeren Mengen toxisch. Nur unter fachkundiger Aufsicht verwenden.
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Katzenkralle

Uncaria tomentosa (Willd. ex Schult.) DC.

Wird traditionell bei Gelenkbeschwerden und rheumatischen Beschwerden angewendet, wird in der Literatur als entzündungshemmend beschrieben

  • AnwendungGelenkbeschwerden, Arthritis, rheumatische Erkrankungen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft. Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien und Immunsuppressiva möglich. Ärztliche Rücksprache empfohlen.
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Estragon

Artemisia dracunculus

Estragon wird traditionell zur Förderung der Verdauung und Appetitanregung eingesetzt. In der Literatur werden den ätherischen Ölen krampflösende Eigenschaften beschrieben. Die Volksheilkunde nutzt ihn auch zur Unterstützung des natürlichen Schlafes und zur Linderung leichter Schmerzen.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Blähungen, Krampfschmerzen, Schlafstörungen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Enthält Estragol – Daueranwendung in hohen Dosen vermeiden. Wechselwirkung mit Blutverdünnern möglich.
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Schneckenklee

Medicago

Der Schneckenklee (Gattung Medicago) umfasst mehrere Arten, von denen insbesondere die Saat-Luzerne (Medicago sativa) volksheilkundlich genutzt wird. Die Pflanze enthält Phytoöstrogene, Vitamine und Mineralstoffe und wird traditionell zur Unterstützung bei Wechseljahresbeschwerden verwendet. In der Literatur werden mögliche Effekte im Hinblick auf den Cholesterinstoffwechsel diskutiert. Zubereitungen aus den Blättern und Sprossen finden Verwendung als nährstoffreiches Nahrungsergänzungsmittel.

  • AnwendungWechseljahresbeschwerden, Nährstoffversorgung, Verdauungsförderung
  • SicherheitPhytoöstrogene: nicht bei hormonempfindlichen Erkrankungen. Wechselwirkungen mit Blutverdünnern möglich.
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Borstige Taigawurzel

Eleutherococcus senticosus (Rupr. et Maxim.)

Erschöpfung, Schwäche; wird traditionell bei Stressbelastung genutzt

  • AnwendungErschöpfung, Schwäche, Stressresistenz, Leistungssteigerung
  • SicherheitNicht bei Hypertonie, Schwangerschaft und Stillzeit. Wechselwirkungen mit Blutverdünnern möglich. Max. 3 Monate Dauereinsatz.
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Dickblattgewächse

Crassulaceae

Die Crassulaceae sind eine artenreiche Pflanzenfamilie der Ordnung Saxifragales mit zahlreichen sukkulenten Vertretern, von denen einige volksheilkundliche Bedeutung besitzen. Bekannteste Heilpflanzen der Familie sind die Hauswurz (Sempervivum tectorum), die wird in der Volksheilkunde äußerlich bei Hautreizungen und Verbrennungen beschrieben, sowie die Rosenwurz (Rhodiola rosea), die in der Volksheilkunde zur Unterstützung bei Stressbelastung und Müdigkeit genutzt wird. Einzelne Arten wie der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre) sind hingegen giftig und für den Eigeneinsatz ungeeignet.

  • AnwendungÄußerlich: Hautreizungen, Verbrennungen, Wunden (Hauswurz); innerlich: Stressadaptation, Erschöpfung (Rosenwurz)
  • SicherheitEinige Arten giftig (z. B. Sedum acre) – Artbestimmung vor Anwendung zwingend. Innere Anwendung nur bei sicher identifizierten Arten.
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Hunds-Veilchen

Viola canina

Das Hunds-Veilchen ist eine heimische Wildpflanze aus der Familie der Veilchengewächse (Violaceae), die in der Volksmedizin traditionell bei Atemwegserkrankungen und Hautleiden eingesetzt wurde. Die Pflanze enthält Schleimstoffe, Saponine und Flavonoide, die in der Literatur als schleimlösend und leicht entzündungshemmend beschrieben werden. In der modernen Phytotherapie spielt sie eine untergeordnete Rolle gegenüber dem bekannteren Wohlriechenden Veilchen (Viola odorata).

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Erkältung, Schleimhautreizung, Hautausschlag, Harnwegsinfektionen
  • SicherheitIn hohen Dosen durch Saponine magenreizend; Schwangere sollten auf innere Anwendung verzichten. Keine Langzeitdaten verfügbar.
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Breitwegerich

Plantago major

Der Breitwegerich ist eine seit Jahrhunderten genutzte Heilpflanze, der in der Literatur schleimlösende, entzündungshemmende und wundheilende Effekte zugeschrieben werden. Die Blätter werden traditionell bei Hustenreiz und leichten Atemwegserkrankungen eingesetzt. Äußerlich werden frische Blätter in der Volksheilkunde bei Insektenstichen, kleinen Wunden und Hautreizungen verwendet.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Atemwegserkrankungen, Wundheilung, Insektenstiche, Hautreizungen, Entzündungen der Mundschleimhaut
  • SicherheitGenerell gut verträglich. Bei bekannter Allergie gegen Wegerichgewächse meiden. Kein Ersatz für ärztliche Behandlung bei schweren Beschwerden.
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Gewöhnliche Traubenkirsche

Prunus padus

Die Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus) wird in der Volksmedizin traditionell wegen ihrer adstringierenden Rinde bei Durchfall und Magen-Darm-Beschwerden genutzt. In der Literatur werden für Extrakte aus Rinde und Blüten entzündungshemmende und fiebersenkende Effekte beschrieben. Aufgrund des Gehalts an blausäureabspaltenden Glykosiden sollte die Anwendung unter fachlicher Anleitung erfolgen.

  • AnwendungDurchfall, Magen-Darm-Beschwerden, Fieber, Entzündungen
  • SicherheitSamen und Blätter enthalten cyanogene Glykoside (Prunasin) – giftig; Rinde nur in kleinen Mengen verwenden; nicht in der Schwangerschaft
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Sand-Thymian

Thymus serpyllum

Der Sand-Thymian ist eine heimische Wildpflanze mit ähnlichen Eigenschaften wie der Garten-Thymian. Er wird in der Volksheilkunde zur Unterstützung bei Husten und leichten Atemwegserkrankungen wie Bronchitis verwendet, da seine ätherischen Öle in der Literatur als schleimlösend und krampflösend beschrieben werden. Darüber hinaus werden in der Fachliteratur antimikrobielle Effekte beschrieben und er wird volksmedizinisch auch zur Unterstützung der Verdauung verwendet.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Atemwegserkrankungen, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Mundspülungen bei Entzündungen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft in großen Mengen verwenden. Bei Allergie gegen Lippenblütler meiden. Kein Dauergebrauch ohne Rücksprache.
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Kalmus

Acorus calamus

Kalmus wird traditionell genutzt bei Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit und Magenkrämpfen. Das ätherische Öl des Rhizoms wird in Studien mit einer Anregung der Magensaftsekretion und krampflösenden Effekten beschrieben. In der europäischen Phytotherapie ist er seit Jahrhunderten als Bitterstoff- und Karminativum bekannt.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Blähungen, Magenkrämpfe, Dyspepsie
  • SicherheitEnthält β-Asaron (potenziell karzinogen); nicht in der Schwangerschaft; EU-Grenzwerte für β-Asaron beachten; Langzeitanwendung vermeiden.
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Bärlauch

Allium ursinum

Bärlauch ist eine heimische Wildpflanze, die traditionell bei Verdauungs- und Herz-Kreislauf-Beschwerden eingesetzt wird. Die frischen Blätter enthalten schwefelhaltige Verbindungen ähnlich wie Knoblauch, jedoch in milderen Konzentrationen. In der Volksheilkunde wird Bärlauch traditionell als Frühjahrskur genutzt; in der Literatur werden dem Bärlauch verschiedene biologische Aktivitäten zugeschrieben. Auch wird ihm traditionell eine Bedeutung für den Stoffwechsel beigemessen.

  • AnwendungVerdauungsförderung, Arteriosklerose-Prophylaxe, Frühjahrskur
  • SicherheitVerwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen! Nicht bei Zwiebel-/Knoblauch-Allergie. Rohe Blätter in großen Mengen meiden.
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Mutterkraut

Tanacetum parthenium

Mutterkraut wird traditionell zur Vorbeugung von Migräne und zur Linderung von Kopfschmerzen eingesetzt. Der Pflanze wird in der Literatur der Wirkstoff Parthenolid mit entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften zugeordnet. Historisch wurde sie auch traditionell bei Fieber, Menstruationsbeschwerden und rheumatischen Beschwerden verwendet.

  • AnwendungMigränevorbeugung, Kopfschmerzen, Fieber, Entzündungen, Menstruationsbeschwerden, Rheuma
  • SicherheitNicht in Schwangerschaft; Mundschleimhautreizungen möglich; Wechselwirkung mit Blutverdünnern; bei Allergie gegen Korbblütler meiden.
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Schopf-Tintling

Coprinus comatus

Der Schopf-Tintling ist ein essbarer Speisepilz aus der Familie der Agaricaceae, der in der wissenschaftlichen Forschung untersucht wird. Studien beschreiben verschiedene Bestandteile und Effekte, darunter spezifische Polysaccharide und Vanadiumverbindungen. In der Literatur werden verschiedene biologische Aktivitäten im Zusammenhang mit diesen Komponenten beschrieben.

  • Anwendunge Wirkung, Verdauungsförderung
  • SicherheitNicht mit Alkohol kombinieren; nur junge Fruchtkörper verwehren; Verwechslungsgefahr mit anderen Tintlingen beachten.
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Kreuzkümmel

Cuminum cyminum

Kreuzkümmel ist eine altbekannte Heil- und Gewürzpflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae), deren Früchte traditionell bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden. Die ätherischen Öle der Samen, insbesondere Cuminaldehyd, werden in der Literatur als karminativ, krampflösend und appetitfördernd beschrieben. In der ayurvedischen und arabischen Medizin wird Kreuzkümmel außerdem traditionell zur Unterstützung der Verdauung verwendet.

  • AnwendungBlähungen, Verdauungsbeschwerden, Darmkrämpfe, Appetitlosigkeit, Koliken, Stoffwechselförderung
  • SicherheitBei Schwangerschaft in großen Mengen meiden. Selten Kontaktallergien möglich. Nicht mit echtem Kümmel (Carum carvi) verwechseln.
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Golddistel

Carlina vulgaris

Die Golddistel wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden, zur Förderung des Harnflusses sowie äußerlich bei Hauterkrankungen verwendet. Die Wurzel enthält ätherische Öle mit dem Wirkstoff Carlinaoxid, dem in Studien und der Literatur anti-infektive und anti-entzündliche Eigenschaften zugeschrieben werden. In der Volksmedizin wird sie zudem traditionell bei Fieber verwendet.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Harntreibend, Hauterkrankungen (äußerlich)
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Hohe Dosen des ätherischen Öls können reizend wirken. Verwechslungsgefahr mit anderen Distelarten beachten.
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Brombeere

Rubus fruticosus agg.

Die Blätter der Brombeere werden in der Volksmedizin traditionell bei Durchfall und Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt, da sie reich an Gerbstoffen sind. Die reifen Früchte sind reich an Anthocyanen, Vitamin C und Mineralstoffen. In der Phytotherapie werden Brombeerblätter als Tee zur unterstützenden Behandlung leichter Magen-Darm-Beschwerden verwendet.

  • AnwendungDurchfall, Mundschleimhautentzündung, Rachenentzündung, leichte Magenbeschwerdener Schutz
  • SicherheitGilt als sicher; bei anhaltenden Beschwerden Arzt aufsuchen. Dornen beim Sammeln beachten. Keine bekannten Kontraindikationen.
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Kümmel

Carum carvi

Kümmel (Carum carvi) ist eine in Europa heimische Heilpflanze aus der Familie der Doldenblütler, die traditionell bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt wird. Die ätherischen Öle der Früchte – vor allem Carvon und Limonen – werden in der Literatur als krampflösend und blähungswidrig beschrieben. In der Phytotherapie wird Kümmel traditionell bei Blähungen, Völlegefühl und funktionellen Magen-Darm-Beschwerden genutzt.

  • AnwendungBlähungen, Völlegefühl, Magen-Darm-Krämpfe, Verdauungsschwäche, Koliken, Appetitlosigkeit
  • SicherheitBei Allergie gegen Doldenblütler meiden. Medizinische Dosen in der Schwangerschaft nicht empfohlen. Kinder unter 1 Jahr: kein ätherisches Öl.
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Echter Krapp

Rubia tinctorum L.

Der Echte Krapp wird in der Volksmedizin traditionell bei Harnwegserkrankungen erwähnt. In der Literatur werden seinen Anthrachinonen harntreibende und krampflösende Effekte beschrieben. Die Wurzel enthält Alizarin und Purpurin, die auch als Farbstoffe genutzt wurden. Aufgrund möglicher mutagener und karzinogener Eigenschaften wird die innere Anwendung heute nicht mehr empfohlen. Eine innere Anwendung erfordert ärztliche Beratung.

  • AnwendungHarnsteine, Blasensteine, Harnwegsbeschwerden, Nierengries (historisch, heute obsolet)
  • SicherheitNicht mehr therapeutisch empfohlen. Anthrachinone wirken potenziell mutagen und karzinogen. Nicht in der Schwangerschaft anwenden.
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Teakbaum

Tectona grandis L.f.

Der Teakbaum wird in der traditionellen ayurvedischen und südostasiatischen Medizin vielseitig genutzt. Die adstringierende Rinde wird traditionell bei Hautentzündungen und Wunden eingesetzt, während die Samen traditionell für die Haargesundheit verwendet werden. Blätter und Rinde werden in der traditionellen Medizin auch bei Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden genutzt. In der Literatur werden für diese Pflanzenteile anti-entzündliche Effekte beschrieben.

  • AnwendungHautentzündungen, Wundheilung, Fieber, Haarwuchs, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Entzündungen
  • SicherheitHolzstaub kann Allergien und Hautreizungen verursachen. Innerliche Anwendung von Rindenpräparaten nicht unkritisch; ärztlichen Rat einholen.
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Waldmeister

Galium odoratum

Waldmeister wird in der Volksmedizin traditionell bei nervöser Unruhe, Schlafstörungen und Kopfschmerzen eingesetzt. Die Pflanze enthält Cumarin, dem in der Literatur krampflösende und beruhigende Eigenschaften zugeschrieben werden; in der Literatur wird dem Cumarin auch eine leicht blutverdünnende Wirkung beschrieben. Äußerlich findet sie traditionelle Anwendung bei Venenschwäche und wird in der volksheilkundlichen Wundbehandlung eingesetzt.

  • AnwendungSchlafstörungen, Nervosität, Kopfschmerzen, Leberschwäche, Venenleiden, Verdauungsbeschwerden
  • SicherheitCumarinhaltig – Überdosierung meiden. Nicht in Schwangerschaft/Stillzeit. Bei Antikoagulanzien-Therapie kontraindiziert.
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Echte Mispel

Mespilus germanica

Die Echte Mispel (Mespilus germanica) ist ein alter Obstbaum aus der Familie der Rosengewächse, dessen Früchte reich an Tanninen, Pektinen und Gerbstoffen sind. In der Volksmedizin werden die reifen Früchte traditionell bei Durchfall und Magen-Darm-Beschwerden verwendet. Die adstringierende Wirkung der Gerbstoffe wird in der Literatur mit positiven Effekten auf den Magen-Darm-Trakt beschrieben und in der traditionellen Anwendung zur Regulation genutzt.

  • AnwendungDurchfall, Magen-Darm-Beschwerden, Darmentzündung, Verdauungsförderung, Blasen- und Nierenbeschwerden
  • SicherheitUnreife Früchte meiden (unverdaulich). Übermäßiger Verzehr kann Verstopfung verursachen. Keine bekannten Wechselwirkungen.
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Kugelamarant

Gomphrena globosa L.

Der Kugelamarant wird in der Volksmedizin verschiedener Kulturen traditionell bei Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Beschwerden genutzt. In der Literatur werden entzündungshemmende Effekte beschrieben. Die enthaltenen Betacyane werden in Studien auf ihre chemischen Eigenschaften hin untersucht.

  • AnwendungAtemwegsbeschwerden, Antioxidantien
  • SicherheitKeine gesicherten Kontraindikationen bekannt; bei Schwangerschaft und Stillzeit sicherheitshalber meiden. Nicht als Arzneimittelersatz verwenden.
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Großes Flohkraut

Pulicaria dysenterica

Das Große Flohkraut wird traditionell bei Durchfallerkrankungen und Ruhr genutzt, worauf der botanische Artname 'dysenterica' hinweist. Die Pflanze enthält Gerbstoffe, ätherische Öle und Bitterstoffe. In der Literatur werden adstringierende und entzündungshemmende Effekte für die Pflanze beschrieben. Äußerlich wird sie traditionell bei der Wundbehandlung sowie zur Abwehr von Flöhen und Insekten eingesetzt.

  • AnwendungDurchfall, Ruhr, Magen-Darm-Beschwerden, Wundbehandlung, Insektenabwehr
  • SicherheitVorsicht bei Korbblütlerallergie. Nicht in der Schwangerschaft anwenden. Keine Langzeitanwendung ohne ärztliche Rücksprache.
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Färberwaid

Isatis tinctoria L.

Färberwaid wird traditionell bei Fieber eingesetzt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird die Wurzel (Ban Lan Gen) traditionell genutzt. In Studien und der Literatur werden der Pflanze entzündungshemmende und antibakterielle Effekte sowie Auswirkungen auf immunologische Parameter beschrieben.

  • AnwendungErkältung, Grippe, Fieber, bakterielle Infektionen, Entzündungen, Immunsystem, Halsschmerzen
  • SicherheitIn hohen Dosen magenschleimhautreizend; Langzeitanwendung nicht empfohlen; bei Schwangerschaft und Stillzeit meiden.
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Knoblauch

Allium sativum

Knoblauch ist eine der ältesten und am besten erforschten Heilpflanzen weltweit. Die Zwiebel enthält Allicin und andere Schwefelverbindungen, die in Studien untersucht werden. In der Literatur werden antimikrobielle Effekte sowie Auswirkungen auf Blutdruck und Cholesterinspiegel beschrieben. Traditionell und in der modernen Phytotherapie wird Knoblauch im Zusammenhang mit der Herz-Kreislauf-Gesundheit verwendet und ist Gegenstand von Studien im Zusammenhang mit körpereigenen Abwehrfunktionen.

  • AnwendungHerz-Kreislauf-Unterstützung, Bluthochdruck, Arteriosklerose-Prophylaxe, Infektabwehr
  • SicherheitVorsicht bei Blutgerinnungshemmern (Wechselwirkung). Kann Magenbeschwerden verursachen. Vor Operationen absetzen. Nicht bei Magengeschwüren in hoher Dosis.
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Rübsen

Brassica rapa

Rübsen ist eine Nutz- und Heilpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae), deren Samen reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie Glucosinolaten sind. In der Volksmedizin wird das gepresste Samenöl äußerlich zur Hautpflege und innerlich traditionell bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Den enthaltenen Senföl-Verbindungen werden in der Literatur schwach entzündungshemmende Effekte zugeschrieben.

  • AnwendungVerdauungsförderung, Hautpflege, Omega-3-Versorgung
  • SicherheitBei Schilddrüsenerkrankungen wegen Glucosinolatgehalt Rücksprache mit Arzt. Rohes Öl in großen Mengen meiden. Kreuzallergie möglich.
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Gemeiner Schneeball

Viburnum opulus

Der Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus) wird in der Volksmedizin traditionell bei Menstruationsbeschwerden und Muskelkrämpfen genutzt. In der Rinde werden Wirkstoffe wie Scopoletin und Viburnin beschrieben, denen antispasmodische Effekte zugeordnet werden. Historisch wurde die Pflanze auch bei nervöser Unruhe und Unterleibsschmerzen angewendet und ihr wurden entspannungsfördernde Effekte zugeordnet.

  • AnwendungMenstruationsbeschwerden, Muskelkrämpfe, Unterleibsschmerzen, nervöse Unruhe, Dysmenorrhoe
  • SicherheitRohe Beeren giftig – können Übelkeit und Erbrechen auslösen. In der Schwangerschaft nicht ohne ärztliche Rücksprache anwenden.
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Abendländischer Lebensbaum

Thuja occidentalis

Der Abendländische Lebensbaum (Thuja occidentalis) wird in der Naturheilkunde und Homöopathie vor allem äußerlich bei Warzen und Kondylomen eingesetzt. Die ätherischen Öle der Zweigspitzen sind in der Literatur Gegenstand verschiedener wissenschaftlicher Untersuchungen. Wegen des toxischen Wirkstoffs Thujon ist eine innerliche Anwendung ohne ärztliche Aufsicht strikt zu meiden.

  • AnwendungWarzen, Kondylome, Atemwegserkrankungen, Homöopathie (Thuja D6–D30)
  • SicherheitEnthält giftiges Thujon – nicht innerlich einnehmen. Nicht in der Schwangerschaft anwenden. Nur äußerlich oder homöopathisch unter Aufsicht.
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Korb-Weide

Salix viminalis

Die Korb-Weide gehört zur Gattung Salix (Weiden) und enthält wie andere Weidenarten Salicin. In der Literatur werden diesem Wirkstoff entzündungshemmende und schmerzlindernde Effekte beschrieben. Traditionell wird die Rinde bei Fieber, leichten Schmerzzuständen und rheumatischen Beschwerden verwendet. Medizinisch wird sie weniger häufig eingesetzt als die Silber-Weide (Salix alba), teilt jedoch deren traditionelles Anwendungsprofil.

  • AnwendungFieber, Kopfschmerzen, Rheuma, Gelenkschmerzen, leichte Entzündungen
  • SicherheitNicht bei Salicylat-Allergie oder ASS-Unverträglichkeit. Nicht für Kinder mit Virusinfektionen. Vorsicht in der Schwangerschaft.
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Gewöhnlicher Feldsalat

Valerianella locusta

Feldsalat wird traditionell als nährstoffreiches Frühjahrs- und Wintergemüse geschätzt und enthält bedeutende Mengen an Eisen, Vitamin C, Folsäure sowie Beta-Carotin. Die enthaltenen Valerianin-Alkaloide werden ihm traditionell leicht beruhigende Eigenschaften zugeschrieben, die mit denen seiner Verwandten, dem echten Baldrian, entfernt verwandt sind. In der Volksmedizin wird er traditionell bei Frühjahrserschöpfung verwendet, wird in der Literatur in Zusammenhang mit Blutbildung genannt und wird als mild beruhigend beschrieben.

  • AnwendungEisenmangel, Vitaminmangel, Frühjahrserschöpfung, leichte Nervosität, Folsäureversorgung
  • SicherheitSehr gut verträglich. Keine bekannten Gegenanzeigen oder Wechselwirkungen. Bei Nierenerkrankungen Oxalatgehalt beachten.
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Picrorhiza kurroa

Picrorhiza kurroa Royle ex.

Traditionelle Anwendung zur Unterstützung der Leberfunktion, bei Verdauungsbeschwerden, erhöhter Körpertemperatur und Atemwegserkrankungen; in der Literatur werden anti-entzündliche Effekte und eine Unterstützung der natürlichen Abwehrkräfte beschrieben. Bei Lebererkrankungen mit Gelbsucht ist ärztliche Behandlung erforderlich.

  • AnwendungLebererkrankungen, Gelbsucht, Verdauungsbeschwerden, Fieber, Atemwegserkrankungen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Hohe Dosen können Übelkeit und Durchfall auslösen. Nicht bei Überempfindlichkeit.
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Wasserminze

Mentha aquatica

Die Wasserminze ist eine heimische Heilpflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), die bevorzugt an feuchten Standorten wie Bachufern, Sümpfen und Teichrändern wächst. Ihre ätherischen Öle, darunter Menthol und Menthofuran, werden in der Literatur als krampflösend, entzündungshemmend und verdauungsfördernd beschrieben. Traditionell wird sie bei Magen-Darm-Beschwerden, Erkältungen und äußerlich bei Kopfschmerzen angewendet.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Blähungen, Übelkeit, Erkältung, Kopfschmerzen, schleimlösend
  • SicherheitNicht bei Säuglingen und Kleinkindern anwenden. Bei Gallenleiden ärztlich abklären. Menthol kann Atemwege reizen.
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Teufelsabbiss

Succisa pratensis

Der Teufelsabbiss ist eine alte Heilpflanze aus der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Die charakteristisch abgestutzte Wurzel – der Legende nach vom Teufel abgebissen – enthält Iridoide, Saponine und Gerbstoffe. In der Literatur werden ihnen entzündungshemmende Effekte zugeschrieben. In der Volksmedizin wird sie traditionell bei Hauterkrankungen, Husten und Wunden eingesetzt, innerlich als Hustenmittel und äußerlich zur Wundreinigung.

  • AnwendungHauterkrankungen, Ekzem, Husten, Verschleimung, Wundheilung, Fieber, Halsschmerzen, Entzündungen
  • SicherheitKeine bekannten starken Gegenanzeigen; bei Schwangerschaft und Stillzeit vorsorglich nicht anwenden; Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Skabiosen.
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Rosenkohl

Brassica oleracea var. gemmifera

Rosenkohl ist eine nährstoffreiche Kulturpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Er enthält hohe Mengen an Vitamin C, Vitamin K sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Glucosinolate und Sulforaphan, denen in der Literatur entzündungshemmende Effekte zugeschrieben werden. Rosenkohl wird traditionell bei Verdauungs- und Lebergesundheitsfragen verwendet und gilt in der Ernährungsmedizin als wertvolles Lebensmittel.

  • AnwendungVerdauungsunterstützung, Antioxidantien, Leberunterstützung, Knochenstärkung
  • SicherheitKann Blähungen verursachen; bei Schilddrüsenerkrankungen roh meiden; hoher Vitamin-K-Gehalt beachten bei Blutverdünnern (z.B. Marcumar).
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Große Sterndolde

Astrantia major

Die Große Sterndolde wurde in der Volksmedizin traditionell angewendet. Die Wurzel enthält Bitterstoffe und ätherische Öle, in der Literatur werden diese Substanzen als krampflösend und entzündungshemmend beschrieben. Als Heilpflanze spielt sie heute eine untergeordnete Rolle und wird vor allem in der Phytotherapie regional genutzt.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Blähungen, harntreibend, Atemwegserkrankungen, Wundheilung
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Verwechslungsgefahr mit anderen Doldengewächsen. Kann Lichtempfindlichkeit auslösen.
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Klee

Trifolium

Klee (Trifolium) ist eine artenreiche Gattung der Familie Hülsenfrüchtler (Fabaceae), deren bekanntester Vertreter, der Rotklee (Trifolium pratense), seit Jahrhunderten in der Volksmedizin verwendet wird. Die Pflanze enthält Isoflavone (Phytoöstrogene). Traditionell wird Rotklee bei Wechseljahresbeschwerden, Hauterkrankungen und leichten Atemwegserkrankungen genutzt. Weitere traditionelle Anwendungen sind dokumentiert.

  • AnwendungWechseljahresbeschwerden, Hitzewallungen, Hauterkrankungen, Husten, Bronchitis, Immunsystem, Osteoporose-Prophylaxe
  • SicherheitVorsicht bei hormonabhängigen Erkrankungen; nicht in Schwangerschaft und Stillzeit anwenden; mögliche Wechselwirkungen mit Gerinnungshemmern.
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Hundsrose

Rosa canina L.

Die Hundsrose ist eine der bekanntesten heimischen Wildpflanzen, deren Hagebutten (Früchte) traditionell als natürliche Vitamin-C-Quelle verwendet werden. Blütenblätter und Hagebutten werden traditionell bei Erkältungskrankheiten, Harnwegsinfekten und Gelenkentzündungen verwendet. In Studien werden für Hundsrose anti-entzündliche Effekte sowie harntreibende Eigenschaften beschrieben. In der Volkstradition werden Hagebuttentee und -extrakt traditionell zur milden Schmerzlinderung verwendet.

  • AnwendungErkältung, Vitamin-C-Mangel, Harnwegsinfekte, Gelenkentzündung, Arthrose, Antioxidantien
  • SicherheitInnenhaare der Früchte meiden (reizend). Bei Nierenproblemen ärztlich abklären. Vorsicht bei hohen Dosen unter Antikoagulanzien-Therapie.
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Berberitze

Berberis vulgaris

Die Berberitze wird in der Naturheilkunde traditionell zur Unterstützung von Leber, Galle und Verdauung eingesetzt. Der Wirkstoff Berberin wird in Studien als entzündungshemmend beschrieben und wird in der traditionellen Anwendung bei Verdauungsbeschwerden sowie zur Unterstützung des Gallenflusses genutzt. Berberitzenpräparate werden in der Naturheilkunde auch traditionell zur Unterstützung der Atemwege eingesetzt.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Lebererkrankungen, Gallenstörungen, Atemwegsinfektionen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Berberin kann Herzrhythmus beeinflussen. Wechselwirkungen mit Medikamenten möglich. Keine Langzeitanwendung.
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Mais

Zea mays L.

Mais wird in der Volksmedizin vor allem durch seine Narbenfäden (Maisseide) genutzt, die in der Literatur als harntreibend beschrieben werden und traditionell bei Harnwegsinfekten sowie Blasen- und Nierenproblemen verwendet werden. Extrakte aus Maisnarben werden in Studien mit einer Förderung der Harnausscheidung und entzündungshemmenden Effekten beschrieben. Darüber hinaus liefert Mais wichtige Nährstoffe wie Ballaststoffe, B-Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.

  • AnwendungHarnwegsinfekte, Blasenentzündung, Nierenprobleme, Wassereinlagerungen, Harntreibend
  • SicherheitBei Nierenerkrankungen ärztlich abklären. Allergiker auf Maispollen achten. Nicht bei bekannter Getreideallergie.
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Giersch

Aegopodium podagraria

Giersch wird in der Tradition vor allem bei Gicht, Rheuma und Gelenkschmerzen erwähnt, worauf auch der Artname 'podagraria' (von lat. podagra = Gicht) hinweist. Die Pflanze enthält Flavonoide, ätherische Öle und Cumarine, in der naturheilkundlichen Literatur werden anti-entzündliche und harntreibende Effekte beschrieben. Die jungen Blätter sind essbar und wurden historisch als Wildgemüse sowie Heilkraut genutzt.

  • AnwendungGicht, Rheuma, Gelenkschmerzen, Harnsäureregulierung, Entzündungen, Wassereinlagerungen
  • SicherheitKann bei Lichtempfindlichkeit Hautreizungen auslösen (Furanocumarine). Nicht mit Schierling oder Bärenklau verwechseln.
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Rotklee

Trifolium pratense L.

Rotklee enthält Isoflavone (Phytoöstrogene) und wird traditionell zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen eingesetzt. Darüber hinaus finden Blüten und Blätter Verwendung bei leichten Atemwegsbeschwerden, Hautproblemen und als leicht schleimlösendes Mittel. Traditionell werden dem Kraut entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben.

  • AnwendungWechseljahresbeschwerden, Hitzewallungen, Husten, Bronchitis, Hautausschläge, Ekzeme
  • SicherheitNicht bei Schwangerschaft, Stillzeit oder hormonabhängigen Erkrankungen (z.B. Brustkrebs). Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien möglich.
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Zwiebel

Allium cepaL.

Ich benötige einen konkreten Text, den ich umformulieren kann. Sie haben mir nur eine Stichwortliste gegeben. Bitte reichen Sie den vollständigen Heilpflanzen-/Beschwerden-Text ein, den Sie HWG/EU-1924-konform gestaltet haben möchten.

  • AnwendungErkältung, Husten, Bronchitis, Ohrenschmerzen, Insektenstiche, Herz-Kreislauf, Entzündungen
  • SicherheitKann Magenbeschwerden und Sodbrennen verursachen. Wechselwirkungen mit Blutverdünnern möglich. Bei empfindlichem Magen rohe Zwiebeln meiden.
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Erdrauch

Fumaria officinalis

Der Echte Erdrauch (Fumaria officinalis) ist eine traditionelle Heilpflanze aus der Familie der Mohngewächse. In der Volksmedizin wird er bei Verdauungsbeschwerden sowie zur Unterstützung von Leber- und Gallenfunktion verwendet. Er enthält Alkaloide wie Protopin und Fumarin, denen in der Literatur krampflösende Effekte auf die Gallenwege und eine regulierende Wirkung auf den Gallenfluss zugeschrieben werden. In der Volksmedizin wird er zusätzlich äußerlich bei verschiedenen Hautbeschwerden wie Ekzemen und Schuppenflechte angewendet.

  • AnwendungGallenbeschwerden, Verdauungsstörungen, Lebererkrankungen, Ekzem, Schuppenflechte
  • SicherheitNicht in Schwangerschaft/Stillzeit. Nicht bei schweren Lebererkrankungen. Nur kurzzeitig anwenden. Enthält Alkaloide.
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Süßklee

Hedysarum

Süßklee (Hedysarum) ist eine artenreiche Gattung der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), von der einzelne Arten in der traditionellen Medizin Verwendung finden. Arten wie Hedysarum polybotrys werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin als sogenannte Adaptogene verwendet, ähnlich wie der verwandte Astragalus. Die Gattung besitzt zudem stickstoffbindende Eigenschaften und wird vielerorts als Futter- und Bodenpflege-Pflanze kultiviert.

  • AnwendungImmunsystem, Stärkungsmittel, traditionelle Volksmedizin
  • SicherheitKeine gesicherten klinischen Studien für den Menschen; Artbestimmung durch Fachkundige dringend empfohlen.
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Sode

Suaeda maritima

Die Sode (Suaeda) ist eine Gattung salztoleranter Pflanzen aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae), die vorwiegend in Küstensalzwiesen, Salzsteppen und Brackwasserzonen vorkommt. Junge Triebe wurden in der Volksmedizin und als essbares Wildgemüse genutzt; die Pflanze besitzt aufgrund ihres Mineralstoffreichtums eine gewisse ernährungsmedizinische Bedeutung. In der Literatur werden für bestimmte Arten verschiedene biologische Effekte beschrieben.

  • AnwendungWildgemüse, Mineralstoffversorgung, Verdauungsunterstützung, traditionelle Volksmedizin
  • SicherheitHoher Salzgehalt – nur in Maßen verzehren. Bei Nierenleiden, Bluthochdruck oder salzarmer Diät nicht empfohlen.
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Blätterkohl

Brassica oleracea var. viridis

Blätterkohl ist eine Varietät des Gemüsekohls (Brassica oleracea) und wird traditionell als Nahrungs- und Heilpflanze genutzt. Die Blätter sind reich an Vitamin K, Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen wie Glucosinolaten. In der Literatur werden diesen Stoffen entzündungshemmende Effekte beschrieben. In der Volksmedizin wird er traditionell bei Verdauungsfragen und bei Fragen der Knochengesundheit genutzt.

  • AnwendungVerdauungsförderung, Knochengesundheit, Antioxidantienversorgung
  • SicherheitBei Einnahme von Blutverdünnern (z.B. Marcumar) wegen hohem Vitamin-K-Gehalt Arzt konsultieren. Schilddrüsenerkrankungen beachten.
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Gänseblümchen

Bellis perennis

Das Gänseblümchen wird in der Volksmedizin traditionell bei Prellungen, Quetschungen und kleinen Wunden eingesetzt. Als Tee oder Tinktur wird es traditionell bei Erkältungsbeschwerden verwendet; in der Literatur werden dabei schleimlösende und entzündungshemmende Effekte beschrieben. Zudem finden Blüten und junge Blätter Anwendung als essbare Wildpflanze.

  • AnwendungPrellungen, Quetschungen, Wundpflege, Husten, Erkältung, Entzündungen der Atemwege, Stoffwechselunterstützung
  • SicherheitAllergie auf Korbblütler (Asteraceae) möglich. In der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach ärztlicher Rücksprache anwenden.
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Dracaena draco

Dracaena draco

Der Kanarische Drachenbaum liefert das sogenannte 'Drachenblut', ein rotes Harz, das seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin Verwendung findet. In der traditionellen Anwendung wird es äußerlich bei Wunden sowie als adstringierendes Mittel verwendet. In der Literatur werden anti-entzündliche Effekte beschrieben. Innerlich wird das Harz traditionell bei Durchfall angewendet. In der Literatur werden Effekte auf Magen-Darm-Beschwerden beschrieben.

  • AnwendungWundheilung, Durchfall, Mundgesundheit, Hautpflege
  • SicherheitInnerliche Anwendung nur in geringen Mengen; kann Magen-Darm-Reizungen verursachen; für Haustiere potenziell toxisch.
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Taubnessel

Lamium

Die Taubnesseln (Lamium) sind eine Gattung der Lippenblütler (Lamiaceae) mit mehreren volksheilkundlich genutzten Arten. Traditionell werden Blüten und Blätter – insbesondere der Weißen Taubnessel (Lamium album) – bei Husten, leichten Atemwegserkrankungen und Menstruationsbeschwerden verwendet. In der Literatur werden ihnen wundheilende und leicht entzündungshemmende Effekte beschrieben.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Menstruationsbeschwerden, Wundheilung, Entzündungen der Schleimhäute, Hautpflege
  • SicherheitBei bestimmungsgemäßer Anwendung unbedenklich. Keine bekannten schwerwiegenden Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen.
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Kretische Zistrose

Cistus creticus

Erkältung, Husten, Atemwegsbeschwerden, traditionelle Anwendung zur Unterstützung der natürlichen Abwehrkräfte, wird in der Literatur mit antioxidativen Eigenschaften beschrieben

  • AnwendungErkältung, Husten, Atemwegsbeschwerden
  • SicherheitNicht während Schwangerschaft und Stillzeit. Nicht bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Cistaceae-Gewächsen anwenden.
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Huflattich

Tussilago farfara

Huflattich (Tussilago farfara) ist eine der ältesten europäischen Heilpflanzen und wird traditionell bei Husten und Schleimhautreizungen der Atemwege verwendet. Die Blüten und Blätter enthalten Schleimstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide, denen in der Literatur reizmildernde und entzündungshemmende Eigenschaften zugeordnet werden. Aufgrund enthaltener Pyrrolizidinalkaloide ist eine zeitlich begrenzte Anwendung und Vorsicht in bestimmten Bevölkerungsgruppen geboten.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Atemwegsreizungen, Heiserkeit, Keuchhusten, Schleimhautentzündung
  • SicherheitPyrrolizidinalkaloide: nicht in Schwangerschaft/Stillzeit; max. 4–6 Wochen/Jahr; nicht für Kinder unter 12 Jahren.
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Tausendblatt

Myriophyllum

Das Tausendblatt ist eine Gattung feinblättriger Wasserpflanzen aus der Familie der Tausendblattgewächse (Haloragaceae), die in Teichen, Seen und langsam fließenden Gewässern weltweit vorkommt. In der traditionellen Pflanzenheilkunde findet es kaum Verwendung; in der Literatur werden vereinzelt schwach entzündungshemmende Effekte beschrieben. Eine gesicherte medizinische Nutzung ist bislang nicht ausreichend belegt.

  • AnwendungTraditionell kaum medizinisch genutzt;e Eigenschaften in Forschung untersucht
  • SicherheitKeine gesicherte medizinische Anwendung; bei Wildvorkommen auf Gewässerverschmutzung achten. Nicht ohne Fachberatung anwenden.
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Besenheide

Calluna vulgaris

Besenheide wird in der Volksmedizin traditionell bei Beschwerden der Harnwege eingesetzt, da in der Literatur die Blüten als harntreibend und leicht entzündungshemmend beschrieben werden. Zubereitungen aus den Blütentrieben werden in der traditionellen Anwendung verwendet. Darüber hinaus wird der Pflanze eine leicht beruhigende Wirkung zugeschrieben.

  • AnwendungHarnwegsinfekte, Blasenentzündung, Nierengrieß, Rheuma, Gicht, leichte Schlafstörungen, Hautpflege
  • SicherheitNicht bei bekannter Allergie gegen Heidekrautgewächse. Keine Anwendung bei schwerer Niereninsuffizienz. Arztrat bei anhaltenden Harnwegsbeschwerden.
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Scharte

Serratula tinctoria

Die Scharte (Serratula) ist eine Gattung der Korbblütler (Asteraceae), deren bekannteste Art Serratula tinctoria traditionell als Färbe- und Heilpflanze genutzt wurde. Die Pflanze enthält Phytoecdysteroide wie 20-Hydroxyecdyson, denen in der Literatur adaptogene und entzündungshemmende Eigenschaften beschrieben werden. In der Volksmedizin fand sie traditionell Anwendung bei Wunden und Entzündungen.

  • AnwendungWundheilung, traditionelle Stärkungsmittel
  • SicherheitKeine gesicherten Kontraindikationen bekannt; bei Allergie gegen Korbblütler (Asteraceae) Vorsicht geboten.
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Ringelblume

Calendula officinalis

Die Ringelblume ist eine der bedeutendsten Heilpflanzen der westlichen Phytotherapie und wird traditionell bei Wunden, Hautreizungen und Entzündungen genutzt. Ihre Blüten enthalten Flavonoide, Triterpenoide und ätherische Öle, denen in der Literatur entzündungshemmende und wundheilende Effekte beschrieben werden. Äußerlich wird sie traditionell bei Ekzemen, Verbrennungen und Schleimhautentzündungen genutzt, innerlich bei Verdauungsbeschwerden.

