Luavera

Pflanzenprofil

Leinblatt

Thesium

Santalaceae

Das Leinblatt (Thesium) ist eine Gattung halbparasitischer Pflanzen aus der Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae), die auf den Wurzeln anderer Pflanzen schmarotzen. In der traditionellen Volksmedizin wurde es gelegentlich bei Hauterkrankungen und als harntreibendes Mittel eingesetzt. Eine wissenschaftlich fundierte medizinische Anwendung ist bislang kaum belegt.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Volksmedizin: Hauterkrankungen, harntreibend, äußerliche Anwendung

HautproblemeNiereEntzündung

Zubereitungsformen

TeeAufguss

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Der volkstümliche Name 'Leinblatt' verweist auf die optische Ähnlichkeit der schmalen, linealen Blätter mit jenen des Leins (Linum usitatissimum), mit dem im vegetativen Stadium Verwechslungen möglich sind. Darüber hinaus können einzelne Thesium-Arten aufgrund ihrer Wuchsform mit schmalblättrigen Gräsern oder anderen Halbrosettenpflanzen der Magerwiesen verwechselt werden.

Geschichte & Tradition

Das Leinblatt (Thesium) wurde in der mitteleuropäischen Volksmedizin vereinzelt als harntreibendes und schweißtreibendes Mittel eingesetzt. Äußerlich fand es gelegentlich bei Hautbeschwerden Verwendung. Eine systematische Aufnahme in bedeutende Kräuterbücher oder eine breitere heilkundliche Tradition ist kaum dokumentiert. Als halbparasitische Pflanze blieb die Gattung pharmakologisch weitgehend unerforscht.

Saison und Sammeln

Wildkraut

Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.

Blütezeit: Juni, Juli, August

Erntezeit: Juni, Juli, August

Pflanzenbild

Leinblatt

© User:Tigerente · CC BY-SA 3.0

Sicherheitshinweise

Medizinische Anwendung nicht ausreichend belegt; Selbstbehandlung nicht empfohlen. Verwechslungsgefahr mit anderen Wiesenpflanzen.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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