Luavera

Pflanzenprofil

Gurke

Cucumis sativus

Cucurbitaceae

Die Gurke wird äußerlich traditionell bei Hautirritationen, Sonnenbrand und geschwollenen Augen eingesetzt und wird in der traditionellen Medizin für ihre kühlenden Eigenschaften geschätzt. Innerlich wird sie traditionell harntreibend eingesetzt und trägt durch ihren hohen Wassergehalt zur Flüssigkeitsaufnahme bei. In der Volksmedizin findet sie Anwendung bei leichten Verdauungsbeschwerden und zur Hautpflege.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Hautpflege, Sonnenbrand, Augenpflege, entwässernd, kühlend, Hautreizungen, Verdauungsunterstützung

HautproblemeEntzündungEntwässerungAugenpflegeVerdauungsbeschwerdenHydration

Inhaltsstoffe

CucurbitacineFlavonoide (QuercetinLuteolin)SteroleKieselsäureVitamin C

Zubereitungsformen

UmschlagSalbeNativextraktPulver

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Eine Verwechslung mit der Spritzgurke (Ecballium elaterium) ist möglich, die stark toxische Cucurbitacine in deutlich höherer Konzentration enthält und schwere Reizwirkungen hervorrufen kann. Bitterschmeckende Kulturgurkensorten mit erhöhtem Cucurbitacin-Gehalt sollten ebenfalls nicht verzehrt werden.

Geschichte & Tradition

Die Gurke wird seit über 3000 Jahren kultiviert und stammt ursprünglich aus Nordindien. In der Antike war sie Ägyptern und Römern als Nahrungs- und Heilpflanze bekannt. In der ayurvedischen Medizin wurde sie aufgrund ihrer kühlenden Eigenschaften bei Hautbeschwerden und Hitzeerkrankungen eingesetzt. In der europäischen Volksmedizin fand sie vor allem äußerlich zur Hautpflege und bei leichten Entzündungen Verwendung.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Juni, Juli, August

Erntezeit: Juli, August, September

Pflanzenbild

Gurke

© Stephen Ausmus, USDA ARS · Public domain

Sicherheitshinweise

Gilt als sehr sicher. Bittere Gurken mit hohem Cucurbitacin-Gehalt meiden – diese sind giftig und verursachen Magen-Darm-Beschwerden.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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