  • AnwendungWundheilung, Hautentzündungen, Ekzeme, Verbrennungen, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Muskelschmerzen
  • SicherheitBei Korbblütler-Allergie meiden. Innerliche Anwendung in der Schwangerschaft vermeiden. Kontaktallergien möglich.
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Kornblume

Centaurea cyanus

Die Kornblume wird in der Volksmedizin traditionell bei Augenreizungen und leichten Augenbeschwerden verwendet und wird in der Fachliteratur mit mildes diuretischen Eigenschaften beschrieben. Ihre Blüten enthalten Anthocyane, Flavonoide und bittere Glykoside, denen in der Fachliteratur entzündungshemmende und harntreibende Effekte zugeordnet werden. Äußerlich werden Blütenaufgüsse traditionell als Augenwasser bei Augenreizungen und Augenmüdigkeit verwendet.

  • AnwendungAugenreizungen, Bindehautentzündung, Harnwegsinfekte, Verdauungsbeschwerden, leichte Entzündungen, Fieber
  • SicherheitBei Allergie gegen Korbblütler (Asteraceae) meiden. In der Schwangerschaft nicht in therapeutischen Mengen anwenden.
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Radieschen

Raphanus sativus var. sativus

Das Radieschen gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und wird traditionell zur Unterstützung der Verdauung sowie zur Förderung des Gallenflusses eingesetzt. Den enthaltenen Senföglykosiden (Glucosinolate) werden in der Literatur antimikrobielle Effekte zugeschrieben; sie werden traditionell mit einer Anregung der Gallenproduktion assoziiert. Darüber hinaus wird die Pflanze traditionell für ihre mild diuretischen Eigenschaften genutzt und bei Appetitlosigkeit eingesetzt.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Gallenstimulation, Blähungen, leichte Harnwegsbeschwerden
  • SicherheitBei Schilddrüsenerkrankungen und akuten Nierenerkrankungen mit Vorsicht anwenden. Nicht bei Magengeschwüren.
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Meerrettichbaum

Moringa oleifera Lam.

Der Meerrettichbaum gilt als eine der nährstoffreichsten Nutzpflanzen der Welt und wird traditionell als nährstoffreiches Lebensmittel verwendet. Blätter, Samen und Öl werden in Studien als entzündungshemmend und antioxidativ beschrieben. In der ayurvedischen Medizin findet die Pflanze seit Jahrtausenden traditionelle Verwendung.

  • AnwendungMangelernährung, Entzündungen, Cholesterin, Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden
  • SicherheitWurzelrinde und hochdosierte Extrakte meiden; in der Schwangerschaft kontraindiziert; Wechselwirkungen mit blutzuckersenkenden Mitteln möglich.
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Wunderblume

Mirabilis jalapa

Die Wunderblume (Mirabilis jalapa) wird in der Volksmedizin traditionell zur äußerlichen Anwendung bei Hauterkrankungen und Pilzinfektionen genutzt. Blätter und Wurzeln werden in der Literatur als entzündungshemmend beschrieben. Wegen ihrer Giftigkeit ist eine medizinische Anwendung ohne fachkundige Begleitung nicht empfehlenswert.

  • AnwendungWundversorgung, Hauterkrankungen, Antimykotisch
  • SicherheitGiftig – besonders Samen und Wurzeln. Kann Hautreizungen auslösen. Nicht für Kinder. Innere Anwendung nur unter fachkundiger Aufsicht.
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Agave

Agave americana

Die Agave wird in der Volksmedizin vor allem aufgrund ihrer saponinreichen Blätter und ihres Safts genutzt. Traditionell wird sie bei Hauterkrankungen und Entzündungen verwendet; auch zur Unterstützung der Verdauung wird sie traditionell angewendet. Die Inhaltsstoffe Saponine und Sterole werden in der Literatur untersucht; traditionell werden ihnen antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben.

  • AnwendungWundheilung, Verdauungsbeschwerden, Hautpflegee Wirkung
  • SicherheitPflanzensaft kann Hautreizungen und Kontaktdermatitis auslösen; Stacheln verletzungsgefährlich; Einnahme nur nach ärztlicher Rücksprache.
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Schwarz-Erle

Alnus glutinosa

Die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) wird in der Volksmedizin hauptsächlich aufgrund ihrer adstringierenden Eigenschaften sowie in der Literatur beschriebene entzündungshemmende Effekte genutzt, die vor allem auf den Gerbstoffgehalt in Rinde und Blättern zurückzuführen sind. In der traditionellen Anwendung werden Abkochungen der Rinde bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut sowie bei fieberhaften Zuständen verwendet. Blätter und Rinde werden in der Traditionellen Medizin zudem äußerlich bei Gelenkbeschwerden, Hautreizungen und Schwellungen verwendet.

  • AnwendungHalsschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Fieber, Hautreizungen, Gelenkbeschwerden, Schweißfüße
  • SicherheitLangzeitanwendung gerbstoffreicher Zubereitungen meiden. Nicht bei bekannter Birkengewächse-Allergie anwenden.
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Plantago ovata

Plantago ovata

Traditionelle Anwendung bei: - Verstopfung - Reizdarmsyndrom - Durchfall - Unterstützung der natürlichen Darmfunktion

  • AnwendungVerstopfung, Reizdarmsyndrom, Durchfall, Darmregulation
  • SicherheitStets mit viel Wasser einnehmen (min. 200 ml). Nicht bei Darmverschluss oder Schluckbeschwerden anwenden.
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Schlafbeere

Withania somnifera (L.) Dunal

Stress, Erschöpfung, Schlafkomfort, nervöse Anspannung, Adaptogen, kognitive Leistung

  • AnwendungStress, Erschöpfung, Schlafstörungen, Angstzustände, kognitive Leistung
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft; Wechselwirkungen mit Schilddrüsenmedikamenten und Sedativa möglich; kann Schläfrigkeit verursachen.
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Pfefferminze

Mentha ×piperita

Pfefferminze wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Übelkeit und Reizdarmsyndrom eingesetzt. Das enthaltene Menthol wird in der Literatur mit krampflösenden und kühlenden Eigenschaften beschrieben. Äußerlich findet sie traditionelle Verwendung bei Spannungskopfschmerzen und Muskelverspannungen sowie als Inhalation bei leichten Erkältungssymptomen.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Blähungen, Übelkeit, Reizdarmsyndrom, Kopfschmerzen, Erkältung, Muskelschmerzen, Inhalation
  • SicherheitNicht bei Säuglingen/Kleinkindern anwenden (Atemstillstandsgefahr durch Menthol). Bei Gallenstein- und schwerer Lebererkrankung kontraindiziert.
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Sauerkirsche

Prunus cerasus L.

Die Sauerkirsche wird in der Volksmedizin vor allem mit ihren Stielen (Kirschwasser) traditionell für ihre harntreibenden Eigenschaften eingesetzt. Die anthocyanreichen Früchte werden in Studien als antioxidativ und entzündungshemmend beschrieben. Zudem enthält die Sauerkirsche natürliches Melatonin und wird in der Volksheilkunde traditionell zur Unterstützung des normalen Schlafs verwendet.

  • AnwendungHarnwegsinfektionen, Gicht, Entzündungen, Schlafstörungen, Antioxidantien, Nierensteine (vorbeugend)
  • SicherheitKerne nicht zerbeißen (Blausäure-Verbindungen). Bei Nierenerkrankungen Rücksprache mit Arzt. Keine bekannten schwerwiegenden Wechselwirkungen.
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Edelweiß

Leontopodium alpinum

Das Edelweiß wird in der Volksmedizin der Alpenregion traditionell bei Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall verwendet. Die Pflanze enthält Chlorogensäure, Leontopodinsäuren und Flavonoide, denen in der Literatur entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden. In der modernen Kosmetik wird der Extrakt aufgrund seiner Inhaltsstoffe zunehmend in Hautpflegeprodukten verwendet.

  • AnwendungMagen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Entzündungen, Atemwegserkrankungen, Hautalterung, Antioxidans
  • SicherheitIn vielen Alpenregionen streng geschützt – Wildsammlung verboten. Keine bekannten Toxizitäten bei moderater Anwendung.
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Herbstrübe

Brassica rapa subvar. esculenta

Die Herbstrübe ist eine Kulturvarietät der Speiserübe (Brassica rapa subsp. rapa) aus der Familie der Kreuzblütler und wird seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel und Heilpflanze genutzt. Sie enthält Glucosinolate, Vitamin C sowie sekundäre Pflanzenstoffe, denen in der Literatur entzündungshemmende Effekte zugeordnet werden. Traditionell wird der Saft der Rübe bei Husten, Bronchitis und Verdauungsbeschwerden genutzt.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Verdauungsförderung, Vitamin-C-Versorgung
  • SicherheitBei Schilddrüsenerkrankungen große Mengen meiden (goitrogene Wirkung). Kreuzbluterallergie beachten. Generell gut verträglich.
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Pfeffer

Piper nigrum L.

Pfeffer (Piper nigrum) ist eine der ältesten und bedeutendsten Heilpflanzen der traditionellen Medizin und wird seit Jahrtausenden zur Förderung der Verdauung eingesetzt. Dem Wirkstoff Piperin werden in Studien Effekte auf die Bioverfügbarkeit anderer Nährstoffe und Arzneistoffe zugeschrieben. In der Literatur werden für Pfeffer antibakterielle sowie entzündungshemmende Effekte beschrieben. In der Ayurvedischen Medizin wird Pfeffer traditionell bei Erkältungen, Atemwegserkrankungen und Stoffwechselschwäche verwendet.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Blähungen, Erkältung, Stoffwechselförderung
  • SicherheitNicht bei Magengeschwüren oder Gastritis; kann Schleimhäute reizen; in hohen Dosen gastrointestinale Beschwerden; Vorsicht in der Schwangerschaft.
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Hirtentäschel

Capsella bursa-pastoris

Das Hirtentäschel ist eine weitverbreitete Heilpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse, die traditionell als blutstillendes Mittel eingesetzt wird – insbesondere bei Menstruationsblutungen und äußerlichen Wunden. Es enthält Gerbstoffe, Flavonoide und Aminosäuren, denen in der Literatur entzündungshemmende und gefäßtonisierende Effekte zugeschrieben werden. Volksmedizinisch findet es zudem traditionelle Anwendung bei Blasenentzündungen; bei Verdacht auf eine Blasenentzündung ist ärztliche Beratung erforderlich.

  • AnwendungBlutungen, Menstruationsbeschwerden, Wunden, Blasenentzündung, Blutdruckregulierung, Nierenprobleme
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Bei Schilddrüsenerkrankungen und Nierensteinen ärztlichen Rat einholen.
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Kurkuma

Curcuma longaL.

Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen, traditionelle Unterstützung der Gallenfunktion, traditionelle Unterstützung des Leberstoffwechsels, traditionelle Anwendung bei entzündlichen Beschwerden

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen, Gallenfunktion, Leberstoffwechsel
  • SicherheitBei Gallensteinleiden kontraindiziert. Nicht bei Gallenwegsverschluss anwenden. Wechselwirkungen mit Blutverdünnern möglich.
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Kohlrabi

Brassica oleracea var. gongylodes

Kohlrabi ist ein nährstoffreiches Kreuzblütengewächs, das traditionell zur Förderung der Verdauung genutzt wird. Die Knolle enthält reichlich Vitamin C, B-Vitamine, Kalium und sekundäre Pflanzenstoffe wie Glucosinolate, denen in der Literatur entzündungshemmende und antioxidative Effekte beschrieben werden. Als Nahrungsmittel und Heilgemüse trägt Kohlrabi durch seinen Nährstoffgehalt zu einer ausgewogenen Ernährung bei und eignet sich aufgrund des niedrigen Kaloriengehalts für verschiedene Ernährungskonzepte.

  • AnwendungVerdauungsförderung, Stoffwechselunterstützung, Gewichtskontrolle
  • SicherheitGut verträglich; bei Schilddrüsenerkrankungen (Struma) in sehr großen Mengen mit Arzt besprechen (Glucosinolate).
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Hanf

Cannabis sativa L.

Hanf (Cannabis sativa) wird in der Fachliteratur in Zusammenhang mit Schmerzempfindungen, Übelkeit sowie Appetitanregung beschrieben. Medizinisches Cannabis ist in Deutschland seit 2017 auf ärztliche Verschreibung erhältlich. Es wird traditionell genutzt bei chronischen Schmerzen. Bei schwerwiegenden Erkrankungen ist eine spezialisierte ärztliche Betreuung erforderlich. Die Pflanze enthält über 100 Cannabinoide, wobei THC und CBD die pharmakologisch bedeutsamsten Wirkstoffe sind.

  • AnwendungChronische Schmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Epilepsie, Schlafstörungen
  • SicherheitNur auf ärztliche Verschreibung; nicht für Minderjährige; Abhängigkeitspotenzial; psychische Vorerkrankungen beachten; Teilnahme am Straßenverkehr eingeschränkt
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Heidelbeere

Vaccinium myrtillusL.

Ich benötige einen vollständigen Text, um ihn umzuformulieren. Sie haben nur Stichpunkte/Beschwerdegebiete angegeben. Bitte stellen Sie den kompletten Heilpflanzen-Text zur Verfügung (z.B. Produktbeschreibung, Anwendungstext, Packungsbeilage), und ich werde ihn HWG/EU-1924-konform umschreiben.

  • AnwendungKreislaufstörungen, Venenschwäche, Durchfall, Augenfunktion, Harnwegsinfekte
  • SicherheitFrische Beeren wirken leicht abführend. Heidelbeerblätter-Präparate bei Langzeitanwendung meiden – mögliche Blutzuckersenkung und Hydrochinon-Gehalt.
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Frauenmantel

Alchemilla vulgaris

Frauenmantel wird in der Literatur traditionell bei Menstruationsbeschwerden, Zyklusunregelmäßigkeiten und Wechseljahresbeschwerden beschrieben. Die gerbstoffreichen Blätter werden als adstringierend, entzündungshemmend und leicht krampflösend beschrieben. Äußerlich wird seine Verwendung bei schlecht heilenden Wunden und Hautirritationen erwähnt.

  • AnwendungMenstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Durchfall, Wundheilung, Entzündungen, Verdauungsprobleme
  • SicherheitIn der Schwangerschaft nicht anwenden. Bei Daueranwendung Arzt konsultieren. Selten allergische Reaktionen möglich.
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Vanille

Vanilla planifolia

Vanille wird in der traditionellen Anwendung mit beruhigenden und stimmungsaufhellenden Effekten verbunden, besonders in der Aromatherapie bei alltäglichem Stress. Vanillin, der Hauptwirkstoff, werden in Studien leicht anti-entzündliche Eigenschaften zugeschrieben. Historisch wurde Vanille auch als Aphrodisiakum und zur Unterstützung der Verdauung genutzt.

  • AnwendungAromatherapie, Stress, innere Unruhe, Stimmungsaufhellung, Antioxidans, Verdauungsbeschwerden
  • SicherheitVanilleextrakt (alkoholisch) nicht für Kinder. Kontaktdermatitis möglich. Große Mengen in Lebensmitteln unbedenklich.
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Hopfenklee

Medicago lupulina

Hopfenklee ist ein in Europa weit verbreitetes Wildkraut aus der Familie der Hülsenfrüchtler, das in der Volksmedizin traditionell bei Verdauungsbeschwerden angewendet wurde und dem harntreibende Effekte zugeordnet wurden. Die Pflanze enthält Flavonoide, Saponine und Gerbstoffe, denen in der Literatur adstringierende und entzündungshemmende Effekte zugeordnet werden. Die medizinische Nutzung ist heute wissenschaftlich wenig erforscht und beschränkt sich überwiegend auf volksmedizinische Überlieferungen.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, leichte harntreibende Wirkung, Volksmedizin
  • SicherheitBei übermäßigem Verzehr mögliche Magen-Darm-Beschwerden. Schwangere sollten größere Mengen meiden.
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Kapuzinerkresse

Tropaeolum majus

Die Kapuzinerkresse wird traditionell bei Harnwegs- und Atemwegsinfektionen eingesetzt. Ihre Inhaltsstoffe, insbesondere die Senfölglykoside und das Benzylisothiocyanat, werden in der Literatur mit antimikrobiellen Effekten beschrieben. Blätter, Blüten und unreife Samen finden sowohl medizinische als auch kulinarische Verwendung.

  • AnwendungHarnwegsinfektionen, Atemwegsinfektionen, Erkältung
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft; bei Nierenerkrankungen meiden; kann Magenschleimhaut reizen; nicht bei Kindern unter 4 Jahren.
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Schwarz-Pappel

Populus nigra L.

Die Schwarz-Pappel wird in der Volksmedizin vor allem durch ihre Knospen (Populi gemma) genutzt. In der Literatur werden für die Knospen anti-entzündliche, schleimlösende und leicht konservierende Effekte beschrieben. Traditionell werden Knospenextrakte bei Erkältungen, Atemwegsbeschwerden und Husten sowie äußerlich bei Muskel- und Gelenkbeschwerden angewendet. Wirkstoffe wie Salicin, Populin und das Flavonoid Chrysin werden in Studien als relevante Inhaltsstoffe der Pflanze beschrieben.

  • AnwendungAtemwegsinfekte, Husten, Schleimlösung, Muskelschmerzen, Rheuma, Gelenkbeschwerden, leichte Entzündungen der Haut
  • SicherheitBei Salicylat-Allergie oder ASS-Unverträglichkeit meiden. Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit empfohlen. Nicht bei Kindern unter 12 Jahren.
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Zweizahn

Bidens

Die Gattung Zweizahn (Bidens) aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) umfasst mehrere volksmedizinisch genutzte Arten, insbesondere Bidens tripartita und Bidens pilosa. In der Volksheilkunde finden Kraut und Blätter traditionell Anwendung. In der Literatur werden anti-entzündliche Effekte verschiedener Bidens-Arten beschrieben.

  • AnwendungHarnwegsinfekte, Entzündungen, Wundheilung, Leber- und Nierenbeschwerden
  • SicherheitKorbblütler-Allergie beachten; bei Schwangerschaft und Stillzeit nicht anwenden; Wechselwirkungen mit blutverdünnenden Mitteln möglich.
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Brotfruchtbaum

Artocarpus

Artocarpus ist eine Gattung tropischer Bäume aus der Familie der Maulbeergewächse (Moraceae), zu der bedeutende Arten wie der Brotfruchtbaum (A. altilis) und der Jackfruchtbaum (A. heterophyllus) gehören. In der traditionellen Medizin Südostasiens und der Pazifikregion werden Blätter, Rinde und Wurzeln traditionell angewendet. Verschiedene Artocarpus-Arten sind Gegenstand wissenschaftlicher Forschung und Untersuchungen.

  • AnwendungBluthochdruck, Entzündungen, Hauterkrankungen
  • SicherheitNicht ausreichend für Schwangere und Stillende untersucht; mögliche Wechselwirkungen mit Antidiabetika und Antihypertensiva.
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Geißblatt

Lonicera

Das Geißblatt (Lonicera) ist eine artenreiche Gattung der Geißblattgewächse mit über 180 Arten, von denen mehrere eine lange medizinische Tradition besitzen. Besonders die Blüten von Lonicera japonica werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin traditionell genutzt. In der Literatur werden für diese Blüten entzündungshemmende und fiebersenkende Effekte beschrieben. In der europäischen Volksmedizin wurden Blütenextrakte traditionell bei Atemwegserkrankungen, Hautproblemen und Harnwegsinfektionen genutzt.

  • AnwendungAtemwegserkrankungen, Entzündungen, Fieber, Harnwegsinfektionen, Hauterkrankungen, Erkältung
  • SicherheitBeeren vieler Arten stark giftig (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall). Kinder besonders gefährdet. Nur Blüten bestimmter Arten verwenden.
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Preiselbeere

Vaccinium vitis-idaea

Die Preiselbeere wird traditionell vor allem bei Harnwegsinfektionen verwendet. In der Literatur wird dem Blatt-Wirkstoff Arbutin eine Rolle in der traditionellen Anwendung zugeordnet. Die Beeren enthalten Vitamin C und Gerbstoffe und werden traditionell zur Unterstützung der Verdauung genutzt. In der Volksmedizin finden Blätter und Beeren auch bei Rheuma Anwendung, in der Literatur werden ihnen entzündungshemmende Effekte beschrieben.

  • AnwendungHarnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Verdauungsbeschwerden, Rheuma, entzündliche Erkrankungen
  • SicherheitBlätter nicht länger als 1–2 Wochen anwenden. Nicht in der Schwangerschaft. Bei Nierenerkrankungen ärztlich abklären.
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Wald-Erdbeere

Fragaria vesca

Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) wird in der Volksmedizin traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Durchfall und Entzündungen der Mundschleimhaut eingesetzt. Blätter und Früchte enthalten Gerbstoffe, Flavonoide und Vitamin C mit adstringierenden Eigenschaften. Blättertees werden traditionell als mild harntreibend beschrieben und als äußerliche Anwendung bei Hautproblemen genutzt.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Durchfall, Mundschleimhautentzündung, Hautentzündungen, Harnwegsinfektionen
  • SicherheitBei Erdbeer-Allergie meiden. Früchte können Histaminreaktionen auslösen. Nicht während der Schwangerschaft in großen Mengen anwenden.
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Granatapfel

Punica granatum

Der Granatapfel wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden und Entzündungen eingesetzt. Die Fruchtschale enthält Tannine mit adstringierender Wirkung und gilt als bewährtes Mittel bei Durchfall. Polyphenole und Ellaginsäure sind in der Fruchtschale enthalten.

  • AnwendungVerdauung, Entzündungen, Immunsystem, Herz-Kreislauf, Antioxidantien, Harnwege, Blutdruck-Prävention
  • SicherheitSchalenextrakte in hohen Dosen meiden; Granatapfelsaft kann CYP3A4-Enzyme hemmen – bei Medikamenteneinnahme ärztliche Rücksprache empfohlen.
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Resede

Reseda

Die Resede (Reseda) ist eine Gattung der Familie Resedagewächse (Resedaceae), zu der etwa 70 Arten zählen. In der Volksheilkunde werden für Reseda luteola (Färberresede) traditionell harntreibende und anti-entzündliche Effekte beschrieben. Das Flavonoid Luteolin ist ein Inhaltsstoff der Resede, das in wissenschaftlichen Studien untersucht wird.

  • AnwendungHarntreibend, Wundpflege, traditionelle Hautpflege
  • SicherheitKeine gesicherten klinischen Studien; medizinische Anwendung nur nach Rücksprache. Verwechslungsgefahr innerhalb der Gattung beachten.
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Esche

Fraxinus excelsior

Die Esche (Fraxinus excelsior) aus der Familie der Ölbaumgewächse wird traditionell bei Gelenkbeschwerden, Rheuma und Gicht eingesetzt, da Blätter und Rinde in der Literatur als entzündungshemmend und harntreibend beschrieben werden. Eschenblätter (Fraxini folium) werden in der Literatur zur Förderung der Harnsäureausscheidung beschrieben und werden als mildes Diuretikum beschrieben. Historisch wurde die Rinde auch traditionell bei Fieber verwendet.

  • AnwendungRheuma, Gicht, Gelenkschmerzen, Harnwegsbeschwerden, Entzündungen, Harnsäureausscheidung
  • SicherheitAllergische Reaktionen möglich. Nicht bei bekannter Ölbaumgewächse-Allergie anwenden. Rücksprache mit Arzt bei Dauermedikation.
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Hasenpfoten-Tintling

Coprinopsis lagopus

Der Hasenpfoten-Tintling ist ein Pilz aus der Familie der Psathyrellaceae und gehört zur Gattung der Tintlinge (Coprinopsis). Eine dokumentierte medizinische Nutzung ist kaum belegt; einige Verwandte der Tintlinge werden jedoch in der Fachliteratur erwähnt. Der Pilz ist nur im jungen Zustand essbar und unterliegt einer raschen Selbstverdauung (Autolyse), bei der sich der Hut in eine schwarze, tinteartige Flüssigkeit auflöst.

  • AnwendungKaum medizinisch dokumentiert; möglichee Eigenschaften verwandter Tintlingsarten
  • SicherheitNicht mit Alkohol kombinieren; nur jung verzehren; rasche Autolyse nach Ernte beachten
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Sideritis scardica

Sideritis scardica Griseb.;Sideritis clandestina (Bory & Chaub.) Hayek;Sideritis raeseri Boiss. & Heldr.;Sideritis syriaca

Erkältung, Husten, Halsschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Verdauungsstörungen

  • AnwendungErkältung, Husten, Halsschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Verdauungsstörungen
  • SicherheitGilt allgemein als gut verträglich. In der Schwangerschaft und Stillzeit sicherheitshalber Rücksprache mit Arzt halten. Selten allergische Reaktionen möglich.
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Chinesische Pfingstrose

Paeonia lactiflora Pall.;Paeonia veitchii Lynch

Menstruationsbeschwerden, Dysmenorrhoe, Schmerzen, Entzündungen, Lebererkrankungen, Blutstase, Krämpfe

  • AnwendungMenstruationsbeschwerden, Dysmenorrhoe, Schmerzen, Entzündungen, Lebererkrankungen, Blutstase, Krämpfe
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien möglich. Nur nach ärztlicher Rücksprache.
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Passionsblume

Passiflora incarnata L.

Die Passionsblume wird in der Phytotherapie vor allem bei nervöser Unruhe, Angstzuständen und Einschlafstörungen eingesetzt. Ihre beruhigenden Eigenschaften gelten als gut belegt und werden auf Flavonoide sowie Alkaloide zurückgeführt. In der Europäischen Arzneibuch-Monografie ist Passiflorae herba als pflanzliches Arzneimittel anerkannt.

  • AnwendungNervöse Unruhe, Angstzustände, Einschlafstörungen, Stress, Reizbarkeit, leichte Palpitationen nervösen Ursprungs
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft. Wechselwirkungen mit Sedativa möglich. Kfz-Tauglichkeit beachten. Nicht für Kinder unter 12 Jahren.
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Sojabohne

Glycine max (L.) Merr.

Die Sojabohne wird vor allem wegen ihrer Isoflavone (Phytoöstrogene) genutzt. In der Literatur werden Isoflavone hinsichtlich ihrer Effekte in der Menopause untersucht. In Studien werden Sojaprodukte auch hinsichtlich ihres Einflusses auf das Lipidprofil beschrieben. Sojalecithin wird traditionell im Zusammenhang mit Leberfunktion und Fettstoffwechsel verwendet.

  • AnwendungWechseljahrsbeschwerden, Herzgesundheit, Leberstoffwechsel, Knochendichte
  • SicherheitSojaallergien möglich; bei östrogenabhängigen Tumoren ärztliche Rücksprache; Wechselwirkungen mit Schilddrüsenmedikamenten beachten.
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Weiße Seerose

Nymphaea alba

Die Weiße Seerose (Nymphaea alba) wird in der Volksmedizin traditionell genutzt. Rhizom und Blüten enthalten Gerbstoffe und Alkaloide. Traditionell wird sie bei Schlafstörungen, nervöser Unruhe sowie äußerlich bei Hautreizungen verwendet. In der modernen Phytotherapie spielt sie eine untergeordnete Rolle und gilt als wenig erforscht.

  • AnwendungSchlafstörungen, nervöse Unruhe, Hautreizungen, entzündliche Beschwerden (äußerlich)
  • SicherheitRhizom in größeren Mengen giftig; Selbstmedikation nicht empfohlen; nicht in der Schwangerschaft anwenden.
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Wilde Artischocke

Cynara cardunculusL.;syn. C. scolymusL.

Verdauungsstörungen, Völlegefühl, Blähungen, Gallenprobleme, Leberschutz, erhöhte Blutfettwerte

  • AnwendungVerdauungsstörungen, Völlegefühl, Blähungen, Gallenprobleme, Leberschutz, erhöhte Blutfettwerte
  • SicherheitKontraindiziert bei Gallengangsverschluss. Mögliche Allergien bei Korbblütler-Sensibilität. Nicht bei bekannter Artischockenallergie.
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Gänsefuß

Chenopodium

Die Gänsefüße (Chenopodium) sind eine artenreiche Gattung aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae), die traditionell als Heil- und Nahrungspflanze genutzt wird. Bestimmte Arten, insbesondere Chenopodium ambrosioides, finden sich in der Volksmedizin traditionell bei Darmparasiten und Verdauungsbeschwerden. Junge Blätter einiger Arten gelten als essbar und werden in der traditionellen Anwendung bei Magen-Darm-Problemen genutzt; in der Literatur werden ihnen anti-entzündliche Effekte zugeschrieben.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Darmparasiten, Magenbeschwerden, Entzündungen, Wurmbefall
  • SicherheitIn großen Mengen giftig; Ascaridol in ätherischen Ölen toxisch; nicht in der Schwangerschaft; Oxalsäure beachten.
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Spitzwegerich

Plantago lanceolata

Husten, Erkältung, Bronchitis, Reizhusten, Rachenentzündung, Schleimhautentzündung, Wundversorgung

  • AnwendungHusten, Erkältung, Bronchitis, Reizhusten, Rachenentzündung, Schleimhautentzündung, Wundversorgung
  • SicherheitGilt als sicher; bei Wegerich-Allergie meiden; bei Kleinkindern unter 2 Jahren Rücksprache mit Arzt empfohlen.
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Curcuma xanthorrhiza

Curcuma xanthorrhizaRoxb.;C. xanthorrhiza D. Dietrich

Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Blähungen, Gallenfunktion, Leberstoffwechsel

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Blähungen, Gallenfunktion, Leberstoffwechsel
  • SicherheitNicht bei Gallensteinleiden oder Gallengangverschluss anwenden. In der Schwangerschaft kontraindiziert.
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Sojabohne

Glycine max (L.)

Wechseljahrsbeschwerden, Hitzewallungen, Cholesterin, Osteoporose-Prävention, Leberstoffwechsel, Proteinversorgung

  • AnwendungWechseljahrsbeschwerden, Hitzewallungen, Cholesterin, Osteoporose-Prävention, Leberstoffwechsel, Proteinversorgung
  • SicherheitHäufiges Allergen; bei östrogenabhängigen Erkrankungen (z.B. Brustkrebs) meiden; Wechselwirkungen mit Schilddrüsenmedikamenten möglich.
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Maipilz

Calocybe gambosa

Der Maipilz (Calocybe gambosa) ist ein essbarer Speisepilz aus der Familie der Lyophyllaceae, der reich an hochwertigen Proteinen, B-Vitaminen sowie Mineralstoffen wie Kalium und Phosphor ist. In der Volksmedizin wird er traditionell zur allgemeinen Stärkung verwendet. In wissenschaftlichen Untersuchungen werden verschiedene Effekte der Inhaltsstoffe auf biologische Vorgänge erforscht.

  • AnwendungNährstoffversorgung, allgemeine Kräftigung, Verdauungsförderung
  • SicherheitVerwechslungsgefahr mit giftigen Trichterlingen (Clitocybe spp.) und Gift-Rötling; nur durch Fachkundige sammeln; nicht roh verzehren
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Rosenwurz

Rhodiola roseaL.

Erschöpfung und Müdigkeit, stressbedingte Leistungsminderung, depressive Verstimmung, geistige und körperliche Belastbarkeit

  • AnwendungErschöpfung und Müdigkeit, stressbedingte Leistungsminderung, depressive Verstimmung, geistige und körperliche Belastbarkeit
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft. Wechselwirkungen mit Antidepressiva möglich. Einnahme morgens empfohlen (schlafstörend möglich).
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Weidenrinde

Salix [various species including S. purpurea L.; S. daphnoides Vill.; S. fragilis L.]

Schmerzen, Entzündungen, Fieber, Kopfschmerzen, Erkältung, Rheuma, Rückenschmerzen

  • AnwendungSchmerzen, Entzündungen, Fieber, Kopfschmerzen, Erkältung, Rheuma, Rückenschmerzen
  • SicherheitNicht bei Salicylat-Allergie oder ASS-Unverträglichkeit. Nicht bei Kindern unter 12 Jahren. Vorsicht in der Schwangerschaft.
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Blauglockenbaum

Paulownia tomentosa (Thunb.) Steud.

Der Blauglockenbaum wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin seit Jahrhunderten genutzt, wobei Blätter, Blüten und Rinde Anwendung finden. In der Literatur werden Blättern und Blüten anti-entzündliche sowie antimikrobielle Effekte zugeschrieben; volksmedizinisch werden sie bei Atemwegserkrankungen und Hautwunden eingesetzt. In der westlichen Phytotherapie spielt die Pflanze eine untergeordnete Rolle, erste wissenschaftliche Studien beschreiben Flavonoide und Iridoide als relevante Wirkstoffe.

  • AnwendungAtemwegserkrankungen, Husten, Bronchitis, Hautwunden, Hauterkrankungen, Entzündungen
  • SicherheitSicherheitsdaten für Menschen unzureichend; nicht in der Schwangerschaft anwenden; Allergien gegen Paulowniaceae möglich.
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Thymian + Schlüsselblume

Combination: Thymus vulgaris L.; Thymus zygis L. and Primula veris L.; Primula elatior (L.) Hill

Husten, Erkältung, Bronchitis, Atemwegsinfekte, Schleimhautreizung der Atemwege

  • AnwendungHusten, Erkältung, Bronchitis, Atemwegsinfekte, Schleimhautreizung der Atemwege
  • SicherheitNicht bei Allergie gegen Lippenblütler oder Primelgewächse. Bei anhaltendem Husten oder hohem Fieber Arzt aufsuchen.
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Silber-Weide

Salix alba

Die Silber-Weide ist eine der ältesten Heilpflanzen Europas, deren Rinde den Wirkstoff Salicin enthält – eine natürliche Vorstufe der Salicylsäure. Traditionell wird die Weidenrinde bei Fieber, Schmerzen und entzündlichen Beschwerden eingesetzt. Sie gilt als pflanzliche Alternative zu synthetischen Schmerzmitteln und wird in der Phytotherapie vor allem bei Rheuma und Rückenschmerzen angewendet.

  • AnwendungFieber, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Rheuma, leichte Entzündungen, Erkältungsfieber
  • SicherheitNicht bei Salicylat-Allergie oder ASS-Unverträglichkeit. Nicht für Kinder unter 12 Jahren. Vorsicht in der Schwangerschaft.
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Löwenmaul

Antirrhinum majus

Das Löwenmaul wurde in der Volksmedizin traditionell bei Leber- und Milzbeschwerden sowie als harntreibendes Mittel eingesetzt. Äußerlich fand es Anwendung bei Hauterkrankungen, Hämorrhoiden und entzündlichen Hautreizungen. In der modernen Phytotherapie spielt die Pflanze eine untergeordnete Rolle, da wissenschaftliche Belege für medizinische Wirksamkeit weitgehend fehlen.

  • AnwendungLeberunterstützung, Hautbeschwerden, Hämorrhoiden, harntreibend (äußerlich)
  • SicherheitFür den innerlichen Gebrauch nicht ausreichend untersucht. Nicht in der Schwangerschaft anwenden. Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Arten.
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Brennnessel

Urtica dioica

Die Brennnessel ist eine der vielseitigsten Heilpflanzen Europas und wird traditionell bei Harnwegserkrankungen, rheumatischen Beschwerden und Prostatabeschwerden genutzt. Blätter und Wurzeln enthalten Flavonoide, Mineralstoffe und Lektine, denen in der Literatur anti-entzündliche und harntreibende Effekte zugeschrieben werden. Als Nahrungsmittel liefert sie zudem Eisen, Kalzium und Vitamin C.

  • AnwendungHarnwegsinfekte, Prostatabeschwerden, Rheuma, Arthritis, Eisenmangel, Frühjahrskur, Diuretikum, Hautpflege
  • SicherheitFrische Pflanze verursacht Hautreizungen. Vorsicht bei Ödemen durch Herz-/Niereninsuffizienz. Wechselwirkungen mit Blutverdünnern möglich.
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Meier

Asperula

Asperula ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae), zu der traditionell genutzte Heilpflanzen gehören. Verschiedene Arten wurden volksmedizinisch als harntreibendes Mittel sowie bei Leber- und Gallenerkrankungen eingesetzt. Der Gehalt an Cumarinen und Iridoiden verleiht einigen Arten pharmakologisch relevante Eigenschaften.

  • AnwendungHarntreibend, Leber- und Gallenbeschwerden, leichte Entzündungen der Harnwege
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden; Cumaringehalt beachten; bei Dauertherapie ärztlichen Rat einholen
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Nachtkerze

Oenothera biennis

Die Nachtkerze wird vor allem wegen ihres fettsäurereichen Samenöls (Nachtkerzenöl) medizinisch genutzt, das einen hohen Gehalt an Gamma-Linolensäure (GLA) aufweist. Das Öl wird traditionell bei Neurodermitis, Ekzemen und prämenstruellem Syndrom eingesetzt. Auch zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden und entzündlichen Erkrankungen findet es Anwendung.

  • AnwendungNeurodermitis, Ekzem, Prämenstruelles Syndrom, Wechseljahresbeschwerden, entzündliche Hauterkrankungen, Hormonstörungen
  • SicherheitBei Epilepsie und Gerinnungsstörungen mit Vorsicht; mögliche Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien und Phenothiazinen.
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Rotwurzel-Salbei

Salvia miltiorrhizaBunge

Schmerzen, Entzündungen, Durchblutungsförderung, Herzgesundheit, Menstruationsbeschwerden, Blutstasen (TCM)

  • AnwendungSchmerzen, Entzündungen, Durchblutungsförderung, Herzgesundheit, Menstruationsbeschwerden, Blutstasen (TCM)
  • SicherheitWechselwirkungen mit Blutverdünnern (z.B. Warfarin) möglich. Nicht in der Schwangerschaft. Vor Einnahme ärztlichen Rat einholen.
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Ringelblume

Calendula officinalisL.

Wundheilung, Hautentzündungen, Schleimhautentzündungen, Verbrennungen, Ekzeme, Magenreizung

  • AnwendungWundheilung, Hautentzündungen, Schleimhautentzündungen, Verbrennungen, Ekzeme, Magenreizung
  • SicherheitBei Korbblütler-Allergie (Asteraceae) meiden. Nicht auf offene, stark infizierte Wunden auftragen. In der Schwangerschaft innerlich nur nach Rücksprache.
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Echter Baldrian

Valeriana officinalisL.

Schlafstörungen, Einschlafprobleme, Durchschlafstörungen, nervöse Unruhe, mentaler Stress, Stimmungsschwankungen

  • AnwendungSchlafstörungen, Einschlafprobleme, Durchschlafstörungen, nervöse Unruhe, mentaler Stress, Stimmungsschwankungen
  • SicherheitKann Schläfrigkeit verursachen; kein Autofahren nach Einnahme. Nicht empfohlen in Schwangerschaft/Stillzeit. Wechselwirkungen mit Sedativa möglich.
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Schöllkraut

Chelidonium majusL.

Leber-Galle-Beschwerden, Verdauungskrämpfe, Reizmagen, Warzen (äußerlich), Hautunreinheiten

  • AnwendungLeber-Galle-Beschwerden, Verdauungskrämpfe, Reizmagen, Warzen (äußerlich), Hautunreinheiten
  • SicherheitGiftig! Hepatotoxische Alkaloide. Nicht in Schwangerschaft/Stillzeit. Max. 4 Wochen anwenden. Bei Leberschäden kontraindiziert.
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Blumenrohr

Canna indica

Das Blumenrohr (Canna indica) ist eine tropische Pflanzengattung aus der Familie der Cannaceae, die in Europa vorwiegend als Zierpflanze kultiviert wird. In der Volksmedizin Lateinamerikas und Südostasiens werden die stärkereichen Rhizome traditionell bei Harnausscheidung und Entzündungszuständen sowie bei Fieber angewendet. Das aus den Rhizomen gewonnene Stärkeprodukt (Queensland-Arrowroot) findet zudem als nährstoffreiches Lebensmittel Verwendung.

  • AnwendungHarntreibend, Fiebersenkend, Wundversorgung, traditionelle Volksmedizin
  • SicherheitKaum klinische Belege; nicht für medizinischen Eigengebrauch empfohlen; in Schwangerschaft ärztlichen Rat einholen.
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Afrikanischer Affenbrotbaum

Adansonia digitata

Der Affenbrotbaum wird in der traditionellen afrikanischen Medizin vielseitig eingesetzt – Fruchtfleisch, Blätter und Rinde werden traditionell bei Fieber, entzündlichen Prozessen und Magen-Darm-Beschwerden verwendet. Das vitaminreiche Fruchtpulver enthält besonders hohe Mengen an Vitamin C, Kalzium und verschiedene Pflanzenstoffe. In der Naturheilkunde wird es traditionell bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.

  • AnwendungImmunsystem, Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Fieber, Antioxidantien, Vitamin-C-Versorgung, entzündliche Erkrankungen
  • SicherheitGilt als gut verträglich; in der EU als Novel Food zugelassen. Keine bekannten schwerwiegenden Wechselwirkungen. Bei Schwangerschaft ärztlich absprechen.
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Alpenrose

Rosa pendulina L.

