Pflanzenprofil
Mutterkraut
Mutterkraut wird traditionell zur Vorbeugung von Migräne und zur Linderung von Kopfschmerzen eingesetzt. Der Pflanze wird in der Literatur der Wirkstoff Parthenolid mit entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften zugeordnet. Historisch wurde sie auch traditionell bei Fieber, Menstruationsbeschwerden und rheumatischen Beschwerden verwendet.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Migränevorbeugung, Kopfschmerzen, Fieber, Entzündungen, Menstruationsbeschwerden, Rheuma
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Mutterkraut kann mit anderen weißblühenden Korbblütlern verwechselt werden, insbesondere mit der Echten Kamille (Matricaria chamomilla) und der Geruchlosen Kamille (Tripleurospermum inodorum). Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal ist der charakteristisch bittere, aromatische Geruch der Mutterkraut-Blätter.
Geschichte & Tradition
Mutterkraut ist seit der Antike medizinisch bekannt und wurde bereits von griechischen Ärzten wie Dioskurides beschrieben. Im Mittelalter fand die Pflanze unter dem Namen "Mutterkraut" breite Anwendung bei Fieber, Kopfschmerzen und Menstruationsbeschwerden. Im englischsprachigen Raum ist sie als "Feverfew" bekannt, was auf ihre traditionelle Rolle als fiebersenkende Pflanze verweist. Im 20. Jahrhundert erlebte sie durch Studien zur Migräneprophylaxe eine wissenschaftliche Renaissance.
Saison und Sammeln
Blütezeit: Juni, Juli, August
Erntezeit: Juni, Juli, August
Pflanzenbild
CC BY 2.5
Sicherheitshinweise
Nicht in Schwangerschaft; Mundschleimhautreizungen möglich; Wechselwirkung mit Blutverdünnern; bei Allergie gegen Korbblütler meiden.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.
