Pflanzenprofil
Gewürznelke
Zahnschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Übelkeit, Antiseptikum
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Zahnschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Übelkeit, Antiseptikum
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Verwechslungen der Gewürznelke als Droge sind aufgrund ihrer markanten Morphologie und ihres unverwechselbaren Aromas kaum möglich. Das ätherische Nelkenöl könnte jedoch mit dem Öl des Nelkenpfeffers (Pimenta dioica) verwechselt werden, das ebenfalls einen hohen Eugenolgehalt aufweist.
Geschichte & Tradition
Die Gewürznelke stammt ursprünglich von den Molukken (Indonesien) und zählte zu den begehrtesten Handelsgütern des mittelalterlichen Gewürzhandels. In der traditionellen chinesischen Medizin sind Nelken seit über 2000 Jahren als Aromatikum und Antiseptikum dokumentiert. Im europäischen Mittelalter wurden sie bei Zahnschmerzen, Mundgeruch und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Ab dem 16. Jahrhundert kontrollierten zunächst die Portugiesen, dann die Niederländer den lukrativen Nelkenhandel.
Saison und Sammeln
Blütezeit: Juni, Juli
Erntezeit: September, Oktober, November
Evidenzlage
BegrenztPflanzenbild
© Franz Eugen Köhler, Köhler's Medizinal-Pflanzen · Public domain
Sicherheitshinweise
Ätherisches Öl unverdünnt nicht auf Schleimhäute auftragen. In der Schwangerschaft nur in Speisemengen. Kann Schleimhautreizungen verursachen.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Meiden |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Vorsicht |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.