Die Alpenrose (Rosa pendulina) ist eine in den europäischen Gebirgen heimische Wildrose, deren Hagebutten in der Volksmedizin traditionell bei Erkältungen verwendet werden und vitamin-C-reich sind. Die Früchte und Blütenblätter finden in der Volksmedizin Anwendung bei entzündlichen Beschwerden, für die Harnwegsfunktion sowie als Nahrungsergänzungsmittel. Wie andere Rosenarten enthält auch diese Art gerbstoffreiche Blütenblätter, denen in der Literatur eine adstringierende Eigenschaft zugeschrieben wird.

  • AnwendungErkältungen, Vitamin-C-Mangel, Harnwegsunterstützunger Schutz
  • SicherheitHaare im Innern der Hagebutten vor Verzehr entfernen (Reizwirkung). Bei Allergie auf Rosengewächse meiden. Generell gut verträglich.
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Heide-Nelke

Dianthus deltoides

Die Heide-Nelke wird in der Volksmedizin traditionell bei leichten Harnwegsbeschwerde­n verwendet. Die Pflanze enthält Saponine und Flavonoide, denen in der Literatur anti-entzündliche Effekte zugeschrieben werden. Eine wissenschaftlich gesicherte medizinische Anwendung ist jedoch kaum belegt.

  • AnwendungHarnwegsbeschwerden, harntreibend, leichte Entzündungen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Bei Nierenerkrankungen kontraindiziert. Saponine können Schleimhäute reizen.
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Speerförmiges Silberkraut

Argentina sphyraena

Argentina sphyraena ist eine wenig dokumentierte Art der Gattung Argentina (Rosaceae), die botanisch eng mit dem Gänsefingerkraut (Argentina anserina) verwandt ist. Wie andere Gattungsvertreter dürfte die Pflanze Gerbstoffe enthalten. In der wissenschaftlichen Literatur werden für verwandte Arten adstringierende und antientzündliche Effekte beschrieben. Spezifische klinische oder ethnobotanische Belege für diese Art sind derzeit kaum verfügbar.

  • AnwendungTraditionell (gattungsbasiert): leichte Entzündungen, adstringierende Anwendungen, Verdauungsbeschwerden
  • SicherheitKeine artspezifischen Sicherheitsdaten bekannt. Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Argentina- und Potentilla-Arten.
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Radmelde

Bassia scoparia (L.) A.J.Scott

Die Radmelde (Bassia scoparia) wird in der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrhunderten bei Hauterkrankungen und Harnwegsbeschwerden genutzt, insbesondere die reifen Samen (Di Fu Zi). In der Volksmedizin werden in der Literatur anti-entzündliche und juckreizlindernde Effekte beschrieben. In Europa findet sie kaum medizinische Anwendung und gilt überwiegend als Zierpflanze.

  • AnwendungHauterkrankungen, Juckreiz, Ekzem, Harnwegsbeschwerden, Feuchtigkeits-Hitze-Syndrome (TCM)
  • SicherheitPollenallergie möglich; Kontaktdermatitis; nicht in der Schwangerschaft anwenden; innere Anwendung nur unter Fachaufsicht.
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Seegurke

Holothuroidea

Die Seegurke ist ein Meerestier aus der Klasse der Holothurien (Stachelhäuter) und wird seit Jahrhunderten in der traditionellen asiatischen Medizin eingesetzt. Sie enthält bioaktive Verbindungen wie Triterpenglykoside, Chondroitinsulfat und Kollagen. In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird sie traditionell bei Erschöpfung, Gelenkbeschwerden und im Zusammenhang mit Wundheilung angewendet und gilt in diesem Kontext als stärkendes Mittel.

  • AnwendungGelenkbeschwerden, Wundheilung, Erschöpfung, Blutgerinnung
  • SicherheitMögliche Allergien bei Meeresfrüchte-Allergie; Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien möglich; nicht in der Schwangerschaft.
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Weizen

Triticum aestivum L.

Weizen wird in der Naturheilkunde vor allem in Form von Weizenkeimöl (reich an Vitamin E) zur Hautpflege sowie als Weizenkeimextrakt verwendet, dem traditionell Effekte auf Stoffwechselvorgänge zugeschrieben werden. Weizenkleie wird in der Naturheilkunde traditionell in Zusammenhang mit Verdauung und Darmgesundheit verwendet. Weizengras wird als basisches Nahrungsergänzungsmittel verwendet, dem in der Literatur antioxidative Effekte zugeschrieben werden.

  • AnwendungVerdauungsförderung, Hautpflege, Nahrungsergänzung, Stärkung des Immunsystems, Stoffwechselunterstützung
  • SicherheitNicht geeignet bei Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit. Weizenallergie möglich. Bei Autoimmunerkrankungen ärztlich absprechen.
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Gurke

Cucumis sativus

Die Gurke wird äußerlich traditionell bei Hautirritationen, Sonnenbrand und geschwollenen Augen eingesetzt und wird in der traditionellen Medizin für ihre kühlenden Eigenschaften geschätzt. Innerlich wird sie traditionell harntreibend eingesetzt und trägt durch ihren hohen Wassergehalt zur Flüssigkeitsaufnahme bei. In der Volksmedizin findet sie Anwendung bei leichten Verdauungsbeschwerden und zur Hautpflege.

  • AnwendungHautpflege, Sonnenbrand, Augenpflege, entwässernd, kühlend, Hautreizungen, Verdauungsunterstützung
  • SicherheitGilt als sehr sicher. Bittere Gurken mit hohem Cucurbitacin-Gehalt meiden – diese sind giftig und verursachen Magen-Darm-Beschwerden.
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Alpenglöckchen

Soldanella alpina

Das Alpenglöckchen ist eine alpine Heilpflanze aus der Familie der Primelgewächse (Primulaceae), die in der Volksmedizin traditionell bei Atemwegserkrankungen und als Schleimlöser eingesetzt wurde. Die Pflanze enthält Saponine und Gerbstoffe, in der Literatur werden für diese Stoffe anti-entzündliche und schleimlösende Effekte beschrieben. In der Homöopathie findet Soldanella alpina traditionelle Anwendung bei Erkältungen, Husten und Schleimhautreizungen.

  • AnwendungErkältung, Husten, Schleimhautreizung, Atemwegsbeschwerden, Schleimlösung, Bronchitis
  • SicherheitEnthält Saponine – nicht in großen Mengen anwenden. Nicht für Kinder unter 12 Jahren. Bei Schwangerschaft Rücksprache mit Arzt.
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Gemüsekohl

Brassica oleracea

Brassica oleracea ist die Stammform zahlreicher Kulturgemüse und enthält sekundäre Pflanzenstoffe wie Sulforaphan und Glucosinolate, denen in wissenschaftlichen Studien anti-entzündliche Effekte zugeschrieben werden. Kohlsaft wird traditionell bei leichten Verdauungsbeschwerden eingesetzt; bei Magengeschwüren ist ärztliche Behandlung erforderlich. Der hohe Gehalt an Vitamin C trägt zu einer normalen Immunfunktion bei.

  • AnwendungVerdauungsförderung
  • SicherheitEnthält Goitrogene – bei Schilddrüsenerkrankungen Rücksprache mit Arzt. Hoher Vitamin-K-Gehalt kann Blutverdünner (Warfarin) beeinflussen.
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Mandarine

Citrus reticulata

Die Schale der Mandarine wird in der traditionellen Medizin vor allem zur Unterstützung der Verdauung und zur Linderung von Blähungen eingesetzt. Ätherisches Mandarinöl wird traditionell als beruhigend und stimmungsaufhellend eingesetzt und findet in der Aromatherapie bei Unruhe und Schlafstörungen Anwendung. Die Frucht enthält Flavonoide und Vitamin C, denen in der Literatur verschiedene Effekte zugeschrieben werden.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Blähungen, Appetitlosigkeit, Unruhe, Schlafstörungen, Immunsystem, Aromatherapie
  • SicherheitBei Allergie gegen Zitrusfrüchte meiden. Ätherisches Öl nicht unverdünnt auf die Haut auftragen. Phototoxizität möglich.
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Queller

Salicornia europaea

Queller ist eine sukkulente Salzpflanze der Küstenregionen, die aufgrund ihres hohen Gehalts an Mineralstoffen – insbesondere Jod, Natrium und Kalium – traditionell genutzt wird. In der Volksheilkunde wird er traditionell für seine harntreibenden und entwässernden Eigenschaften sowie zur Unterstützung der Schilddrüsenfunktion genutzt. Als essbares Wildkraut enthält er zudem Vitamin C und Pflanzenstoffe.

  • AnwendungMineralienzufuhr, Schilddrüsenunterstützung, harntreibend, entwässernd, Antioxidantien, Verdauungsförderung
  • SicherheitHoher Natriumgehalt: bei Bluthochdruck und Nierenerkrankungen meiden. Hoher Jodgehalt: bei Schilddrüsenerkrankungen ärztlichen Rat einholen.
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Roteiche

Quercus rubra

Die Roteiche gehört zur Familie der Fagaceae und enthält wie andere Eichenarten Gerbstoffe (Tannine) in Rinde und Blättern, denen in der Literatur adstringierende und anti-entzündliche Effekte zugeschrieben werden. Traditionell wird die Rinde bei Durchfallerkrankungen, Entzündungen der Mundschleimhaut sowie zur äußerlichen Wundversorgung eingesetzt. Im Vergleich zu einheimischen Eichenarten (Quercus robur, Quercus petraea) ist die medizinische Anwendung der Roteiche weniger verbreitet.

  • AnwendungDurchfall, Mundschleimhautentzündung, Rachenentzündung, Wundpflege, Hautekzeme, Schweißfüße
  • SicherheitHohe Gerbstoffmengen können Nieren und Leber belasten. Innerliche Anwendung bei Magen-Darm-Entzündungen meiden. Nicht bei Kindern unter 12 Jahren.
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Königsröhrling

Butyriboletus regius

Der Königsröhrling ist ein essbarer Wildpilz aus der Familie der Dickröhrlinge (Boletaceae), der in Laub- und Mischwäldern Mitteleuropas vorkommt. Er enthält Polysaccharide und Beta-Glucane, deren Bedeutung in der wissenschaftlichen Literatur teilweise erörtert wird. In der Volksmedizin wird er vor allem als nahrhaftes Lebensmittel geschätzt; eine gezielte medizinische Anwendung ist wissenschaftlich kaum dokumentiert.

  • AnwendungNahrungsmittel, allgemeine Stärkung, Immunsystem, Antioxidantien
  • SicherheitNur gut durchgegart verzehren; Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Satanspilz; bei Unsicherheit Bestimmung durch Fachkundige.
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Brunnenkresse

Nasturtium officinale

Die Brunnenkresse ist ein vitamin- und mineralstoffreiches Heilkraut, das in der Volksmedizin traditionell bei Husten und Bronchitis sowie zur Verdauungsförderung eingesetzt wird. Sie enthält Glucosinolate, Vitamin C, Eisen und Antioxidantien. In der Literatur werden anti-entzündliche Effekte beschrieben. In der Volksmedizin wird sie zudem als harntreibendes Mittel und in Frühjahrskuren genutzt.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Atemwegserkrankungen, Verdauungsförderung, Harntreibend, Frühjahrskur, Vitaminmangel
  • SicherheitNicht aus verschmutzten Gewässern ernten (Leberegelgefahr). Bei Nierenerkrankungen meiden. In großen Mengen in der Schwangerschaft vermeiden.
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Apfel

Malus domestica

Der Apfel wird in der traditionellen Heilkunde vor allem zur Unterstützung der Verdauung eingesetzt, da seine Schale und das Fruchtfleisch reich an Pektin sind, das die Darmflora regulieren kann. Polyphenole und Quercetin werden in der Literatur beschrieben und in der traditionellen Heilkunde geschätzt. Darüber hinaus werden geriebene Äpfel volksheilkundlich bei leichtem Durchfall, Apfelessig bei Verdauungsbeschwerden und Apfelschalen in der Volksheilkunde genutzt.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Durchfall, Verstopfung, Darmflora, Herz-Kreislauf, Cholesterin
  • SicherheitGut verträglich; Kerne enthalten Blausäureverbindungen – nicht in großen Mengen verzehren. Bei Apfelallergie (Birkenpollen-Kreuzreaktivität) möglich.
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Feuerdorn

Pyracantha coccinea

Der Feuerdorn ist ein immergrüner Zierstrauch aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), dessen leuchtend rote Beeren traditionell in der Volksmedizin Verwendung fanden. Die Früchte enthalten Vitamin C, Flavonoide und Carotine. In der Phytotherapie spielt die Pflanze eine untergeordnete Rolle; Beeren werden gelegentlich zu Marmeladen oder Extrakten verarbeitet.

  • Anwendunge Unterstützung, Vitamin-C-Quelle, traditionelle Volksmedizin bei Verdauungsbeschwerden
  • SicherheitRohe Beeren in größeren Mengen können Übelkeit und Verdauungsprobleme verursachen. Dornen können Hautverletzungen verursachen.
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Hafer

Avena sativa L.

Hafer wird in der Phytotherapie vor allem als Nervinum bei Erschöpfung, Stress und nervöser Unruhe eingesetzt. Das Haferstroh (Stramentum Avenae) findet äußerlich Anwendung bei entzündlichen Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Juckreiz. In der Literatur werden Hafer-Beta-Glucane aus dem Korn mit Effekten auf den Cholesterinhaushalt und die Darmgesundheit beschrieben.

  • AnwendungNervöse Erschöpfung, Stress, Schlafstörungen, Hautpflege, Verdauungsförderung
  • SicherheitBei Zöliakie auf zertifiziert glutenfreien Hafer achten. Haferstroh-Bäder können selten Hautreizungen auslösen.
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Feldulme

Ulmus minor

Die Feldulme wird in der Volksmedizin traditionell genutzt, wobei Rinde und Blätter Gerbstoffe und Schleimstoffe enthalten, denen in der Literatur anti-entzündliche und wundheilende Effekte zugeschrieben werden. Rindenabkochungen wurden traditionell äußerlich bei Hauterkrankungen, Wunden und rheumatischen Beschwerden angewendet. Innerlich fand die Rinde als traditionelle Zubereitung bei Magen-Darm-Beschwerden Verwendung.

  • AnwendungWundheilung, Hauterkrankungen, Entzündungen, Rheumatismus, Magen-Darm-Beschwerden
  • SicherheitKeine bekannten schwerwiegenden Nebenwirkungen; bei Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Nierenerkrankungen ärztliche Rücksprache empfohlen.
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Allii sativi bulbus

Allium sativumL.

Erkältung, Husten, Kreislaufbeschwerden

  • AnwendungErkältung, Husten, Kreislaufbeschwerden, Arteriosklerose-Vorbeugung
  • SicherheitWechselwirkung mit Blutverdünnern möglich; vor Operationen absetzen; kann Magen-Darm-Beschwerden auslösen.
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Weg-Rauke

Sisymbrium officinale

Die Weg-Rauke (Sisymbrium officinale) ist eine Heilpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse, die in der Volksmedizin traditionell bei Beschwerden der Atemwege angewendet wird. Sie gilt als schleimhautberuhigend und wurde traditionell von Sängern bei Heiserkeit und Stimmverlust genutzt. Die Pflanze enthält Glucosinolate und Senföle, denen in der Literatur reizmildernde Eigenschaften zugeschrieben werden.

  • AnwendungHusten, Heiserkeit, Halsschmerzen, Bronchitis, Stimmverlust, Verdauungsbeschwerden
  • SicherheitBei Schilddrüsenerkrankungen vorsichtig dosieren. Nicht anwenden bei Allergie auf Kreuzblütengewächse.
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Salbei

Salvia officinalis

Salbei (Salvia officinalis) ist eine der bekanntesten Heilpflanzen aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) mit langer Tradition in der europäischen Volksmedizin. Die Blätter werden traditionell bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums sowie bei übermäßigem Schwitzen verwendet. Darüber hinaus wird Salbei traditionell auch bei Verdauungsbeschwerden und Wechseljahresbeschwerden angewandt. In der Literatur werden für Salbei verschiedene biologische Effekte beschrieben, die diese traditionelle Anwendung erklären könnten.

  • AnwendungHalsschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Rachenentzündung, übermäßiges Schwitzen, Verdauungsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden
  • SicherheitNicht in Schwangerschaft und Stillzeit anwenden; Daueranwendung begrenzen (Thujon); nicht für Kleinkinder geeignet.
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Speise-Morchel

Morchella esculenta

Die Speise-Morchel ist ein essbarer Wildpilz, dem in der Volksmedizin verschiedene Eigenschaften zugeschrieben werden. Enthaltene Polysaccharide werden in Studien auf ihre Effekte untersucht. Traditionell wird sie zur Unterstützung der Verdauung eingesetzt.

  • AnwendungAntioxidantien, Leberunterstützung, Verdauungsförderung, allgemeine Stärkung
  • SicherheitRoh giftig – nur gegart verzehren. Verwechslungsgefahr mit giftiger Frühjahrslorchel. Bei Pilzallergie meiden.
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Pfingstrose

Paeonia officinalis

Die Pfingstrose wird in der traditionellen europäischen und chinesischen Medizin genutzt, wobei vor allem die getrocknete Wurzel (Radix Paeoniae) Bedeutung hat. Traditionell wird sie bei nervöser Anspannung und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Wesentliche Wirkstoffe sind Paeoniflorin, Paeonol sowie Gerbstoffe, denen in der Literatur anti-entzündliche Eigenschaften zugeschrieben werden.

  • AnwendungKrampfleiden, Nervosität, Menstruationsbeschwerden, Entzündungen, Schlafstörungen, Schmerzen
  • SicherheitSamen und frische Wurzeln sind giftig. Nicht in der Schwangerschaft verwenden. Nur getrocknete Zubereitungen nutzen.
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Feld-Rose

Rosa arvensis

Die Feld-Rose (Rosa arvensis) ist eine heimische Wildrosenart, deren Hagebutten traditionell aufgrund ihres Vitamin-C-Gehalts geschätzt werden. Tees aus den getrockneten Früchten werden in der Volksheilkunde bei leichten Entzündungen verwendet und in der Literatur werden anti-entzündliche Effekte beschrieben. Blütenblätter und Hagebutten werden zudem in der Volksheilkunde bei leichten Schleimhautreizungen und bei Harnwegsbeschwerden verwendet.

  • AnwendungVitamin-C-Versorgung, Harnwegsbeschwerden, Hautpflege, Erkältung
  • SicherheitGut verträglich; Hagebuttenkerne nicht kauen (Brennhaare). Bei Allergien gegen Rosengewächse Vorsicht geboten.
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Kokospalme

Cocos nucifera L.

Die Kokospalme liefert vielseitig nutzbare Produkte wie Kokosöl, Kokoswasser und Kokosfleisch, die in der traditionellen Medizin Südostasiens und des Pazifiks seit Jahrhunderten Anwendung finden. Kokosöl wird äußerlich bei Hauterkrankungen und Wundpflege eingesetzt. Kokoswasser gilt als natürliches Elektrolytgetränk zur Rehydrierung und wird traditionell auch zur Unterstützung der Verdauung verwendet.

  • AnwendungHautpflege, Wundversorgung, Rehydrierung, Verdauungsförderunge Wirkung
  • SicherheitBei Kokosnussallergie kontraindiziert. Kokosöl enthält viele gesättigte Fettsäuren – bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen Rücksprache mit Arzt empfohlen.
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Persische Limette

Citrus ×latifolia

Die Persische Limette ist eine kultivierte Arthybride aus der Familie der Rautengewächse (Rutaceae), die vor allem wegen ihres Reichtums an Vitamin C und Flavonoiden geschätzt wird. In der Volksmedizin und Naturheilkunde wird Limettensaft traditionell angewendet. In der Literatur werden verdauungsfördernde und anti-entzündliche Effekte beschrieben. Ätherische Öle aus der Schale finden Anwendung in der Aromatherapie.

  • AnwendungImmunsystem, Verdauungsförderung, Antioxidantien, Vitamin-C-Versorgung, Aromatherapie, Erkältungsprophylaxe
  • SicherheitFuranocumarine in der Schale können Phototoxizität auslösen. Bei Zitrusallergie meiden. Schale nur unbehandelt verwenden.
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Meersalat

Ulva lactuca

Meersalat (Ulva lactuca) ist eine essbare Grünalge aus der Familie der Ulvaceae, die weltweit in flachen Küstengewässern vorkommt. Die Alge enthält erhebliche Mengen an Mineralstoffen, Spurenelementen, Jod und Vitaminen und wird traditionell als Nahrungsergänzungsmittel sowie zur Unterstützung der Schilddrüsenfunktion genutzt. Aufgrund ihres hohen Chlorophyllgehalts und der in der Literatur beschriebenen Eigenschaften findet sie zunehmend Verwendung in der Naturheilkunde und Phytotherapie.

  • AnwendungMineralstoffversorgung, Schilddrüsenunterstützunger Schutz, Verdauungsförderung
  • SicherheitHoher Jodgehalt – Vorsicht bei Schilddrüsenerkrankungen. Nur aus unbelasteten Gewässern ernten, Schwermetallkontamination möglich.
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Flockenblume

Centaurea

Die Flockenblumen (Centaurea) sind eine artenreiche Gattung der Korbblütler (Asteraceae), von denen mehrere Arten in der Volksmedizin Verwendung finden. Besonders die Kornblume (Centaurea cyanus) wird traditionell genutzt. In der Literatur werden für Bitterstoffe und Flavonoide einiger Arten anti-entzündliche und leicht diuretische Effekte beschrieben.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Augenentzündungen, Diuretikum, Appetitanregung
  • SicherheitBei Korbblütler-Allergie kontraindiziert. Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit empfohlen. Keine Überdosierung.
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Hundsflechte

Peltigera canina (L.) Willd.

Die Hundsflechte ist eine bodenbewohnende Laubflechte aus der Familie der Peltigeraceae, die historisch in der Volksmedizin eingesetzt wurde. Traditionell wurde sie bei Verdauungsbeschwerden angewendet. Dem Namen entsprechend wurde sie in früheren Jahrhunderten als vermeintliches Mittel gegen Tollwut genutzt, doch dies ist ein Irrglaube ohne wissenschaftliche Grundlage. Wissenschaftlich belegte medizinische Anwendungen beim Menschen existieren kaum; aktuelle Forschungen untersuchen biochemische Eigenschaften der in der Flechte enthaltenen Stoffe.

  • AnwendungTraditionell: Leber- und Gallebeschwerden, historisch gegen Tollwut; volksmedizinisch äußerlich bei Hautleiden
  • SicherheitKeine gesicherte therapeutische Anwendung; Selbstbehandlung nicht empfohlen; Verwechslungsgefahr mit anderen Flechtenarten möglich
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Große Klette

Arctium lappaL.

Appetitlosigkeit, Hautkrankheiten, Wunden, Harnwegserkrankungen, Stoffwechselförderung

  • AnwendungAppetitlosigkeit, Hautkrankheiten, Wunden, Harnwegserkrankungen, Stoffwechselförderung
  • SicherheitKann Allergien bei Korbblütler-Empfindlichen auslösen. In der Schwangerschaft nicht empfohlen. Verwechslungsgefahr beachten.
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Echte Bärentraube

Arctostaphylos uva-ursi (L.)

Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Harnwegserkrankungen, Urogenitaltrakt

  • AnwendungHarnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Harnwegserkrankungen, Urogenitaltrakt
  • SicherheitNicht länger als 1 Woche anwenden; nicht bei Kindern unter 12 Jahren, in der Schwangerschaft oder bei Nierenerkrankungen
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Schlehdorn

Prunus spinosa

Der Schlehdorn ist ein dorniger Wildstrauch aus der Familie der Rosengewächse, dessen Blüten, Früchte und Blätter seit Jahrhunderten in der Volksmedizin Verwendung finden. Die Blüten wirken mild abführend und harntreibend, während die adstringierenden Früchte bei Durchfall und Entzündungen der Mundschleimhaut eingesetzt werden. Traditionell werden auch Rinde und Blätter zur Unterstützung der Verdauung sowie bei Harnwegsinfekten verwendet.

  • AnwendungVerstopfung, Durchfall, Blasenentzündung, Mundschleimhautentzündung, Erkältung, Magen-Darm-Beschwerden
  • SicherheitKerne nicht zerbeißen (cyanogene Glykoside); rohe Früchte stark adstringierend; bei anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen
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Ampfer

Rumex spp.

Ampfer-Arten (Gattung Rumex) werden in der Volksheilkunde traditionell bei Verdauungsbeschwerden, leichter Verstopfung und zur Anregung der Gallenproduktion eingesetzt. Die Wurzel des Krausen Ampfers (Rumex crispus) gilt als mildes Abführmittel und wird äußerlich bei Hauterkrankungen wie Ekzemen und Krätze angewendet. Junge Blätter, insbesondere des Sauerampfers, sind zudem reich an Vitamin C und wurden historisch zur Vorbeugung von Skorbut genutzt.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Verstopfung, Galleanregung, Hautreinigung, Ekzeme
  • SicherheitEnthält Oxalsäure: nicht bei Nierensteinen, Gicht oder Nierenerkrankungen. Große Mengen meiden. Nicht in der Schwangerschaft.
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Große Brennnessel

Urtica dioicaL.;Urtica urensL.

Harnwegsbeschwerden, Reizblase, Nierengrieß, Benigne Prostatahyperplasie, Durchspülungstherapie

  • AnwendungHarnwegsbeschwerden, Reizblase, Nierengrieß, Benigne Prostatahyperplasie, Durchspülungstherapie
  • SicherheitKontraindiziert bei Ödemen durch Herz- oder Niereninsuffizienz. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr erforderlich. Selten allergische Reaktionen.
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Hanf

Cannabis sativaL.

Chronische Schmerzen, Übelkeit (Chemotherapie), Spastik (MS), Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Angststörungen

  • AnwendungÜbelkeit (Reise), Schlafstörungen, Appetitlosigkeit
  • SicherheitVerschreibungspflichtig; psychoaktive Wirkung (THC); kontraindiziert bei Kindern/Jugendlichen; Abhängigkeitspotenzial; Fahruntüchtigkeit möglich
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Echtes Johanniskraut

Hypericum perforatum

Heilpflanze mit breitem Einsatzgebiet; Blätter mit typischen Öldrüsenpunkten.

  • AnwendungLeichte depressive Verstimmungen, nervöse Unruhe
  • SicherheitErhebliche Wechselwirkungen mit zahlreichen Medikamenten, Photosensibilisierung.
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Kolbenhirse

Setaria italica (L.) P.Beauv.

Die Kolbenhirse ist eines der ältesten Kulturgetreide und wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zur Stärkung von Milz und Magen sowie bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Sie liefert wertvolle Mineralstoffe wie Kieselsäure, Eisen und Magnesium und gilt als leicht verdauliche, nährende Speise bei Erschöpfung und Schwäche. In der Volksmedizin Ostasiens findet sie auch Verwendung zur Unterstützung des Stoffwechsels und der.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Milz-Magen-Schwäche, Erschöpfung, Mineralstoffmangel, allgemeine Stärkung
  • SicherheitGilt als sicher; glutenfrei, aber Kreuzreaktionen bei Getreideallergie möglich. Keine bekannten Wechselwirkungen.
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Weichweizen

Triticum aestivum

Weichweizen wird in der Naturheilkunde vor allem in Form von Weizenkeimöl zur Hautpflege und als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt. Weizenkleie gilt als bewährtes Mittel zur Förderung der Verdauung und Darmgesundheit. Weizengras-Extrakte werden in der Alternativmedizin und Stärkung des Immunsystems verwendet.

  • AnwendungVerdauungsförderung, Hautpflege, Nahrungsergänzung
  • SicherheitNicht geeignet bei Zöliakie, Glutenunverträglichkeit oder Weizenallergie. Bei Reizdarm mit Vorsicht verwenden.
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Gewöhnlicher Löwenzahn

Taraxacum officinale

Der Gewöhnliche Löwenzahn wird traditionell zur Unterstützung der Leber- und Gallenfunktion sowie als mildes Harn- und Verdauungsmittel eingesetzt. Blätter, Wurzeln und Blüten enthalten Bitterstoffe, Inulin und Flavonoide, die den Gallefluss anregen und die Verdauung fördern. Besondere Bedeutung hat die Pflanze in der Volksmedizin bei Frühjahrskuren und zur Stoffwechselanregung.

  • AnwendungLeber-Galle-Beschwerden, Verdauungsförderung, entwässernd, Frühjahrskur, Appetitlosigkeit, Stoffwechselanregung
  • SicherheitNicht bei Gallenwegsverschluss oder Darmverschluss anwenden. Bei Latexallergie mögliche Reaktionen. Selten Magenbeschwerden möglich.
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Hopfen

Humulus lupulus

Hopfen (Humulus lupulus) wird in der Phytotherapie vor allem wegen seiner beruhigenden und schlaffördernden Wirkung eingesetzt. Die getrockneten weiblichen Blütenstände (Hopfenzapfen) enthalten Bitterstoffe wie Humulon und Lupulon sowie das Sedativum 2-Methyl-3-buten-2-ol. Häufig wird Hopfen in Kombination mit Baldrian oder Melisse bei Einschlafstörungen und nervöser Unruhe angewendet.

  • AnwendungSchlafstörungen, nervöse Unruhe, Angstzustände, Spannungskopfschmerz, Wechseljahresbeschwerden, Verdauungsbeschwerden
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft. Kann Sedierung verstärken. Bei depressions­bedingten Schlafstörungen mit Vorsicht anwenden.
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Safran

Crocus sativus L.

Safran wird aus den getrockneten Narben von Crocus sativus gewonnen und zählt zu den ältesten Heilmitteln der Welt. In der Phytotherapie wird er vor allem bei leichten bis mittelschweren Depressionen, Angststörungen und prämenstruellem Syndrom eingesetzt. Klinische Studien belegen stimmungsaufhellende Wirkungen, die mit dem Einfluss auf Serotonin- und Dopaminsysteme erklärt werden.

  • AnwendungDepression, Angst, PMS, Stimmungsaufhellung, Schlafstörungen, Gedächtnis
  • SicherheitIn hohen Dosen toxisch. In der Schwangerschaft kontraindiziert (wehenauslösend). Tagesgrenze: max. 1,5 g Safran.
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Zaubernuss

Hamamelis virginiana

Hauterkrankungen, kleinere Wunden, Kreislaufstörungen, Hämorrhoiden, Krampfadern, Entzündungen

  • AnwendungHauterkrankungen, kleinere Wunden, Kreislaufstörungen, Hämorrhoiden, Krampfadern, Entzündungen
  • SicherheitBevorzugt äußerlich anwenden. Alkoholgehalt in Destillaten beachten. Bei Schwangerschaft Arzt befragen.
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Eingriffeliger Weißdorn

Crataegus monogyna Jacq. (Lindm.);C. laevigata(Poir.) DC.;C. pentagyna Waldst. et Kit. ex Willd.;C. azarolusL.

Herz-Kreislauf-Beschwerden, altersbedingte Herzleistungsminderung, nervöse Unruhe, Stress, leichte Angstgefühle

  • AnwendungHerz-Kreislauf-Beschwerden, altersbedingte Herzleistungsminderung, nervöse Unruhe, Stress, leichte Angstgefühle
  • SicherheitBei schweren Herzerkrankungen Arzt konsultieren. Wechselwirkungen mit Herzmedikamenten möglich. Nicht selbst diagnostizieren.
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Chinesische Pfingstrose

Paeonia lactiflora Pallas

Menstruationsbeschwerden, Muskelkrämpfe, Schmerzen, Entzündungen, Leberstärkung (TCM)

  • AnwendungMenstruationsbeschwerden, Muskelkrämpfe, Schmerzen, Entzündungen, Leberstärkung (TCM)
  • SicherheitIn der Schwangerschaft meiden. Wechselwirkungen mit Blutverdünnern möglich. Nur unter fachkundiger Aufsicht anwenden.
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Rosmarinus officinalis

Rosmarinus officinalisL.

Kreislaufbeschwerden, niedriger Blutdruck, Verdauungsstörungen, Blähungen, Müdigkeit, Rheuma (äußerlich)

  • AnwendungKreislaufbeschwerden, niedriger Blutdruck, Verdauungsstörungen, Blähungen, Müdigkeit, Rheuma (äußerlich)
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft; nicht bei Epilepsie; äußerliche Anwendung nicht auf Wunden; hohe Dosen meiden.
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Ginkgo

Ginkgo bilobaL.

Durchblutungsstörungen, Gedächtnisschwäche, Konzentrationsstörungen, Tinnitus, Schwindel, periphere arterielle Verschlusskrankheit

  • AnwendungDurchblutungsstörungen, Gedächtnisschwäche, Konzentrationsstörungen, Tinnitus, Schwindel, periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • SicherheitNicht bei Blutungsneigung. Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien (z. B. Marcumar, Aspirin). Nicht in Schwangerschaft anwenden.
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Rheum palmatum

Rheum palmatumL.;Rheum officinale Baillon

Verstopfung, Anregung der Darmtätigkeit, Vorbereitung auf Darmuntersuchungen

  • AnwendungVerstopfung, Anregung der Darmtätigkeit, Vorbereitung auf Darmuntersuchungen
  • SicherheitNicht bei Darmverschluss, Schwangerschaft, Stillzeit oder Nierenleiden. Nicht länger als 1–2 Wochen anwenden.
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Gewöhnlicher Erdrauch

Fumaria officinalisL.

Verdauungsbeschwerden, Gallenwegsdyskinesie, Krämpfe im Magen-Darm-Bereich, Appetitlosigkeit

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Gallenwegsdyskinesie, Krämpfe im Magen-Darm-Bereich, Appetitlosigkeit
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft. Bei Langzeitanwendung Rücksprache mit Arzt. Hochdosen können Übelkeit verursachen.
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Echter Beinwell

Symphytum officinaleL.

Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen, Rückenschmerzen, Entzündungen

  • AnwendungMuskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen, Rückenschmerzen, Entzündungen
  • SicherheitNur äußerlich anwenden. Nicht auf offene Wunden. Nicht in der Schwangerschaft. Enthält Pyrrolizidinalkaloide – interne Langzeitanwendung vermeiden.
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Gemeiner Odermennig

Agrimonia eupatoria

Mund- und Rachenentzündungen, Magen-Darm-Beschwerden, Wunden, Hautprobleme, Durchfall

  • AnwendungMund- und Rachenentzündungen, Magen-Darm-Beschwerden, Wunden, Hautprobleme, Durchfall
  • SicherheitGenerell gut verträglich; bei Allergie gegen Rosengewächse meiden; in der Schwangerschaft nur nach ärztlicher Rücksprache anwenden.
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Gewöhnlicher Löwenzahn

Taraxacum officinale F.H.

Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Gallenförderung, Harnwegsbeschwerden, Entschlackung

  • AnwendungAppetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Gallenförderung, Harnwegsbeschwerden, Entschlackung
  • SicherheitNicht bei Gallengangsverschluss oder Darmverschluss. Bei Gallensteinleiden nur nach ärztlicher Rücksprache. Selten Kontaktdermatitis.
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Echtes Mädesüß

Filipendula ulmaria (L.) Maxim. (= Spiraea ulmaria L.).

Schmerzen, Entzündungen, Fieber, Erkältung, Husten, Rheuma, Kopfschmerzen

  • AnwendungSchmerzen, Entzündungen, Fieber, Erkältung, Husten, Rheuma, Kopfschmerzen
  • SicherheitNicht bei Salicylat- oder Aspirinallergie. Nicht in der Schwangerschaft. Nicht für Kinder unter 12 Jahren.
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Anis

Pimpinella anisumL.

Husten, Erkältung, Bronchitis, Blähungen, Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Darmkrämpfe

  • AnwendungHusten, Erkältung, Bronchitis, Blähungen, Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Darmkrämpfe
  • SicherheitVorsicht bei Allergie gegen Anethole oder Apiaceae. Nicht bei Kleinkindern unter 2 Jahren anwenden. Selten allergische Reaktionen.
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Sägepalme

Serenoa repens (W.Bartram) Small (syn. Sabal serrulata (Michx.) Schult.f.)

Benigne Prostatahyperplasie, Harnwegsbeschwerden, Miktionsstörungen, Reizblase

  • AnwendungBenigne Prostatahyperplasie, Harnwegsbeschwerden, Miktionsstörungen, Reizblase
  • SicherheitNicht in Schwangerschaft/Stillzeit. Wechselwirkungen mit Hormonpräparaten möglich. Ärztliche Abklärung bei Prostatabeschwerden empfohlen.
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Malve

Malva sylvestris

Die Malve (Malva sylvestris) ist eine traditionsreiche Heilpflanze aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae), deren Blüten und Blätter reich an Schleimstoffen sind. Diese Schleimstoffe wirken reizlindernd auf die Schleimhäute der Atemwege und des Verdauungstrakts und werden daher bei Husten, Halsschmerzen und leichten Magenbeschwerden eingesetzt. Äußerlich angewendet kann die Malve bei Hautirritationen und leichten Entzündungen Linderung verschaffen.

  • AnwendungHusten, Halsschmerzen, Reizhusten, Bronchitis, Schleimhautentzündungen, Atemwegserkrankungen, Magenbeschwerden, Hautpflege, Entzündungen
  • SicherheitGilt als gut verträglich. In Schwangerschaft und Stillzeit übermäßigen Konsum vermeiden. Bei anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen.
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Erd-Burzeldorn

Tribulus terrestrisL.

Harnwegserkrankungen, Blasenschwäche, Nierensteine, gynäkologische Beschwerden, Hormonstörungen bei Frauen

  • AnwendungHarnwegserkrankungen, Blasenschwäche, Nierensteine, gynäkologische Beschwerden, Hormonstörungen bei Frauen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Kann bei hohen Dosen lebertoxisch wirken. Wechselwirkungen mit Herzmedikamenten möglich.
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Olivenbaum

Olea europaea

Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, harntreibend, Urogenitalbeschwerden, Bluthochdruck

  • AnwendungHarnwegsinfektionen, Blasenentzündung, harntreibend, Urogenitalbeschwerden, Bluthochdruck
  • SicherheitWechselwirkungen mit blutdrucksenkenden Mitteln möglich; in hohen Dosen nicht in der Schwangerschaft; bei Allergie gegen Ölbaumgewächse meiden.
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Fenchel

Foeniculum vulgare Miller subsp. vulgare var. dulce (Mill.) Batt. &

Harnwegserkrankungen, Erkältung, Husten, Schleimhautreizung der Atemwege

  • AnwendungHarnwegserkrankungen, Erkältung, Husten, Schleimhautreizung der Atemwege
  • SicherheitNicht in hoher Dosierung in der Schwangerschaft. Verwechslungsgefahr mit Schierling in der Natur. Fenchelöl nicht für Kleinkinder.
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Rauschpfeffer

Piper methysticum G.

Angststörungen, Nervosität, innere Unruhe, Spannungszustände, Schlafstörungen

  • AnwendungNervosität, innere Unruhe, Spannungszustände, Schlafstörungen
  • SicherheitLebertoxizität möglich; bei Lebererkrankungen kontraindiziert; kein Alkohol; max. 3 Monate Anwendung; ärztliche Kontrolle erforderlich
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Enzian

Gentiana lutea

Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen, Magenschwäche, Dyspepsie

  • AnwendungAppetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen, Magenschwäche, Dyspepsie
  • SicherheitNicht bei Magengeschwüren, Zwölffingerdarmgeschwüren oder Überempfindlichkeit. Nicht in der Schwangerschaft. Verwechslungsgefahr mit giftigem Weißem Germer.
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Gewürznelke

Syzygium aromaticum (L.) Merr. et L.M. Perry (syn. Eugenia caryophyllus (Spreng.) Bullock et S.G. Harrison)

Zahnschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Rachenentzündung, Mundgeruch, Desinfektionsmittel

  • AnwendungZahnschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Rachenentzündung, Mundgeruch, Desinfektionsmittel
  • SicherheitEugenol kann Schleimhautreizungen verursachen. Nicht unverdünnt anwenden. Nicht für Kleinkinder. Bei Allergie meiden.
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Echter Eibisch

Althaea officinalisL.

Halsschmerzen, Husten, Erkältung, Mund- und Rachenentzündung, Magenschleimhautentzündung, Reizmagen, Darmreizung

  • AnwendungHalsschmerzen, Husten, Erkältung, Mund- und Rachenentzündung, Magenschleimhautentzündung, Reizmagen, Darmreizung
  • SicherheitBei gleichzeitiger Medikamenteneinnahme mind. 30–60 Min. Abstand einhalten, da Schleimstoffe die Arzneimittelresorption verzögern können.
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Acker-Schachtelhalm

Equisetum arvenseL.

Harnwegsinfekte, Blasenentzündung, Durchspülungstherapie, Ödeme, Bindegewebsschwäche, Nierengries

  • AnwendungHarnwegsinfekte, Blasenentzündung, Durchspülungstherapie, Ödeme, Bindegewebsschwäche, Nierengries
  • SicherheitNicht bei Herzerkrankungen oder Niereninsuffizienz anwenden. Verwechslungsgefahr mit giftigem Sumpfschachtelhalm. Thiaminase-Gehalt beachten.
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Römische Kamille

Chamaemelum nobile (L.) All. (Anthemis nobilis L.)

