Pflanzenprofil
Jakobslilie
Die Jakobslilie ist eine Zierpflanze aus der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae), die ihren Ursprung in Mexiko und Guatemala hat. Alle Pflanzenteile enthalten toxische Alkaloide wie Lycorin, weshalb die Pflanze keine etablierte Verwendung in der Volksmedizin besitzt. Innerhalb der Amaryllidaceae-Familie werden verwandte Gattungen wie Galanthus wegen des Wirkstoffs Galantamin medizinisch genutzt, nicht jedoch Sprekelia selbst.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Keine anerkannte medizinische Anwendung; ausschließlich als Zierpflanze kultiviert
Inhaltsstoffe
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Innerhalb der Familie Amaryllidaceae kann Sprekelia formosissima mit Hippeastrum-Arten (Ritterstern) verwechselt werden, die ebenfalls großblütige, rote Zwiebelgewächse sind. Die asymmetrisch-kreuzförmige Blütenform der Jakobslilie gilt jedoch als distinktives Merkmal.
Geschichte & Tradition
Sprekelia formosissima stammt aus Mexiko und Guatemala, wo sie in trockenen Bergregionen wächst. Nach Europa gelangte sie im 16. Jahrhundert als Zierpflanze und wurde erstmals 1629 von John Parkinson beschrieben. Der Gattungsname ehrt den Hamburger Juristen Johann Heinrich von Spreckelsen. Eine volksmedizinische oder ethnobotanische Nutzungstradition ist für diese Art nicht belegt.
Saison und Sammeln
Blütezeit: Mai, Juni, Juli
Pflanzenbild
© JJ Harrison (jjharrison89@facebook.com) · CC BY-SA 3.0
Sicherheitshinweise
Giftig: Alle Pflanzenteile enthalten Lycorin und weitere Alkaloide; Hautkontakt und Einnahme vermeiden.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.