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Pflanzenprofil

Gartengeißblatt

Lonicera caprifolium

Caprifoliaceae

Das Gartengeißblatt wird in der Volksmedizin traditionell bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt, da Blüten und Blätter schleimlösende und leicht harntreibende Eigenschaften besitzen. Äußerlich fanden Zubereitungen Verwendung bei Hautproblemen und entzündlichen Beschwerden. Die wohlriechenden Blüten werden zudem in der Aromatherapie und Parfümerie genutzt.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Atemwegserkrankungen, Husten, Bronchitis, Harntreibend, Entzündungen, Hautpflege

Husten & BronchitisBronchitisAtemwegserkrankungenEntzündungHautproblemeBlase

Inhaltsstoffe

FlavonoideIridoideSaponineGerbstoffeSchleimstoffeätherische Öle

Zubereitungsformen

TeeAufgussTinkturSalbeÄtherisches Öl

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Eine Verwechslung ist vor allem mit dem heimischen Waldgeißblatt (Lonicera periclymenum) möglich, das ähnliche Blüten und Wuchsform aufweist. Zu beachten ist, dass die Beeren aller Lonicera-Arten als giftig gelten und nicht mit essbaren Früchten anderer Kletterpflanzen verwechselt werden sollten.

Geschichte & Tradition

Das Gartengeißblatt ist seit der Antike in Europa als Zierpflanze und Heilpflanze bekannt. In der mittelalterlichen Kräutermedizin wurde es bei Atembeschwerden, Harnwegserkrankungen und Hautleiden eingesetzt. Volksmedizinisch sind Blüten und Blätter über Jahrhunderte hinweg als Tee und äußerliche Anwendung überliefert. Die duftenden Blüten fanden zudem in der traditionellen Parfümherstellung Verwendung.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Mai, Juni, Juli

Erntezeit: Mai, Juni, Juli, August, September

Pflanzenbild

Gartengeißblatt

© Meneerke bloem · CC BY-SA 3.0

Sicherheitshinweise

Beeren sind giftig, besonders für Kinder – Übelkeit und Erbrechen möglich. Nicht in der Schwangerschaft anwenden.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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