Verdauungsbeschwerden, Magen-Darm-Krämpfe, Blähungen, Appetitstörungen, Gastritis, leichte Schlafstörungen, Hautreizungen

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Magen-Darm-Krämpfe, Blähungen, Appetitstörungen, Gastritis, leichte Schlafstörungen, Hautreizungen
  • SicherheitAllergien gegen Korbblütler möglich. Nicht in der Schwangerschaft (krampfauslösend). Vorsicht bei Daueranwendung.
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Echter Baldrian

Valeriana officinalis

Echter Baldrian (Valeriana officinalis) ist eine der bekanntesten Heilpflanzen zur Linderung von Schlafstörungen, Nervosität und innerer Unruhe. Die getrocknete Wurzel enthält Valerensäure und Valepotriate, die beruhigende sowie schlaffördernde Eigenschaften besitzen. In der Phytotherapie wird er als mildes Sedativum bei Ein- und Durchschlafproblemen sowie stressbedingten Spannungszuständen eingesetzt.

  • AnwendungSchlafstörungen, innere Unruhe, Nervosität, Angstzustände, Reizbarkeit, Spannungskopfschmerzen
  • SicherheitKann Tagesmüdigkeit verursachen; nicht mit Alkohol oder Schlafmitteln kombinieren; bei Kindern unter 12 Jahren ärztlichen Rat einholen.
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Schafgarbe

Achillea millefolium

Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Harnwegserkrankungen, Hauterkrankungen, Wundheilung

  • AnwendungAppetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Harnwegserkrankungen, Hauterkrankungen, Wundheilung
  • SicherheitNicht bei Korbblütler-Allergie (Asteraceae). In der Schwangerschaft meiden. Kann Kontaktdermatitis verursachen.
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Stieleiche

Quercus robur L.L.;Quercus petraea (Matt.) Liebl.;Quercus pubescens

Hauterkrankungen, kleine Wunden, Durchfall, Magen-Darm-Beschwerden, Hämorrhoiden, Durchblutungsstörungen

  • AnwendungHauterkrankungen, kleine Wunden, Durchfall, Magen-Darm-Beschwerden, Hämorrhoiden, Durchblutungsstörungen
  • SicherheitNicht bei großflächigen Hautschäden; innerlich nicht länger als 3–4 Wochen; Kinder unter 12 Jahren nur nach Rücksprache mit Arzt.
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Echter Hopfen

Humulus lupulusL.

Schlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, nervöse Unruhe, psychischer Stress, innere Anspannung

  • AnwendungSchlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, nervöse Unruhe, psychischer Stress, innere Anspannung
  • SicherheitNicht bei Depressionen anwenden. Kann Schläfrigkeit verstärken – kein Autofahren. In Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.
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Angelica sinensis

Angelica sinensis (Oliv.) Diels

Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Dysmenorrhö, Blutmangel, Durchblutungsförderung, Prämenstruelles Syndrom

  • AnwendungMenstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Dysmenorrhö, Blutmangel, Durchblutungsförderung, Prämenstruelles Syndrom
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft verwenden. Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien (z.B. Warfarin) möglich. Nicht bei östrogenabhängigen Erkrankungen.
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Bittersüßer Nachtschatten

Solanum dulcamaraL.

Hauterkrankungen, Ekzeme, Schuppenflechte, kleine Wunden

  • AnwendungHauterkrankungen, Ekzeme, Schuppenflechte, kleine Wunden
  • SicherheitGiftig – alle Pflanzenteile, besonders Beeren! Nicht zur Selbstmedikation. Nicht für Kinder, Schwangere und Stillende geeignet.
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Ceylon-Zimtbaum

Cinnamomum verum J. S. Presl;Cinnamomum zeylanicum Nees

Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit, krampfartige Magen-Darm-Beschwerden, Appetitlosigkeit

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit, krampfartige Magen-Darm-Beschwerden, Appetitlosigkeit
  • SicherheitBei Schwangerschaft und Lebererkrankungen meiden. Ätherisches Öl unverdünnt nicht auf Haut auftragen. Wechselwirkung mit Blutverdünnern möglich.
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Liebstöckel

Levisticum officinale W.D.J.Koch

Harnwegsinfekte, Durchspülungstherapie der Harnwege, Nierengrieß, Blasenbeschwerden, Verdauungsstörungen

  • AnwendungHarnwegsinfekte, Durchspülungstherapie der Harnwege, Nierengrieß, Blasenbeschwerden, Verdauungsstörungen
  • SicherheitNicht bei Nierenerkrankungen oder Ödemen anwenden. Kontraindiziert in der Schwangerschaft. Phototoxizität möglich.
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Echte Walnuss

Juglans regiaL.

Hauterkrankungen, Ekzeme, Hautjucken, kleinere Wunden, übermäßiges Schwitzen, entzündliche Hautveränderungen

  • AnwendungHauterkrankungen, Ekzeme, Hautjucken, kleinere Wunden, übermäßiges Schwitzen, entzündliche Hautveränderungen
  • SicherheitJuglon kann allergische Hautreaktionen auslösen; bei empfindlicher Haut vorsichtig anwenden; Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden
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Blutwurz

Potentilla erecta (L.)

Mund- und Rachenentzündungen, Durchfall, Magen-Darm-Beschwerden, Gastritis, Schleimhautentzündungen

  • AnwendungMund- und Rachenentzündungen, Durchfall, Magen-Darm-Beschwerden, Gastritis, Schleimhautentzündungen
  • SicherheitBei hohen Dosen mögliche Magenreizung durch Gerbstoffe. Nicht zur Daueranwendung empfohlen. Bei anhaltenden Beschwerden Arzt aufsuchen.
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Himbeere

Rubus idaeusL.

Mund- und Rachenentzündungen, Durchfall, Magen-Darm-Krämpfe, Entzündungen, leichte Schmerzzustände

  • AnwendungMund- und Rachenentzündungen, Durchfall, Magen-Darm-Krämpfe, Entzündungen, leichte Schmerzzustände
  • SicherheitHimbeerblätter in der Schwangerschaft nur nach ärztlicher Rücksprache – wehenfördernde Wirkung möglich. Bei anhaltenden Beschwerden Arzt aufsuchen.
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Kalmegh

Andrographis paniculata Nees

Erkältung, Grippe, Atemwegsinfekte, Immunstimulation, Fieber, Lebererkrankungen, Verdauungsbeschwerden, entzündliche Erkrankungen

  • AnwendungErkältung, Grippe, Atemwegsinfekte, Fieber, Lebererkrankungen, Verdauungsbeschwerden, entzündliche Erkrankungen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft (uterusstimulierend). Wechselwirkungen mit Blutverdünnern möglich. Bei Immunerkrankungen Arzt befragen.
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Mariendistel

Silybum marianum L.

Lebererkrankungen, Leberschutz, Gallenblasenbeschwerden, Verdauungsbeschwerden, toxische Leberschäden, Fettstoffwechselstörungen

  • AnwendungLebererkrankungen, Leberschutz, Gallenblasenbeschwerden, Verdauungsbeschwerden, toxische Leberschäden, Fettstoffwechselstörungen
  • SicherheitSelten leichte Magen-Darm-Beschwerden. Allergiepotenzial bei Korbblütler-Allergie. In Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit Arzt.
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Rizinus

Ricinus communisL.

Verstopfung, Darmträgheit, Abführmittel, Magen-Darm-Beschwerden, äußerliche Anwendung bei Hautpflege

  • AnwendungVerstopfung, Darmträgheit, Abführmittel, Magen-Darm-Beschwerden, äußerliche Anwendung bei Hautpflege
  • SicherheitSamen enthalten das hochtoxische Ricin – niemals einnehmen! Öl nur in empfohlener Dosierung; nicht bei Darmverschluss; Schwangerschaft meiden.
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Winterlinde

Tilia cordata Miller;Tilia platyphyllosScop.;Tilia x vulgaris Heyne

Erkältung, Husten, Halsschmerzen, Nervosität, Stress, Einschlafprobleme, Fieber

  • AnwendungErkältung, Husten, Halsschmerzen, Nervosität, Stress, Einschlafprobleme, Fieber
  • SicherheitGenerell gut verträglich. Bei Herzerkrankungen große Mengen meiden. Selten Allergien möglich.
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Großfrüchtige Moosbeere

Vaccinium macrocarpon Aiton

Vorbeugung von Harnwegsinfektionen, Rezidivprophylaxe, Blasengesundheit, urogenitale Beschwerden

  • AnwendungVorbeugung von Harnwegsinfektionen, Rezidivprophylaxe, Blasengesundheit, urogenitale Beschwerden
  • SicherheitKein Ersatz für Antibiotika bei akuter Infektion. Wechselwirkung mit Antikoagulanzien (Warfarin) möglich. Bei Nierensteinen ärztlich abklären.
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Capsicum annuum

Capsicum annuum L. var. minimum (Miller) Heiser

Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Neuralgien, Rückenschmerzen, Rheumatische Beschwerden, Durchblutungsförderung

  • AnwendungMuskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Neuralgien, Rückenschmerzen, Rheumatische Beschwerden, Durchblutungsförderung
  • SicherheitNicht auf offene Wunden oder Schleimhäute auftragen. Augenkontakt vermeiden. Nicht für Kinder unter 12 Jahren. Kann Hautreizungen verursachen.
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Steinklee

Melilotus officinalis

Steinklee (Melilotus officinalis) wird traditionell bei chronisch venöser Insuffizienz, Krampfadern und Lymphödemen eingesetzt. Die Pflanze enthält Cumarin-Verbindungen, die die Kapillardurchlässigkeit senken und den Lymphabfluss fördern. Die Kommission E hat Steinklee zur unterstützenden Behandlung von Thrombophlebitis, Hämorrhoiden und postthrombotischen Zuständen positiv bewertet.

  • AnwendungVenöse Insuffizienz, Krampfadern, Lymphödem, Hämorrhoiden, Thrombophlebitis, Prellungen, Schwere Beine
  • SicherheitCumarin-Gehalt: nicht bei Gerinnungsstörungen; Wechselwirkungen mit Blutverdünnern möglich; verschimmeltes Pflanzenmaterial meiden (Dicumarol-Bildung).
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Kleinblütige Königskerze

Verbascum thapsus L.; V. densiflorum Bertol. (V. thapsiforme Schrad); V. phlomoides

Husten, Heiserkeit, Bronchialkatarrh, Erkältungskrankheiten, Mund- und Rachenentzündungen

  • AnwendungHusten, Heiserkeit, Bronchialkatarrh, Erkältungskrankheiten, Mund- und Rachenentzündungen
  • SicherheitGilt als gut verträglich; selten allergische Reaktionen möglich; Samen enthalten Saponine und sollten gemieden werden.
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Echtes Süßholz

Glycyrrhiza glabra L.; Gycyrrhiza inflata Bat.; Glycyrrhiza uralensis

Husten, Erkältung, Bronchitis, Gastritis, Magengeschwür, Magen-Darm-Beschwerden

  • AnwendungHusten, Erkältung, Bronchitis, Gastritis, Magen-Darm-Beschwerden
  • SicherheitNicht länger als 4–6 Wochen anwenden; kontraindiziert bei Bluthochdruck, Nierenerkrankungen, Hypokaliämie und Schwangerschaft.
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Wildes Stiefmütterchen

Viola tricolor L.L.;Viola arvensis Murray (Gaud);Viola vulgaris Koch (Oborny)

Hauterkrankungen, seborrhoisches Ekzem, Milchschorf, leichte Wunden, Hautirritationen

  • AnwendungHauterkrankungen, seborrhoisches Ekzem, Milchschorf, leichte Wunden, Hautirritationen
  • SicherheitBei Salicylat-Überempfindlichkeit vorsichtig anwenden. Innere Anwendung in hohen Dosen kann Übelkeit verursachen.
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Cimicifuga racemosa

Cimicifuga racemosa (L.)

Wechseljahrsbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, prämenstruelles Syndrom, Harnwegserkrankungen, genitale Beschwerden

  • AnwendungWechseljahrsbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, prämenstruelles Syndrom, Harnwegserkrankungen, genitale Beschwerden
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft. Mögliche Leberschäden bei Langzeitanwendung. Nicht bei östrogenabhängigen Erkrankungen ohne ärztliche Rücksprache.
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Fieberklee

Menyanthes trifoliata

Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Magenbeschwerden, Entzündungen, Schmerzzustände

  • AnwendungAppetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Magenbeschwerden, Entzündungen, Schmerzzustände
  • SicherheitNicht bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren anwenden. Hohe Dosen können Übelkeit verursachen. In der Schwangerschaft meiden.
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Schmalblättriger Sonnenhut

Echinacea angustifolia DC.

Erkältung, Grippe, Immunstärkung, Husten, Infektvorbeugung

  • AnwendungErkältung, Grippe, Husten, Infektvorbeugung
  • SicherheitNicht bei Autoimmunerkrankungen, Allergien gegen Korbblütler oder länger als 8 Wochen anwenden. Nicht in der Schwangerschaft.
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Purpur-Sonnenhut

Echinacea purpurea (L.) Moench

Erkältung, grippale Infekte, Immunstärkung, kleinere Wunden, Hauterkrankungen

  • AnwendungErkältung, grippale Infekte, kleinere Wunden, Hauterkrankungen
  • SicherheitNicht bei Autoimmunerkrankungen, Dauereinnahme >8 Wochen vermeiden. Allergiepotenzial bei Korbblütler-Sensibilisierung.
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Cascara (Amerikanischer Faulbaum)

Rhamnus purshianusD.C.

Verstopfung, Obstipation, Darmträgheit, Erleichterung des Stuhlgangs

  • AnwendungVerstopfung, Obstipation, Darmträgheit, Erleichterung des Stuhlgangs
  • SicherheitNicht bei Darmverschluss, Schwangerschaft, Stillzeit. Max. 1–2 Wochen anwenden. Elektrolytverlust möglich.
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Cucurbita pepo

Cucurbita pepoL.

Benigne Prostatahyperplasie, Reizblase, Harninkontinenz, Blasenschwäche, Urogenitalbeschwerden

  • AnwendungBenigne Prostatahyperplasie, Reizblase, Harninkontinenz, Blasenschwäche, Urogenitalbeschwerden
  • SicherheitGut verträglich. Bei anhaltenden Harnwegsbeschwerden ärztliche Abklärung empfohlen. Keine bekannten schwerwiegenden Wechselwirkungen.
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Vogelknöterich

Polygonum aviculare

Mund- und Rachenentzündungen, Harnwegsinfekte, Husten, Erkältung, Blasenbeschwerden

  • AnwendungMund- und Rachenentzündungen, Harnwegsinfekte, Husten, Erkältung, Blasenbeschwerden
  • SicherheitBei hoher Dosierung mögliche Magenreizung. In der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen. Ärztlichen Rat bei anhaltenden Beschwerden einholen.
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Backhefe

Saccharomyces cerevisiae CBS 5926

Verdauungsprobleme, Vitamin-B-Mangel, Hauterkrankungen, Immunstärkung, Nahrungsergänzung

  • AnwendungVerdauungsprobleme, Vitamin-B-Mangel, Hauterkrankungen, Nahrungsergänzung
  • SicherheitNicht bei Immunschwäche oder Pilzallergie. Wechselwirkungen mit MAO-Hemmern möglich. Kann Blähungen verursachen.
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Isländisches Moos

Cetraria islandica (L.) Acharius s.l.

Reizhusten, Heiserkeit, Hals- und Rachenentzündung, Mundschleimhautentzündung, Appetitlosigkeit

  • AnwendungReizhusten, Heiserkeit, Hals- und Rachenentzündung, Mundschleimhautentzündung, Appetitlosigkeit
  • SicherheitIn der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach ärztlichem Rat. Bei anhaltenden Beschwerden ärztliche Abklärung empfohlen.
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Mönchspfeffer

Vitex agnus-castusL.

Prämenstruelles Syndrom, Zyklusstörungen, Mastodynie, Hormonstörungen, Harnwegs- und Geschlechtsorganbeschwerden

  • AnwendungPrämenstruelles Syndrom, Zyklusstörungen, Mastodynie, Hormonstörungen, Harnwegs- und Geschlechtsorganbeschwerden
  • SicherheitNicht in Schwangerschaft/Stillzeit; nicht bei hormonabhängigen Erkrankungen oder Einnahme von Dopaminantagonisten.
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Echte Schlüsselblume

Primula verisL.;Primula elatior(L.) Hill

Husten, Erkältung, Bronchitis, Schleimhautkatarrhe der Atemwege, Schleimlösung

  • AnwendungHusten, Erkältung, Bronchitis, Schleimhautkatarrhe der Atemwege, Schleimlösung
  • SicherheitKann Primeldermatitis auslösen. Bei Allergie gegen Primeln nicht anwenden. In der Schwangerschaft nur nach Rücksprache verwenden.
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Majoran

Origanum majoranaL.

Verdauungsstörungen, Blähungen, Magenkrämpfe, Hauterkrankungen, kleine Wunden

  • AnwendungVerdauungsstörungen, Blähungen, Magenkrämpfe, Hauterkrankungen, kleine Wunden
  • SicherheitIn der Schwangerschaft medizinische Dosen meiden. Bei Allergie auf Lippenblütler (Lamiaceae) kontraindiziert.
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Ingwer

Zingiber officinaleRoscoe

Übelkeit, Erbrechen, Reisekrankheit, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Völlegefühl, Dyspepsie

  • AnwendungÜbelkeit, Erbrechen, Reisekrankheit, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Völlegefühl, Dyspepsie
  • SicherheitBei Gallensteinen ärztlich abklären. Wechselwirkungen mit Blutverdünnern möglich. In der Schwangerschaft nur in Nahrungsmengen verwenden.
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Gewöhnliche Rosskastanie

Aesculus hippocastanum

Chronische Venenschwäche, Krampfadern, Beinödeme, Schweregefühl in den Beinen, Hämorrhoiden, Kreislaufstörungen

  • AnwendungChronische Venenschwäche, Krampfadern, Beinödeme, Schweregefühl in den Beinen, Hämorrhoiden, Kreislaufstörungen
  • SicherheitRohe Früchte und Rinde sind giftig; nicht bei Leber-/Nierenerkrankungen; Wechselwirkungen mit Blutverdünnern möglich.
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Cassia senna

Cassia senna L.; L.;Cassia angustifolia Vahl

Verstopfung, Darmträgheit, Stuhlregulierung vor medizinischen Eingriffen

  • AnwendungVerstopfung, Darmträgheit, Stuhlregulierung vor medizinischen Eingriffen
  • SicherheitNicht länger als 1–2 Wochen anwenden. Nicht bei Darmverschluss, Kindern unter 12 J. oder Schwangerschaft.
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Gewöhnlicher Andorn

Marrubium vulgare

Husten, Erkältung, Bronchitis, Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Blähungen

  • AnwendungHusten, Erkältung, Bronchitis, Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Blähungen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft (uterotone Wirkung). Bei Gallenproblemen nur nach ärztlicher Rücksprache.
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Mutterkraut

Tanacetum parthenium (L.) Schultz

Migräneprophylaxe, Kopfschmerzen, Fieber, Entzündungen, Rheuma, Gelenkschmerzen

  • AnwendungMigräneprophylaxe, Kopfschmerzen, Fieber, Entzündungen, Rheuma, Gelenkschmerzen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft; Kreuzallergie bei Korbblütlern möglich; Mundschleimhautreizungen bei Frischpflanze.
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Prunus africana

Prunus africana (Hook f.)

Benigne Prostatahyperplasie (BPH), Harnwegsbeschwerden, erschwertes Wasserlassen, entzündliche Genitalerkrankungen

  • AnwendungBenigne Prostatahyperplasie (BPH), Harnwegsbeschwerden, erschwertes Wasserlassen, entzündliche Genitalerkrankungen
  • SicherheitNicht in Schwangerschaft/Stillzeit. Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien möglich. Arztberatung bei bestehenden Prostataproblemen empfohlen.
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Tausendgüldenkraut

Centaurium erythraea

Das Tausendgüldenkraut ist eine bewährte Bitterpflanze aus der Familie der Enziangewächse, die traditionell zur Unterstützung der Verdauung und Anregung der Magensaftsekretion eingesetzt wird. Bitterstoffe wie Erythrocentaurin und Swertiamarin stimulieren die Produktion von Verdauungsenzymen und fördern den Appetit. In der Phytotherapie wird es klassisch bei Magenbeschwerden, Völlegefühl und Appetitlosigkeit verwendet.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Magenschwäche, Gallenblasenbeschwerden, Leberstimulation
  • SicherheitNicht bei Magengeschwüren oder Übersäuerung anwenden. In Schwangerschaft und Stillzeit vermeiden. Kann Medikamentenwechselwirkungen haben.
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Gemeiner Efeu

Hedera helix

Husten, Bronchitis, Katarrhe der Atemwege, Erkältung, schleimhautreizende Atemwegserkrankungen

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Katarrhe der Atemwege, Erkältung, schleimhautreizende Atemwegserkrankungen
  • SicherheitBeeren stark giftig; Kontaktdermatitis möglich; nicht für Kinder unter 2 Jahren; bei Atemnot oder Fieber Arzt aufsuchen
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Flachs

Linum usitatissimum

Verstopfung, Darmträgheit, Magen-Darm-Beschwerden, gereizte Schleimhäute, Reizdarmsyndrom

  • AnwendungVerstopfung, Darmträgheit, Magen-Darm-Beschwerden, gereizte Schleimhäute, Reizdarmsyndrom
  • SicherheitStets ausreichend Wasser trinken (mind. 150 ml pro EL). Nicht bei Darmverschluss oder Schluckbeschwerden anwenden.
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Flohsamen-Wegerich

Plantago afraL.;Plantago indicaL.

Verstopfung, Stuhlregulierung, Reizdarm, erhöhte Cholesterinwerte (ergänzend)

  • AnwendungVerstopfung, Stuhlregulierung, Reizdarm, erhöhte Cholesterinwerte (ergänzend)
  • SicherheitStets viel Wasser trinken (mind. 200 ml/Dosis); kontraindiziert bei Darmverschluss, Schluckbeschwerden und Kaliummangelzuständen.
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Arnika

Arnica montanaL.

Prellungen, Blutergüsse, Muskelschmerzen, Verstauchungen, Gelenkentzündungen, Insektenstiche

  • AnwendungPrellungen, Blutergüsse, Muskelschmerzen, Verstauchungen, Gelenkentzündungen, Insektenstiche
  • SicherheitNur äußerlich anwenden. Giftig bei Einnahme. Nicht auf offene Wunden. Kann Kontaktallergien auslösen (Korbblütler-Allergie).
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Echter Kümmel

Carum carviL.

Blähungen, Völlegefühl, Magen-Darm-Krämpfe, Verdauungsbeschwerden, Reizdarm

  • AnwendungBlähungen, Völlegefühl, Magen-Darm-Krämpfe, Verdauungsbeschwerden, Reizdarm
  • SicherheitBei Säuglingen nur nach ärztlicher Rücksprache. Bei Überempfindlichkeit gegenüber Doldenblütlern vermeiden.
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Hieracium pilosella

Hieracium pilosella

Harnwegsinfekte, Blasenentzündung, Nierenbeschwerden, Atemwegserkrankungen, harntreibend

  • AnwendungHarnwegsinfekte, Blasenentzündung, Nierenbeschwerden, Atemwegserkrankungen, harntreibend
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Bei anhaltenden Harnwegsbeschwerden ärztlichen Rat einholen.
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Afrikanische Teufelskralle

Harpagophytum procumbens DC.; Harpagophytum zeyheri Decne

Appetitlosigkeit, Schmerzen und Entzündungen, rheumatische Beschwerden, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Verdauungsstörungen

  • AnwendungAppetitlosigkeit, Schmerzen und Entzündungen, rheumatische Beschwerden, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Verdauungsstörungen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft. Vorsicht bei Magen-/Duodenalgeschwüren und Gallenleiden. Wechselwirkungen mit Blutverdünnern möglich.
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Vogelkirsche

Prunus aviumL.;Prunus cerasusL.

Harnwegsinfekte, Blasenentzündung, Durchspülung der Harnwege, Nierenreizung, Wassereinlagerungen

  • AnwendungHarnwegsinfekte, Blasenentzündung, Durchspülung der Harnwege, Nierenreizung, Wassereinlagerungen
  • SicherheitBei Nierenerkrankungen ärztlichen Rat einholen. Ausreichend Flüssigkeit trinken. Nicht bei Herzinsuffizienz oder schwerer Niereninsuffizienz.
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Gemeine Wegwarte

Cichorium intybusL.

Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Gallenbeschwerden, Leberstärkung

  • AnwendungAppetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Gallenbeschwerden, Leberstärkung
  • SicherheitNicht bei Gallenwegsobstruktion anwenden. Mögliche Allergien bei Korbblütler-Sensibilität. In der Schwangerschaft nur nach ärztl. Rat.
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Zitronenmelisse

Melissa officinalis

Schlafstörungen, Nervosität, innere Unruhe, Stimmungstiefs, Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Völlegefühl

  • AnwendungSchlafstörungen, Nervosität, innere Unruhe, Stimmungstiefs, Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Völlegefühl
  • SicherheitGut verträglich; Vorsicht bei Schilddrüsenunterfunktion; Wechselwirkungen mit Sedativa möglich; in der Schwangerschaft nur nach Rücksprache
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Fucus

Fucus vesiculosusL.

Magen-Darm-Beschwerden, Verstopfung, Schilddrüsenunterstützung, Stoffwechselanregung, Übergewicht

  • AnwendungMagen-Darm-Beschwerden, Verstopfung, Schilddrüsenunterstützung, Stoffwechselanregung, Übergewicht
  • SicherheitHoher Jodgehalt – Vorsicht bei Schilddrüsenerkrankungen; nicht in Schwangerschaft/Stillzeit; Wechselwirkungen mit Schilddrüsenmitteln
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Sand-Strohblume

Helichrysum arenarium (L.) Moench

Verdauungsbeschwerden, Gallenblasenentzündung, Leberfunktionsstörungen, Blähungen, Völlegefühl, Gallenkoliken

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Gallenblasenentzündung, Leberfunktionsstörungen, Blähungen, Völlegefühl, Gallenkoliken
  • SicherheitNicht bei Gallensteinverschluss anwenden. Mögliche Allergien bei Korbblütler-Sensibilität. In Schwangerschaft nicht empfohlen.
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Hafer

Avena sativaL.

Hauterkrankungen, Ekzem, Juckreiz, trockene Haut, kleine Wunden, Nervosität, Erschöpfung

  • AnwendungHauterkrankungen, Ekzem, Juckreiz, trockene Haut, kleine Wunden, Nervosität, Erschöpfung
  • SicherheitBei Zöliakie Vorsicht wegen möglicher Kreuzkontamination. Selten Überempfindlichkeitsreaktionen auf Haferproteine möglich.
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Weg-Rauke

Sisymbrium officinale (L.)

Heiserkeit, Halsschmerzen, Rachenentzündung, Erkältung, Husten, Stimmverlust

  • AnwendungHeiserkeit, Halsschmerzen, Rachenentzündung, Erkältung, Husten, Stimmverlust
  • SicherheitGilt als gut verträglich. Therapeutische Anwendung in der Schwangerschaft vermeiden. Kreuzallergien mit anderen Kreuzblütlern möglich.
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Cnicus benedictus

Cnicus benedictusL.

Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Dyspepsie, Völlegefühl, Gallenfluss-Anregung

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Dyspepsie, Völlegefühl, Gallenfluss-Anregung
  • SicherheitNicht bei Allergie gegen Korbblütler. Nicht in Schwangerschaft/Stillzeit. In höheren Dosen Übelkeit möglich.
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Matricaria recutita

Matricaria recutitaL.

Hauterkrankungen, kleine Wunden, Hautreizungen, Ekzeme, entzündliche Hautzustände

  • AnwendungHauterkrankungen, kleine Wunden, Hautreizungen, Ekzeme, entzündliche Hautzustände
  • SicherheitBei Allergie gegen Korbblütler (Asteraceae) vermeiden. Selten Kontaktallergien möglich.
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Wermut

Artemisia absinthium

Wermut ist eine der ältesten Heilpflanzen Europas und wird traditionell zur Förderung der Verdauung sowie zur Anregung von Appetit und Gallensekretion eingesetzt. Die bitteren Wirkstoffe (Absinthin, Artabsin) stimulieren die Produktion von Magensaft und Gallenflüssigkeit. In der Phytotherapie wird er bei Appetitlosigkeit, Blähungen und funktionellen Magen-Darm-Beschwerden genutzt.

  • AnwendungAppetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Magenschwäche, Gallenfunktion, Leberstärkung
  • SicherheitEnthält Thujon (neurotoxisch in hohen Dosen). Nicht in der Schwangerschaft. Langzeitanwendung und hohe Dosen vermeiden.
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Zitronenstrauch

Aloysia citrodora Paláu (syn. Aloysia triphylla (L’Hér.) Kuntze;Verbena triphylla L’Hér.;Lippia citriodora Kunth

Schlafstörungen, Einschlafprobleme, Nervosität, Stress, Stimmungsschwankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Verdauungsbeschwerden

  • AnwendungSchlafstörungen, Einschlafprobleme, Nervosität, Stress, Stimmungsschwankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Verdauungsbeschwerden
  • SicherheitIn üblichen Mengen gut verträglich. Bei Nierenerkrankungen vorsichtig dosieren. Photosensibilisierung möglich. In Schwangerschaft ärztlichen Rat einholen.
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Kahles Bruchkraut

Herniaria glabraL.;Herniaria hirsutaL.;Herniaria incanaLam.

Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Nierengrieß, Harnsteine, Reizblase, Harnwegsbeschwerden

  • AnwendungHarnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Nierengrieß, Harnsteine, Reizblase, Harnwegsbeschwerden
  • SicherheitAuf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Nicht bei Nierenerkrankungen mit eingeschränkter Nierenfunktion. Nicht in Schwangerschaft.
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Boldo

Peumus boldus Molina

Verdauungsstörungen, Leberbeschwerden, Gallenbeschwerden, Appetitlosigkeit, Dyspepsie, Blähungen

  • AnwendungVerdauungsstörungen, Leberbeschwerden, Gallenbeschwerden, Appetitlosigkeit, Dyspepsie, Blähungen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Bei schweren Lebererkrankungen kontraindiziert. Hochdosiert toxisch durch Ascaridol-Gehalt.
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Schwarzer Holunder

Sambucus nigra

Weit verbreiteter Strauch; Blüten und reife Beeren werden traditionell verwendet.

  • AnwendungErkältung, Fieber, Schwitzkuren.
  • SicherheitRohe Beeren und alle grünen Pflanzenteile sind giftig; nur erhitzt verwenden.
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Weißbeerige Mistel

Viscum albumL.

Bluthochdruck, Arteriosklerose, onkologische Begleittherapie, Immunstimulation, Herz-Kreislauf-Beschwerden

  • AnwendungBluthochdruck, Arteriosklerose, onkologische Begleittherapie, Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • SicherheitBeeren und Blätter sind giftig; Eigenanwendung ohne ärztliche Aufsicht vermeiden. Wechselwirkungen mit Immunsuppressiva möglich.
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Kalifornischer Goldmohn

Eschscholzia california

Schlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, nervöse Spannungszustände, psychischer Stress, Stimmungsschwankungen

  • AnwendungSchlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, nervöse Spannungszustände, psychischer Stress, Stimmungsschwankungen
  • SicherheitNicht für Kinder unter 12 Jahren. Nicht in Schwangerschaft/Stillzeit. Kein Alkohol oder Schlafmittel kombinieren. Kein Maschinenbetrieb.
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Gewöhnliche Goldrute

Solidago virgaureaL.

Harnwegsinfekte, Blasenentzündung, Nierengrieß, Durchspülung der Harnwege, Nierenbeschwerden

  • AnwendungHarnwegsinfekte, Blasenentzündung, Nierengrieß, Durchspülung der Harnwege, Nierenbeschwerden
  • SicherheitNicht bei eingeschränkter Nierenfunktion oder Ödemen. Ausreichend trinken. Bei Korbblütler-Allergie meiden.
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Griechischer Salbei

Salvia fructicosa Mill. (syn. Salvia triloba L. fil)

Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, übermäßiges Schwitzen

  • AnwendungHalsschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, übermäßiges Schwitzen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Thujondreiche Präparate nicht langfristig in hohen Dosen. Nicht für Kleinkinder.
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Echter Lavendel

Lavandula angustifolia Mill. (L. officinalis Chaix)

Schlafstörungen, Einschlafprobleme, nervöse Unruhe, Stress, leichte Angststörungen, Stimmungsschwankungen

  • AnwendungSchlafstörungen, Einschlafprobleme, nervöse Unruhe, Stress, leichte, Stimmungsschwankungen
  • SicherheitNicht innerlich für Kinder unter 12 Jahren. In der Schwangerschaft ärztliche Rücksprache. Selten allergische Hautreaktionen möglich.
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Mate-Strauch

Ilex paraguariensis A.St.-Hil.

Erschöpfung, Schwäche, Müdigkeit, Harnwegsbeschwerden, Diuretikum, Stoffwechselförderung

  • AnwendungErschöpfung, Schwäche, Müdigkeit, Harnwegsbeschwerden, Diuretikum, Stoffwechselförderung
  • SicherheitEnthält Koffein; nicht geeignet bei Herzerkrankungen oder Bluthochdruck; Schlafstörungen möglich; bei Überdosierung Nervosität
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Aloes folii succus siccatus

Aloe barbadensis Mill. and Aloe (various species)

Verstopfung, Darmträgheit, Wundheilung, Verbrennungen, Hautpflege

  • AnwendungVerstopfung, Darmträgheit, Wundheilung, Verbrennungen, Hautpflege
  • SicherheitNicht bei Schwangerschaft, Stillzeit, Kinder <12 J., Darmverschluss, Entzündlichen Darmerkrankungen. Max. 1–2 Wochen Anwendung.
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Indischer Wassernabel

Centella asiatica (L.)

Wundheilung, Hauterkrankungen, Narbenbehandlung, chronische Veneninsuffizienz, Cellulite

  • AnwendungWundheilung, Hauterkrankungen, Narbenbehandlung, chronische Veneninsuffizienz, Cellulite
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft. Bei Langzeitanwendung Leberwerte kontrollieren. Kann Hautallergien auslösen.
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Echtes Herzgespann

Leonurus cardiaca

Kreislaufbeschwerden, Herzpalpitationen, Nervosität, Stressbedingte Beschwerden, Angstzustände

  • AnwendungKreislaufbeschwerden, Herzpalpitationen, Nervosität, Stressbedingte Beschwerden, Angstzustände
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft (uterusstimulierend). Vorsicht bei Blutgerinnungshemmern. Bei Herzerkrankungen ärztlichen Rat einholen.
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Cola nitida

Cola nitida (Vent.) Schott et Endl. (C. vera K. Schum.); Cola acuminata (P. Beauv.) Schott et Endl. (Sterculia acuminata P. Beauv.)

Müdigkeit, körperliche Erschöpfung, Schwäche, geistige Leistungsfähigkeit, Stimulans

  • AnwendungMüdigkeit, körperliche Erschöpfung, Schwäche, geistige Leistungsfähigkeit, Stimulans
  • SicherheitCoffeinhaltig; nicht bei Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit; nicht für Kinder; Wechselwirkungen mit Herzmedikamenten möglich.
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Myrrha

Commiphora molmolEngler

Mund- und Rachenentzündungen, Zahnfleischprobleme, Aphten, Wundheilung, Hauterkrankungen, kleinere Wunden

  • AnwendungMund- und Rachenentzündungen, Zahnfleischprobleme, Aphten, Wundheilung, Hauterkrankungen, kleinere Wunden
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Kann Uterusaktivität steigern. Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien möglich. Keine Daueranwendung.
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Mastic

Pistacia lentiscusL.

Magen-Darm-Beschwerden, Gastritis, Wundheilung, Hauterkrankungen, Mundpflege

  • AnwendungMagen-Darm-Beschwerden, Gastritis, Wundheilung, Hauterkrankungen, Mundpflege
  • SicherheitSelten allergische Reaktionen möglich. In der Schwangerschaft nicht hochdosiert anwenden. Nicht bei bekannter Pistazien-Allergie.
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Gemeiner Wacholder

Juniperus communisL.

Verdauungsstörungen, Blähungen, Appetitlosigkeit, Harnwegsinfektionen, Durchspülungstherapie

  • AnwendungVerdauungsstörungen, Blähungen, Appetitlosigkeit, Harnwegsinfektionen, Durchspülungstherapie
  • SicherheitNicht bei Nierenerkrankungen, Schwangerschaft oder entzündlichen Harnwegserkrankungen anwenden. Nicht länger als 6 Wochen.
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Agropyron repens

Agropyron repens (L.) P.

Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Nierenspülung, Urogenitalerkrankungen, Reizblase

  • AnwendungHarnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Nierenspülung, Urogenitalerkrankungen, Reizblase
  • SicherheitBei eingeschränkter Nierenfunktion nicht ohne ärztliche Rücksprache anwenden. Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.
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Pfefferminzblätter

Mentha x piperita

Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Reizdarm, Übelkeit, Kopfschmerzen, Erkältung, Atemwegsbeschwerden

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Blähungen, Reizdarm, Übelkeit, Kopfschmerzen, Erkältung, Atemwegsbeschwerden
  • SicherheitNicht bei Säuglingen und Kleinkindern im Gesichtsbereich anwenden (Atemstillstand möglich). Bei Gallenstein-Erkrankungen Arzt konsultieren.
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Euphrasia officinalis

Euphrasia officinalisL.;Euphrasia rostkoviana Hayne

Augenbeschwerden, Bindehautentzündung, Augenmüdigkeit, Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung, Katarrh der Atemwege

  • AnwendungAugenbeschwerden, Bindehautentzündung, Augenmüdigkeit, Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung, Katarrh der Atemwege
  • SicherheitAugentropfen nur steril anwenden; bei anhaltenden Augenbeschwerden Arzt aufsuchen; Überempfindlichkeit gegenüber Scrophulariaceae möglich.
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Gewöhnlicher Tüpfelfarn

Polypodium vulgareL.

Husten, Erkältung, Auswurf-fördernd, Verstopfung, Schleimlösend

  • AnwendungHusten, Erkältung, Auswurf-fördernd, Verstopfung, Schleimlösend
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Bei Daueranwendung Rücksprache mit Arzt. Überdosierung kann Magenreizungen verursachen.
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Epilobium angustifolium

Epilobium angustifoliumL.;Epilobium parviflorumSchreb.

Harnwegserkrankungen, gutartige Prostatavergrößerung (BPH), Reizblase, Blasenbeschwerden

  • AnwendungHarnwegserkrankungen, gutartige Prostatavergrößerung (BPH), Reizblase, Blasenbeschwerden
  • SicherheitKeine bekannten schwerwiegenden Wechselwirkungen. Bei anhaltenden Harnwegsbeschwerden oder Prostataproblemen ärztliche Abklärung empfohlen.
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Ginseng

Panax ginseng C.A.Mey.

Müdigkeit, Erschöpfung, körperliche Schwäche, Stressresistenz, geistige Leistungsfähigkeit, Immunstärkung

  • AnwendungMüdigkeit, Erschöpfung, körperliche Schwäche, Stressresistenz, geistige Leistungsfähigkeit
  • SicherheitNicht bei Bluthochdruck, Schlaflosigkeit oder in der Schwangerschaft. Wechselwirkungen mit Blutverdünnern möglich. Nicht länger als 3 Monate dauerhaft einnehmen.
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Tee

Camellia sinensis (L.) Kuntze

Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, Antioxidantien, mentale Leistung

  • AnwendungMüdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, Antioxidantien, mentale Leistung
  • SicherheitKoffeinhaltig; nicht bei Herzrhythmusstörungen, Schwangerschaft oder Stillzeit; nicht für Kleinkinder geeignet.
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Weinrebe

Vitis viniferaL.

Chronische Veneninsuffizienz, Durchblutungsstörungen, schwere Beine, Krampfadern, Ödeme der Unterschenkel

  • AnwendungChronische Veneninsuffizienz, Durchblutungsstörungen, schwere Beine, Krampfadern, Ödeme der Unterschenkel
  • SicherheitBei bekannter Überempfindlichkeit gegen Weinrebe meiden. Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit nicht ausreichend untersucht.
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Myroxylon balsamum

Myroxylon balsamum (L.) Harms var. perierae (Royle) Harms

Wundheilung, Hauterkrankungen, Krätze, Antiseptikum, Hautpflege

  • AnwendungWundheilung, Hauterkrankungen, Krätze, Antiseptikum, Hautpflege
  • SicherheitHäufiges Kontaktallergen; Allergietests empfohlen. Nicht auf großflächigen Wunden anwenden. Nicht innerlich anwenden.
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Rosenblüten

Rosa centifoliaL.;Rosa gallica L.;Rosa damascena

Mund- und Rachenentzündungen, Hauterkrankungen, kleine Wunden, äußerliche Anwendung

  • AnwendungMund- und Rachenentzündungen, Hauterkrankungen, kleine Wunden, äußerliche Anwendung
  • SicherheitBei Rosengewächs-Allergie meiden. Äußerliche Anwendung gilt als gut verträglich. Keine bekannten Kontraindikationen.
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Orthosiphon aristatus

Orthosiphon aristatus (Blume) Miq. var. aristatus

Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Nierenspülung, Nierensteine, Entzündungen im Urogenitaltrakt

  • AnwendungHarnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Nierenspülung, Nierensteine, Entzündungen im Urogenitaltrakt
  • SicherheitAusreichende Flüssigkeitszufuhr erforderlich. Nicht bei Ödemen durch Herz- oder Niereninsuffizienz. In der Schwangerschaft meiden.
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Weißdorn

Crataegus monogyna / Crataegus laevigata

Weißdorn ist eine der bedeutendsten Heilpflanzen für das Herz-Kreislauf-System und wird traditionell bei leichter Herzinsuffizienz sowie zur Regulierung von Blutdruck und Herzrhythmus eingesetzt. Die Blüten, Blätter und Früchte enthalten Flavonoide und oligomere Procyanidine, die die Durchblutung des Herzmuskels verbessern und die kardiale Leistungsfähigkeit steigern. In der modernen Phytotherapie ist Weißdorn eines der am besten untersuchten Herztonika mit nachgewiesener klinischer Wirksamkeit.

