Pflanzenprofil
Herzblatt
Das Sumpf-Herzblatt ist eine in der europäischen Volksmedizin verwendete Wildpflanze feuchter Wiesen und Moore. Traditionell wurde es bei Leber- und Gallenbeschwerden sowie als wundheilendes Mittel eingesetzt. Die Pflanze enthält Gerbstoffe und Flavonoide, ist jedoch in der modernen Phytotherapie kaum etabliert.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Leber- und Gallenbeschwerden, Wundheilung, entzündliche Schleimhautreizungen, Harnwegsbeschwerden
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Herzblatt kann vegetativ mit Hahnenfußarten (Ranunculus) oder jungen Saxifragen verwechselt werden, da ähnliche Blattformen in Feuchtstandorten vorkommen.
Geschichte & Tradition
Das Sumpf-Herzblatt wurde in der europäischen Volksmedizin hauptsächlich bei Leber- und Gallenbeschwerden sowie zur äußerlichen Wundbehandlung eingesetzt. In mittelalterlichen Kräuterbüchern findet es gelegentlich Erwähnung, zählte jedoch nie zu den bedeutenden Heilpflanzen. Im Volksgebrauch wurde es vereinzelt auch bei Augenleiden und Blasenbeschwerden angewendet. In der modernen Phytotherapie spielt es praktisch keine Rolle mehr.
Saison und Sammeln
Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.
Blütezeit: Juli, August, September
Erntezeit: Juli, August, September
Pflanzenbild
© Ivar Leidus · CC BY-SA 4.0
Sicherheitshinweise
Keine gesicherten klinischen Daten; nicht in der Schwangerschaft anwenden. Verwechslungsgefahr beachten. Nur in kleinen Mengen verwenden.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.