Luavera

Pflanzenprofil

Maipilz

Calocybe gambosa

Lyophyllaceae

Der Maipilz (Calocybe gambosa) ist ein essbarer Speisepilz aus der Familie der Lyophyllaceae, der reich an hochwertigen Proteinen, B-Vitaminen sowie Mineralstoffen wie Kalium und Phosphor ist. In der Volksmedizin wird er traditionell zur allgemeinen Stärkung verwendet. In wissenschaftlichen Untersuchungen werden verschiedene Effekte der Inhaltsstoffe auf biologische Vorgänge erforscht.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Nährstoffversorgung, allgemeine Kräftigung, Verdauungsförderung

ImmunsystemErnährungVerdauungsbeschwerdenEnergieErholung

Inhaltsstoffe

ProteineB-VitaminePolysaccharide (Beta-Glucane)ErgothioneinKaliumPhosphor

Zubereitungsformen

PulverKapselStandardisierter Extrakt

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Eine gefährliche Verwechslung besteht mit dem giftigen Giftrötling (Entoloma sinuatum), der ebenfalls im Frühjahr an ähnlichen Standorten erscheint und zu schweren gastrointestinalen Vergiftungen führt. Mögliche Verwechslungen bestehen zudem mit verschiedenen Trichterling-Arten (Clitocybe spp.), von denen einige giftig sind.

Geschichte & Tradition

Der Maipilz wird seit Jahrhunderten in Europa als Speisepilz gesammelt und geschätzt. Sein Name leitet sich von seinem Erscheinungsmonat April bis Mai ab. In der Volksmedizin verschiedener europäischer Kulturen wurde er traditionell verwendet. In neueren wissenschaftlichen Untersuchungen werden in der Literatur immunmodulierende und antibakterielle Effekte beschrieben.

Saison und Sammeln

Wildkraut

Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.

Blütezeit: April, Mai, Juni

Erntezeit: April, Mai, Juni

Pflanzenbild

Maipilz

© User:Strobilomyces · CC BY-SA 4.0

Sicherheitshinweise

Verwechslungsgefahr mit giftigen Trichterlingen (Clitocybe spp.) und Gift-Rötling; nur durch Fachkundige sammeln; nicht roh verzehren

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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