  • AnwendungHerzinsuffizienz (NYHA I–II), Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Arteriosklerose, altersbedingte Herzschwäche, Kreislaufbeschwerden
  • SicherheitBei bestehenden Herzerkrankungen nur unter ärztlicher Aufsicht. Wechselwirkungen mit Herzmedikamenten (Digoxin) möglich. Wirkungseintritt nach 4–6 Wochen.
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Rhamnus frangula

Rhamnus frangulaL.

Verstopfung, träge Verdauung, Darmreinigung

  • AnwendungVerstopfung, träge Verdauung, Darmreinigung
  • SicherheitNur getrocknete Rinde (≥1 Jahr) verwenden; max. 1–2 Wochen; nicht bei Darmverschluss, entzündl. Darmerkrankungen, Schwangerschaft oder Kindern <12 J.
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Origanum dictamnus

Origanum dictamnus

Erkältung, Husten, Magen-Darm-Beschwerden, Wundversorgung, Hauterkrankungen

  • AnwendungErkältung, Husten, Magen-Darm-Beschwerden, Wundversorgung, Hauterkrankungen
  • SicherheitIn der Schwangerschaft nicht in medizinischen Dosen anwenden. Nicht mit blutverdünnenden Mitteln kombinieren.
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Grindelia robusta

Grindelia robusta

Husten, Erkältung, Bronchitis, Katarrh der Atemwege, Schleimlösung

  • AnwendungHusten, Erkältung, Bronchitis, Katarrh der Atemwege, Schleimlösung
  • SicherheitNicht bei Nieren- und Herzerkrankungen. Harze können Allergien auslösen. Nicht in der Schwangerschaft anwenden.
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Stechender Mäusedorn

Ruscus aculeatusL.

Chronische Veneninsuffizienz, Hämorrhoiden, Beinödeme, Schweregefühl in den Beinen, Durchblutungsstörungen

  • AnwendungChronische Veneninsuffizienz, Hämorrhoiden, Beinödeme, Schweregefühl in den Beinen, Durchblutungsstörungen
  • SicherheitNicht bei Bluthochdruck ohne ärztliche Aufsicht. Vorsicht in Schwangerschaft und Stillzeit. Selten Magenreizungen möglich.
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Phaseolus vulgaris

Phaseolus vulgaris

Harnwegserkrankungen, Unterstützung der Nierenfunktion, leichte Blasenbeschwerden, harntreibend

  • AnwendungHarnwegserkrankungen, Unterstützung der Nierenfunktion, leichte Blasenbeschwerden, harntreibend
  • SicherheitRohe Bohnen sind giftig (Lektine). Nur bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr anwenden. Nicht bei eingeschränkter Nierenfunktion.
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Pelargonium sidoides

Pelargonium sidoides DC;Pelargonium reniforme

Erkältung, Husten, akute Bronchitis, Sinusitis, Mandelentzündung, Atemwegsinfekte

  • AnwendungErkältung, Husten, akute Bronchitis, Sinusitis, Mandelentzündung, Atemwegsinfekte
  • SicherheitNicht in Schwangerschaft/Stillzeit; selten Leberwerterhöhung möglich; Wechselwirkung mit Blutverdünnern beachten.
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Guaraná

Paullinia cupana Kunth;syn. Paullinia sorbilisMart

Müdigkeit, Erschöpfung, geistige Leistungsfähigkeit, körperliche Leistung, Konzentrationsschwäche

  • AnwendungMüdigkeit, Erschöpfung, geistige Leistungsfähigkeit, körperliche Leistung, Konzentrationsschwäche
  • SicherheitEnthält viel Koffein; nicht bei Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Schwangerschaft oder Kindern; Wechselwirkungen mit Blutverdünnern möglich.
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Prärie-Igelkopf

Echinacea pallida (Nutt.)

Erkältung, Husten, Grippaler Infekt, Immunstärkung, Atemwegsinfekte

  • AnwendungErkältung, Husten, Grippaler Infekt, Atemwegsinfekte
  • SicherheitNicht bei Autoimmunerkrankungen, MS oder HIV. Allergiepotenzial bei Korbblütler-Allergie. Nicht länger als 8 Wochen dauerhaft einnehmen.
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Schwarze Johannisbeere

Ribes nigrumL.

Entzündungen, Harnwegsinfekte, Gelenkschmerzen, Gicht, Rheuma

  • AnwendungEntzündungen, Harnwegsinfekte, Gelenkschmerzen, Gicht, Rheuma
  • SicherheitKeine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt. Vorsicht bei Einnahme von Blutverdünnern oder harntreibenden Mitteln.
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Hänge-Birke

Betula pendula Roth;Betula pubescens

Harnwegsinfekte, Nierengrieß, Durchspülungstherapie, rheumatische Beschwerden, Nieren- und Blasenfunktion

  • AnwendungHarnwegsinfekte, Nierengrieß, Durchspülungstherapie, rheumatische Beschwerden, Nieren- und Blasenfunktion
  • SicherheitNicht bei Ödemen durch Herz- oder Niereninsuffizienz anwenden. Während der Therapie viel Flüssigkeit trinken (mind. 2 Liter täglich).
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Bockshornklee

Trigonella foenum-graecum

Appetitlosigkeit, Hauterkrankungen, kleinere Wunden, Verdauungsbeschwerden

  • AnwendungAppetitlosigkeit, Hauterkrankungen, kleinere Wunden, Verdauungsbeschwerden
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden (wehenfördernd). Bei Diabetes Blutzucker kontrollieren. Kann Urin und Schweiß nach Ahornsirup riechen lassen.
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Hauhechel

Ononis spinosa L.

Die Dornige Hauhechel wird traditionell als harntreibendes Heilkraut eingesetzt und ist besonders für die Durchspülungstherapie bei Harnwegsinfekten und Nierengrieß bekannt. Die getrocknete Wurzel (Ononidis radix) enthält Flavonoide, Isoflavonoide und ätherische Öle. In der Volksmedizin wurde sie zudem bei Gicht und rheumatischen Beschwerden verwendet.

  • AnwendungHarnwegsinfektionen, Durchspülungstherapie, Nierengrieß, Ödeme, Gicht, Rheuma
  • SicherheitNicht bei Ödemen durch Herz- oder Niereninsuffizienz. Ausreichend Flüssigkeit trinken. In der Schwangerschaft nicht empfohlen.
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Blauer Eukalyptus

Eucalyptus globulus

Erkältung, Husten, Bronchitis, Schleimhautentzündung der Atemwege, Inhalation bei Nasennebenhöhlenentzündung

  • AnwendungErkältung, Husten, Bronchitis, Schleimhautentzündung der Atemwege, Inhalation bei Nasennebenhöhlenentzündung
  • SicherheitNicht bei Kindern unter 2 Jahren anwenden. Nicht im Gesichts- oder Nasenbereich auftragen. Bei Asthma ärztlich abklären.
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Blaue Passionsblume

Passiflora caerulea

Die Blaue Passionsblume wird in der Phytotherapie traditionell zur Linderung von Angstzuständen, nervöser Unruhe und Einschlafstörungen eingesetzt. Die Blätter und oberirdischen Pflanzenteile enthalten Flavonoide, denen eine leicht sedierende und anxiolytische Wirkung zugeschrieben wird. In der Europäischen Pflanzenheilkunde ist sie als pflanzliches Beruhigungsmittel anerkannt.

  • AnwendungNervöse Unruhe, Einschlafstörungen, leichte Angstzustände, innere Anspannung
  • SicherheitFrüchte und Samen können toxisch sein. Nicht in der Schwangerschaft. Wechselwirkungen mit Sedativa möglich. Nicht für Kinder unter 12 Jahren.
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Mauerraute

Asplenium ruta-muraria

Die Mauerraute ist ein kleiner Farn aus der Familie der Aspleniaceae, der traditionell in der Volksmedizin bei Atemwegserkrankungen, Husten und Bronchialkatarrh eingesetzt wurde. In der Kräuterheilkunde wurde sie als schleimlösend und auswurffördernd beschrieben. Heute ist ihre medizinische Anwendung wenig verbreitet und wissenschaftlich kaum belegt.

  • AnwendungAtemwegserkrankungen, Husten, Bronchialkatarrh, Verschleimung
  • SicherheitKeine bekannten Toxizitäten; bei Schwangerschaft und Stillzeit mangels Datenlage meiden. Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Farnen.
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Ginster

Genista

Der Ginster (Genista) ist eine artenreiche Gattung der Familie Fabaceae mit mehreren traditionell medizinisch genutzten Arten. Besonders Genista tinctoria (Färberginster) wurde historisch als Diuretikum sowie bei Herzschwäche und Wassereinlagerungen eingesetzt. Die enthaltenen Alkaloide – allen voran Spartein – besitzen nachgewiesene herzwirksame und blutdruckregulierende Eigenschaften.

  • AnwendungHarntreibend, Herzunterstützend, Blutdruckregulierend, Wassereinlagerungen
  • SicherheitGiftig: Alkaloide (Spartein, Cytisin). Nicht in Schwangerschaft. Herzerkrankungen nur ärztl. Aufsicht. Überdosierung toxisch.
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Nelke

Dianthus spp.

Nelken (Dianthus) bilden eine artenreiche Gattung der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) mit über 300 Arten, von denen einige in der europäischen Volksheilkunde traditionsreich genutzt werden. Blüten und Kraut wurden traditionell bei Fieber, Harnwegsbeschwerden sowie zur Linderung von Entzündungen eingesetzt. Bestimmte Arten wie Dianthus superbus sind zudem als harntreibendes Mittel in der Traditionellen Chinesischen Medizin etabliert.

  • AnwendungFieber, Harnwegsbeschwerden, Entzündungen, Hautreizungen, Diuretikum
  • SicherheitNicht in großen Mengen anwenden; in der Schwangerschaft meiden; Verwechslung mit anderen Caryophyllaceae möglich.
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Nieswurz

Helleborus

Die Nieswurz (Helleborus) ist eine hochgiftige Pflanzengattung aus der Familie der Hahnenfußgewächse, die seit der Antike in der Volksmedizin bei Geistesstörungen, als Abführmittel und zur Behandlung von Herzleiden eingesetzt wurde. Aufgrund ihrer starken Toxizität – alle Pflanzenteile enthalten herzwirksame Glykoside wie Helleborin und Hellebrin – ist eine eigenständige Anwendung äußerst gefährlich und wird nicht empfohlen. In der Homöopathie findet Helleborus niger in stark verdünnter Form noch Verwendung, etwa bei neurologischen Beschwerden.

  • AnwendungHistorisch: Abführmittel, Herzwirkung, Wassersucht; Homöopathie: neurologische Beschwerden, psychische Störungen
  • SicherheitStark giftig! Alle Teile toxisch; Herzglykoside können tödlich sein; Hautkontakt meiden; nicht selbst anwenden
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Welwitschie

Welwitschia mirabilis

Welwitschia mirabilis ist eine der ältesten und botanisch einzigartigsten Pflanzen der Welt, die ausschließlich in der Namib-Wüste vorkommt und mehrere hundert bis über 1000 Jahre alt werden kann. Gesicherte medizinische Anwendungen sind kaum belegt; traditionelle Volksgruppen Namibias wie die Himba nutzen die jungen Zapfen gelegentlich als Nahrungsmittel. Die Pflanze steht unter strengem Naturschutz und ist für therapeutische Zwecke nicht verfügbar.

  • AnwendungTraditionelle Nahrungsmittelnutzung (junge Zapfen); keine anerkannte medizinische Anwendung dokumentiert
  • SicherheitStreng geschützte Art – Sammeln gesetzlich verboten. Keine anerkannte Heilwirkung. Nicht für therapeutische Zwecke geeignet.
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Binsen

Juncus spp.

Binsen (Juncus) sind eine artenreiche Gattung der Familie Juncaceae und in der Traditionellen Chinesischen Medizin vor allem als Juncus effusus bekannt. Das getrocknete Mark der Weichen Binse wird harntreibend und beruhigend eingesetzt, besonders bei Schlafstörungen, Unruhe und Harnwegsbeschwerden. In der europäischen Volksmedizin spielen Binsen eine untergeordnete Rolle.

  • AnwendungHarnwegsbeschwerden, Schlafstörungen, innere Unruhe, leichte, Entzündungen der Harnwege
  • SicherheitKeine bekannten Gegenanzeigen bei üblicher Anwendung. Nicht in der Schwangerschaft ohne Rücksprache anwenden.
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Kreuzblume

Polygala

Die Kreuzblume (Polygala) ist eine artenreiche Gattung der Familie Kreuzblumengewächse (Polygalaceae), die in der Volksmedizin seit Jahrhunderten genutzt wird. Die Wurzel, besonders der nordamerikanischen Art Polygala senega, wird als Schleimlöser bei Bronchitis und Atemwegserkrankungen eingesetzt. Die schleimlösende Wirkung wird auf enthaltene Saponine zurückgeführt, die die Schleimsekretion der Atemwege fördern.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Atemwegserkrankungen, Erkältung, Schleimhautreizung
  • SicherheitBei hoher Dosierung Übelkeit und Erbrechen möglich. In der Schwangerschaft meiden. Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien beachten.
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Kirschpflaume

Prunus cerasifera

Die Kirschpflaume wird vor allem in der Bach-Blütentherapie als 'Cherry Plum' (Bachblüte Nr. 6) bei Angst vor Kontrollverlust und innerer Anspannung eingesetzt. Die reifen Früchte enthalten Vitamine, Mineralstoffe und Fruchtsäuren und werden volksmedizinisch zur Unterstützung der Verdauung genutzt. Die Rinde wurde traditionell als mildes Abführmittel verwendet.

  • AnwendungVerdauungsförderung, Bach-Blütentherapie (Kontrollverlust, innere Anspannung), Vitaminversorgung, leichtes Abführmittel
  • SicherheitKerne enthalten Amygdalin (Blausäure-Vorstufe) – nicht zerkauen. Rinde nur in geringen Mengen verwenden. Nicht in der Schwangerschaft.
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Königsfarn

Osmunda regalis

Der Königsfarn wurde in der europäischen Volksmedizin traditionell bei Gelenkbeschwerden, Rheuma und Rückenschmerzen eingesetzt. Die schleimstoffreichen Rhizome galten als stärkend und wurden äußerlich bei Prellungen und Verstauchungen angewendet. Eine wissenschaftlich gesicherte medizinische Anwendung liegt bisher nicht vor.

  • AnwendungGelenkbeschwerden, Rheuma, Rückenschmerzen, Verstauchungen, äußerliche Wundbehandlung
  • SicherheitKeine gesicherten klinischen Studien. Innerliche Anwendung nicht empfohlen. Von Kindern und Schwangeren fernhalten.
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Frauenminze

Tanacetum balsamita

Die Frauenminze ist eine alte Heilpflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), die traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Menstruationsstörungen und Kopfschmerzen eingesetzt wurde. Als bitterstoffhaltige Pflanze regt sie die Gallenproduktion an und fördert die Verdauung. Äußerlich wurde sie bei Wunden und Hautbeschwerden angewendet.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Menstruationsstörungen, Kopfschmerzen, Gallenschwäche, Blähungen, äußerliche Wundversorgung
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden (thujonhaltig). Nicht bei Epilepsie. Kann Allergien bei Korbblütler-Sensibilität auslösen.
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Raps

Brassica napus

Raps wird hauptsächlich als Ölpflanze kultiviert; das aus den Samen gewonnene Rapsöl findet in der Volksmedizin äußerlich bei trockener und rissiger Haut Anwendung. Das Öl ist reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Omega-3-Fettsäuren, und wird zur Unterstützung eines gesunden Fettstoffwechsels geschätzt. In der traditionellen Heilkunde wurden Samenöl und Blätter gelegentlich bei leichten Hautreizungen und als Einreibemittel genutzt.

  • AnwendungHautpflege, trockene und rissige Haut, Fettstoffwechsel, äußerliche Einreibung
  • SicherheitRohe Samen in großen Mengen meiden (Glucosinolate). Mögliche Pollenallergie. Erucasäure-arme Sorten bevorzugen.
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Pfaffenhütchen

Euonymus europaeus

Das Pfaffenhütchen ist ein heimischer Strauch, dessen Rinde und Samen in der Volksmedizin historisch als Abführmittel und zur Behandlung von Hautparasiten genutzt wurden. Aufgrund seines hohen Gehalts an Herzglykosiden und Alkaloiden ist die Pflanze in allen Teilen stark giftig und wird in der modernen Phytotherapie kaum noch eingesetzt. Eine medizinische Anwendung ist ohne fachkundige Aufsicht nicht vertretbar.

  • AnwendungHistorisch: Abführmittel, Fiebermittel, Behandlung von Hautparasiten, Läusebefall (ausschließlich unter fachkundiger Aufsicht)
  • SicherheitSTARK GIFTIG – alle Pflanzenteile, besonders Früchte und Samen; Vergiftungen möglich; für Kinder und Tiere lebensgefährlich; nicht selbst anwenden
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Gewöhnliches Knäuelgras

Dactylis glomerata L.

Das Gewöhnliche Knäuelgras (Dactylis glomerata) aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) besitzt keine nennenswerte Bedeutung als Heilpflanze in der klassischen Phytotherapie. Medizinisch relevant ist die Pflanze vor allem als starkes Pollenallergen: Ihre Pollen zählen zu den häufigsten Auslösern von Heuschnupfen und allergischem Asthma in Mitteleuropa. In der Allergologie werden standardisierte Knäuelgras-Pollenextrakte zur Diagnose und spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) eingesetzt.

  • AnwendungAllergiediagnostik, Hyposensibilisierung bei Gräserpollenallergie
  • SicherheitStarkes Pollenallergen; kann Heuschnupfen, allergisches Asthma und Bindehautentzündung auslösen. Hyposensibilisierung nur unter ärztlicher Aufsicht.
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Pfeifenstrauch

Philadelphus coronarius

Der Pfeifenstrauch (Philadelphus) gehört zur Familie der Hortensiengewächse (Hydrangeaceae) und wird vorwiegend als Zierstrauch kultiviert. In der Volksmedizin fanden Blüten und Rinde vereinzelt äußerliche Anwendung bei Hautentzündungen und zur Wundpflege. Eine wissenschaftlich gesicherte medizinische Verwendung ist derzeit nicht dokumentiert.

  • AnwendungVolksmedizinisch: Hautentzündungen, äußerliche Wundpflege; Blüten in der Aromatherapie und Parfümerie
  • SicherheitKeine belegten medizinischen Indikationen; Blütenduft kann bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen.
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Riemenzunge

Himantoglossum hircinum

Die Riemenzunge ist eine seltene, heimische Orchidee aus der Familie Orchidaceae, deren Knollen historisch zur Herstellung von Salep – einem stärkehaltigen Tonikum der Volksmedizin – verwendet wurden. Salep-Präparate galten traditionell als stärkendes Mittel bei Erschöpfung und Magen-Darm-Beschwerden. Heute steht die Pflanze unter strengem Naturschutz; eine Anwendung ist weder legal noch medizinisch gebräuchlich.

  • AnwendungHistorisch: Salep (Tonikum, Stärkungsmittel); Magen-Darm-Beschwerden, Erschöpfung – heute keine empfohlene Anwendung
  • SicherheitStreng geschützte Wildpflanze (Bundesnaturschutzgesetz); Sammeln ist verboten und strafbar. Keine therapeutische Anwendung.
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Jakobslilie

Sprekelia formosissima

Die Jakobslilie ist eine Zierpflanze aus der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae), die ihren Ursprung in Mexiko und Guatemala hat. Alle Pflanzenteile enthalten toxische Alkaloide wie Lycorin, weshalb die Pflanze keine etablierte Verwendung in der Volksmedizin besitzt. Innerhalb der Amaryllidaceae-Familie werden verwandte Gattungen wie Galanthus wegen des Wirkstoffs Galantamin medizinisch genutzt, nicht jedoch Sprekelia selbst.

  • AnwendungKeine anerkannte medizinische Anwendung; ausschließlich als Zierpflanze kultiviert
  • SicherheitGiftig: Alle Pflanzenteile enthalten Lycorin und weitere Alkaloide; Hautkontakt und Einnahme vermeiden.
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Gewöhnlicher Hufeisenklee

Hippocrepis comosa L.

Der Gewöhnliche Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) ist in der Volksmedizin kaum etabliert und besitzt keine bedeutende phytotherapeutische Tradition. Als Wildpflanze trockener Kalk- und Magerrasen enthält er Flavonoide und Saponine, die in der Forschung vereinzelt untersucht wurden. Eine medizinische Anwendung ist derzeit wissenschaftlich nicht ausreichend belegt.

  • AnwendungKeine gesicherten medizinischen Anwendungsgebiete; traditionell nicht als Heilpflanze genutzt
  • SicherheitKeine gesicherten Anwendungen; Verzehr nicht empfohlen; Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Fabaceae-Arten
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Buschwindröschen

Anemone nemorosa

Das Buschwindröschen wird in der Volksmedizin und Homöopathie traditionell bei Rheuma, Nervenschmerzen und Hautbeschwerden eingesetzt. Die Pflanze enthält das giftige Protoanemonin, weshalb eine eigenständige Anwendung ohne fachkundige Aufsicht strikt abzulehnen ist. In der Schulmedizin spielt sie heute keine Rolle mehr.

  • AnwendungRheuma, Gelenkschmerzen, Neuralgien, Hautausschläge (ausschließlich homöopathisch oder unter fachkundiger Aufsicht)
  • SicherheitGIFTIG. Enthält Protoanemonin; verursacht Haut- und Schleimhautreizungen. Nicht innerlich anwenden. Für Kinder und Tiere gefährlich.
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Gewöhnliche Schneebeere

Symphoricarpos albus

Die Gewöhnliche Schneebeere ist ein aus Nordamerika stammender Zierstrauch, der in Europa verwildert vorkommt. In der traditionellen Medizin der nordamerikanischen Ureinwohner wurden Blätter und Rinde äußerlich bei Hauterkrankungen eingesetzt. Aufgrund des Gehalts an Saponinen und anderen Alkaloiden gilt die Pflanze, insbesondere ihre weißen Beeren, als leicht giftig und wird in der modernen Phytotherapie nicht verwendet.

  • AnwendungTraditionell: äußerliche Anwendung bei Hautreizungen (indigene Volksmedizin); keine gesicherte moderne medizinische Anwendung
  • SicherheitBeeren leicht giftig (Saponine, Chelidonin): Übelkeit, Erbrechen, Durchfall möglich. Nicht innerlich anwenden. Kinder fernhalten.
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Rispiges Schleierkraut

Gypsophila paniculata L.

Das Rispige Schleierkraut gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und enthält in der Wurzel reichlich Triterpen-Saponine. Diese Inhaltsstoffe werden volksmedizinisch als schleimlösend und auswurffördernd bei Erkrankungen der Atemwege genutzt. In der Phytotherapie spielt die Pflanze heute eine untergeordnete Rolle; traditionell fand sie auch Verwendung als mildes Reinigungsmittel.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Schleimhautreizung (Atemwege), volksmedizinisch als Expektorans
  • SicherheitSaponine können Schleimhäute reizen; Überdosierung führt zu Übelkeit und Erbrechen. Nicht in der Schwangerschaft anwenden.
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Kornelkirsche

Cornus mas

Die Kornelkirsche wird in der Volksmedizin traditionell bei Fieber, Durchfall und Verdauungsbeschwerden eingesetzt, da ihre Früchte reich an Gerbstoffen, Vitamin C und organischen Säuren sind. Rinde und Blätter enthalten Bitterstoffe und Tannine mit adstringierender Wirkung. Die vitaminreichen Früchte wurden historisch auch zur Stärkung des Immunsystems und als Tonikum verwendet.

  • AnwendungDurchfall, Fieber, Verdauungsbeschwerden, Immunsystem stärken, Entzündungen, Appetitlosigkeit
  • SicherheitUnreife Früchte können Magenbeschwerden verursachen. Früchte bei Überverzehr abführend wirkend. Keine bekannten Wechselwirkungen.
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Gewöhnliche Pechnelke

Viscaria vulgaris

Die Gewöhnliche Pechnelke (Viscaria vulgaris) aus der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) wurde in der Volksmedizin vereinzelt bei Atemwegsbeschwerden und als harntreibendes Mittel eingesetzt. Die Pflanze enthält Saponine, die schleimlösende Eigenschaften besitzen, jedoch auch reizend wirken können. Eine wissenschaftlich belegte medizinische Anwendung ist kaum dokumentiert; traditionelle Nutzung überwiegt.

  • AnwendungAtemwegsbeschwerden, Schleimlösung, Harntreibend (volksmedizinisch)
  • SicherheitSaponingehalt kann Magen-Darm-Reizungen verursachen. Innerliche Anwendung nur nach ärztlicher Rücksprache.
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Schlüsselblume

Primula veris

Die Schlüsselblume (Primula veris) gehört zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae) und wird in der Pflanzenheilkunde vor allem als schleimlösendes Mittel bei Atemwegserkrankungen eingesetzt. Wurzel und Blüten enthalten Saponine und Flavonoide, die bei Husten, Bronchitis und Katarrhen der oberen Atemwege hilfreich sind. In der Volksheilkunde finden zudem die beruhigenden und leicht harntreibenden Eigenschaften der Pflanze Anwendung.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Verschleimung der Atemwege, Erkältung, Schlaflosigkeit, Nervosität
  • SicherheitNicht bei Salicylat-Allergie. Kann Hautreizungen auslösen. In der Schwangerschaft nicht als Wurzelextrakt anwenden.
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Gewöhnlicher Strandhafer

Ammophila arenaria

Der Gewöhnliche Strandhafer ist ein Küstengras, das hauptsächlich zur Dünenbefestigung bekannt ist und kaum medizinische Anwendung findet. In der Volksmedizin wurden Rhizome und Halme vereinzelt bei Harnwegsbeschwerden und als harntreibendes Mittel eingesetzt. Die wissenschaftliche Datenlage zur medizinischen Nutzung ist sehr gering, weshalb eine therapeutische Verwendung nicht empfohlen wird.

  • AnwendungTraditionell: Harnwegsbeschwerden, harntreibend; keine gesicherte medizinische Anwendung bekannt
  • SicherheitKeine gesicherte medizinische Anwendung; nicht zur Selbstmedikation geeignet; Sammeln in Küstenschutzgebieten oft verboten
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Strandflieder

Limonium vulgare Mill.

Der Strandflieder (Limonium vulgare) ist eine Gattung aus der Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae), die vor allem in Salzwiesen und Küstenregionen gedeiht. In der Volksmedizin werden Wurzeln und oberirdische Teile wegen ihres hohen Gerbstoffgehalts adstringierend und blutstillend eingesetzt. Traditionelle Anwendungen umfassen die Behandlung von Durchfall sowie leichten Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut.

  • AnwendungDurchfall, Mundschleimhautentzündung, leichte Blutungen, Wundheilung
  • SicherheitHoher Gerbstoffgehalt; Daueranwendung vermeiden; bei anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen.
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Sauerklee

Oxalis acetosella

Sauerklee (Oxalis acetosella) aus der Familie der Sauerkleegewächse (Oxalidaceae) wird in der Volksmedizin traditionell als harntreibendes und fiebersenkendenes Mittel eingesetzt. Die Blätter enthalten Oxalsäure sowie Vitamin C und wurden bei Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit und als erfrischende Würzkraut verwendet. Die Anwendung sollte aufgrund des hohen Oxalsäuregehalts auf kleine Mengen beschränkt bleiben.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Harntreibend, Fiebersenkend, Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Erfrischungsmittel
  • SicherheitHoher Oxalsäuregehalt: bei Nierensteinen oder Nierenproblemen kontraindiziert; Großmengen meiden; nicht in der Schwangerschaft
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Rauschbeere

Vaccinium uliginosum

Die Rauschbeere ist eine Wildpflanze aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae), die in Mooren, Heiden und alpinen Lagen vorkommt. Traditionell wurden ihre Früchte ähnlich wie Heidelbeeren bei Augenbeschwerden und zur Unterstützung bei Harnwegsinfektionen eingesetzt. Bei übermäßigem Verzehr kann es zu rauschartigen Symptomen wie Schwindel und Übelkeit kommen, weshalb Vorsicht geboten ist.

  • AnwendungAntioxidantien, Augenpflege, Harnwegsbeschwerden, traditionelle Volksmedizin
  • SicherheitNicht in großen Mengen verzehren – kann Schwindel, Übelkeit und rauschartige Zustände auslösen. Verwechslungsgefahr mit Heidelbeere beachten.
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Moltebeere

Rubus chamaemorus

Die Moltebeere ist eine arktisch-boreale Wildpflanze aus der Familie der Rosengewächse, deren Früchte außergewöhnlich reich an Vitamin C und Antioxidantien sind. Traditionell wurden Früchte und Blätter in der Volksmedizin Nordeuropas gegen Skorbut, Harnwegsinfekte und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Die gerbstoffreichen Blätter wirken adstringierend und finden Verwendung bei Durchfall und leichten entzündlichen Beschwerden.

  • AnwendungVitaminmangel, Harnwegsinfekte, Durchfall, entzündliche Beschwerdenschutz
  • SicherheitGenerell gut verträglich; bei bekannter Allergie auf Rosengewächse (Rosaceae) mit Vorsicht. Früchte in großen Mengen können abführend wirken.
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Oleander

Nerium oleander L.

Der Oleander ist eine der giftigsten Zierpflanzen Europas und enthält herzwirksame Glykoside wie Oleandrin und Neriin, die alle Pflanzenteile hochgiftig machen. Traditionell wurde er in der Volksmedizin vereinzelt äußerlich bei Hautkrankheiten und Ektoparasiten eingesetzt, eine therapeutische Anwendung ist jedoch aufgrund des extremen Toxizitätsprofils obsolet. In der modernen Phytotherapie findet die Pflanze keine Verwendung.

  • AnwendungKeine therapeutische Anwendung empfohlen; historisch: äußerlich bei Hautparasiten (obsolet)
  • SicherheitExtrem giftig! Alle Teile giftig, auch Wasser im Blumenbehälter. Kein Verzehr. Kontakt mit Schleimhäuten meiden.
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Herbstzeitlose

Colchicum autumnale

Die Herbstzeitlose ist eine stark giftige Pflanze, die den Wirkstoff Colchicin enthält, welcher medizinisch zur Behandlung von Gichtanfällen und familiärem Mittelmeerfieber eingesetzt wird. Alle Pflanzenteile – insbesondere Samen und Zwiebeln – sind hochtoxisch und können bereits in geringen Mengen tödlich sein. In der modernen Phytotherapie wird die Pflanze nicht direkt verwendet; stattdessen kommt das isolierte Alkaloid Colchicin als verschreibungspflichtiges Arzneimittel zum Einsatz.

  • AnwendungGichtanfälle (Colchicin), familiäres Mittelmeerfieber, rheumatische Erkrankungen (nur als isolierter Wirkstoff, verschreibungspflichtig)
  • SicherheitSTARK GIFTIG – alle Pflanzenteile toxisch, auch Hautkontakt meiden. Keinesfalls selbst anwenden. Tödlich bei Einnahme. Kein Hausmittel.
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Wicke

Vicia

Die Wicken (Vicia) sind eine artenreiche Gattung der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) mit begrenzter medizinischer Bedeutung. Einige Arten wurden volksmedizinisch äußerlich bei Hautproblemen und entzündlichen Beschwerden verwendet. Die Ackerbohne (Vicia faba) ist die medizinisch bedeutsamste Art der Gattung, da sie L-DOPA enthält und traditionell sowie wissenschaftlich bei Morbus Parkinson untersucht wurde.

  • AnwendungVolksmedizinisch bei Hautentzündungen; Vicia faba bei Parkinson-Symptomen (L-DOPA-Gehalt), Nahrungsergänzung
  • SicherheitEinige Arten mäßig giftig; Vicia faba kann bei G6PD-Mangel Favismus auslösen; Rohverzehr vieler Arten nicht empfohlen
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Mohn

Papaver

Die Gattung Papaver umfasst medizinisch bedeutsame Arten wie den Schlafmohn (Papaver somniferum), dessen Milchsaft Alkaloide wie Morphin, Codein und Papaverin enthält und als Grundlage starker Schmerzmittel und Hustenstiller dient. Der Klatschmohn (Papaver rhoeas) wird in der Volksmedizin mild beruhigend, schlaffördernd und hustenlindernd eingesetzt. Aufgrund ihrer narkotischen Wirkstoffe unterliegen bestimmte Mohnarten strengen gesetzlichen Einschränkungen.

  • AnwendungHusten, Schlafstörungen, Unruhe, Beruhigung
  • SicherheitStark suchtgefährdend (Schlafmohn); Eigenanbau von P. somniferum gesetzlich reguliert; Selbstbehandlung mit Rohextrakten strikt vermeiden
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Seidelbast

Daphne mezereum

Der Seidelbast (Daphne mezereum) ist eine stark giftige Heilpflanze aus der Familie der Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae), die in der Volksmedizin historisch bei Rheuma, Neuralgien und Hauterkrankungen eingesetzt wurde. Alle Pflanzenteile – besonders Beeren und Rinde – enthalten hochgiftige Diterpenoide (Mezerein, Daphnetoxin) und können bereits in kleinen Mengen schwere Vergiftungen verursachen. In der Homöopathie findet Daphne mezereum noch Anwendung, während eine Eigenanwendung in der Phytotherapie wegen des extremen Toxizitätsrisikos strikt abgelehnt wird.

  • AnwendungHomöopathie; historisch: Rheuma, Neuralgien, Hauterkrankungen, Gicht – ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht
  • SicherheitStark giftig! Alle Pflanzenteile toxisch, bes. Beeren u. Rinde. Niemals selbst anwenden. Für Kinder lebensgefährlich.
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Büschelschön

Phacelia tanacetifolia

Büschelschön (Phacelia tanacetifolia) ist eine einjährige Pflanze aus der nordamerikanischen Gattung Phacelia, die zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) gehört. In Europa wird sie fast ausschließlich als Bienenweide und Gründüngungspflanze kultiviert und hat in der europäischen Heilkunde keine etablierte Bedeutung. Einzelne indigene Völker Nordamerikas verwendeten verschiedene Phacelia-Arten traditionell äußerlich bei Hautbeschwerden.

  • AnwendungTraditionell äußerlich bei Hautbeschwerden; in Europa keine medizinische Anwendung etabliert
  • SicherheitPflanzenhaare können Kontaktdermatitis auslösen; nicht als Arzneipflanze anerkannt
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Klatschmohn

Papaver rhoeas

Der Klatschmohn (Papaver rhoeas) wird in der Volksmedizin traditionell als mildes Beruhigungs- und Schlafmittel eingesetzt. Die Blütenblätter enthalten Alkaloide wie Rhoeadin, die leicht sedierende und hustenstillende Eigenschaften besitzen. In der Kräuterheilkunde findet er Anwendung bei leichten Schlafstörungen, nervöser Unruhe und Reizhusten.

  • AnwendungLeichte Schlafstörungen, nervöse Unruhe, Reizhusten, Heiserkeit, innere Anspannung
  • SicherheitNicht mit Schlafmohn (P. somniferum) verwechseln. In der Schwangerschaft meiden. Milchsaft kann Hautreizungen verursachen.
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Fliegenpilz

Amanita muscaria

Der Fliegenpilz ist ein stark giftiger Pilz aus der Familie der Amanitaceae, der die psychoaktiven Wirkstoffe Ibotensäure und Muscimol enthält, welche das Zentralnervensystem beeinflussen. In der Homöopathie wird er unter dem Namen Agaricus muscarius in hochverdünnter Form bei Nervosität, innerer Unruhe und neuralgischen Schmerzen eingesetzt. Eine eigenständige Einnahme des rohen oder zubereiteten Pilzes ist lebensgefährlich und darf unter keinen Umständen erfolgen.

  • AnwendungHomöopathie (Agaricus muscarius), traditionelle Volksmedizin, schamanische Nutzung
  • SicherheitStark giftig – nicht roh einnehmen. Symptome: Übelkeit, Halluzinationen, Bewusstseinsstörungen, Krämpfe. Bei Vergiftung sofort Notarzt rufen.
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Edelkastanie

Castanea sativa

Die Edelkastanie (Castanea sativa) wird in der Volksmedizin traditionell bei Husten, Bronchitis und Keuchhusten eingesetzt, wobei vor allem die Blätter Verwendung finden. Die enthaltenen Gerbstoffe in Blättern und Rinde wirken adstringierend und werden bei Durchfall sowie Schleimhautentzündungen genutzt. In der modernen Phytotherapie spielt die Pflanze eine eher ergänzende Rolle.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Keuchhusten, Durchfall, Schleimhautentzündungen, Heiserkeit
  • SicherheitNicht mit giftiger Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) verwechseln. Früchte essbar; bei Blatt- und Rindenpräparaten Dosierung beachten.
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Ackerbohne

Vicia faba L.

Die Ackerbohne wird in der Naturheilkunde vor allem aufgrund ihres hohen Gehalts an L-DOPA (Levodopa) beachtet, einem Vorläuferstoff des Botenstoffs Dopamin, der bei der Behandlung von Parkinson-Erkrankungen eine Rolle spielt. Traditionell werden die Samen als nährstoffreiches Lebensmittel mit hohem Protein- und Ballaststoffgehalt verwendet. Bei Personen mit einem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD) kann der Verzehr zu schwerem hämolytischem Anfall (Favismus) führen.

  • AnwendungParkinson-Begleittherapie (L-DOPA-Quelle), Proteinversorgung, Stärkung der Verdauung, traditionelle Ernährungsmedizin
  • SicherheitFavismus-Risiko bei G6PD-Mangel; rohe Bohnen giftig; Wechselwirkungen mit Parkinson-Medikamenten möglich
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Sonnenblume

Helianthus annuus

Die Sonnenblume wird traditionell medizinisch genutzt, vor allem durch ihre ölreichen Samen und das daraus gewonnene Sonnenblumenöl, das reich an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren ist. Volksmedizinisch werden Samen, Blütenblätter und Blätter bei Atemwegsbeschwerden, leichten Entzündungen und zur Unterstützung des Herzkreislaufsystems eingesetzt. Die Blütenhülle besitzt mild harntreibende Eigenschaften und wird gelegentlich als Teeaufguss verwendet.

  • AnwendungHerzkreislauf, Hautpflege, Atemwege, Harntreibend
  • SicherheitAllergien möglich (Korbblütler-Familie). Kreuzreaktionen bei Asteraceae-Allergie beachten. Keine bekannten Wechselwirkungen.
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Acker-Schachtelhalm

Equisetum arvense

Der Acker-Schachtelhalm wird traditionell als harntreibendes Mittel bei Harnwegsinfektionen und zur Durchspülungstherapie der ableitenden Harnwege eingesetzt. Sein hoher Gehalt an Kieselsäure (Silizium) macht ihn zu einem geschätzten Mittel zur Stärkung von Bindegewebe, Haaren, Nägeln und Knochen. Darüber hinaus wird er in der Volksmedizin bei Rheuma, schlecht heilenden Wunden und als blutstillendes Mittel verwendet.

  • AnwendungHarnwege, Nieren, Durchspülungstherapie, Bindegewebe, Haare und Nägel, Knochen, Rheuma, Wundheilung
  • SicherheitNicht bei Ödemen durch Herz- oder Niereninsuffizienz. Verwechslungsgefahr mit giftigem Sumpf-Schachtelhalm (E. palustre). Nicht roh verzehren.
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Sommer-Adonisröschen

Adonis aestivalis

Das Sommer-Adonisröschen ist eine giftige Ackerwildpflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), die herzwirksame Glykoside wie Adonitoxin und Cymarin enthält. In der historischen Volksmedizin wurde es ähnlich wie das verwandte Frühlings-Adonisröschen bei Herzschwäche und Wassersucht eingesetzt. Aufgrund seiner Toxizität und geringen therapeutischen Breite wird eine medizinische Eigenanwendung heute ausdrücklich abgelehnt.

