Luavera

Pflanzenprofil

Mais

Zea maysL.

Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Nierensteine, Nierengrieß, Prostatabeschwerden, Ödeme


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Nierensteine, Nierengrieß, Prostatabeschwerden, Ödeme

Harnwege & BlaseBlaseNierenProstataOedeme

Inhaltsstoffe

Flavonoide (MaysinApigenin-Derivate)Phytosterole (SitosterolStigmasterol)SaponineGerbstoffeSchleimstoffeAllantoinätherisches ÖlVitamin K

Zubereitungsformen

TeeAbkochungTinkturStandardisierter ExtraktKapsel

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Die medizinisch genutzte Maisseide (Stigmata Maydis) sowie die Gesamtpflanze gehören zu den bekanntesten Kulturpflanzen der Welt und können aufgrund ihrer charakteristischen Morphologie praktisch nicht mit anderen Pflanzen verwechselt werden. Verwechslungen sind daher klinisch irrelevant.

Geschichte & Tradition

Mais stammt aus Mesoamerika, wo er seit mindestens 7.000 Jahren kultiviert wird. Die fadenförmigen Narben (Stigmata Maydis, sog. Maisseide) wurden bereits von indigenen Völkern Nordamerikas bei Harnwegsbeschwerden und Ödemen eingesetzt. Im 19. Jahrhundert fand die Maisseide Eingang in die westliche Phytotherapie und wurde in mehrere Pharmakopöen aufgenommen. In der europäischen und amerikanischen Volksmedizin gilt sie bis heute als bewährtes Mittel bei Blasen- und Nierenerkrankungen.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Juli, August, September

Erntezeit: Juli, August, September, Oktober

Evidenzlage

Begrenzt

Pflanzenbild

Mais

© Franz Eugen Köhler, Köhler's Medizinal-Pflanzen · Public domain

Sicherheitshinweise

Gut verträglich. Bei Maisallergie meiden. In der Schwangerschaft und Stillzeit nicht als Heilmittel einsetzen.

SchwangerschaftMeiden
StillzeitMeiden
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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