Luavera

Pflanzenprofil

Hainbuche

Carpinus betulus

Betulaceae

Die Hainbuche wird in der Volksmedizin traditionell bei fiebrigen Erkrankungen sowie zur Wundpflege eingesetzt. Als Bach-Blüte Nr. 17 (Hornbeam) gilt sie als Mittel gegen geistige Erschöpfung, Antriebslosigkeit und das Gefühl, den Alltag kaum bewältigen zu können. Die Rinde enthält Gerbstoffe und wurde äußerlich adstringierend verwendet.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Geistige Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Fieber (volksmedizinisch), Wundpflege, Bach-Blütentherapie

ErschöpfungKonzentration & GedächtnisStress & NervositätBurnoutMüdigkeitAntriebslosigkeit

Inhaltsstoffe

Gerbstoffe

Zubereitungsformen

TeeAbkochungUmschlagTinktur

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Aufgrund des ähnlichen deutschen Namens wird die Hainbuche häufig mit der Rotbuche (Fagus sylvatica, Familie Fagaceae) verwechselt, mit der sie botanisch nicht näher verwandt ist. Junge Hainbuchen lassen sich an der hellgrau-glatten, leicht gerieften Rinde sowie den dreilappigen Fruchtschuppen zuverlässig von der Rotbuche unterscheiden.

Geschichte & Tradition

Die Hainbuche ist seit dem Mittelalter in der europäischen Volksmedizin bekannt, wo die adstringierende Wirkung der gerbstoffreichen Rinde äußerlich bei Wunden und fiebrigen Erkrankungen genutzt wurde. Im 20. Jahrhundert nahm Edward Bach die Hainbuche als Nr. 17 (Hornbeam) in sein Blütentherapie-System auf, woraufhin sie als Mittel bei geistiger Erschöpfung und Antriebslosigkeit Bekanntheit erlangte. Als Heilpflanze im pharmakologischen Sinne ist sie bis heute wenig systematisch erforscht.

Saison und Sammeln

Wildkraut

Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.

Blütezeit: April, Mai

Erntezeit: März, April, Mai

Pflanzenbild

Hainbuche

© Willow · CC BY 2.5

Sicherheitshinweise

Keine bekannten Gegenanzeigen bei üblicher Anwendung. Bach-Blüten enthalten keinen pharmakologisch wirksamen Pflanzenextrakt.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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