Pflanzenprofil
Echter Salbei
Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Schweißhemmung, Wechseljahresbeschwerden, Zahnfleischentzündung
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Schweißhemmung, Wechseljahresbeschwerden, Zahnfleischentzündung
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Verwechslungen sind gelegentlich mit dem Wiesensalbei (Salvia pratensis) möglich, dessen Blätter kleiner und stärker gekerbt sind und der keine vergleichbare arzneiliche Bedeutung besitzt. Kultivierte Ziersalbei-Sorten können in der Optik ähneln, unterscheiden sich jedoch meist durch abweichende Blattform oder Behaarung.
Geschichte & Tradition
Der Echte Salbei wird seit der Antike medizinisch genutzt – Griechen und Römer schätzten ihn als vielseitiges Heilmittel. Der Gattungsname Salvia leitet sich vom lateinischen salvare (heilen, retten) ab. Im Mittelalter wurde er in Klostergärten kultiviert und ist im Capitulare de Villis Karls des Großen (812 n. Chr.) verzeichnet. Das mittelalterliche Sprichwort 'Cur moriatur homo cui Salvia crescit in horto?' – 'Warum sollte ein Mensch sterben, dem Salbei im Garten wächst?' – belegt seinen hohen Stellenwert in der abendländischen Volksmedizin.
Saison und Sammeln
Blütezeit: Mai, Juni, Juli
Erntezeit: Mai, Juni, Juli, August
Evidenzlage
BegrenztPflanzenbild
© Kurt Stüber [1] · CC BY-SA 3.0
Sicherheitshinweise
In der Schwangerschaft nicht in medizinischen Dosen anwenden. Ätherisches Öl wegen Thujongehalt nicht unverdünnt oder dauerhaft hochdosiert einsetzen.
| Schwangerschaft | Meiden |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Vorsicht |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.
