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Pflanzenprofil

Brokkoli

Brassica oleracea var. italica

Brassicaceae

Brokkoli enthält hohe Mengen an Sulforaphan, einem Glucosinolat-Abbauprodukt, das in Studien als entzündungshemmend beschrieben wird. Die Pflanze wird in Studien als reich an Vitamin C, Vitamin K, Folsäure und verschiedenen Antioxidantien beschrieben. Traditionell wird Brokkoli in der ernährungsmedizinischen Praxis genutzt.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Darmgesundheit, Herz-Kreislauf-Prävention

EntzündungVerdauungsbeschwerdenImmunsystemEntgiftungHerz-kreislauf

Inhaltsstoffe

Glucosinolate (insbesondere Glucoraphanin)SulforaphanIndol-3-CarbinolVitamin CVitamin KFolsäureFlavonoide (QuercetinKaempferol)CarotinoideBallaststoffe

Zubereitungsformen

KapselPulverStandardisierter ExtraktTablette

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Brokkoli kann mit Blumenkohl (Brassica oleracea var. botrytis) oder Romanesco (Brassica oleracea var. botrytis) verwechselt werden, da alle drei Varietäten aus demselben Wildkohl hervorgegangen sind und ähnliche, kompakte Blütenköpfe ausbilden. Da es sich um dieselbe Art handelt, bestehen keine Giftrisiken; der Sulforaphangehalt unterscheidet sich zwischen den Varietäten jedoch erheblich.

Geschichte & Tradition

Brokkoli wurde aus dem Wildkohl (Brassica oleracea) im östlichen Mittelmeerraum, vermutlich in Kleinasien, gezüchtet und ist seit der Antike in der italischen Küche belegt. Im 16. Jahrhundert gelangte er über Italien nach Nord- und Westeuropa. In der Volksmedizin des Mittelmeerraums galt er als stärkend und leberstützend. Seit den 1990er-Jahren rückte Brokkoli durch Forschungen zu Sulforaphan in den Fokus der modernen Ernährungsmedizin und Krebspräventionsforschung.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Mai, Juni, Juli, August

Erntezeit: Juni, Juli, August, September, Oktober, November

Pflanzenbild

Brokkoli

© MPF · CC BY 2.5

Sicherheitshinweise

Sehr sicher als Nahrungsmittel. Hohe Zufuhr kann bei Schilddrüsenerkrankungen problematisch sein. Vitamin K kann Blutgerinnungshemmer beeinflussen.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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