Pflanzenprofil
Gewöhnliche Rosskastanie
Harnwegserkrankungen, Urogenitalbeschwerden, venöse Insuffizienz, Ödeme, Schweregefühl in den Beinen
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Harnwegserkrankungen, Urogenitalbeschwerden, venöse Insuffizienz, Ödeme, Schweregefühl in den Beinen
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Die Früchte der Rosskastanie werden gelegentlich mit denen der Edelkastanie (Castanea sativa) verwechselt, obwohl sich beide in Schale, Fruchtform und Geschmack deutlich unterscheiden. Da die Samen der Rosskastanie aufgrund ihres Aesculin-Gehalts als giftig gelten, ist diese Verwechslung praktisch relevant.
Geschichte & Tradition
Die Gewöhnliche Rosskastanie stammt ursprünglich aus dem Balkan und wurde im 16. Jahrhundert, vermutlich durch Charles de l'Écluse, nach Mitteleuropa eingeführt. In der Volksmedizin fanden vor allem die Samen Verwendung bei Venenleiden, Hämorrhoiden und rheumatischen Beschwerden. Die moderne Phytotherapie stützt sich seit den 1960er-Jahren auf standardisierte Escin-Extrakte, deren Wirksamkeit bei chronisch-venöser Insuffizienz in klinischen Studien belegt ist.
Saison und Sammeln
Blütezeit: April, Mai
Erntezeit: September, Oktober
Evidenzlage
BegrenztPflanzenbild
© User:Kilom691 · Public domain
Sicherheitshinweise
Rohe Früchte, Rinde und Blätter sind giftig. Nicht bei Nieren- oder Leberkrankheiten ohne ärztliche Aufsicht verwenden.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Vorsicht |
| Vor Operationen | Vorsicht |
| Lebererkrankung | Meiden |
| Nierenerkrankung | Meiden |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.