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Pflanzenprofil

Meerrettichbaum

Moringa oleifera Lam.

Moringaceae

Der Meerrettichbaum gilt als eine der nährstoffreichsten Nutzpflanzen der Welt und wird traditionell als nährstoffreiches Lebensmittel verwendet. Blätter, Samen und Öl werden in Studien als entzündungshemmend und antioxidativ beschrieben. In der ayurvedischen Medizin findet die Pflanze seit Jahrtausenden traditionelle Verwendung.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Mangelernährung, Entzündungen, Cholesterin, Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden

EnergieVerdauungsbeschwerdenImmunsystemBluthochdruckCholesterinBlutzuckerEntzündungOxidativer-stressMangelernährung

Inhaltsstoffe

Isothiocyanate (insbesondere 4-α-L-Rhamnosyloxy-Benzyl-Isothiocyanat)GlucosinolateFlavonoide (QuercetinKaempferol)PhenolsäurenSaponineAlkaloide (Moringin)Proteine mit essenziellen AminosäurenVitamine (ACEB2B3)Mineralstoffe (CalciumEisenKaliumZink)

Zubereitungsformen

PulverKapselTeeStandardisierter ExtraktÄtherisches Öl

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Der Name 'Meerrettichbaum' kann zu Verwechslungen mit dem echten Meerrettich (Armoracia rusticana) führen, obwohl es sich um völlig verschiedene Pflanzenarten handelt.

Geschichte & Tradition

Der Meerrettichbaum wird seit mindestens 4.000 Jahren in der ayurvedischen Medizin genutzt, wo er unter dem Sanskrit-Namen 'Shigru' bekannt ist und in klassischen Texten bei einem breiten Spektrum von Beschwerden erwähnt wird. In Südasien, weiten Teilen Afrikas und der Karibik ist er als 'Wunderbaum' oder 'Tree of Life' bekannt und wird traditionell zur Bekämpfung von Mangelernährung eingesetzt. Im alten Ägypten und Rom wurde das aus den Samen gewonnene Ben-Öl als Körperpflegemittel und zur Konservierung von Nahrungsmitteln geschätzt. Seit dem frühen 20. Jahrhundert gewinnt die Pflanze auch in der westlichen Ernährungsmedizin und Phytotherapie zunehmend wissenschaftliche Aufmerksamkeit.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Februar, März, April, Mai, Juni

Erntezeit: März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Pflanzenbild

Meerrettichbaum

© Venkatx5 · CC BY-SA 3.0

Sicherheitshinweise

Wurzelrinde und hochdosierte Extrakte meiden; in der Schwangerschaft kontraindiziert; Wechselwirkungen mit blutzuckersenkenden Mitteln möglich.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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