  • AnwendungHistorisch: Herzschwäche, Ödeme, Wassersucht; medizinische Eigenanwendung nicht empfohlen
  • SicherheitStark giftig! Herzwirksame Glykoside. Nicht selbst anwenden. Bei Kontakt oder Einnahme sofort Arzt aufsuchen.
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Petersilie

Petroselinum crispum

Klassisches Küchenkraut, Frucht und Wurzel auch in der Phytotherapie.

  • AnwendungFrucht bei Harnwegsbeschwerden; Küche als würzendes Kraut.
  • SicherheitSamen/Früchte in Schwangerschaft meiden; Verwechslungsgefahr mit Hundspetersilie.
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Wilde Möhre

Daucus carota

Wild wachsende Stammform der Karotte, Doldenblütler.

  • AnwendungTraditionell als harntreibende Teedroge genutzt.
  • SicherheitVorsicht: starke Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern.
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Süßdolde

Myrrhis odorata

Doldenblütler mit süßlichem Anisduft.

  • AnwendungTraditionell als Würzkraut und bei Verdauungsbeschwerden.
  • SicherheitVerwechslungsgefahr mit tödlich giftigem Schierling.
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Echte Kamille

Matricaria chamomilla

Eine der bekanntesten Heilpflanzen; hohler Blütenboden, typischer Geruch.

  • AnwendungMagen-Darm-Beschwerden, Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Hautpflege.
  • SicherheitSelten Kontaktallergien bei Korbblütler-Empfindlichkeit.
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Echtes Johanniskraut

Hypericum perforatumL.

Depressive Verstimmungen, nervöse Unruhe, Wundheilung, Hautprobleme, leichte Magen-Darm-Beschwerden

  • AnwendungDepressive Verstimmungen, nervöse Unruhe, Wundheilung, Hautprobleme, leichte Magen-Darm-Beschwerden
  • SicherheitPhotosensibilisierung möglich; starke Wechselwirkungen mit Medikamenten (Pille, Blutverdünner, Antidepressiva) – Rücksprache mit Arzt.
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Mirabelle

Prunus domestica subsp. syriaca

Die Mirabelle ist eine Unterart der Kulturpflaume (Prunus domestica) und liefert kleine, gelblich-goldene Steinfrüchte mit mildem Fruchtfleisch. Die Früchte werden volksmedizinisch bei leichten Verdauungsbeschwerden und zur Darmregulierung eingesetzt, da sie Ballaststoffe, Sorbit sowie die Vitamine A und C enthalten. Mirabellenpflaumen gelten als leicht abführend und werden traditionell auch zur Stärkung des Immunsystems genutzt.

  • AnwendungVerdauungsförderung, leichte Verstopfung, Vitamin- und Mineralstoffversorgung, Darmregulierung
  • SicherheitBei übermäßigem Verzehr können Durchfall und Blähungen auftreten. Kerne nicht verzehren (Blausäuregehalt).
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Speierling

Sorbus domestica

Der Speierling (Sorbus domestica) ist ein in Mitteleuropa selten gewordener Wildbaum aus der Familie der Rosengewächse, dessen herb-adstringierende Früchte traditionell bei Durchfall und Verdauungsbeschwerden eingesetzt wurden. Die Früchte enthalten Gerbstoffe, Äpfelsäure und Sorbit und werden erst nach dem Weichwerden (Teigwerden) genießbar. Volksmedizinisch wurden Abkochungen der Früchte auch zur Stärkung bei Schwächezuständen und als magenstärkendes Mittel verwendet.

  • AnwendungDurchfall, Verdauungsbeschwerden, Darmregulierung, Magenstärkung, adstringierende Wirkung
  • SicherheitFrüchte nur vollreif (teigweich) genießen; unreife Früchte können Übelkeit verursachen. Nicht in Mengen bei Nierenerkrankungen.
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Perlpilz

Amanita rubescens

Der Perlpilz ist ein weit verbreiteter Speisepilz aus der Familie der Wulstlingsverwandten (Amanitaceae), der roh giftig ist und nur gegart verzehrt werden darf. In der Volksmedizin wird er aufgrund seiner Inhaltsstoffe mit immunmodulatorischen Eigenschaften diskutiert; wissenschaftlich gesicherte medizinische Anwendungen existieren jedoch kaum. Als Nahrungspilz liefert er wertvolle Proteine, B-Vitamine und Mineralstoffe.

  • AnwendungNahrungsergänzung, Immunsystem (traditionell), Vitaminversorgung (B-Vitamine), Mineralstoffe
  • SicherheitRoh giftig (hämolytische Stoffe)! Nur vollständig durchgegart essen. Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Pantherpilz.
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Wasserfalle

Aldrovanda vesiculosa

Die Wasserfalle ist eine fleischfressende aquatische Pflanze aus der Familie der Sonnentaugewächse (Droseraceae) ohne belegte traditionelle oder moderne medizinische Nutzung. Als karnivore Pflanze fängt sie kleine Wasserlebewesen mittels schnappfallenartiger Blattstrukturen. In der Volksmedizin oder Phytotherapie findet sie keine Anwendung.

  • AnwendungKeine bekannten medizinischen Anwendungsgebiete
  • SicherheitKeine medizinische Anwendung; streng geschützte Pflanze – Sammeln verboten
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Nachtschattengewächse

Solanaceae

Die Nachtschattengewächse (Solanaceae) sind eine artenreiche Pflanzenfamilie mit großer medizinischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Sie umfassen Nutzpflanzen wie Kartoffel, Tomate und Paprika sowie hochwirksame Heilpflanzen wie Tollkirsche und Bilsenkraut. Viele Vertreter enthalten Tropanalkaloide (Atropin, Scopolamin) und Steroidalkaloide (Solanin), die medizinisch genutzt werden, jedoch auch stark toxisch wirken können.

  • AnwendungAnästhesie, Antiemetikum; Anwendung stark artabhängig
  • SicherheitZahlreiche Arten stark giftig (Tollkirsche, Bilsenkraut, Stechapfel). Verwechslungsgefahr zwischen essbaren und giftigen Vertretern!
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Gemeines Zittergras

Briza media L.

Das Gemeine Zittergras (Briza media) ist ein heimisches Wiesengras mit kaum belegter medizinischer Anwendung in der Volksmedizin. Traditionell wurden getrocknete Rispen gelegentlich in Kräuterbädern und Umschlägen bei Hautreizungen eingesetzt. Eine wissenschaftlich fundierte medizinische Nutzung ist nicht dokumentiert; die Pflanze wird heute hauptsächlich als Trockenpflanze in der Phytodekoration verwendet.

  • AnwendungVolksheilkunde: Kräuterbäder bei Hautreizungen; Trockensträuße; keine gesicherte therapeutische Indikation
  • SicherheitKeine bekannte Toxizität; Kontaktallergien bei Gräserallergikern möglich; Pollenmenge gering allergieauslösend
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Zittergras

Briza

Die Gattung Briza aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) besitzt keine gesicherte volksmedizinische oder wissenschaftlich belegte Heilwirkung und wird primär als Zierpflanze verwendet. In der Volksmedizin wurden Extrakte gelegentlich äußerlich bei leichten Hautreizungen angewendet, ohne dass klinische Belege vorliegen. Personen mit Gräserpollenallergie sollten Kontakt mit der blühenden Pflanze meiden.

  • AnwendungZierpflanze, traditionell vereinzelt äußerlich bei Hautreizungen; keine gesicherte medizinische Indikation
  • SicherheitBei Gräserpollenallergie meiden. Keine gesicherte Heilwirkung; nicht als Arzneimittel geeignet.
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Essigbaum

Rhus typhina

Der Essigbaum (Rhus typhina) aus der Familie der Anacardiaceae wird traditionell wegen seiner adstringierenden Gerbstoffe eingesetzt. Die getrockneten Früchte finden Verwendung bei Durchfall, Mundschleimhautentzündungen und als harntreibendes Mittel. In der Volksmedizin werden auch Rinde und Blätter gegen Entzündungen genutzt.

  • AnwendungDurchfall, Mundschleimhautentzündung, Halsschmerzen, Diuretikum, adstringierend
  • SicherheitMilchsaft kann Hautreizungen und Kontaktdermatitis auslösen. Nicht bei Nierenerkrankungen. Verwandte Arten (Giftsumach) beachten.
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Frauenschuh

Cypripedium calceolus

Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ist eine europäische Wildorchidee, deren Wurzeln und Rhizome traditionell als Beruhigungs- und Nervenmittel eingesetzt wurden. Historisch fand die Pflanze Anwendung bei nervöser Unruhe, Schlafstörungen, Angststörungen und Menstruationsbeschwerden. Heute ist die Pflanze in Deutschland und Europa streng geschützt und darf weder gesammelt noch verarbeitet werden.

  • AnwendungNervöse Unruhe, Schlafstörungen, Angstzustände, Menstruationsbeschwerden, Kopfschmerzen
  • SicherheitStreng geschützte Art (FFH-Richtlinie, CITES) – Sammeln verboten. Frischer Pflanzenkontakt kann Kontaktdermatitis auslösen.
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Nachtschatten

Solanum spp.

Die Gattung Solanum umfasst mehrere hundert Arten innerhalb der Familie Solanaceae, von denen einige Arten in der europäischen Volksmedizin genutzt wurden. Solanum dulcamara (Bittersüßer Nachtschatten) fand äußerliche Anwendung bei chronischen Hauterkrankungen und Ekzemen. Aufgrund des Gehalts an Steroidalkaloiden wie Solanin sind viele Arten toxisch und eine eigenständige Anwendung ohne fachkundige Aufsicht ist kontraindiziert.

  • AnwendungÄußerlich bei Ekzemen, Hauterkrankungen, Schuppenflechte; traditionell bei Rheumatismus (nur unter fachkundiger Aufsicht)
  • SicherheitViele Arten stark giftig (Solanin). Beeren nicht verzehren. Nicht innerlich ohne ärztliche Begleitung anwenden.
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Götterbaum

Ailanthus altissima

Der Götterbaum wird in der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrhunderten eingesetzt, vor allem Rinde und Blätter gegen Durchfall, Ruhr und Darmparasiten. Enthaltene Quassinoide zeigen in Studien antiparasitäre und antimalarische Wirkung. In der europäischen Volksmedizin fand er vereinzelt Anwendung bei Fieber und Verdauungsbeschwerden.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Durchfall, Darmparasiten, Fieber, Ruhr
  • SicherheitAlle Pflanzenteile können Hautirritation verursachen. Saft löst Kontaktdermatitis aus. Pollen allergen. Nicht innerlich ohne fachkundige Begleitung anwenden.
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Kampferbaum

Cinnamomum camphora

Der Kampferbaum ist die wichtigste natürliche Quelle für Kampfer (Campher), ein ätherisches Öl, das seit Jahrhunderten in der Volksmedizin Asiens und Europas eingesetzt wird. Äußerlich wird Kampfer traditionell bei Muskel- und Gelenkschmerzen, rheumatischen Beschwerden sowie zur Förderung der Durchblutung verwendet. Als Inhalationsmittel wirkt er schleimlösend und atemwegsbefreiend bei Erkältungen und Bronchitis.

  • AnwendungMuskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Rheuma, Erkältung, Bronchitis, Durchblutungsförderung, Atemwegsbeschwerden
  • SicherheitInnerlich stark giftig; für Kinder lebensgefährlich. Nicht in Schwangerschaft anwenden. Nie unverdünnt auf Haut oder Schleimhäute.
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Rosmarin-Seidelbast

Daphne cneorum

Der Rosmarin-Seidelbast ist ein niedrig wachsender, immergrüner Zwergstrauch aus der Familie der Thymelaeaceae, der in felsigen Kalkrasen Mittel- und Südeuropas beheimatet ist. Alle Pflanzenteile enthalten hochtoxische Diterpenester (u. a. Mezerein) und Cumarine, weshalb er in der modernen Medizin nicht therapeutisch eingesetzt wird. In der historischen Volksmedizin wurde er vereinzelt äußerlich als Hautreizmittel und innerlich als drastisches Abführmittel verwendet.

  • AnwendungHistorisch: Hautreizmittel, Abführmittel; heute keine medizinische Anwendung wegen starker Giftigkeit aller Pflanzenteile
  • SicherheitAlle Teile stark giftig! Hautkontakt verursacht Blasenbildung und Verätzungen. Orale Aufnahme kann lebensgefährlich sein. Nicht anwenden.
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Chinarindenbaum

Cinchona spp.

Die Rinde des Chinarindenbaums enthält Chinin und andere Alkaloide, die historisch zur Behandlung von Malaria eingesetzt wurden und bis heute als Grundlage synthetischer Malariamedikamente dienen. Darüber hinaus wird Chinarinde in der Volksmedizin bei Fieber, Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit angewendet. In der Phytotherapie und Bitterlikörherstellung (z. B. Tonic Water) finden Chinaextrakte bis heute Verwendung.

  • AnwendungMalaria (historisch), Fieber, Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Magenschwäche, Bittermittel
  • SicherheitChinin kann in hohen Dosen toxisch sein; Wechselwirkungen mit Blutverdünnern möglich; nicht in der Schwangerschaft anwenden.
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Stendelwurz

Epipactis sp.

Die Stendelwurz (Epipactis) ist eine Gattung heimischer Orchideen mit nur geringer dokumentierter Heilwirkung. In der Volksmedizin wurden Wurzeln und Kraut vereinzelt bei Wunden und Nervenleiden eingesetzt. Aufgrund des Schutzes wildlebender Orchideen ist eine medizinische Nutzung heute weitgehend obsolet.

  • AnwendungTraditionell: Wundversorgung, Nervenstärkung; volksmedizinisch kaum gebräuchlich
  • SicherheitAlle europäischen Orchideen sind gesetzlich geschützt (BNatSchG); Sammeln verboten. Keine gesicherten Dosierungsangaben bekannt.
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Echte Schlüsselblume

Primula veris L.

Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) ist eine traditionelle Heilpflanze aus der Familie der Primelgewächse (Primulaceae), deren Blüten und Wurzeln medizinisch genutzt werden. Dank ihres hohen Saponin- und Flavonoidgehalts wirkt sie schleimlösend und auswurffördernd bei Erkrankungen der oberen Atemwege wie Bronchitis und Reizhusten. Darüber hinaus werden Blütenzubereitungen volksheilkundlich bei leichten Schlafstörungen und nervöser Unruhe eingesetzt.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Erkältung, Atemwegserkrankungen, Schleimlösung, Schlafstörungen, Nervosität, Kopfschmerzen
  • SicherheitBei bekannter Primelallergien meiden. Kann Hautirritation auslösen. Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.
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Klappertopf

Rhinanthus

Der Klappertopf ist eine halbparasitäre Pflanzengattung aus der Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae), die ihre Wurzeln an Gräser und andere Pflanzen heftet. In der Volksmedizin wurde er traditionell bei Augenbeschwerden und als harntreibendes Mittel eingesetzt. Aufgrund seines Gehalts an Iridoidglykosiden wie Rhinanthin und Aucubin ist er in größeren Mengen als schwach giftig einzustufen und wird in der modernen Phytotherapie kaum noch verwendet.

  • AnwendungTraditionell: Augenbeschwerden, harntreibend; äußerlich: Hautentzündungen; Naturschutz: Mähwiesenrestaurierung
  • SicherheitSchwach giftig; enthält Rhinanthin und Aucubin; innerliche Anwendung ohne fachkundige Begleitung nicht empfohlen
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Akelei

Aquilegia vulgaris

Die Akelei wurde in der Volksmedizin historisch bei Hauterkrankungen, Leber- und Gallenbeschwerden sowie als harntreibendes Mittel eingesetzt. Alle Pflanzenteile enthalten giftige Inhaltsstoffe wie cyanogene Glycoside und Alkaloide, weshalb eine innere Anwendung als gefährlich gilt. In der modernen Phytotherapie spielt die Akelei aufgrund ihrer Toxizität keine Rolle mehr.

  • AnwendungHistorisch (veraltet): Hauterkrankungen, Leber- und Gallenbeschwerden, harntreibend – interne Anwendung nicht empfohlen
  • SicherheitGIFTIG: Alle Pflanzenteile toxisch. Enthält cyanogene Glycoside und Alkaloide. Innere Anwendung strikt meiden.
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Schraubenvallisnerie

Vallisneria spiralis L.

Vallisneria spiralis ist eine vollständig untergetaucht wachsende Süßwasserpflanze aus der Familie der Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae). Gesicherte medizinische Anwendungen beim Menschen sind kaum dokumentiert; einzelne ethnobotanische Berichte aus tropischen Regionen beschreiben eine traditionelle Nutzung bei leichten Entzündungen, ohne klinische Belege. Die Pflanze wird vorwiegend als Aquarienpflanze kultiviert und in wissenschaftlichen Studien auf phytoremediierende Eigenschaften untersucht.

  • AnwendungKeine gesicherten medizinischen Anwendungen; traditionell vereinzelt bei Entzündungen genutzt
  • SicherheitKeine klinischen Sicherheitsdaten; medizinische Eigenanwendung mangels Belegen nicht empfohlen
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Besenginster

Cytisus scoparius (L.) Link

Der Besenginster ist eine in Europa weitverbreitete Wildpflanze, die seit Jahrhunderten in der Volksmedizin eingesetzt wird. Die blühenden Zweigspitzen (Cytisi scoparii herba) enthalten das Alkaloid Spartein, das herzrhythmusregulierende und harntreibende Eigenschaften besitzt. Traditionell wird er bei Kreislaufschwäche und Wassereinlagerungen verwendet, gilt jedoch aufgrund seiner Toxizität als verschreibungspflichtige Heilpflanze.

  • AnwendungKreislaufschwäche, Hypotonie, Ödeme (harntreibend), Herzrhythmusstörungen (traditionell)
  • SicherheitGiftig! Nicht in der Schwangerschaft. Nicht bei Hypertonie oder AV-Block. Nur unter ärztlicher Aufsicht anwenden.
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Pomeranze

Citrus × aurantium

Die Pomeranze wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit und nervöser Unruhe eingesetzt. Aus der Schale gewonnene Extrakte (Synephrin) finden Verwendung in der Naturheilkunde zur Anregung des Stoffwechsels. Neroli-Öl aus den Blüten gilt als beruhigend und wird in der Aromatherapie bei Angstzuständen und Schlafstörungen genutzt.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Blähungen, nervöse Unruhe, Schlafstörungen, Aromatherapie
  • SicherheitWechselwirkungen mit Medikamenten möglich; Synephrin-Extrakte bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen meiden; photosensiblisierend.
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Hyazinthe

Hyacinthus orientalis

Die Hyazinthe ist vor allem als Zierpflanze bekannt und besitzt keine etablierte medizinische Nutzung. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Zwiebeln, enthalten toxische Alkaloide und Calciumoxalat-Kristalle, die bei Kontakt Haut- und Schleimhautreizungen verursachen können. In der Volksmedizin wurden vereinzelt äußerliche Anwendungen beschrieben, diese sind jedoch wissenschaftlich nicht belegt.

  • AnwendungKeine gesicherte medizinische Anwendung; historisch vereinzelt äußerlich verwendet
  • SicherheitGiftig: Zwiebeln und alle Pflanzenteile toxisch. Kontakt kann Hautreizungen, Übelkeit, Erbrechen auslösen. Nicht innerlich anwenden.
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Echte Mispel

Mespilus germanica L.

Die Echte Mispel (Mespilus germanica) wurde traditionell aufgrund ihres hohen Gerbstoffgehalts bei Durchfall und Darmkatarrh eingesetzt. Die Früchte entfalten ihre adstringierenden und schleimhautschützenden Eigenschaften erst nach dem sogenannten Teigwerden (Bletting) vollständig. In der Volksmedizin fanden zudem Rinde und Blätter Anwendung bei Harnwegsbeschwerden und zur Stärkung der Nieren.

  • AnwendungDurchfall, Darmkatarrh, Verdauungsbeschwerden, Harnwegsbeschwerden
  • SicherheitGilt als unbedenklich; unreife Früchte können Magenbeschwerden verursachen. Keine bekannten Wechselwirkungen.
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Zypresse

Cupressus sempervirens

Die Zypresse wird traditionell zur Unterstützung der Venengesundheit eingesetzt, da Extrakte aus Zapfen und Zweigen gefäßtonisierende Eigenschaften besitzen. Das ätherische Öl wirkt schleimlösend und wird bei Atemwegserkrankungen wie Husten und Bronchitis verwendet. In der Aromatherapie findet Zypressenöl Anwendung bei nervöser Erschöpfung und Stresszuständen.

  • AnwendungVenenschwäche, Hämorrhoiden, Husten, Bronchitis, Stress, nervöse Erschöpfung, Schwitzen, Wechseljahresbeschwerden
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden. Ätherisches Öl nicht unverdünnt auf die Haut auftragen. Bei Asthma vorsichtig dosieren.
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Venusschuhorchidee

Paphiopedilum spp.

Paphiopedilum ist eine artenreiche Gattung tropischer Orchideen aus der Familie Orchidaceae, die hauptsächlich in Südost- und Südasien heimisch ist. Die Gattung besitzt keine anerkannte medizinische oder phytotherapeutische Verwendung und gilt ausschließlich als Zierpflanze. Viele Arten stehen unter strengem Artenschutz (CITES Anhang I) und dürfen nicht aus der Natur entnommen werden.

  • AnwendungKeine medizinische Anwendung bekannt; ausschließlich ornamentale Nutzung als Zierpflanze
  • SicherheitNicht für medizinische Zwecke geeignet; Pflanzensaft kann Hautreizungen verursachen; streng geschützte Art (CITES)
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Wasserfeder

Hottonia palustris

Die Wasserfeder (Hottonia palustris) ist eine in Europa heimische Wasserpflanze aus der Familie der Primelgewächse (Primulaceae), die in der Homöopathie traditionell bei Hauterkrankungen und Leberbeschwerden eingesetzt wird. In der Volksmedizin fand sie gelegentlich Anwendung bei entzündlichen Zuständen und Hautausschlägen. Wissenschaftlich belegte medizinische Wirkungen sind bislang kaum dokumentiert.

  • AnwendungHomöopathie bei Hauterkrankungen, Leberbeschwerden, Hautausschläge, entzündliche Zustände
  • SicherheitKaum wissenschaftliche Belege; Verzehr nicht empfohlen; vor Anwendung Fachkraft konsultieren.
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Senf

Sinapis

Senf (Sinapis) ist eine Heilpflanzengattung aus der Familie der Kreuzblütengewächse, deren Samen seit Jahrhunderten medizinisch genutzt werden. Die Samen enthalten Senfölglykoside, die äußerlich als durchblutungsfördernde Wickel bei Atemwegserkrankungen und Muskelschmerzen eingesetzt werden. Innerlich wirkt Senf verdauungsfördernd und regt den Appetit an.

  • AnwendungAtemwegserkrankungen, Husten, Bronchitis, Rheuma, Muskelschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit
  • SicherheitNicht länger als 15 Min. auf Haut anwenden – Verbrennungsgefahr. Nicht bei Kindern unter 6 Jahren. Nicht auf gereizte oder verletzte Haut.
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Protisten

Protista

Protisten sind keine Heilpflanzen, sondern eine heterogene Gruppe eukaryotischer Mikroorganismen ohne gemeinsamen Vorfahren. Sie umfassen Algen, Amöben und weitere Einzeller und besitzen keine etablierte volksmedizinische oder phytotherapeutische Bedeutung als Heilmittel. Einige Algen-Vertreter wie Spirulina oder Chlorella werden nutritiv genutzt, dies gilt jedoch nicht für Protisten als Gruppe.

  • AnwendungKeine gesicherten Heilanwendungen; einzelne Vertreter (z. B. Mikroalgen) ernährungsergänzend
  • SicherheitEinige Protisten sind humanpathogene Parasiten (z. B. Plasmodium, Toxoplasma). Kein medizinischer Eigeneinsatz.
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Kleiner Mäuseschwanz

Myosurus minimus

Der Kleine Mäuseschwanz (Myosurus minimus) ist eine einjährige Wildpflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und die einzige mitteleuropäische Art ihrer Gattung. Die Pflanze enthält wie viele Hahnenfußgewächse das Protoanemonin-Vorläuferglykosid Ranunculin, das bei Kontakt oder Einnahme hautreizend und toxisch wirkt. Eine volksmedizinische oder phytotherapeutische Anwendung ist nicht überliefert; die Pflanze gilt ausschließlich als Ackerwildkraut ohne medizinische Bedeutung.

  • AnwendungKeine bekannte medizinische Anwendung
  • SicherheitGiftig: enthält Protoanemonin; nicht innerlich anwenden; Haut- und Schleimhautreizungen möglich.
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Brotfruchtbaum

Artocarpus altilis

Der Brotfruchtbaum wird in der Volksmedizin Polynesiens und der Karibik traditionell gegen Bluthochdruck, Diabetes und Entzündungen eingesetzt. Blätter und Latex finden äußerlich bei Hauterkrankungen und Wunden Anwendung. Die stärkereichecFrucht dient als Grundnahrungsmittel und wird auch zur Unterstützung der Verdauung genutzt.

  • AnwendungBluthochdruck, Entzündungen, Hauterkrankungen, Wundheilung, Verdauungsbeschwerden
  • SicherheitLatex kann bei Latexallergie Reaktionen auslösen. Frucht nur gegart verzehren. Nicht ausreichend klinisch belegt.
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Alpenveilchen

Cyclamen purpurascens Mill.

Das Alpenveilchen wurde in der Volksmedizin traditionell äußerlich und homöopathisch eingesetzt, unter anderem bei Nasennebenhöhlenbeschwerden und Schleimhautproblemen. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Knolle, enthalten Cyclaminsaponine und sind stark giftig, weshalb eine eigenständige Anwendung strikt abzulehnen ist. In der Homöopathie findet die Pflanze Verwendung bei Migräne, Menstruationsbeschwerden und Verdauungsstörungen.

  • AnwendungHomöopathisch: Migräne, Menstruationsbeschwerden, Nasenschleimhaut, Verdauungsstörungen (nur unter ärztlicher Aufsicht)
  • SicherheitSTARK GIFTIG – alle Pflanzenteile sind toxisch; Cyclaminsaponine reizen Haut und Schleimhäute; keine Selbstmedikation!
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Stilpnia

Stilpnia heinei

Stilpnia heinei ist eine wenig erforschte Art der Gattung Stilpnia. Zur medizinischen Nutzung liegen keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse vor. Eine Verwendung in der Volksmedizin oder Phytotherapie ist nicht dokumentiert.

  • AnwendungKeine bekannten medizinischen Anwendungsgebiete
  • SicherheitKeine gesicherten Sicherheitsdaten vorhanden. Verwendung ohne ärztliche Rücksprache nicht empfohlen.
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Archaeen

Archaea

Archaeen sind einzellige Mikroorganismen ohne Zellkern, die zu den ältesten Lebensformen der Erde zählen. Sie zählen nicht zu den Heilpflanzen und besitzen keine etablierte Verwendung in der traditionellen Pflanzenheilkunde. Einzelne biotechnologische Forschungsansätze untersuchen ihre Enzyme und Stoffwechselprodukte auf potenzielle medizinische Anwendungen.

  • AnwendungKeine etablierten medizinischen Anwendungsgebiete als Heilpflanze bekannt
  • SicherheitKeine Heilpflanze; keine Anwendungsempfehlung; medizinische Nutzung nicht belegt
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Bärtierchen

Tardigrada

Bärtierchen (Tardigrada) sind mikroskopisch kleine Tiere und keine Pflanzen. Sie gehören zum Reich der Tiere (Animalia) im Überstamm der Häutungstiere und haben keine bekannte medizinische oder heilkundliche Verwendung. Eine Aufnahme in eine Heilpflanzen-Datenbank ist fachlich nicht korrekt.

  • AnwendungKeine medizinischen Anwendungsgebiete bekannt
  • SicherheitKein Heilkraut – Tardigrada sind Tiere, keine Pflanzen. Keine medizinische Anwendung.
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Kalypso-Orchidee

Calypso bulbosa

Die Kalypso-Orchidee (Calypso bulbosa) ist eine seltene Erdorchidee aus der Familie der Orchidaceae mit sehr begrenzter medizinischer Überlieferung. Einige indigene Völker Nordamerikas nutzten die stärkehaltige Knolle gelegentlich als Nahrungsmittel. Eine gesicherte medizinische Anwendung in der westlichen Phytotherapie ist nicht dokumentiert.

  • AnwendungKeine gesicherten medizinischen Anwendungsgebiete bekannt; historisch vereinzelt als Nahrungsmittel verwendet
  • SicherheitStreng geschützte Wildpflanze; Sammeln verboten; nicht für therapeutische Anwendung geeignet
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Ulme

Ulmus

Die Ulme (Gattung Ulmus, Familie Ulmaceae) wird in der Volksmedizin vor allem wegen ihrer schleimstoffreichen Innenrinde genutzt. Traditionell findet die Rinde Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden, Husten sowie zur äußerlichen Wundbehandlung. Die europäischen Arten Ulmus glabra und Ulmus minor besitzen eine lange ethnobotanische Tradition.

  • AnwendungMagen-Darm-Beschwerden, Reizmagen, Husten, Halsschmerzen, Wundpflege, entzündliche Hauterkrankungen
  • SicherheitKeine bekannten schwerwiegenden Wechselwirkungen. Bei Schwangerschaft Rücksprache mit Arzt. Verwechslungsgefahr mit anderen Laubbäumen.
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Gemeine Hasel

Corylus avellana

Die Gemeine Hasel (Corylus avellana) wird in der Volksmedizin traditionell bei Venenschwäche, Krampfadern und Hämorrhoiden eingesetzt, da Blätter und Rinde adstringierende und gefäßtonisierende Eigenschaften besitzen. Haselblätter enthalten Flavonoide und Gerbstoffe, die zur Unterstützung der Venenwände beitragen können. Die Kätzchen erscheinen als eines der ersten Blütensignale des Jahres und liefern wichtiges Frühlingspollen.

  • AnwendungVenenschwäche, Krampfadern, Hämorrhoiden, Durchblutungsförderung, Fieber (Rinde), leichte Entzündungen
  • SicherheitHäufiges Pollenallergen – bei Birkenpollenallergie Kreuzreaktionen möglich. Nussallergie beachten.
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Grünlilie

Chlorophytum comosum

Die Grünlilie ist eine beliebte Zimmerpflanze aus Südafrika, die vor allem für ihre luftreinigende Wirkung bekannt ist und Schadstoffe wie Formaldehyd aus der Raumluft filtern kann. Volksmedizinisch wird sie kaum eingesetzt; im traditionellen südafrikanischen Gebrauch finden Wurzeln und Blätter gelegentlich Verwendung bei leichten Magen-Darm-Beschwerden und als Schutzmittel für Schwangere. Als medizinische Heilpflanze ist sie in der westlichen Phytotherapie nicht etabliert.

  • AnwendungLuftreinigung, leichte Magen-Darm-Beschwerden (volkstümlich), traditionelle Schutzpflanze in der südafrikanischen Ethnobotanik
  • SicherheitFür Menschen allgemein ungiftig; kann bei Haustieren (Katzen, Hunde) zu leichten Verdauungsstörungen führen. Keine gesicherte medizinische Dosierung bekannt.
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Wurmfarn

Dryopteris filix-mas

Der Wurmfarn wurde traditionell als Anthelminthikum gegen Bandwürmer und andere Darmparasiten eingesetzt, wobei der Wirkstoff Filicin im Rhizom die Parasiten lähmt. Aufgrund seiner Toxizität gilt die medizinische Anwendung heute als veraltet und gefährlich. Der Echte Wurmfarn gehört zur artenreichen Gattung Dryopteris aus der Familie der Dryopteridaceae.

  • AnwendungHistorisch: Bandwurmbehandlung, Darmparasiten (veraltet, nicht mehr empfohlen)
  • SicherheitGiftig! Nicht zur Selbstmedikation. Kann Sehstörungen, Erbrechen, Leberschäden und Lähmungen verursachen.
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Buchenfarn

Phegopteris connectilis

Der Buchenfarn (Phegopteris connectilis) ist ein in europäischen Laub- und Mischwäldern heimischer Farn mit kaum dokumentierter medizinischer Nutzung. In der Volksmedizin wurden Farne der Gattung Phegopteris gelegentlich äußerlich bei Hautbeschwerden und kleineren Wunden eingesetzt. Eine wissenschaftlich gesicherte Heilwirkung ist für diese Art nicht belegt.

  • AnwendungVolksmedizinisch: äußerliche Anwendung bei Hautbeschwerden; keine gesicherte moderne Heilanwendung bekannt
  • SicherheitKeine gesicherten medizinischen Anwendungsdaten; interne Einnahme nicht empfohlen; bei Beschwerden Arzt aufsuchen
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Venusfliegenfalle

Dionaea muscipula

Die Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) ist eine fleischfressende Pflanze aus der Familie der Sonnentaugewächse (Droseraceae). In der Alternativmedizin wurde ein Extrakt aus der Pflanze unter dem Namen Carnivora als immunstimulierendes Mittel vermarktet, wobei die wissenschaftliche Evidenz für medizinische Wirksamkeit bislang nicht belegt ist. Aufgrund fehlender klinischer Studien gilt die medizinische Nutzung als spekulativ.

  • AnwendungAlternativmedizin (nicht wissenschaftlich belegt)
  • SicherheitKeine gesicherte medizinische Anwendung; Selbstmedikation nicht empfohlen; Pflanzenschutzstatus beachten.
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Calypso-Orchidee

Calypso bulbosa (L.) Oakes

Die Calypso-Orchidee ist eine seltene Waldorchidee der borealen Nadelwälder mit kaum dokumentierter medizinischer Nutzung. Bei einigen indigenen Völkern Nordamerikas fanden Wurzelknollen vereinzelt traditionelle Verwendung, wissenschaftliche Belege für therapeutische Wirkungen fehlen jedoch. Aufgrund ihrer extremen Seltenheit und ihres Schutzstatus als bedrohte Art ist die Pflanze in den meisten Ländern streng geschützt.

  • AnwendungKeine gesicherten medizinischen Anwendungsgebiete bekannt; vereinzelte traditionelle Nutzung indigener Völker unzureichend belegt
  • SicherheitStreng geschützte Wildpflanze; Sammeln in vielen Ländern verboten; keine anerkannten Heilanwendungen; nicht zur Selbstmedikation geeignet
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Kratzbeere

Rubus caesius

Die Kratzbeere (Rubus caesius) ist eine niedrig wachsende Brombeerenart aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Ihre gerbstoffreichen Blätter werden volksmedizinisch bei Durchfall, Entzündungen im Mund-Rachen-Raum und zur äußerlichen Wundheilung genutzt. Die bläulich bereiften Früchte sind vitamin- und antioxidantienreich und traditionell als Wildnahrung bekannt.

  • AnwendungDurchfall, Mundschleimhautentzündung, Halsschmerzen, Wundheilung, Vitaminversorgung
  • SicherheitGenerell gut verträglich. Nicht mit anderen dunklen Wildbeeren verwechseln. Blättertee in großen Mengen kann empfindliche Mägen reizen.
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Igelkolben

Sparganium

Der Igelkolben ist eine Wasserpflanze der Familie Typhaceae, die in der westlichen Phytotherapie kaum Anwendung findet. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird das Rhizom von Sparganium stoloniferum als 'San Leng' bei Blutstasen, Schmerzen und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Volksmedizinisch wurden Wurzeln und Stängel gelegentlich äußerlich bei Hautreizungen verwendet.

  • AnwendungBlutzirkulation (TCM) (TCM), Verdauungsbeschwerden (TCM), äußerlich bei Hautreizungen
  • SicherheitNicht während Schwangerschaft anwenden. Wissenschaftliche Belege für medizinische Wirksamkeit fehlen weitgehend. Keine Selbstmedikation.
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Gallenröhrlinge

Tylopilus

Gallenröhrlinge sind eine Pilzgattung aus der Familie der Dickröhrlingsverwandten (Boletaceae) und besitzen aufgrund ihres intensiv bitteren Geschmacks keine traditionelle Verwendung in der Heil- oder Speisepilzkunde. Der bekannteste Vertreter Tylopilus felleus gilt als ungenießbar, da bereits geringe Mengen Gerichte unbrauchbar machen. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten auf bioaktive Verbindungen hin, eine belegte medizinische Anwendung existiert jedoch nicht.

  • AnwendungKeine anerkannte medizinische Anwendung; Forschung zu bioaktiven Verbindungen in frühem Stadium
  • SicherheitUngenießbar durch extreme Bitterkeit; kann Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden verursachen; kein Verzehr empfohlen
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Mexikanische Chia

Salvia hispanica L.

Die Samen der Mexikanischen Chia sind reich an Omega-3-Fettsäuren, löslichen Ballaststoffen und pflanzlichem Eiweiß. In der Ernährungsmedizin werden sie zur Unterstützung der Verdauung, zur Förderung eines gesunden Cholesterinspiegels und zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems eingesetzt. Durch ihr starkes Quellvermögen fördern die Samen das Sättigungsgefühl und werden im Rahmen eines Gewichtsmanagements genutzt.

  • AnwendungVerdauungsunterstützung, Herz-Kreislauf-Gesundheit, Cholesterinregulierung, Sättigungsgefühl, Gewichtsmanagement
  • SicherheitStets ausreichend Wasser trinken; gequollene Samen bevorzugen. Bei Antikoagulanzien-Therapie ärztlich abklären. Nicht bei Schluckbeschwerden.
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Gewöhnlicher Buchsbaum

Buxus sempervirens

Der Buchsbaum wurde historisch in der Volksmedizin als fiebersenkendes Mittel (als Chinin-Ersatz) sowie bei Rheuma und Hauterkrankungen eingesetzt. Alle Pflanzenteile enthalten giftige Steroidal-Alkaloide wie Buxin und Cyclobuxin und gelten daher als stark toxisch. In der modernen Medizin findet Buxus aufgrund seiner Giftigkeit keine Anwendung mehr.

  • AnwendungHistorisch: Fieber, Rheuma, Hauterkrankungen, Haarausfall – heute obsolet wegen starker Giftigkeit
  • SicherheitGIFTIG – alle Pflanzenteile toxisch. Enthält Buxin-Alkaloide. Kann Erbrechen, Krampfanfälle und Herzversagen verursachen. Kein Eigenverzehr.
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Passecker-Trichterling

Clitopilus passeckerianus

Clitopilus passeckerianus ist ein Pilz aus der Gattung Clitopilus (Familie Entolomataceae), der als natürliche Quelle des Diterpен-Antibiotikums Pleuromutilin bekannt ist. Pleuromutilin hemmt die bakterielle Proteinsynthese und ist Ausgangsstoff für halbsynthetische Antibiotika wie Tiamulin, Retapamulin und Lefamulin. Der Pilz selbst wird nicht direkt therapeutisch eingesetzt, besitzt jedoch erhebliche pharmazeutische Bedeutung.

  • AnwendungAntibiotika-Forschung, Grundlage für Pleuromutilin-Derivate, pharmazeutische Wirkstoffgewinnung
  • SicherheitNicht zum Verzehr geeignet; Rohextrakte toxisch; nur pharmazeutisch aufbereitete Pleuromutilin-Derivate medizinisch verwenden.
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Sumpfenzian

Swertia perennis L.

Der Sumpfenzian ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Enziangewächse (Gentianaceae), die in feuchten Bergwiesen, Mooren und Quellfluren vorkommt. Traditionell wurden bitterstofffhaltige Enziangewächse als Digestivum und Tonikum eingesetzt; ein spezifischer volksmedizinischer Gebrauch des Sumpfenzians ist wenig dokumentiert. Die enthaltenen Bitterglykoside können grundsätzlich die Verdauungssaftsekretion fördern.

  • AnwendungTraditionelles Bittermittel, Verdauungsförderung, Appetitanregung
  • SicherheitStreng geschützte Art – Sammeln verboten. Nicht bei Magengeschwüren anwenden. Keine gesicherten klinischen Daten.
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Wildbirne

Pyrus pyraster

Die Wildbirne ist ein in Europa heimischer Wildbaum aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Ihre Früchte und Rinde enthalten Gerbstoffe (Tannine), die adstringierend wirken und in der Volksmedizin traditionell bei Durchfall und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt wurden. Abkochungen der Rinde sowie getrocknete Früchte galten als bewährtes Mittel zur Linderung von Schleimhautentzündungen im Verdauungstrakt.

  • AnwendungDurchfall, Magen-Darm-Beschwerden, Schleimhautentzündungen, Adstringens
  • SicherheitUnreife Früchte meiden. Übermäßiger Konsum kann Verstopfung fördern. Bei anhaltenden Beschwerden Arzt aufsuchen.
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Vierblättriger Sauerklee

Oxalis tetraphylla Cav.

