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Pflanzenprofil

Kohlrabi

Brassica oleracea var. gongylodes

Brassicaceae

Kohlrabi ist ein nährstoffreiches Kreuzblütengewächs, das traditionell zur Förderung der Verdauung genutzt wird. Die Knolle enthält reichlich Vitamin C, B-Vitamine, Kalium und sekundäre Pflanzenstoffe wie Glucosinolate, denen in der Literatur entzündungshemmende und antioxidative Effekte beschrieben werden. Als Nahrungsmittel und Heilgemüse trägt Kohlrabi durch seinen Nährstoffgehalt zu einer ausgewogenen Ernährung bei und eignet sich aufgrund des niedrigen Kaloriengehalts für verschiedene Ernährungskonzepte.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Verdauungsförderung, Stoffwechselunterstützung, Gewichtskontrolle

VerdauungsbeschwerdenImmunsystemEntzündungStoffwechselVitamin-mangel

Inhaltsstoffe

Vitamin CGlucosinolate (u. a. GlucoraphaninSinigrin)IsothiocyanateB-VitamineKaliumBallaststoffeFlavonoide

Zubereitungsformen

Pulver

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Geschichte & Tradition

Kohlrabi entstand als Zuchtform des Wildkohls (Brassica oleracea) und wurde erstmals 1554 vom Botaniker Pietro Andrea Mattioli schriftlich beschrieben. Die Pflanze verbreitete sich rasch in der mitteleuropäischen Küchen- und volksmedizinischen Tradition. Als Heilgemüse wurde Kohlrabi besonders in der deutschsprachigen Volksmedizin wegen seiner verdauungsfördernden und stoffwechselanregenden Eigenschaften geschätzt.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Juni, Juli, August

Erntezeit: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Pflanzenbild

Kohlrabi

© MPF · CC BY 2.5

Sicherheitshinweise

Gut verträglich; bei Schilddrüsenerkrankungen (Struma) in sehr großen Mengen mit Arzt besprechen (Glucosinolate).

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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