Pflanzenprofil
Klee
Klee (Trifolium) ist eine artenreiche Gattung der Familie Hülsenfrüchtler (Fabaceae), deren bekanntester Vertreter, der Rotklee (Trifolium pratense), seit Jahrhunderten in der Volksmedizin verwendet wird. Die Pflanze enthält Isoflavone (Phytoöstrogene). Traditionell wird Rotklee bei Wechseljahresbeschwerden, Hauterkrankungen und leichten Atemwegserkrankungen genutzt. Weitere traditionelle Anwendungen sind dokumentiert.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Wechseljahresbeschwerden, Hitzewallungen, Hauterkrankungen, Husten, Bronchitis, Immunsystem, Osteoporose-Prophylaxe
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Innerhalb der Gattung Trifolium kann Rotklee mit verwandten Kleearten wie Wiessklee (T. repens) oder Erdklee (T. subterraneum) verwechselt werden, die ein ähnliches Wirkstoffprofil, aber geringere Isoflavonkonzentrationen aufweisen. Oberflächlich ähnelt die dreiteilige Blattform auch dem Waldsauerklee (Oxalis acetosella, Familie Oxalidaceae), der jedoch botanisch und inhaltsstofflich deutlich verschieden und bei höherem Verzehr durch seinen Oxalsäuregehalt problematisch ist.
Geschichte & Tradition
Rotklee (Trifolium pratense) wurde in der europäischen Volksmedizin seit dem Mittelalter bei Erkrankungen der Atemwege und Hautleiden eingesetzt. Im 19. Jahrhundert fand die Pflanze auch in der nordamerikanischen Volksmedizin Verbreitung, u. a. bei Entzündungen und Atemwegserkrankungen. Seit den 1990er-Jahren rückte Rotklee aufgrund seines Isoflavongehalts als pflanzliche Alternative bei klimakterischen Beschwerden in den Fokus der phytotherapeutischen Forschung.
Saison und Sammeln
Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.
Blütezeit: Mai, Juni, Juli, August, September
Erntezeit: Mai, Juni, Juli, August
Pflanzenbild
© Amédée Masclef · Public domain
Sicherheitshinweise
Vorsicht bei hormonabhängigen Erkrankungen; nicht in Schwangerschaft und Stillzeit anwenden; mögliche Wechselwirkungen mit Gerinnungshemmern.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.