Der Vierblättrige Sauerklee wird in der Volksmedizin traditionell bei Verdauungsbeschwerden und als leicht harntreibendes Mittel eingesetzt. Die sauer schmeckenden Blätter und Blüten sind in kleinen Mengen essbar und enthalten Vitamin C sowie organische Säuren. Wegen des hohen Oxalsäuregehalts ist ein übermäßiger Verzehr jedoch gesundheitlich bedenklich.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, harntreibend, leicht, Vitamin-C-Quelle, traditionelle Volksmedizin
  • SicherheitHoher Oxalsäuregehalt – bei Nierensteinen, Nierenerkrankungen und Gicht meiden; Großmengen toxisch
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Reifpilz

Cortinarius caperatus

Der Reifpilz ist ein essbarer Wildpilz aus der Familie der Schleierlingsartigen (Cortinariaceae), der in Nadel- und Mischwäldern Europas vorkommt. Er wird traditionell als nahrhaftes Lebensmittel genutzt und enthält wertvolle Proteine, Mineralstoffe sowie B-Vitamine. Eine spezifisch medizinische Anwendung ist wissenschaftlich kaum belegt; in der Volksmedizin wurde er gelegentlich zur allgemeinen Kräftigung eingesetzt.

  • AnwendungNahrungsergänzung, allgemeine Kräftigung, Eiweißquelle, traditionelle Volksmedizin
  • SicherheitVerwechslungsgefahr mit giftigen Schleierlingen (Cortinarius spp.), die das Nierengift Orellanin enthalten. Nur durch Fachkundige sammeln!
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Meisterwurz

Peucedanum ostruthium

Die Meisterwurz ist eine traditionelle Heilpflanze der Alpenregion, deren Wurzel seit dem Mittelalter bei Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit und Erkältungskrankheiten eingesetzt wird. Weitere Anwendungsgebiete umfassen Rheuma, Muskelschmerzen sowie die Anregung der Magensaft- und Galleproduktion. In der Volksmedizin gilt sie zudem als schweißtreibendes und schleimlösendes Mittel bei Atemwegserkrankungen.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Erkältung, Husten, Bronchitis, Rheuma, Muskelschmerzen, Blähungen
  • SicherheitLichtempfindlichkeit möglich (Furocumarine). Nicht in Schwangerschaft anwenden. Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern.
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Lanzen-Schildfarn

Polystichum lonchitis

Der Lanzen-Schildfarn ist ein immergrüner Farn der Familie Dryopteridaceae, der vor allem in alpinen und subalpinen Lagen Europas vorkommt. In der Volksmedizin wurden Rhizomextrakte der Gattung Polystichum traditionell gegen Darmparasiten und zur Wundpflege eingesetzt. Wissenschaftliche Belege für eine medizinische Anwendung sind bislang gering; die Pflanze gilt heute primär als Zierpflanze.

  • AnwendungVolksmedizinisch: Darmparasiten, äußerliche Wundpflege; traditionelle Anwendung ohne ausreichende wissenschaftliche Evidenz
  • SicherheitRohverzehr nicht empfohlen; Rhizomextrakte können toxisch sein; nicht in der Schwangerschaft anwenden; ärztlichen Rat einholen.
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Sternwinde

Ipomoea lobata

Ipomoea lobata ist eine vorwiegend ornamental genutzte Kletterpflanze aus der Familie der Windengewächse (Convolvulaceae). Für diese Art sind keine gesicherten volksmedizinischen oder wissenschaftlich belegten Heilanwendungen dokumentiert; andere Arten der Gattung Ipomoea wurden traditionell vereinzelt bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Die Pflanze enthält Alkaloide und wird als potenziell giftig eingestuft.

  • AnwendungKeine gesicherten medizinischen Anwendungen; ausschließlich ornamentale Nutzung als Zierpflanze
  • SicherheitPotenziell giftig; enthält Alkaloide; nicht für innerliche Anwendung; Kontakt mit Schleimhäuten vermeiden; von Kindern fernhalten
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Tintenfische

Coleoidea

Coleoidea (Tintenfische) sind eine Unterklasse der Kopffüßer (Cephalopoda) und gehören zum Tierreich – sie sind keine Heilpflanzen. In der traditionellen Medizin einiger Kulturen werden Bestandteile wie Tintenbeutel oder Schalen vereinzelt verwendet. Eine wissenschaftlich belegte pflanzliche Heilwirkung existiert nicht.

  • AnwendungKein Anwendungsgebiet als Heilpflanze; tierisches Produkt ohne etablierten pflanzlichen Heilmittelstatus
  • SicherheitKein pflanzliches Heilmittel. Meeresfrüchte-Allergie möglich. Nicht für Heilpflanzen-Datenbank geeignet.
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Gewöhnliche Sumpfkresse

Rorippa palustris

Die Gewöhnliche Sumpfkresse (Rorippa palustris) ist eine einheimische Wildpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae), die an Feuchtstandorten wie Ufern und Gräben wächst. In der Volksmedizin wurden Blätter und Kraut traditionell als harntreibendes und verdauungsförderndes Mittel genutzt. Als Wildgemüse fanden junge Blätter gelegentlich Verwendung in der Küche, vergleichbar mit anderen essbaren Kreuzblütlern.

  • AnwendungTraditionell: Verdauungsförderung, harntreibend, Wildgemüse (junge Blätter)
  • SicherheitVerwechslungsgefahr mit anderen Sumpfpflanzen. Nicht in großen Mengen verzehren. Keine Anwendung in Schwangerschaft ohne Rücksprache.
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Tulpenbaum

Liriodendron tulipifera

Der Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera) aus der Familie der Magnoliengewächse (Magnoliaceae) wurde von nordamerikanischen Ureinwohnern traditionell als Fiebersenker und stärkendes Tonikum genutzt. Die Rinde enthält herzwirksame Alkaloide wie Liriodenin und Tulipiferin und fand Anwendung bei Fieber, Verdauungsbeschwerden und als mildes Herztonikum. In der modernen europäischen Pflanzenheilkunde ist die Gattung von geringer Bedeutung.

  • AnwendungFieber, Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Herztonikum (traditionell), allgemeine Schwäche
  • SicherheitHerzwirksame Alkaloide – nicht in Schwangerschaft und Stillzeit; bei Herzerkrankungen ärztliche Rücksprache erforderlich.
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Strand-Sode

Suaeda maritima (L.) Dumort.

Die Strand-Sode ist eine salztolerante Küstenpflanze aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae), die in Europa an Salzwiesen und Meeresküsten vorkommt. Historisch wurde ihre Asche als Rohstoff zur Sodagewinnung für die Seifen- und Glasherstellung genutzt, worauf auch der Gattungsname hindeutet. Wissenschaftlich belegte medizinische Anwendungen sind bislang kaum dokumentiert; die Pflanze findet in der modernen Heilkunde keine nennenswerte Verwendung.

  • AnwendungHistorische Sodagewinnung aus Pflanzenaschen; volksmedizinisch kaum belegt
  • SicherheitNicht in großen Mengen verzehren (hoher Salzgehalt). Keine gesicherten klinischen Sicherheitsdaten verfügbar.
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Zweiblättrige Schattenblume

Maianthemum bifolium

Die Zweiblättrige Schattenblume ist eine heimische Waldpflanze aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae), die in schattigen Laub- und Nadelwäldern Europas vorkommt. Volksmedizinisch wurde sie kaum genutzt; die roten Beeren sowie alle übrigen Pflanzenteile gelten als giftig und enthalten herzwirksame Glykoside und Saponine. Eine medizinische Eigenanwendung ist nicht empfehlenswert.

  • AnwendungKeine gesicherten medizinischen Anwendungsgebiete; volksmedizinisch historisch selten genutzt
  • SicherheitGiftig – alle Pflanzenteile, besonders Beeren, enthalten Glykoside und Saponine. Nicht einnehmen.
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Sumpffarn

Thelypteris palustris

Der Sumpffarn ist ein in Europa und Nordasien verbreiteter Farn der Feuchtgebiete, der in der volksmedizinischen Tradition kaum eine Rolle spielt. Einzelne historische Quellen berichten von äußerlichen Anwendungen bei Hautbeschwerden und kleineren Wunden. Eine wissenschaftlich belegte medizinische Nutzung existiert bislang nicht.

  • AnwendungTraditionell äußerlich bei Hautirritationen; keine gesicherte medizinische Anwendung bekannt
  • SicherheitKeine gesicherte Unbedenklichkeit; innerliche Einnahme nicht empfohlen; von Kindern fernhalten
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Türkenbund-Lilie

Lilium martagon

Die Türkenbund-Lilie wurde in der Volksmedizin vereinzelt äußerlich eingesetzt, etwa zur Wundbehandlung und bei Hautleiden. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Zwiebeln, enthalten giftige Alkaloide und sollten nicht innerlich angewendet werden. In Deutschland gilt die Art als besonders geschützt, das Sammeln in der Wildnis ist gesetzlich verboten.

  • AnwendungVolksmedizinisch (extern): Wunden, Hautreizungen, Rheumatismus; heutige Anwendung nicht empfohlen
  • SicherheitGiftig – alle Teile meiden; besonders geschützte Art (BArtSchV); Sammeln verboten; für Katzen hochgiftig
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Korkeiche

Quercus suber

Die Korkeiche liefert gerbstoffreiche Rinde und Kork, die in der Volksmedizin traditionell bei Durchfall, Entzündungen der Schleimhäute und als adstringierendes Mittel eingesetzt werden. Äußerlich findet die Rinde Anwendung bei Wunden, Hautreizungen und entzündlichen Hauterkrankungen. Der hohe Gerbstoffgehalt (Tannine) hemmt Entzündungsprozesse und wirkt keimhemmend.

  • AnwendungDurchfall, Darmkatarrh, Entzündungen der Mundschleimhaut, Wundbehandlung, Hautreizungen, adstringierende Wirkung
  • SicherheitBei längerem innerem Gebrauch ärztliche Rücksprache; hohe Tanninmengen können Magenbeschwerden verursachen. Nicht bei Obstipation.
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Saatwicke

Vicia sativa L.

Die Saatwicke wurde in der Volksmedizin vereinzelt als harntreibendes Mittel und äußerlich bei Hautbeschwerden eingesetzt. Die Samen enthalten cyanogene Glykoside sowie die Pyrimidinglucoside Vicin und Convicin, weshalb eine medizinische Nutzung heute kaum Bedeutung hat. Als Futter- und Gründüngungspflanze ist die Art agrarisch relevant, nicht jedoch als anerkannte Heilpflanze.

  • AnwendungVolksmed. Harntreibend, äußerliche Anwendung bei Hautreizungen (nicht empfohlen)
  • SicherheitSamen giftig in größeren Mengen; Favismus-Risiko bei G6PD-Mangel; Rohverzehr meiden
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Hirschzungenfarn

Asplenium scolopendrium

Der Hirschzungenfarn wurde traditionell in der Volksmedizin bei Husten, Bronchitis und Erkrankungen der Atemwege eingesetzt. Darüber hinaus finden sich historische Anwendungen bei Verdauungsbeschwerden, leichten Durchfallerkrankungen sowie zur äußerlichen Wundbehandlung. Die Heilwirkungen werden auf enthaltene Gerbstoffe und Schleimstoffe zurückgeführt.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Atemwegserkrankungen, Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Wundpflege
  • SicherheitAllgemein gut verträglich; therapeutischer Einsatz in der Schwangerschaft nur nach ärztlicher Rücksprache; Sammlung nur von sicheren Standorten.
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Sadebaum

Juniperus sabina

Der Sadebaum ist eine stark giftige Wacholderart aus der Familie der Zypressengewächse, die in der Volksmedizin historisch als Abtreibungsmittel und zur äußerlichen Behandlung von Hauterkrankungen genutzt wurde. Die enthaltenen Wirkstoffe, insbesondere Sabinol und Sabinen aus dem ätherischen Öl, sind hochgradig toxisch und können bereits in kleinen Mengen zu schweren Vergiftungen mit tödlichem Ausgang führen. In der modernen Medizin findet der Sadebaum aufgrund seiner ausgeprägten Giftigkeit keine therapeutische Anwendung mehr.

  • AnwendungHistorisch: Menstruationsregulierung, Hauterkrankungen, Warzen; alle Anwendungen heute obsolet und gefährlich
  • SicherheitSTARK GIFTIG: Alle Pflanzenteile lebensgefährlich! Innerliche Einnahme kann tödlich sein. In der Schwangerschaft absolut kontraindiziert.
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Betelnusspalme

Areca catechu L.

Die Betelnusspalme wird in der traditionellen asiatischen Medizin seit Jahrtausenden genutzt, hauptsächlich als Anthelminthikum gegen Darmparasiten sowie als Verdauungsstimulans. Die Samen (Betelnüsse) enthalten das Alkaloid Arecolin, das stimulierende und wurmtreibende Eigenschaften besitzt. Die Nutzung ist in vielen Kulturen Süd- und Südostasiens weit verbreitet, wenngleich erhebliche gesundheitliche Risiken bestehen.

  • AnwendungAnthelminthikum, Verdauungsförderung, Stimulans, traditionelle Zahnpflege
  • SicherheitIARC-Karzinogen Gruppe 1: erhöhtes Mundkrebs-Risiko. Arecolin macht abhängig. Nicht für Schwangere. EU-weit gesundheitlich bedenklich.
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Hainbuche

Carpinus betulus

Die Hainbuche wird in der Volksmedizin traditionell bei fiebrigen Erkrankungen sowie zur Wundpflege eingesetzt. Als Bach-Blüte Nr. 17 (Hornbeam) gilt sie als Mittel gegen geistige Erschöpfung, Antriebslosigkeit und das Gefühl, den Alltag kaum bewältigen zu können. Die Rinde enthält Gerbstoffe und wurde äußerlich adstringierend verwendet.

  • AnwendungGeistige Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Fieber (volksmedizinisch), Wundpflege, Bach-Blütentherapie
  • SicherheitKeine bekannten Gegenanzeigen bei üblicher Anwendung. Bach-Blüten enthalten keinen pharmakologisch wirksamen Pflanzenextrakt.
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Wasserschlauch

Utricularia vulgaris

Der Wasserschlauch ist eine fleischfressende Wasserpflanze, die kleine Wasserorganismen mithilfe blasenartiger Saugfallen erbeutet. Eine etablierte medizinische Nutzung in der westlichen Heilkunde ist nicht dokumentiert. In der asiatischen Volksmedizin wurden einzelne Arten vereinzelt bei Harnwegsbeschwerden eingesetzt, wissenschaftliche Belege hierfür fehlen jedoch weitgehend.

  • AnwendungVolksheilkundlich: Harnwegsbeschwerden (traditionell, asiatische Medizin); keine belegte westliche Anwendung
  • SicherheitKeine gesicherten Sicherheitsdaten für die innerliche Anwendung; Verzehr wird nicht empfohlen.
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Goldlack

Erysimum × cheiri

Der Goldlack enthält Herzglykoside (u. a. Cheirotoxin und Cheirosin) und wurde in der Volksmedizin traditionell bei Herzleiden und Kreislaufschwäche eingesetzt. Aufgrund seiner Toxizität ist eine eigenständige Anwendung heute medizinisch nicht vertretbar. In der Phytotherapie spielt er kaum noch eine Rolle; er wird hauptsächlich als Zierpflanze kultiviert.

  • AnwendungHerzstärkung (historisch-volksmedizinisch), Kreislaufschwäche (historisch), äußerlich bei Gelenkschmerzen
  • SicherheitGiftig – alle Pflanzenteile enthalten Herzglykoside; kann Herzrhythmusstörungen, Übelkeit und Erbrechen auslösen. Nicht innerlich anwenden.
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Begonie

Begonia

Begonien sind eine artenreiche Gattung der Familie Begoniaceae mit über 2.000 Arten, die vorwiegend als Zierpflanzen kultiviert werden. In der Volksmedizin einiger asiatischer und südamerikanischer Kulturen werden einzelne Arten äußerlich bei Hautreizungen und Wunden sowie innerlich bei Fieber eingesetzt. Eine gesicherte Anwendung in der europäischen Phytotherapie ist nicht etabliert.

  • AnwendungVolksmedizinisch: Wundversorgung, Fiebersenkung, Hautreizungen (nicht wissenschaftlich gesichert)
  • SicherheitEnthält Oxalsäure; kann Schleimhautreizungen verursachen. Nicht für innerliche Anwendung ohne ärztlichen Rat empfohlen.
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Feuerbohne

Phaseolus coccineus

Die Feuerbohne wird in der Volksmedizin traditionell als harntreibendes Mittel eingesetzt, insbesondere die getrockneten Hülsen bei Erkrankungen der Harnwege und Wassereinlagerungen. Die Bohnenschalen gelten als stoffwechselfördernd und werden bei Gicht sowie erhöhten Harnsäurewerten verwendet. Als Nahrungspflanze liefert sie hochwertiges pflanzliches Eiweiß, muss jedoch stets vollständig durchgekocht werden.

  • AnwendungHarntreibend, Gicht, Harnsäurestoffwechsel, Wassereinlagerungen, Nierenunterstützung, Stoffwechselförderung
  • SicherheitRohe Bohnen sind giftig (Lektine/Phasin). Nur vollständig durchgekocht verzehren. Nicht bei Nierenversagen anwenden.
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Acker-Fuchsschwanz

Alopecurus myosuroides

Der Acker-Fuchsschwanz ist ein einjähriges Rispengras aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) und gilt vorrangig als lästiges Ackergras. Eine dokumentierte medizinische Nutzung beim Menschen ist nicht bekannt; die Pflanze besitzt keine nennenswerte Tradition in der Phytotherapie. In der Volksmedizin wird sie nicht verwendet, und ethnobotanische Quellen weisen keine therapeutischen Anwendungen nach.

  • AnwendungKeine bekannten medizinischen Anwendungsgebiete
  • SicherheitKein Verzehr empfohlen; mögliche Schimmelpilzbelastung (Mykotoxine) auf Feldfruchtarten; allergenes Graspollen möglich.
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Leinblatt

Thesium

Das Leinblatt (Thesium) ist eine Gattung halbparasitischer Pflanzen aus der Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae), die auf den Wurzeln anderer Pflanzen schmarotzen. In der traditionellen Volksmedizin wurde es gelegentlich bei Hauterkrankungen und als harntreibendes Mittel eingesetzt. Eine wissenschaftlich fundierte medizinische Anwendung ist bislang kaum belegt.

  • AnwendungVolksmedizin: Hauterkrankungen, harntreibend, äußerliche Anwendung
  • SicherheitMedizinische Anwendung nicht ausreichend belegt; Selbstbehandlung nicht empfohlen. Verwechslungsgefahr mit anderen Wiesenpflanzen.
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Herzblatt

Parnassia palustris

Das Sumpf-Herzblatt ist eine in der europäischen Volksmedizin verwendete Wildpflanze feuchter Wiesen und Moore. Traditionell wurde es bei Leber- und Gallenbeschwerden sowie als wundheilendes Mittel eingesetzt. Die Pflanze enthält Gerbstoffe und Flavonoide, ist jedoch in der modernen Phytotherapie kaum etabliert.

  • AnwendungLeber- und Gallenbeschwerden, Wundheilung, entzündliche Schleimhautreizungen, Harnwegsbeschwerden
  • SicherheitKeine gesicherten klinischen Daten; nicht in der Schwangerschaft anwenden. Verwechslungsgefahr beachten. Nur in kleinen Mengen verwenden.
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Haselhuhn

Tetrastes bonasia

Das Haselhuhn (Tetrastes bonasia) ist ein Vogel aus der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae) und keine Heilpflanze. Es existieren keine belegten medizinischen Anwendungen in der Phytotherapie. Dieser Datensatz wurde irrtümlich als Pflanze klassifiziert.

  • AnwendungKeine medizinische Pflanzenanwendung – kein Gewächs, sondern ein Vogel
  • SicherheitKein Eintrag – nicht zutreffend (kein pflanzlicher Organismus)
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Hartriegel

Cornus sanguinea

Der Hartriegel ist ein Gehölz aus der Familie der Hartriegelgewächse (Cornaceae) und wurde traditionell in der Volksmedizin genutzt. Rinde und Früchte, insbesondere der Kornelkirsche (Cornus mas), enthalten Gerbstoffe und wurden bei Fieber, Durchfall und Entzündungen eingesetzt. Die adstringierenden Eigenschaften der Rinde fanden historisch auch als Fieberrindenersatz (ähnlich wie Chinarinde) Verwendung.

  • AnwendungDurchfall, Fieber, Entzündungen, Verdauungsbeschwerden, Vitamin-C-Versorgung (Früchte)
  • SicherheitRohe Früchte einiger Arten können Magenreizungen auslösen. Medizinische Anwendung in der Schwangerschaft nur nach Rücksprache.
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Gemeine Pimpernuss

Staphylea pinnata

Die Gemeine Pimpernuss (Staphylea pinnata) aus der Familie der Pimpernussgewächse (Staphyleaceae) wurde in der Volksmedizin gelegentlich bei Harnwegsbeschwerden und rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Ihre Samen enthalten Saponine und fette Öle, die traditionell genutzt wurden. In der modernen Phytotherapie spielt die Art keine nennenswerte Rolle.

  • AnwendungHarnwegsbeschwerden, Rheuma, traditionelle Volksmedizin
  • SicherheitSamen bei größeren Mengen toxisch (Saponine); Magen-Darm-Reizungen möglich; keine dokumentierte therapeutische Standardanwendung.
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Weiße Silberwurz

Dryas octopetala

Die Weiße Silberwurz ist eine arktisch-alpine Zwergsträucherart aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), die in der Volksmedizin aufgrund ihres Gerbstoffgehalts traditionell als zusammenziehendes Mittel eingesetzt wurde. Die Blätter wurden in Aufgüssen zur äußerlichen Anwendung bei Wunden und Entzündungen der Haut genutzt. Eine wissenschaftlich fundierte medizinische Anwendung ist bisher kaum belegt; die Pflanze ist in vielen Regionen Europas geschützt.

  • AnwendungÄußerlich bei Wunden, Hautreizungen und leichten Entzündungen; traditioneller volksheilkundlicher Einsatz als Adstringens
  • SicherheitIn vielen Regionen geschützte Wildpflanze – Sammlung verboten. Keine gesicherte Datenlage zur inneren Anwendung. Kein Ersatz für ärztliche Behandlung.
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Gefleckter Aronstab

Arum maculatum

Der Gefleckte Aronstab wurde in der Volksmedizin äußerlich bei Hautkrankheiten und Rheuma sowie innerlich bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Aufgrund seiner starken Giftigkeit ist eine medizinische Eigenanwendung heute nicht vertretbar. In der Homöopathie wird er in stark verdünnter Form noch genutzt.

  • AnwendungHomöopathisch: Schleimhautentzündungen, Kehlkopfkatarrh; volksmedizinisch: Hautkrankheiten, Rheuma
  • SicherheitStark giftig – alle Pflanzenteile, besonders Beeren! Vergiftungsgefahr: Brennen im Mund, Erbrechen. Keinesfalls innerlich einnehmen.
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Gartengeißblatt

Lonicera caprifolium

Das Gartengeißblatt wird in der Volksmedizin traditionell bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt, da Blüten und Blätter schleimlösende und leicht harntreibende Eigenschaften besitzen. Äußerlich fanden Zubereitungen Verwendung bei Hautproblemen und entzündlichen Beschwerden. Die wohlriechenden Blüten werden zudem in der Aromatherapie und Parfümerie genutzt.

  • AnwendungAtemwegserkrankungen, Husten, Bronchitis, Harntreibend, Entzündungen, Hautpflege
  • SicherheitBeeren sind giftig, besonders für Kinder – Übelkeit und Erbrechen möglich. Nicht in der Schwangerschaft anwenden.
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Lungen-Enzian

Gentiana pneumonanthe

Der Lungen-Enzian gehört zur Familie der Enziangewächse (Gentianaceae) und enthält wie andere Enzianarten bittere Glykoside wie Gentiopikrin und Amarogentin. Traditionell wurden Enzianwurzeln zur Anregung der Verdauung und des Appetits verwendet. In Deutschland steht der Lungen-Enzian jedoch auf der Roten Liste und ist streng geschützt, weshalb eine Nutzung wildwachsender Pflanzen nicht zulässig ist.

  • AnwendungVerdauungsschwäche, Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden (nur historisch/traditionell, da streng geschützte Art)
  • SicherheitStreng geschützte Art (FFH-Richtlinie, Rote Liste); Sammeln verboten. Nicht bei Magengeschwüren anwenden.
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Fetthenne

Sedum

Die Fetthennen (Sedum) sind eine artenreiche Gattung der Dickblattgewächse (Crassulaceae), die traditionell äußerlich bei Hautproblemen, Warzen und kleinen Wunden eingesetzt wurden. Sedum acre (Scharfer Mauerpfeffer) enthält scharfe Alkaloide und wurde volksmedizinisch als harntreibendes und wundheilendes Mittel genutzt. Die Anwendung beschränkt sich heute weitgehend auf die Volksmedizin, da die medizinische Forschung zur Gattung begrenzt ist.

  • AnwendungWunden, Hautprobleme, Warzen, Schwielen, Harnwegsinfekte (äußerlich und innerlich, je nach Art)
  • SicherheitSedum acre ist in größeren Mengen toxisch; kann Hautreizungen verursachen; innerliche Anwendung nur unter Aufsicht.
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Winde

Convolvulus arvensis

Die Ackerwinde (Convolvulus arvensis) ist eine in der Volksmedizin verwendete Pflanze aus der Familie der Windengewächse (Convolvulaceae). Traditionell wurden Wurzeln und Kraut als mildes Abführmittel sowie bei Leber- und Gallebeschwerden eingesetzt. Aufgrund enthaltener Harzglykoside ist die Anwendung ohne medizinische Begleitung nicht empfehlenswert.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Verstopfung, Leber-Galle-Beschwerden, traditionelle Volksheilkunde
  • SicherheitHarzglykoside können bei Überdosierung toxisch wirken; nicht in der Schwangerschaft; innere Anwendung nur unter Aufsicht.
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Topinambur

Helianthus tuberosus

Topinambur ist eine knollentragende Verwandte der Sonnenblume, deren Knollen reich an Inulin sind. Inulin wirkt als präbiotischer Ballaststoff, fördert die Darmflora und verlangsamt den Blutzuckeranstieg, weshalb die Pflanze traditionell bei Diabetes und Verdauungsbeschwerden eingesetzt wird. In der Volksmedizin werden die Knollen auch zur Unterstützung des Stoffwechsels und zur Stärkung des Immunsystems genutzt.

  • AnwendungVerdauungsförderung, Darmflora, Präbiotikum, Stoffwechsel
  • SicherheitKann starke Blähungen und Bauchkrämpfe verursachen. Langsam einführen. Bei Reizdarmsyndrom mit Vorsicht.
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Lupine

Lupinus

Lupinen sind Hülsenfrüchte der Familie Fabaceae, die traditionell als Nahrungsmittel und in der Volksmedizin genutzt werden. Süßlupinen liefern hochwertiges pflanzliches Protein und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen können. Bitterlupinen hingegen enthalten giftige Chinolizidinalkaloide und sind ohne Entbitterung nicht genießbar.

  • AnwendungProteinversorgung, Verdauungsförderung, pflanzliche Ernährung
  • SicherheitBitterlupinen enthalten toxische Alkaloide; Kreuzallergie mit Erdnüssen möglich; bei Hülsenfruchtallergie Vorsicht geboten.
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Amarant

Amaranthus spp.

Amarant wird traditionell als Nahrungs- und Heilpflanze verwendet. Die nährstoffreichen Samen und Blätter enthalten Proteine, Mineralstoffe und Flavonoide, die bei Verdauungsbeschwerden und entzündlichen Prozessen eingesetzt werden. Äußerlich finden Zubereitungen aus Amarant bei Hautreizungen und Mundschleimhautentzündungen Anwendung.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Entzündungen der Mundschleimhaut, Hautreizungen, Nährstoffversorgung, Durchfall
  • SicherheitBei Nierenerkrankungen wegen Oxalsäuregehalt mäßig konsumieren. Selten allergische Reaktionen möglich. Pollen können Heuschnupfen auslösen.
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Trespe

Bromus

Die Trespen (Bromus) sind eine artenreiche Gattung der Süßgräser (Poaceae) mit über 160 Arten, die weltweit auf Wiesen, Äckern und Wegrändern verbreitet sind. Eine gesicherte medizinische Nutzung ist für die Gattung kaum überliefert; in der Volksmedizin wurden Samen einzelner Arten gelegentlich bei Harnwegsbeschwerden und als leichtes Diuretikum eingesetzt. Pollenastreuende Arten können bei empfindlichen Personen Heuschnupfen und Atemwegsreaktionen auslösen.

  • AnwendungVolksmedizinisch: leichte harntreibende Wirkung, traditionell bei Harnwegsbeschwerden; medizinische Belege gering
  • SicherheitPollenallergie möglich (Gräserallergen); keine gesicherte medizinische Anwendung; Rücksprache mit Arzt empfohlen
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Echte Nelkenwurz

Geum urbanum

Die Echte Nelkenwurz (Geum urbanum) ist eine heimische Heilpflanze aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), deren Wurzel reich an Gerbstoffen, Bitterstoffen und ätherischem Eugenol ist. Traditionell wird sie bei Verdauungsbeschwerden, Durchfall und Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt. Äußerlich findet die Wurzel Anwendung zur Wundheilung und bei Hautreizungen.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Durchfall, Mundschleimhautentzündung, Magenprobleme, Wundheilung
  • SicherheitGilt als gut verträglich; bei Überempfindlichkeit gegenüber Rosengewächsen meiden; keine Langzeitstudien vorhanden.
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Steinbrech

Saxifraga spp.

Die Gattung Steinbrech (Saxifraga) aus der Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) wurde in der Volksmedizin traditionell zur Unterstützung bei Harnwegserkrankungen und zur Förderung der Nierenfunktion eingesetzt. Der Name 'Steinbrech' verweist auf die historische Anwendung bei Nierensteinen und Blasensteinen, da man der Pflanze nachsagte, sie könne Steine 'brechen'. Als Gattung mit über 400 Arten variiert die medizinische Nutzung je nach Art erheblich.

  • AnwendungHarnwegserkrankungen, Nierenunterstützung, Blasensteine, Nierensteine, Entwässerung
  • SicherheitKeine gesicherten Wirksamkeitsnachweise. Bei Nieren- oder Harnwegserkrankungen ärztlichen Rat einholen. Artbestimmung wichtig.
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Schwertlilie

Iris germanica L.

Die Schwertlilie wird in der traditionellen Heilkunde vor allem durch ihr getrocknetes Rhizom (Veilchenwurzel) genutzt, das schleimlösende und leicht harntreibende Eigenschaften besitzt. Historisch wurde sie bei Husten, Bronchitis und Atemwegserkrankungen eingesetzt. Die innerliche Anwendung erfordert Fachkenntnis, da frische Pflanzenteile reizend und toxisch wirken können.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Atemwegserkrankungen, Schleimhautreizung, Verdauungsbeschwerden
  • SicherheitFrische Rhizome und Blätter giftig; Haut- und Schleimhautreizungen möglich; nicht ohne Fachkenntnis innerlich anwenden.
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Melde

Atriplex

Die Melde (Atriplex) ist eine artenreiche Gattung aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae), die seit der Antike als Nahrungspflanze und Heilkraut genutzt wird. Die mineral- und vitaminreichen Blätter fanden volksmedizinisch Anwendung bei Verdauungsbeschwerden, Stoffwechselschwäche und Gicht. Einige Arten wie die Gartenmelde (Atriplex hortensis) werden als Wildgemüse oder Salat geerntet und gelten als leicht harntreibend.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Gicht, Stoffwechselförderung, Entschlackung, Mineralstoffversorgung
  • SicherheitEnthält Oxalate und Saponine; bei Nierensteinen oder Nierenerkrankungen meiden. Roh nur in Maßen verzehren.
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Europäischer Siebenstern

Trientalis europaea

Der Europäische Siebenstern ist eine zierliche Waldpflanze aus der Familie der Primelgewächse (Primulaceae), die in kühlen, feuchten Nadel- und Mischwäldern Mittel- und Nordeuropas vorkommt. Seine volksmedizinische Nutzung ist kaum belegt; vereinzelt wurden Extrakte der Pflanze äußerlich zur Wundpflege eingesetzt. Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Studien gilt die Heilwirkung als nicht gesichert.

  • AnwendungÄußerliche Wundversorgung (volksmedizinisch, nicht wissenschaftlich belegt)
  • SicherheitKeine gesicherten Anwendungsdaten; Pflanze enthält Saponine, innere Anwendung nicht empfohlen. Von Kindern fernhalten.
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Scharbockskraut

Ficaria verna

Das Scharbockskraut wurde historisch zur Vorbeugung und Behandlung von Skorbut eingesetzt, da es im Frühjahr besonders reich an Vitamin C ist. Äußerlich wird es traditionell bei Hämorrhoiden und kleinen Hautirritationen angewendet. Die frische Pflanze enthält das giftige Protoanemonin und darf daher nur getrocknet oder gegart verwendet werden.

  • AnwendungSkorbut (historisch), Hämorrhoiden, Vitaminmangel, Frühjahrsgemüse (jung, gegart)
  • SicherheitFrische Pflanze giftig (Protoanemonin). Nur getrocknete oder gegarte Pflanzenteile verwenden. Nicht in der Schwangerschaft.
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Wegwarte

Cichorium intybus

Die Wegwarte (Cichorium intybus) ist eine traditionsreiche Heilpflanze aus der Familie der Korbblütler, deren Bitterstoffe die Verdauung anregen und Leber sowie Gallenblase unterstützen. Die Wurzel wird seit Jahrhunderten bei Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche und zur Leberstärkung eingesetzt. Als natürliche Inulinquelle fördert sie zudem die gesunde Darmflora.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Leber- und Gallenbeschwerden, Darmflora-Unterstützung, Entschlackung
  • SicherheitBei Korbblütler-Allergie kontraindiziert. In der Schwangerschaft meiden. Kann selten Kontaktdermatitis auslösen.
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Netzflügler

Neuroptera

Neuroptera (Netzflügler) sind eine Ordnung der Insekten und keine Pflanze. Eine medizinische Nutzung als Heilpflanze existiert nicht. Die Eingabe scheint fehlerhaft zu sein.

  • AnwendungKeine medizinische Anwendung bekannt – kein Pflanzenorganismus
  • SicherheitKein Heilkraut – Datensatz nicht anwendbar
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Nadelkraut

Crassula helmsii

Crassula helmsii (Nadelkraut) ist eine aquatische bis semiaquatische Pflanze aus der Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse), ursprünglich aus Australien und Neuseeland stammend. In Mitteleuropa gilt sie als invasiver Neophyt, der Gewässer und Feuchtgebiete unkontrolliert besiedelt. Belegte medizinische oder volksmedizinische Anwendungen sind für diese Art nicht dokumentiert.

  • AnwendungKeine dokumentierten medizinischen Anwendungsgebiete bekannt.
  • SicherheitKeine medizinische Verwendung empfohlen; invasiver Neophyt, nicht zur Einnahme geeignet.
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Stundenblume

Hibiscus trionum

Die Stundenblume gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) und enthält wie viele Verwandte schleimstoffe, die eine reizmildernde Wirkung auf Schleimhäute entfalten können. Traditionell wurden Blätter und Blüten äußerlich bei leichten Hautentzündungen sowie innerlich bei Halsreizungen und Hustenreiz eingesetzt. Eine wissenschaftlich gesicherte medizinische Anwendung liegt bisher nur in geringem Umfang vor.

  • AnwendungHustenreiz, Halsreizungen, Schleimhautreizungen, leichte Hautentzündungen (äußerlich)
  • SicherheitKeine gesicherten Kontraindikationen bekannt; Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit mangels Daten meiden.
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Flaschenkürbis

Lagenaria siceraria

Der Flaschenkürbis wird in der traditionellen Medizin verschiedener Kulturen als Diuretikum sowie zur Unterstützung von Leber und Verdauung eingesetzt. Fruchtzubereitung, Samen und Blätter finden in der Ayurveda und afrikanischen Volksmedizin Verwendung bei Ödemen, Gelbsucht und als sanftes Abführmittel. Bittere Früchte enthalten hohe Konzentrationen an Cucurbitacinen und sind gesundheitsgefährdend.

  • AnwendungDiuretikum, Verdauungsförderung, Leberunterstützung, Ödeme, Entwässerung, traditionelle Volksmedizin
  • SicherheitBittere Früchte unbedingt meiden – Cucurbitacine sind stark toxisch (Erbrechen, Blutungen, Todesfälle). Nur milde Sorten verwenden.
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Schwarzkiefer

Pinus nigra

Die Schwarzkiefer wird medizinisch vor allem über ihre ätherischen Öle aus Nadeln, Knospen und Harz genutzt. Kiefernnadelöl wirkt schleimlösend, antiseptisch und durchblutungsfördernd und wird bei Atemwegserkrankungen sowie äußerlich bei Muskel- und Gelenkbeschwerden eingesetzt. Kiefernknospen gelten als traditionelles Mittel bei Bronchitis, Husten und Erkältungskrankheiten.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Erkältung, Inhalation, Muskelschmerzen (äußerlich), Rheuma, Durchblutungsförderung
  • SicherheitNicht bei Kiefernnadelöl-Allergie. Ätherisches Öl verdünnt anwenden. Nicht bei Kleinkindern unter 2 Jahren inhalieren lassen.
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Wachsblume

Hoya

Die Wachsblume gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) und wird vorwiegend als Zierpflanze kultiviert. In der traditionellen Medizin Südostasiens werden einzelne Hoya-Arten äußerlich bei Hauterkrankungen und Entzündungen eingesetzt. Eine wissenschaftlich belegte medizinische Anwendung liegt für die Gattung bislang kaum vor.

  • AnwendungTraditionell: äußerliche Anwendung bei Hautreizungen, Entzündungen (ethnobotanisch, Südostasien)
  • SicherheitPflanzensaft kann Hautreizungen verursachen; als Apocynaceae-Verwandte mögliche Giftstoffe – nicht innerlich anwenden.
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Sumpfdotterblume

Caltha palustris

Die Sumpfdotterblume ist eine heimische Wildpflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), die volksmedizinisch äußerlich gegen Warzen und Rheuma eingesetzt wurde. Im frischen Zustand ist die Pflanze aufgrund ihres Gehalts an Protoanemonin giftig und kann Haut- und Schleimhautreizungen verursachen. In der modernen Phytotherapie spielt sie kaum eine Rolle; sie findet jedoch in der Homöopathie (Caltha palustris) Anwendung.

  • AnwendungVolksmedizin: äußerlich bei Warzen, Rheuma, Hauterkrankungen; Homöopathie: Kopfschmerzen, rheumatische Beschwerden
  • SicherheitGiftig im frischen Zustand (Protoanemonin)! Nicht innerlich anwenden. Hautkontakt kann Reizungen verursachen. Nicht für Schwangere.
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Christusdorn

Euphorbia milii Des Moul.

Der Christusdorn gehört zur Gattung Euphorbia (Wolfsmilch) innerhalb der Familie der Euphorbiaceae und enthält einen stark giftigen Milchsaft (Latex). In der Volksmedizin einiger tropischer Regionen wird der Latex äußerlich zur Behandlung von Warzen und Hautparasiten eingesetzt. Aufgrund seiner ausgeprägten Toxizität findet die Pflanze in der westlichen Heilkunde keine anerkannte medizinische Anwendung.

  • AnwendungVolksmedizin: Warzenbehandlung äußerlich; antiparasitäre Forschungsansätze; keine etablierten westlichen Heilanwendungen
  • SicherheitGIFTIG: Milchsaft stark haut- und schleimhautreizend; Augen- und Hautkontakt vermeiden; nicht einnehmen; Handschuhe tragen
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Pfeilkraut

Sagittaria sagittifolia

Das Pfeilkraut ist eine heimische Wasserpflanze aus der Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae), deren stärkehaltige Knollen traditionell als Nahrungs- und Heilmittel genutzt wurden. In der Volksmedizin fanden die Knollen Anwendung bei Verdauungsbeschwerden und zur Stärkung des Organismus. Äußerlich wurden Blätter gelegentlich bei Hautentzündungen und Wunden eingesetzt.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Hautreizungen (äußerlich), Stärkungsmittel, traditionelle Volksheilkunde
  • SicherheitNicht mit giftigen Wasserpflanzen verwechseln. Rohe Knollen können reizend wirken – nur gegart verwenden.
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Ragwurzen

Ophrys

Die Ragwurzen (Ophrys) sind eine artenreiche Orchideengattung, deren Knollen historisch unter dem Namen Salep in der Volksmedizin als stärkendes Mittel und bei Verdauungsbeschwerden genutzt wurden. Alle europäischen Ophrys-Arten stehen heute unter strengem Naturschutz; das Sammeln oder Ausgraben wild wachsender Pflanzen ist in Deutschland und der gesamten EU gesetzlich verboten. Eine eigenständige medizinische Verwendung ist daher nicht mehr zeitgemäß und rechtlich unzulässig.

  • AnwendungHistorisch: Salepgewinnung aus Knollen, Stärkung, Verdauungsförderung (heute nicht mehr anwendbar – alle Arten streng geschützt)
  • SicherheitStreng geschützte Wildpflanze! Sammeln, Pflücken oder Ausgraben ist nach BNatSchG und EU-Recht verboten.
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Kornrade

Agrostemma githago

Die Kornrade ist eine historische Ackerwildpflanze, die in der Volksmedizin äußerlich bei Hauterkrankungen und Ekzemen eingesetzt wurde. Sie enthält toxische Saponine (Githagenin, Agrostemmin), weshalb eine innerliche Anwendung strikt abzulehnen ist. In der modernen Phytotherapie findet die Pflanze aufgrund ihres Giftpotenzials keine Verwendung mehr.

