Luavera

Pflanzenprofil

Pfeifenstrauch

Philadelphus coronarius

Hydrangeaceae

Der Pfeifenstrauch (Philadelphus) gehört zur Familie der Hortensiengewächse (Hydrangeaceae) und wird vorwiegend als Zierstrauch kultiviert. In der Volksmedizin fanden Blüten und Rinde vereinzelt äußerliche Anwendung bei Hautentzündungen und zur Wundpflege. Eine wissenschaftlich gesicherte medizinische Verwendung ist derzeit nicht dokumentiert.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Volksmedizinisch: Hautentzündungen, äußerliche Wundpflege; Blüten in der Aromatherapie und Parfümerie

HautproblemeEntzündungWundeAromatherapie

Zubereitungsformen

UmschlagSalbeAufguss

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Aufgrund der weißen, stark duftenden Blüten kann der Pfeifenstrauch mit dem Echten Jasmin (Jasminum officinale, Familie Oleaceae) verwechselt werden. Auch Ähnlichkeiten mit anderen weißblühenden Ziergehölzen wie der Deutzie (Deutzia spp.) oder Schneeball-Arten (Viburnum spp.) sind möglich.

Geschichte & Tradition

Der Pfeifenstrauch wurde in der europäischen Volksmedizin vereinzelt äußerlich genutzt, wobei Blüten und Rinde bei Hautentzündungen sowie zur Wundpflege Anwendung fanden. Die intensiv duftenden Blüten fanden darüber hinaus Eingang in die traditionelle Parfümherstellung und Kosmetik. Eine systematische phytochemische Erforschung oder klinisch belegte medizinische Nutzung liegt bislang nicht vor.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Mai, Juni

Erntezeit: Mai, Juni

Pflanzenbild

Pfeifenstrauch

© No machine-readable author provided. Rainer Bielefeld assumed (based on copyright claims). · Public domain

Sicherheitshinweise

Keine belegten medizinischen Indikationen; Blütenduft kann bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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