Pflanzenprofil
Echte Kamille
Eine der bekanntesten Heilpflanzen; hohler Blütenboden, typischer Geruch.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Magen-Darm-Beschwerden, Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Hautpflege.
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Verwechslungen sind vor allem mit der Geruchlosen Kamille (Tripleurospermum inodorum) möglich, die keinen aromatischen Duft besitzt und einen markgefüllten, flachen Blütenboden aufweist. Auch die Strahlenlose Kamille (Matricaria discoidea) und die Hundskamille (Anthemis cotula) kommen als Verwechslungspartner in Betracht; letztere riecht unangenehm und hat einen festen Blütenboden.
Geschichte & Tradition
Die Echte Kamille gehört zu den ältesten dokumentierten Heilpflanzen Europas. Bereits im antiken Ägypten wurde sie therapeutisch eingesetzt und der Sonnengottheit geweiht. In der angelsächsischen Volksmedizin des frühen Mittelalters zählte sie zu den neun heiligen Kräutern; klösterliche Gärten führten sie regelmäßig als Grundbestand. Der Gattungsname Matricaria leitet sich vom lateinischen matrix (Gebärmutter) ab und verweist auf die historische Verwendung bei gynäkologischen Beschwerden sowie Magen-Darm-Erkrankungen.
Pflanzenbild
© Alvesgaspar · CC BY-SA 3.0
Sicherheitshinweise
Selten Kontaktallergien bei Korbblütler-Empfindlichkeit.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.