Pflanzenprofil
Meerrettichbaum
Der Meerrettichbaum gilt als eine der nährstoffreichsten Nutzpflanzen der Welt und wird traditionell als nährstoffreiches Lebensmittel verwendet. Blätter, Samen und Öl werden in Studien als entzündungshemmend und antioxidativ beschrieben. In der ayurvedischen Medizin findet die Pflanze seit Jahrtausenden traditionelle Verwendung.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Mangelernährung, Entzündungen, Cholesterin, Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Der Name 'Meerrettichbaum' kann zu Verwechslungen mit dem echten Meerrettich (Armoracia rusticana) führen, obwohl es sich um völlig verschiedene Pflanzenarten handelt.
Geschichte & Tradition
Der Meerrettichbaum wird seit mindestens 4.000 Jahren in der ayurvedischen Medizin genutzt, wo er unter dem Sanskrit-Namen 'Shigru' bekannt ist und in klassischen Texten bei einem breiten Spektrum von Beschwerden erwähnt wird. In Südasien, weiten Teilen Afrikas und der Karibik ist er als 'Wunderbaum' oder 'Tree of Life' bekannt und wird traditionell zur Bekämpfung von Mangelernährung eingesetzt. Im alten Ägypten und Rom wurde das aus den Samen gewonnene Ben-Öl als Körperpflegemittel und zur Konservierung von Nahrungsmitteln geschätzt. Seit dem frühen 20. Jahrhundert gewinnt die Pflanze auch in der westlichen Ernährungsmedizin und Phytotherapie zunehmend wissenschaftliche Aufmerksamkeit.
Saison und Sammeln
Blütezeit: Februar, März, April, Mai, Juni
Erntezeit: März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Pflanzenbild
© Venkatx5 · CC BY-SA 3.0
Sicherheitshinweise
Wurzelrinde und hochdosierte Extrakte meiden; in der Schwangerschaft kontraindiziert; Wechselwirkungen mit blutzuckersenkenden Mitteln möglich.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.