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Pflanzenprofil

Berg-Stachelannone

Annona montana Macfad.

Annonaceae

Die Berg-Stachelannone ist ein tropischer Baum aus der Familie der Annonengewächse (Annonaceae), der in den Wäldern Mittel- und Südamerikas sowie der Karibik heimisch ist. In der Volksmedizin werden Blätter, Rinde und Samen traditionell gegen Parasiten, Fieber und Hauterkrankungen eingesetzt. Wie andere Annona-Arten enthält sie biologisch aktive Acetogenine, deren medizinisches Potenzial wissenschaftlich untersucht wird.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Fiebersenking, antiparasitär, Hauterkrankungen, traditionelle Volksmedizin

FieberParasitenHautproblemeEntzündungVerdauungsbeschwerden

Inhaltsstoffe

Acetogenine (u. a. AnnonacinAnnonacinon)AlkaloideFlavonoideGerbstoffephenolische Verbindungen

Zubereitungsformen

AufgussAbkochungUmschlag

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Am ehesten kann Annona montana mit der nahe verwandten Stachelannone (Annona muricata) verwechselt werden, da beide Arten sehr ähnliche stachelige Früchte, vergleichbare Blattform und überlappende Verbreitungsgebiete aufweisen. Weitere Verwechslungen mit anderen Annona-Arten wie Annona reticulata (Netzannone) sind möglich.

Geschichte & Tradition

Annona montana wird seit Jahrhunderten von indigenen Völkern Mittel- und Südamerikas sowie der Karibik medizinisch genutzt. Blätter und Rinde finden traditionell Anwendung bei Fieber, Parasitenbefall und Hauterkrankungen. Im Zuge des wissenschaftlichen Interesses an Annona-Acetogeninen rückte die Art in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend in den Fokus der phytochemischen Forschung.

Saison und Sammeln

Blütezeit: März, April, Mai, Juni, Juli, August

Erntezeit: Juni, Juli, August, September, Oktober

Pflanzenbild

Berg-Stachelannone

© Tatiana Gerus from Brisbane, Australia · CC BY 2.0

Sicherheitshinweise

Samen und Rinde gelten als toxisch; Acetogenine können bei hoher Dosierung neurotoxisch wirken. Nicht in der Schwangerschaft anwenden.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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