Luavera

Pflanzenprofil

Begonie

Begonia

Begoniaceae

Begonien sind eine artenreiche Gattung der Familie Begoniaceae mit über 2.000 Arten, die vorwiegend als Zierpflanzen kultiviert werden. In der Volksmedizin einiger asiatischer und südamerikanischer Kulturen werden einzelne Arten äußerlich bei Hautreizungen und Wunden sowie innerlich bei Fieber eingesetzt. Eine gesicherte Anwendung in der europäischen Phytotherapie ist nicht etabliert.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Volksmedizinisch: Wundversorgung, Fiebersenkung, Hautreizungen (nicht wissenschaftlich gesichert)

HautproblemeWunden & VerletzungenFieber

Inhaltsstoffe

OxalsäureCalciumoxalatFlavonoidePhenolische Verbindungen

Zubereitungsformen

AufgussUmschlag

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Geschichte & Tradition

Einzelne Begonien-Arten werden in der Volksmedizin Südostasiens und Lateinamerikas seit Jahrhunderten genutzt. In der traditionellen chinesischen Medizin finden einige Arten bei Fieber, Husten und Hauterkrankungen Verwendung. Indigene Völker Südamerikas setzten Begonien lokal bei Wunden und Entzündungen ein. In der europäischen Phytotherapie fanden Begonien keine offizielle Aufnahme.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Erntezeit: Juni, Juli, August, September

Pflanzenbild

Begonie

© Robert John Thornton (1768-1837) · Public domain

Sicherheitshinweise

Enthält Oxalsäure; kann Schleimhautreizungen verursachen. Nicht für innerliche Anwendung ohne ärztlichen Rat empfohlen.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

← Zurück zur Pflanzenübersicht