Luavera

Pflanzenprofil

Wachsblume

Hoya

Apocynaceae

Die Wachsblume gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) und wird vorwiegend als Zierpflanze kultiviert. In der traditionellen Medizin Südostasiens werden einzelne Hoya-Arten äußerlich bei Hauterkrankungen und Entzündungen eingesetzt. Eine wissenschaftlich belegte medizinische Anwendung liegt für die Gattung bislang kaum vor.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Traditionell: äußerliche Anwendung bei Hautreizungen, Entzündungen (ethnobotanisch, Südostasien)

HautproblemeEntzündung

Inhaltsstoffe

FlavonoideTriterpenoide (u. a. OleanolsäureUrsolsäure)

Zubereitungsformen

UmschlagSalbe

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Innerhalb der Apocynaceae kann Hoya mit anderen sukkulenten, kletternden Gattungen wie Dischidia verwechselt werden, die ähnliche fleischige Blätter aufweisen. Die charakteristisch wachsglänzenden, sternförmigen Blüten sowie der oft stark süßliche Blütenduft gelten jedoch als verlässliche Unterscheidungsmerkmale.

Geschichte & Tradition

Die Gattung Hoya wurde Ende des 18. Jahrhunderts nach dem britischen Gärtner Thomas Hoy benannt und gelangte als Zierpflanze nach Europa. In den Herkunftsregionen Südostasiens und Australiens sind volksmedizinische Anwendungen überliefert, bei denen frische Blätter äußerlich auf entzündete Hautstellen oder Schwellungen aufgelegt wurden. Eine breitere ethnobotanische Dokumentation dieser Praktiken erfolgte erst im 20. Jahrhundert, systematische pharmakologische Studien zur Gattung sind bis heute selten.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Juni, Juli, August, September

Erntezeit: Juni, Juli, August, September

Sicherheitshinweise

Pflanzensaft kann Hautreizungen verursachen; als Apocynaceae-Verwandte mögliche Giftstoffe – nicht innerlich anwenden.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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