Pflanzenprofil
Abendländischer Lebensbaum
Der Abendländische Lebensbaum (Thuja occidentalis) wird in der Naturheilkunde und Homöopathie vor allem äußerlich bei Warzen und Kondylomen eingesetzt. Die ätherischen Öle der Zweigspitzen sind in der Literatur Gegenstand verschiedener wissenschaftlicher Untersuchungen. Wegen des toxischen Wirkstoffs Thujon ist eine innerliche Anwendung ohne ärztliche Aufsicht strikt zu meiden.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Warzen, Kondylome, Atemwegserkrankungen, Homöopathie (Thuja D6–D30)
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Eine Verwechslung ist am ehesten mit dem Riesen-Lebensbaum (Thuja plicata) möglich, der ähnliche, jedoch im Gehalt abweichende Inhaltsstoffe aufweist. Seltener kommt eine Verwechslung mit dem Morgenländischen Lebensbaum (Platycladus orientalis, syn. Thuja orientalis) vor, der ebenfalls thujonhaltige Öle enthält.
Geschichte & Tradition
Der Abendländische Lebensbaum stammt aus dem östlichen Nordamerika, wo ihn verschiedene indigene Völker u. a. bei Fieber, Rheuma und Hauterkrankungen nutzten. Im 16. Jahrhundert gelangte er als Zierpflanze nach Europa. In der europäischen Volksmedizin fand er vor allem bei Warzen und Hautgeschwüren Verwendung. In der Homöopathie etablierte sich Thuja occidentalis als bedeutendes Konstitutionsmittel und Spezifikum bei Warzen und Kondylomen.
Saison und Sammeln
Blütezeit: März, April
Erntezeit: März, April, Mai
Pflanzenbild
Public domain
Sicherheitshinweise
Enthält giftiges Thujon – nicht innerlich einnehmen. Nicht in der Schwangerschaft anwenden. Nur äußerlich oder homöopathisch unter Aufsicht.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.
