Pflanzenprofil
Froschlöffel
Der Froschlöffel ist eine heimische Wasserpflanze, die in der Volksmedizin traditionell bei Harnwegserkrankungen und zur Unterstützung der Nierenfunktion eingesetzt wird. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (Ze Xie) gilt die Wurzelknolle als wichtiges Mittel bei Ödemen, Blasenleiden und zur Ausleitung von Feuchtigkeit. Die Droge wirkt harntreibend und wird bei leichten Harnwegsinfektionen und Wassereinlagerungen angewendet.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Harnwegsinfekte, Blasenentzündung, Wassereinlagerungen, Nierenunterstützung, harntreibend
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Im aquatischen Lebensraum besteht eine ernsthafte Verwechslungsgefahr mit dem stark giftigen Wasserschierling (Cicuta virosa), der ähnliche Standorte bewohnt und im vegetativen Stadium verwechselt werden kann. Auch das Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia) wächst in denselben Gewässern und kann vor der Blüte — wenn die charakteristisch pfeilförmigen Blätter noch nicht voll ausgebildet sind — mit dem Froschlöffel verwechselt werden.
Geschichte & Tradition
Der Froschlöffel ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin seit Jahrhunderten unter dem Namen 'Ze Xie' bekannt und wird in klassischen Lehrtexten wie dem 'Shennong Bencao Jing' als wichtiges Mittel zur Ausleitung von Feuchtigkeit und bei Harnwegserkrankungen beschrieben. In der europäischen Volksmedizin fand die Pflanze ebenfalls Verwendung bei Wassersucht und Blasenleiden, jedoch in deutlich geringerem Umfang als in der asiatischen Heilkunde. Hauptsächlich die getrocknete Wurzelknolle wurde und wird als Droge genutzt.
Saison und Sammeln
Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.
Blütezeit: Juni, Juli, August
Erntezeit: August, September, Oktober
Pflanzenbild
© Aiwok · CC BY-SA 3.0
Sicherheitshinweise
Frische Pflanze enthält hautreizende Stoffe; nur getrocknete Zubereitungen verwenden. Nicht in der Schwangerschaft anwenden.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.