  • AnwendungHistorisch: äußerliche Anwendung bei Hautleiden; keine empfohlene medizinische Anwendung in der modernen Heilkunde
  • SicherheitGIFTIG – enthält toxische Saponine (Githagenin); Samen besonders gefährlich; nicht für innerliche Anwendung; Kindersicherheit beachten
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Bergahorn

Acer pseudoplatanus

Der Bergahorn wird in der Volksmedizin traditionell aufgrund seiner gerbstoffreichen Rinde zur äußerlichen Wundversorgung und als Adstringens eingesetzt. Der im Frühjahr gewonnene Baumsaft enthält Mineralstoffe und Zucker und wurde als stärkendes Getränk genutzt. Eine gesicherte medizinische Anwendung ist wissenschaftlich kaum belegt; die Nutzung beschränkt sich weitgehend auf volksmedizinische Überlieferungen.

  • AnwendungWundpflege, Hautpflege, Fieber (volksmedizinisch)
  • SicherheitSamen enthalten Hypoglycin A – giftig für Pferde. Für Menschen weitgehend unbedenklich; keine gesicherten therapeutischen Anwendungen.
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Weg-Distel

Carduus acanthoides

Die Weg-Distel (Carduus acanthoides) gehört zur Gattung der Ringdisteln (Carduus) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). In der Volksmedizin wurden Disteln dieser Gattung traditionell zur Unterstützung von Leber und Gallenfluss sowie bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Die wissenschaftliche Datenlage speziell für diese Art ist begrenzt; medizinische Anwendungen basieren überwiegend auf der Überlieferung verwandter Distelarten.

  • AnwendungLeber, Gallenfluss, Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit
  • SicherheitBei Korbblütler-Allergie meiden. Stacheln beim Sammeln beachten. Nicht in der Schwangerschaft anwenden. Nicht selbst diagnostizieren.
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Christrose

Helleborus niger

Die Christrose (Helleborus niger) ist eine stark giftige Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Historisch wurde sie in der Volksmedizin als Abführ- und Brechmittel sowie zur Behandlung von Herzleiden und psychischen Erkrankungen eingesetzt. Aufgrund ihrer hohen Toxizität – alle Pflanzenteile enthalten herzaktive Glykoside, Saponine und Alkaloide – findet sie heute keine medizinische Anwendung mehr.

  • AnwendungHistorisch: Purgiermittel, Herzleiden, psychische Erkrankungen. Heute: keine medizinische Anwendung empfohlen.
  • SicherheitSTARK GIFTIG: Alle Pflanzenteile giftig. Herzglykoside und Saponine. Hautkontakt vermeiden. Bei Vergiftung sofort Arzt aufsuchen.
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Schwarzeiche

Quercus velutina

Die Schwarzeiche ist ein nordamerikanischer Laubbaum aus der Familie der Fagaceae, dessen Rinde reich an Gerbstoffen (Tanninen) und dem gelben Naturfarbstoff Quercitron ist. Traditionell wurde die Innenrinde adstringierend bei Durchfall, Schleimhautentzündungen und schlecht heilenden Wunden eingesetzt. In der indianischen Volksmedizin fand sie Verwendung als zusammenziehendes Mittel bei Magen-Darm-Beschwerden und äußerlich bei Hauterkrankungen.

  • AnwendungAdstringens, Durchfall, Schleimhautentzündungen, Wundheilung, Hauterkrankungen
  • SicherheitHoher Gerbstoffgehalt kann Magenreizungen verursachen; nicht bei Magengeschwüren oder Leber-/Nierenerkrankungen anwenden.
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Froschlöffel

Alisma plantago-aquatica

Der Froschlöffel ist eine heimische Wasserpflanze, die in der Volksmedizin traditionell bei Harnwegserkrankungen und zur Unterstützung der Nierenfunktion eingesetzt wird. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (Ze Xie) gilt die Wurzelknolle als wichtiges Mittel bei Ödemen, Blasenleiden und zur Ausleitung von Feuchtigkeit. Die Droge wirkt harntreibend und wird bei leichten Harnwegsinfektionen und Wassereinlagerungen angewendet.

  • AnwendungHarnwegsinfekte, Blasenentzündung, Wassereinlagerungen, Nierenunterstützung, harntreibend
  • SicherheitFrische Pflanze enthält hautreizende Stoffe; nur getrocknete Zubereitungen verwenden. Nicht in der Schwangerschaft anwenden.
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Quellmoos

Fontinalis

Fontinalis ist eine Gattung aquatischer Laubmoose aus der Familie Fontinalaceae, die in klaren Fließ- und Quellgewässern wächst. Die bekannteste Art Fontinalis antipyretica wurde volksmedizinisch als fiebersenkende Pflanze verwendet, worauf der Artname 'antipyretica' (gegen Fieber) hinweist. Belastbare wissenschaftliche Belege für eine medizinische Wirksamkeit beim Menschen fehlen weitgehend.

  • AnwendungVolksmedizinisch: Fiebersenken, äußerliche Anwendung bei Hautreizungen; historische Verwendung als Isoliermaterial
  • SicherheitKeine gesicherten Anwendungsdaten; Sammeln aus sauberen, unbelasteten Gewässern zwingend erforderlich.
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Strahlentierchen

Radiolaria

Strahlentierchen sind einzellige, marine Organismen aus der Gruppe der Protozoen und keine Pflanzen. Sie besitzen ein charakteristisches Kieselgel-Skelett und leben als Plankton in den Weltmeeren. Eine medizinische oder phytotherapeutische Nutzung ist nicht bekannt.

  • AnwendungKeine bekannte medizinische Anwendung
  • SicherheitKein Heilkraut; nicht zur inneren oder äußeren Anwendung geeignet.
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Kleines Schneeglöckchen

Galanthus nivalis

Das Kleine Schneeglöckchen enthält das Alkaloid Galantamin, das pharmazeutisch zur Behandlung von Alzheimer-Demenz und leichten kognitiven Störungen eingesetzt wird. Die Pflanze ist in allen Teilen giftig und darf nicht eigenständig als Heilmittel verwendet werden. Galantamin hemmt das Enzym Acetylcholinesterase und wird ausschließlich in standardisierten Arzneimitteln therapeutisch genutzt.

  • AnwendungAlzheimer-Demenz (pharmazeutisch), kognitive Einschränkungen, Acetylcholinesterase-Hemmung
  • SicherheitGiftig in allen Teilen. Keine Selbstmedikation. Nur standardisierte Galantamin-Präparate unter ärztlicher Aufsicht verwenden.
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Seeigel

Echinoidea

Seeigel (Echinoidea) sind eine Klasse mariner Stachelhäuter und keine Heilpflanzen. In der Volksmedizin verschiedener Kulturen werden Seeigel-Gonaden (Rogen) als Nahrungsmittel und vereinzelt als Tonikum genutzt. Eine wissenschaftlich belegte medizinische Anwendung als Heilmittel existiert nicht.

  • AnwendungKeine anerkannten medizinischen Anwendungsgebiete; traditionell als Nahrungsmittel genutzt
  • SicherheitKein Heilmittel; Stacheln können Verletzungen verursachen; Allergiepotenzial bei Schalentierallergikern möglich
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Gewöhnlicher Beinwell

Symphytum officinale

Raublattgewächs, Wurzel wird äußerlich angewendet.

  • AnwendungAeusserlich bei Prellungen, Zerrungen, Knochenbrüchen.
  • SicherheitNicht einnehmen (Pyrrolizidinalkaloide, leberschädigend); nur äußerlich.
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Erythrina crista-galli

Erythrina crista-galli L.

Der Hahnenkamm-Korallenbaum (Nationalbaum Argentiniens und Uruguays) wird in der südamerikanischen Volksmedizin traditionell als Sedativum und Anxiolytikum eingesetzt. Rinde und Blätter enthalten Isochinolin-Alkaloide (u. a. Erythralin, Erysotrin), die eine zentralnervös dämpfende und muskelrelaxierende Wirkung entfalten. Wegen seiner Giftigkeit ist eine unkontrollierte Anwendung gefährlich und ohne medizinische Aufsicht abzulehnen.

  • AnwendungSchlafstörungen, Angst, Nervosität, Muskelkrämpfe (traditionell/ethnobotanisch); keine zugelassene Humanmedizin in Europa
  • SicherheitGiftig – enthält toxische Alkaloide. Nicht zur Selbstmedikation geeignet. Kein Einsatz in der Schwangerschaft oder bei Kindern.
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Vierblättrige Einbeere

Paris quadrifolia L.

Die Vierblättrige Einbeere ist eine stark giftige Waldpflanze aus der Familie der Germergewächse (Melanthiaceae), die in der historischen Volksmedizin bei Krämpfen, Kopfschmerzen und als Beruhigungsmittel eingesetzt wurde. Alle Pflanzenteile enthalten toxische Steroidsaponine und Alkaloide, insbesondere die schwarze Einzelbeere. Heute findet die Pflanze keine therapeutische Anwendung mehr und gilt ausschließlich als gefährliche Giftpflanze.

  • AnwendungHistorisch:, beruhigend, harntreibend – heute keine medizinische Anwendung empfohlen
  • SicherheitStark giftig! Alle Pflanzenteile toxisch. Keine Selbstanwendung. Bei Verdacht auf Vergiftung sofort Giftnotruf oder Arzt kontaktieren.
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Veilchen

Viola odorata

Das Wohlriechende Veilchen (Viola odorata) wird in der Volksmedizin traditionell bei Atemwegserkrankungen wie Husten und Bronchitis eingesetzt, da Blüten und Blätter schleimlösende Eigenschaften besitzen. Äußerlich findet es Anwendung bei Hautreizungen und leichten Entzündungen der Schleimhäute. Blüten und Blätter werden zudem als Tee oder Sirup bei Kopfschmerzen und zur allgemeinen Beruhigung genutzt.

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Erkältung, Atemwegserkrankungen, Hautreizungen, Schleimhautentzündungen, Kopfschmerzen
  • SicherheitIn üblichen Mengen gut verträglich. Große Mengen der Wurzel können Erbrechen und Durchfall auslösen. In der Schwangerschaft nicht als Heilmittel anwenden.
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Nadelbäume

Pinophyta

Pinophyta ist die Abteilung der Nadelbäume und umfasst immergrüne Gehölze wie Kiefern, Fichten, Tannen und Zypressen. Verschiedene Arten werden traditionell medizinisch genutzt, etwa Kiefernnadeln bei Atemwegserkrankungen oder Harzprodukte als Wundheilmittel. Als übergeordnete Pflanzenabteilung ist die medizinische Anwendung stark je nach Gattung und Art verschieden.

  • AnwendungAtemwegserkrankungen, Wundheilung, Rheuma, Erkältung, Entzündungen
  • SicherheitAllergien auf Nadelbaumpollen möglich; ätherische Öle nicht bei Asthma oder Kleinkindern einsetzen
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Gemeiner Krummstab

Arisarum vulgare

Der Gemeine Krummstab ist eine mediterrane Staude aus der Familie der Aronstabgewächse, die in der Volksmedizin vereinzelt gegen Hautleiden und als schleimlösendes Mittel eingesetzt wurde. Alle Pflanzenteile enthalten Calciumoxalat-Kristalle und sind im rohen Zustand giftig. Eine eigenständige medizinische Anwendung ist aufgrund der Toxizität nicht empfehlenswert.

  • AnwendungHautleiden (volksmedizinisch), Schleimlösung (volksmedizinisch)
  • SicherheitGiftig: enthält Calciumoxalat-Kristalle; rohe Pflanzenteile meiden; nicht für Kinder und Schwangere geeignet.
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Glockenblume

Campanula

Die Glockenblume (Campanula) ist eine artenreiche Gattung aus der Familie der Campanulaceae mit volksheilkundlicher Tradition. Einige Arten wurden äußerlich bei Entzündungen der Mundschleimhaut und bei Halsbeschwerden eingesetzt. In der modernen Phytotherapie spielt die Gattung eine untergeordnete Rolle.

  • AnwendungMundschleimhautentzündung, Halsbeschwerden, Wundheilung (äußerlich), Gurgeln bei Halsschmerzen
  • SicherheitGilt allgemein als ungiftig. Keine bekannten Wechselwirkungen. Bei Allergie gegen Korbblütler Kreuzreaktionen möglich.
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Echter Buchweizen

Fagopyrum esculentum

Echter Buchweizen ist eine alte Kulturpflanze aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae), die besonders für ihren hohen Gehalt an Rutin bekannt ist. Rutin stärkt die Gefäßwände, verbessert die Kapillardurchblutung und wird therapeutisch bei Krampfadern, Bluthochdruck und Arteriosklerose eingesetzt. Zudem eignen sich die glutenfreien Samen als Nahrungsmittel für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit.

  • AnwendungGefäßschutz, Krampfadern, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Kapillarschwäche, glutenfreie Ernährung
  • SicherheitFagopyrismus möglich (Lichtempfindlichkeit bei heller Haut). Rohe Samen in großen Mengen vermeiden. Selten allergische Reaktionen.
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Faulbaum

Frangula alnus

Der Faulbaum ist ein heimischer Strauch, dessen getrocknete Rinde (Faulbaumrinde) seit Jahrhunderten als pflanzliches Abführmittel eingesetzt wird. Die enthaltenen Anthrachinon-Glykoside wie Frangulosid regen die Darmperistaltik an und erweichen den Stuhl. Medizinisch wird er bei träger Verdauung und chronischer Verstopfung verwendet.

  • AnwendungVerstopfung, träge Verdauung, Darmregulierung
  • SicherheitFrische Rinde ist giftig – nur getrocknete (mind. 1 Jahr) oder erhitzte Rinde verwenden. Nicht bei Kindern unter 12, Schwangerschaft oder Darmentzündung.
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Wolfsmilch

Euphorbia spp.

Die Wolfsmilch (Euphorbia) ist eine artenreiche Gattung der Familie Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) mit über 2000 Arten, die weltweit verbreitet sind. Volksmedizinisch wurde der charakteristische weiße Milchsaft äußerlich zur Behandlung von Warzen und Hühneraugen eingesetzt. Aufgrund der stark reizenden und toxischen Eigenschaften des Latex ist eine eigenständige Anwendung ohne fachkundige Beratung nicht empfohlen.

  • AnwendungÄußerliche Warzenbehandlung (Volksmedizin), traditionelle Hautanwendungen bei Hühneraugen
  • SicherheitLatex stark reizend und giftig; Haut- und Augenkontakt vermeiden; nicht innerlich anwenden; für Kinder unzugänglich aufbewahren
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Wiesen-Kerbel

Anthriscus sylvestris

Der Wiesen-Kerbel wird in der Volksmedizin traditionell als harntreibendes und verdauungsförderndes Mittel verwendet. Die jungen Blätter und Triebe wurden historisch als Küchen- und Heilkraut genutzt, finden heute jedoch kaum noch medizinische Anwendung. Aufgrund der Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Doldenblütlern ist beim Sammeln größte Vorsicht geboten.

  • AnwendungDiuretikum, Verdauungsförderung, Volksmedizin, Frühjahrsküche
  • SicherheitHohes Verwechslungsrisiko mit Geflecktem Schierling und Hundspetersilie. Furocumarine können Photodermatitis auslösen.
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Kultur-Birne

Pyrus communis

Die Kultur-Birne (Pyrus communis) wird in der Volksmedizin traditionell bei Verdauungsbeschwerden und Nierenerkrankungen eingesetzt. Ihre Früchte enthalten Sorbit, Pektine und Gerbstoffe, die regulierend auf die Darmtätigkeit wirken und sowohl bei Verstopfung als auch bei leichten Durchfallerkrankungen hilfreich sein können. Darüber hinaus gelten Birnenblätter in der Kräutermedizin als harntreibend und werden bei Blasen- und Nierenbeschwerden verwendet.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Verstopfung, Durchfall, Blasen- und Nierenbeschwerden, Harnsäureregulierung
  • SicherheitGut verträglich; bei Sorbit-Unverträglichkeit (Fruktosemalabsorption) können größere Mengen Blähungen und Durchfall verursachen.
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Nadelhölzer

Pinopsida

Pinopsida ist eine Klasse der Nadelgehölze, zu der Kiefern, Fichten, Tannen und weitere Koniferen gehören. Viele Vertreter werden in der Volksmedizin genutzt, insbesondere ihre ätherischen Öle aus Nadeln, Harzen und Triebspitzen. Anwendung findet die Klasse vor allem bei Atemwegserkrankungen, zur Hautpflege sowie als Badezusatz.

  • AnwendungAtemwegsbeschwerden, Erkältung, Muskelschmerzen, Hautpflege, Badezusatz, Inhalation
  • SicherheitEinige Arten können Allergien auslösen. Ätherische Öle nicht unverdünnt anwenden. Nicht bei Asthma inhalieren.
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Edeltanne

Abies procera

Die Edeltanne (Abies procera) gehört zur Gattung der echten Tannen (Abies) aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Wie verwandte Tannenarten werden Harz, Nadeln und Knospen volksheilkundlich bei Atemwegserkrankungen und zur äußerlichen Wundversorgung eingesetzt. Die ätherischen Öle wirken antiseptisch und schleimlösend.

  • AnwendungAtemwegserkrankungen, Husten, Bronchitis, Erkältung, Wundheilung, Muskelschmerzen (äußerlich)
  • SicherheitHarzhaltige Zubereitungen können Hautreizungen auslösen. Bei Asthma oder Kiefernpollenallergie mit Vorsicht anwenden. Nicht bei Kleinkindern anwenden.
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Hahnenfuß

Ranunculus spp.

Der Hahnenfuß umfasst eine artenreiche Gattung der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) mit über 600 Arten. Historisch wurde er äußerlich als Gegenreizmittel bei Rheuma und Gicht eingesetzt, da der enthaltene Wirkstoff Protoanemonin hautreizende Eigenschaften besitzt. Aufgrund seiner ausgeprägten Toxizität wird er in der modernen Phytotherapie kaum noch verwendet und gilt als Giftpflanze.

  • AnwendungÄußerlich (historisch): Gegenreizmittel bei Rheuma, Gicht, Nervenschmerzen; Homöopathie
  • SicherheitStark giftig! Enthält Protoanemonin – verursacht Hautblasen und Schleimhautreizungen. Innere Anwendung strikt meiden.
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Dahlie

Dahlia pinnata

Dahlien gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und sind vor allem als Zierpflanzen bekannt. Die Knollen enthalten Inulin, das ursprünglich als 'Dahlin' bezeichnet wurde und bei der Isolierung dieses Präbiotikums eine historische Rolle spielte. Eine eigenständige medizinische Verwendung in der modernen Phytotherapie ist nicht belegt.

  • AnwendungHistorische Nutzung der Knollen als Nahrungsmittel; Inulinquelle
  • SicherheitKeine bekannte Toxizität; Kontaktallergien möglich (Asteraceae-Sensibilisierung)
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Nadelbäume

Pinales

Pinales ist eine Ordnung der Nadelbäume, zu der bedeutende Heilpflanzen wie Kiefer, Fichte, Tanne, Wacholder und Eibe gehören. Zahlreiche Vertreter liefern ätherische Öle, Harze und Gerbstoffe, die traditionell bei Atemwegserkrankungen, Muskelschmerzen und Hautproblemen eingesetzt werden. Die medizinische Nutzung ist stark artabhängig und reicht von schleimlösenden Kiefernnadeln bis zum zytostatischen Taxol der Eibe.

  • AnwendungAtemwegserkrankungen, Erkältung, Muskelschmerzen, Rheuma, Hautpflege, ätherische Öle, Harze
  • SicherheitEibe (Taxus) ist hochgiftig! Artspezifische Sicherheitshinweise beachten; ätherische Öle nicht unverdünnt anwenden.
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Gewürznelke

Syzygium aromaticum (L.) Merr. et L.M.Perry (syn. Eugenia caryophyllus (Spreng.) Bullock et S.G.Harrison)

Zahnschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Übelkeit, Antiseptikum

  • AnwendungZahnschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Übelkeit, Antiseptikum
  • SicherheitÄtherisches Öl unverdünnt nicht auf Schleimhäute auftragen. In der Schwangerschaft nur in Speisemengen. Kann Schleimhautreizungen verursachen.
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Schachbrettfalter

Melanargia galathea

Melanargia galathea ist ein Tagschmetterling aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae) und keine Heilpflanze. Es liegen keine medizinischen Anwendungsgebiete oder wissenschaftlich belegten Heilwirkungen vor. Eine Verwendung in der Phytotherapie ist nicht bekannt.

  • AnwendungKeine medizinische Anwendung bekannt
  • SicherheitKein Heilmittel – keine Einnahme oder Anwendung vorgesehen
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Gallertiger Meeresalge

Fucus gelatinosus

Fucus gelatinosus ist eine marine Rotalge aus der Familie der Rhodomelaceae, die der Gattung Laurencia zugeordnet wird. Gesicherte medizinische Anwendungsgebiete sind für diese Algenart nicht dokumentiert. Einige Arten der Gattung Laurencia werden wissenschaftlich auf halogenierte bioaktive Inhaltsstoffe untersucht, klinische Belege fehlen jedoch.

  • AnwendungKeine gesicherten medizinischen Anwendungen bekannt
  • SicherheitKeine Sicherheitsdaten vorhanden; Verzehr oder Anwendung ohne fachkundige Beratung nicht empfohlen
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Weißbeerige Mistel

Viscum album L.

Die Weißbeerige Mistel ist eine halbparasitische Pflanze, die traditionell bei Bluthochdruck, Arteriosklerose und Schwindel eingesetzt wird. In der anthroposophischen und komplementären Medizin werden standardisierte Mistelextrakte (z. B. Iscador, Helixor, Iscucin) begleitend zur Krebstherapie genutzt, da enthaltene Lektine und Viscotoxine immunmodulierende Eigenschaften zeigen. Die Pflanze wächst als Halbschmarotzer auf verschiedenen Laubbäumen und wird ganzjährig geerntet.

  • AnwendungBluthochdruck, Arteriosklerose, Schwindel, Tinnitus, rheumatische Beschwerden, Herzinsuffizienz
  • SicherheitBeeren und Frischpflanze giftig – nur standardisierte Präparate verwenden! Nicht in der Schwangerschaft. Bei Krebstherapie nur unter ärztlicher Aufsicht.
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Ufer-Hirschsprung

Corrigiola litoralis

Der Ufer-Hirschsprung ist eine niederliegende, einjährige Pflanze aus der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae), die bevorzugt an sandigen Fluss- und Seeufern wächst. In der Volksmedizin wurde das Kraut traditionell als harntreibendes Mittel sowie zur Unterstützung bei Nieren- und Blasenbeschwerden eingesetzt. Äußerlich fand es gelegentlich Anwendung zur Wundheilung, wobei gesicherte klinische Belege weitgehend fehlen.

  • AnwendungHarntreibend, Nierenbeschwerden, Blasenentzündung, Wundheilung
  • SicherheitKeine klinischen Studien vorhanden. Bei Nierenerkrankungen ärztlichen Rat einholen. Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit anwenden.
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Adlerfarn

Pteridium aquilinum

Der Adlerfarn wurde historisch in der Volksmedizin als Wurmmittel und äußerlich bei Hauterkrankungen eingesetzt. Heute gilt die Pflanze aufgrund des krebserregenden Wirkstoffs Ptaquilosid sowie des Enzyms Thiaminase als toxisch und ist für medizinische Zwecke nicht mehr empfohlen. Eine innere Anwendung ist aus Sicherheitsgründen strikt abzulehnen.

  • AnwendungHistorisch: Anthelminthikum (Wurmmittel), äußerlich bei Hauterkrankungen; heute keine empfohlene medizinische Anwendung
  • SicherheitGiftig! Enthält krebserregendes Ptaquilosid und Thiaminase. Nicht einnehmen. Giftig für Mensch und Weidetiere.
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Purpur-Sonnenhut

Echinacea purpurea (L.)

Erkältungen, Husten, Immunstärkung, Hauterkrankungen, Wundheilung

  • AnwendungErkältungen, Husten, Hauterkrankungen, Wundheilung
  • SicherheitNicht bei Autoimmunerkrankungen, Allergie gegen Korbblütler möglich. Nicht länger als 8 Wochen dauerhaft anwenden.
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Wilde Malve

Malva sylvestrisL.;Malva neglectaWallr.

Husten, Erkältung, Halsschmerzen, Reizhusten, Magenschleimhautentzündung, Verstopfung, Magen-Darm-Reizungen

  • AnwendungHusten, Erkältung, Halsschmerzen, Reizhusten, Magenschleimhautentzündung, Verstopfung, Magen-Darm-Reizungen
  • SicherheitGenerell gut verträglich. In der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache anwenden. Keine bekannten Wechselwirkungen.
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Echtes Tausendgüldenkraut

Centaurium erythraea Rafn. s.l.

Appetitlosigkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Verdauungsförderung, Blähungen, Bittertonikum

  • AnwendungAppetitlosigkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Verdauungsförderung, Blähungen, Bittertonikum
  • SicherheitNicht bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren anwenden. Schwangerschaft: Anwendung meiden. Selten Überempfindlichkeitsreaktionen.
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Blutampfer

Rumex sanguineus

Der Blutampfer ist eine in Wäldern und Auen heimische Wildpflanze aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae), die durch ihre charakteristisch rotgeäderten Blätter auffällt. In der Volksmedizin wurden Blätter und Wurzeln ähnlich wie bei anderen Ampferarten bei Verdauungsbeschwerden und als mildes Abführmittel eingesetzt. Die gerbstoffreichen Wurzeln besitzen adstringierende Eigenschaften und wurden äußerlich bei Hauterkrankungen und Wunden verwendet.

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Verstopfung, Hauterkrankungen, Wundheilung, Entzündungen
  • SicherheitEnthält Oxalsäure – bei Nierenerkrankungen meiden. Nicht in großen Mengen innerlich anwenden. Verwechslungsgefahr mit anderen Ampferarten.
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Hundspetersilie

Aethusa cynapium

Die Hundspetersilie ist eine giftige Wildpflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae), die keine anerkannte schulmedizinische Anwendung besitzt. Alle Pflanzenteile enthalten das Alkaloid Aethusin und können bei Verzehr Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Krämpfe und Lähmungen auslösen. In der klassischen Homöopathie wird das Mittel Aethusa traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Milchunverträglichkeit von Säuglingen und nervöser Erschöpfung eingesetzt.

  • AnwendungHomöopathisch: Verdauungsstörungen, Milchunverträglichkeit bei Säuglingen, nervöse Erschöpfung; keine pflanzenheilkundliche Anwendung
  • SicherheitGiftpflanze! Alle Pflanzenteile giftig. Nicht einnehmen. Starke Verwechslungsgefahr mit Petersilie und Kerbel.
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Schleiereule

Cortinarius praestans

Die Schleiereule (Cortinarius praestans) ist ein essbarer Großpilz aus der Familie der Cortinariaceae, der in Laub- und Mischwäldern vorkommt. Er gilt als wohlschmeckender Speisepilz ohne anerkannte medizinische Anwendung in der modernen Phytotherapie. Aufgrund der zahlreichen hochtoxischen Verwandten innerhalb der Gattung Cortinarius ist beim Sammeln äußerste Sorgfalt erforderlich.

  • AnwendungSpeisepilz, keine anerkannte medizinische Anwendung
  • SicherheitHohes Verwechslungsrisiko mit giftigen Schleierlingen! Gattung enthält nierentoxisches Orellanin – nur für Pilzkenner geeignet.
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Berg-Stachelannone

Annona montana Macfad.

Die Berg-Stachelannone ist ein tropischer Baum aus der Familie der Annonengewächse (Annonaceae), der in den Wäldern Mittel- und Südamerikas sowie der Karibik heimisch ist. In der Volksmedizin werden Blätter, Rinde und Samen traditionell gegen Parasiten, Fieber und Hauterkrankungen eingesetzt. Wie andere Annona-Arten enthält sie biologisch aktive Acetogenine, deren medizinisches Potenzial wissenschaftlich untersucht wird.

  • AnwendungFiebersenking, antiparasitär, Hauterkrankungen, traditionelle Volksmedizin
  • SicherheitSamen und Rinde gelten als toxisch; Acetogenine können bei hoher Dosierung neurotoxisch wirken. Nicht in der Schwangerschaft anwenden.
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Echter Thymian

Thymus vulgarisL.;Thymus zygisL.

Husten, Bronchitis, Erkältung, Atemwegsinfekte, Reizhusten, Schleimlösung

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Erkältung, Atemwegsinfekte, Reizhusten, Schleimlösung
  • SicherheitIn medizinischen Dosen nicht in der Schwangerschaft. Ätherisches Öl nicht unverdünnt anwenden. Bei Allergie gegen Lippenblütler meiden.
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Silber-Linde

Tilia tomentosa Moench

Nervosität, Schlafstörungen, Erkältung, Husten, Fieber, Angstzustände, Atemwegsinfekte

  • AnwendungNervosität, Schlafstörungen, Erkältung, Husten, Fieber, Angstzustände, Atemwegsinfekte
  • SicherheitBlüten für Hummeln und Bienen giftig – kein Sammeln blühender Bäume. Bei Lindenblütenallergie meiden. Nicht bei Herzerkrankungen ohne Rücksprache.
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Gemeiner Wacholder

Juniperus communis

Harnwegsinfektionen, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Rheuma, Gelenkschmerzen, Wassereinlagerungen

  • AnwendungHarnwegsinfektionen, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Rheuma, Gelenkschmerzen, Wassereinlagerungen
  • SicherheitNicht bei Nierenerkrankungen oder Schwangerschaft anwenden. Nicht länger als 6 Wochen ohne ärztliche Rücksprache.
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Gewöhnliches Hirtentäschel

Capsella bursa-pastoris (L.)

Harnwegserkrankungen, Menstruationsstörungen, Gebärmutterblutungen, Blasenschwäche, blutstillend

  • AnwendungHarnwegserkrankungen, Menstruationsstörungen, Gebärmutterblutungen, Blasenschwäche, blutstillend
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft anwenden (uterusstimulierend). Bei anhaltenden Blutungen ärztliche Abklärung erforderlich.
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Ceylon-Zimtbaum

Cinnamomum verum J. S. Presl

Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Völlegefühl, Magenkrämpfe, Appetitlosigkeit, Blutzuckerregulation

  • AnwendungVerdauungsbeschwerden, Blähungen, Völlegefühl, Magenkrämpfe, Appetitlosigkeit
  • SicherheitNicht in hohen Dosen bei Lebererkrankungen. Schwangerschaft: medizinische Dosen meiden. Verwechslungsgefahr mit Cassia-Zimt (höherer Cumaringehalt).
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Matricaria recutita

Matricaria recutita

Magen-Darm-Beschwerden, Mund- und Rachenentzündungen, Erkältung, Husten, Wunden, Hautreizungen

  • AnwendungMagen-Darm-Beschwerden, Mund- und Rachenentzündungen, Erkältung, Husten, Wunden, Hautreizungen
  • SicherheitBei Korbblütler-Allergie nicht anwenden. Kamillenöl nicht unverdünnt auf die Haut auftragen. Augenbereich meiden.
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Cassia senna

Cassia senna L.;Cassia angustifolia Vahl

Gelegentliche Verstopfung, kurzfristige Darmentleerung vor medizinischen Eingriffen

  • AnwendungGelegentliche Verstopfung, kurzfristige Darmentleerung vor medizinischen Eingriffen
  • SicherheitNicht länger als 1–2 Wochen anwenden. Kontraindiziert bei Schwangerschaft, entzündlichen Darmerkrankungen und Darmverschluss.
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Gemeine Esche

Fraxinus excelsiorL.;Fraxinus angustifoliaVahl

Rheumatismus, Gelenkschmerzen, Entzündungen, Harnwegserkrankungen, Harnsteinprophylaxe

  • AnwendungRheumatismus, Gelenkschmerzen, Entzündungen, Harnwegserkrankungen, Harnsteinprophylaxe
  • SicherheitNicht bei bekannter Allergie gegen Ölbaumgewächse. In der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach ärztlicher Rücksprache.
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Australischer Teebaum

Melaleuca alternifolia(Maiden and Betche) Cheel

Kleine Wunden, Hautinfektionen, Akne, Mundschleimhautentzündung, Rachenerkrankungen, Pilzinfektionen

  • AnwendungKleine Wunden, Hautinfektionen, Akne, Mundschleimhautentzündung, Rachenerkrankungen, Pilzinfektionen
  • SicherheitNicht unverdünnt anwenden; nicht innerlich einnehmen; Kontaktallergien möglich; von Kindern fernhalten.
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Fenchel

Foeniculum vulgare Miller subsp. vulgare var. vulgare

Husten, Erkältung, Bronchialkatarrh, Schleimlösung, Atemwegserkrankungen, Blähungen, Verdauungsbeschwerden

  • AnwendungHusten, Erkältung, Bronchialkatarrh, Schleimlösung, Atemwegserkrankungen, Blähungen, Verdauungsbeschwerden
  • SicherheitNicht bei Säuglingen unter 4 Jahren anwenden. Vorsicht bei Östrogenempfindlichkeit. Ätherisches Öl nicht unverdünnt anwenden.
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Echter Salbei

Salvia officinalisL.

Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Schweißhemmung, Wechseljahresbeschwerden, Zahnfleischentzündung

  • AnwendungHalsschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Schweißhemmung, Wechseljahresbeschwerden, Zahnfleischentzündung
  • SicherheitIn der Schwangerschaft nicht in medizinischen Dosen anwenden. Ätherisches Öl wegen Thujongehalt nicht unverdünnt oder dauerhaft hochdosiert einsetzen.
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Wilde Malve

Malva sylvestrisL.

Husten, Erkältung, Halsschmerzen, Bronchitis, Magen-Darm-Beschwerden, Reizmagen, Schleimhautentzündung

  • AnwendungHusten, Erkältung, Halsschmerzen, Bronchitis, Magen-Darm-Beschwerden, Reizmagen, Schleimhautentzündung
  • SicherheitAllgemein gut verträglich. In der Schwangerschaft vorsichtshalber nur nach Rücksprache mit Arzt anwenden.
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Gewöhnliche Rosskastanie

Aesculus hippocastanumL.

Harnwegserkrankungen, Urogenitalbeschwerden, venöse Insuffizienz, Ödeme, Schweregefühl in den Beinen

  • AnwendungHarnwegserkrankungen, Urogenitalbeschwerden, venöse Insuffizienz, Ödeme, Schweregefühl in den Beinen
  • SicherheitRohe Früchte, Rinde und Blätter sind giftig. Nicht bei Nieren- oder Leberkrankheiten ohne ärztliche Aufsicht verwenden.
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Schwarzer Holunder

Sambucus nigraL.

Erkältung, Grippe, Fieber, Husten, Atemwegsinfekte, Immunstärkung

  • AnwendungErkältung, Grippe, Fieber, Husten, Atemwegsinfekte
  • SicherheitRohe Beeren können Übelkeit auslösen; Blätter, Rinde und unreife Früchte sind giftig. Nur reife, erhitzte Beeren verwenden.
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Blauer Eukalyptus

Eucalyptus globulusLabill.;Eucalyptus polybractea R.T. Baker;Eucalyptus smithii R.T. Baker

Erkältung, Husten, Bronchitis, Atemwegsinfekte, Schmerzen, Entzündungen, Inhalation

  • AnwendungErkältung, Husten, Bronchitis, Atemwegsinfekte, Schmerzen, Entzündungen, Inhalation
  • SicherheitNicht bei Kindern unter 2 Jahren anwenden. Nicht auf Gesicht/Nase von Säuglingen auftragen. Kann Schleimhäute reizen.
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Passiflora incarnata

Passiflora incarnata

Schlafstörungen, nervöse Unruhe, Angstzustände, Stress, Stimmungsschwankungen

  • AnwendungSchlafstörungen, nervöse Unruhe, Angstzustände, Stress, Stimmungsschwankungen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft; Wechselwirkungen mit Sedativa möglich; Fahrtüchtigkeit beachten
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Baldrian + Hopfen

Combination: Valeriana officinalis L. and Humulus lupulus

Schlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, nervöse Anspannung, Stimmungsschwankungen, Unruhezustände

  • AnwendungSchlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, nervöse Anspannung, Stimmungsschwankungen, Unruhezustände
  • SicherheitNicht mit Alkohol oder Sedativa kombinieren. Vorsicht im Straßenverkehr. In Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.
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Harntee-Mischung

Combination: maximum 4 out of 13 possible plants

Harnwegsinfekte, Blasenentzündung, Durchspülung der Harnwege, Harnsteinprophylaxe, Urogenitalbeschwerden

  • AnwendungHarnwegsinfekte, Blasenentzündung, Durchspülung der Harnwege, Harnsteinprophylaxe, Urogenitalbeschwerden
  • SicherheitNicht bei eingeschränkter Nierenfunktion oder Herzinsuffizienz. Ausreichend Flüssigkeit trinken. Bei anhaltenden Beschwerden Arzt aufsuchen.
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Gelber Steinklee

Melilotus officinalis (L.)

Venöse Insuffizienz, Beinödeme, Kreislaufstörungen, Hautprobleme, Wundversorgung

  • AnwendungVenöse Insuffizienz, Beinödeme, Kreislaufstörungen, Hautprobleme, Wundversorgung
  • SicherheitNicht bei Blutgerinnungsstörungen; Wechselwirkung mit Gerinnungshemmern möglich; Anwendung in Schwangerschaft meiden
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Wald-Erdbeere

Fragaria vescaL.;Fragaria moschataWeston;Fragaria viridisWeston;Fragaria x ananassa (Weston) Duchesne ex Rozier

Harnwegserkrankungen, Blasenprobleme, Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Verdauungsförderung

  • AnwendungHarnwegserkrankungen, Blasenprobleme, Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Verdauungsförderung
  • SicherheitErdbeer-Allergie möglich. Bei bekannter Rosengewächs-Allergie Vorsicht. Blätter nicht überdosieren (Gerbstoffgehalt).
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Adhatoda vasica

Adhatoda vasicaNees

Husten, Bronchitis, Asthma, Atemwegserkrankungen, Schleimlösung, Keuchhusten

  • AnwendungHusten, Bronchitis, Asthma, Atemwegserkrankungen, Schleimlösung, Keuchhusten
  • SicherheitKontraindiziert in der Schwangerschaft (uterusstimulierend). Nicht bei Kindern unter 5 Jahren. Hohe Dosen können Übelkeit verursachen.
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Mais

Zea maysL.

Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Nierensteine, Nierengrieß, Prostatabeschwerden, Ödeme

  • AnwendungHarnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Nierensteine, Nierengrieß, Prostatabeschwerden, Ödeme
  • SicherheitGut verträglich. Bei Maisallergie meiden. In der Schwangerschaft und Stillzeit nicht als Heilmittel einsetzen.
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Gemeine Nachtkerze

Oenothera biennis L.; Oenothera lamarckiana

Hauterkrankungen, Ekzem, Neurodermitis, Wundheilung, trockene Haut, Juckreiz

  • AnwendungHauterkrankungen, Ekzem, Neurodermitis, Wundheilung, trockene Haut, Juckreiz
  • SicherheitKann Epilepsieschwelle senken; Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien möglich. In der Schwangerschaft nur nach Rücksprache.
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Dornige Hauhechel

Ononis spinosa

Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Durchspülungstherapie, Nierengrieß, Harnstauung, Gicht (unterstützend)

  • AnwendungHarnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Durchspülungstherapie, Nierengrieß, Harnstauung, Gicht (unterstützend)
  • SicherheitNicht bei Ödemen durch Herz- oder Niereninsuffizienz. Ausreichend Flüssigkeit trinken. Nicht in der Schwangerschaft anwenden.
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Baldrian + Passionsblume

Combination: Valeriana officinalis L. and Passiflora incarnata

Schlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, psychischer Stress, nervöse Unruhe, Stimmungsschwankungen

  • AnwendungSchlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, psychischer Stress, nervöse Unruhe, Stimmungsschwankungen
  • SicherheitKann Tagesmüdigkeit verursachen. Kein Alkohol. Vorsicht bei Kindern unter 12 J. und in Schwangerschaft. Nicht mit Sedativa kombinieren.
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Gewöhnlicher Löwenzahn

Taraxacum officinale Weber ex

Harnwege, Nierenspülung, Gallen- und Leberbeschwerden, Appetitanregung, Verdauungsförderung, Wassereinlagerungen

  • AnwendungHarnwege, Nierenspülung, Gallen- und Leberbeschwerden, Appetitanregung, Verdauungsförderung, Wassereinlagerungen
  • SicherheitNicht bei Gallengangverschluss oder -obstruktion anwenden. Bei Korbblütler-Allergie meiden. Wechselwirkungen mit Diuretika möglich.
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Wermutkraut

Artemisia absinthiumL.

Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Magenbeschwerden, Gallenprobleme, Blähungen

  • AnwendungAppetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Magenbeschwerden, Gallenprobleme, Blähungen
  • SicherheitNicht in der Schwangerschaft. Nicht bei Magengeschwüren. Thujone-Gehalt: Langzeitanwendung vermeiden. Max. 4 Wochen.
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