Luavera

Pflanzenprofil

Lupine

Lupinus

Fabaceae

Lupinen sind Hülsenfrüchte der Familie Fabaceae, die traditionell als Nahrungsmittel und in der Volksmedizin genutzt werden. Süßlupinen liefern hochwertiges pflanzliches Protein und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen können. Bitterlupinen hingegen enthalten giftige Chinolizidinalkaloide und sind ohne Entbitterung nicht genießbar.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Proteinversorgung, Verdauungsförderung, pflanzliche Ernährung

VerdauungsbeschwerdenCholesterinBlutzuckerErnährungAllergien

Inhaltsstoffe

Chinolizidinalkaloide (LupininSparteinLupanin)ProteineBallaststoffeIsoflavoneSaponine

Zubereitungsformen

PulverKapselTablette

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Im Feld sind alkaloidhaltige Bitterlupinen von unbedenklichen Süßlupinen morphologisch kaum zu unterscheiden; eine sichere Differenzierung ist ohne Laboranalyse nicht möglich. Der Verzehr wild gesammelter oder unbekannter Lupinenbestände ist daher nicht ratsam.

Geschichte & Tradition

Lupinen werden seit der Antike im Mittelmeerraum als Nahrungs- und Futterpflanze genutzt. Im alten Griechenland und Rom dienten Bitterlupinen nach aufwendiger Entbitterung als Lebensmittel der einfachen Bevölkerung. In der Volksmedizin wurden Lupinenextrakte äußerlich gegen Hauterkrankungen und innerlich zur Unterstützung der Verdauung verwendet. Im 20. Jahrhundert ermöglichte die Züchtung alkaloidarmer Süßlupinen eine breite Nutzung als pflanzliche Eiweißquelle in der Lebensmittel- und Nahrungsergänzungsmittelindustrie.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Mai, Juni, Juli, August

Erntezeit: August, September

Pflanzenbild

Lupine

© Cheongweei Gan · CC BY 4.0

Sicherheitshinweise

Bitterlupinen enthalten toxische Alkaloide; Kreuzallergie mit Erdnüssen möglich; bei Hülsenfruchtallergie Vorsicht geboten.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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