Pflanzenprofil
Nadelhölzer
Pinopsida ist eine Klasse der Nadelgehölze, zu der Kiefern, Fichten, Tannen und weitere Koniferen gehören. Viele Vertreter werden in der Volksmedizin genutzt, insbesondere ihre ätherischen Öle aus Nadeln, Harzen und Triebspitzen. Anwendung findet die Klasse vor allem bei Atemwegserkrankungen, zur Hautpflege sowie als Badezusatz.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Atemwegsbeschwerden, Erkältung, Muskelschmerzen, Hautpflege, Badezusatz, Inhalation
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Innerhalb der Klasse können einzelne Gattungen leicht verwechselt werden, etwa Fichte (Picea) mit Tanne (Abies) oder Kiefer (Pinus). Besondere Vorsicht gilt gegenüber der Eibe (Taxus baccata), die äußerlich entfernt ähnlich wirken kann, jedoch hochgiftig ist.
Geschichte & Tradition
Koniferen wurden bereits in der Antike medizinisch genutzt – Harz und Teer aus Kiefern fanden im alten Ägypten und Griechenland Anwendung bei Wunden und Atemwegserkrankungen. In der europäischen Volksmedizin waren Fichten- und Kieferntriebspitzen als Hustenmittel und Badezusätze weit verbreitet. Harze dienten jahrhundertelang als Wundmittel und Konservierungsstoffe. Kiefernteer wurde in der traditionellen Dermatologie zur Behandlung von Hautkrankheiten eingesetzt.
Saison und Sammeln
Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.
Blütezeit: April, Mai, Juni
Erntezeit: März, April, Mai, Juni, Juli
Pflanzenbild
© Sapin88 · CC BY-SA 3.0
Sicherheitshinweise
Einige Arten können Allergien auslösen. Ätherische Öle nicht unverdünnt anwenden. Nicht bei Asthma inhalieren.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.