Pflanzenprofil
Gemeines Zittergras
Das Gemeine Zittergras (Briza media) ist ein heimisches Wiesengras mit kaum belegter medizinischer Anwendung in der Volksmedizin. Traditionell wurden getrocknete Rispen gelegentlich in Kräuterbädern und Umschlägen bei Hautreizungen eingesetzt. Eine wissenschaftlich fundierte medizinische Nutzung ist nicht dokumentiert; die Pflanze wird heute hauptsächlich als Trockenpflanze in der Phytodekoration verwendet.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Volksheilkunde: Kräuterbäder bei Hautreizungen; Trockensträuße; keine gesicherte therapeutische Indikation
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Verwechslungen sind möglich mit dem Kleinen Zittergras (Briza minor) und dem Großen Zittergras (Briza maxima), die sich hauptsächlich durch Größe und Anzahl der Ährchen unterscheiden.
Geschichte & Tradition
Das Gemeine Zittergras ist in der westlichen Volksmedizin kaum als Heilpflanze dokumentiert. Getrocknete Rispen wurden vereinzelt in Kräuterbädern und äußerlichen Umschlägen bei Hautreizungen eingesetzt. Eine systematische ethnobotanische oder phytochemische Erforschung der Pflanze hat bislang nicht stattgefunden. Heute findet Briza media vorwiegend als Zierpflanze und in der Phytodekoration Verwendung.
Saison und Sammeln
Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.
Blütezeit: Mai, Juni, Juli
Erntezeit: Juni, Juli, August
Pflanzenbild
© Carl Axel Magnus Lindman · Public domain
Sicherheitshinweise
Keine bekannte Toxizität; Kontaktallergien bei Gräserallergikern möglich; Pollenmenge gering allergieauslösend
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.
