Pflanzenprofil
Feuerdorn
Der Feuerdorn ist ein immergrüner Zierstrauch aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), dessen leuchtend rote Beeren traditionell in der Volksmedizin Verwendung fanden. Die Früchte enthalten Vitamin C, Flavonoide und Carotine. In der Phytotherapie spielt die Pflanze eine untergeordnete Rolle; Beeren werden gelegentlich zu Marmeladen oder Extrakten verarbeitet.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
e Unterstützung, Vitamin-C-Quelle, traditionelle Volksmedizin bei Verdauungsbeschwerden
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Verwechslungen sind vor allem mit Cotoneaster-Arten (Zwergmispeln) möglich, deren ähnlich gefärbte, rote bis orangerote Beeren ebenfalls häufig in Gärten und Parks vorkommen. Der wichtigste Unterschied ist das Fehlen von Dornen bei Cotoneaster sowie die abweichende Blattform und -oberflächenstruktur.
Geschichte & Tradition
Der Feuerdorn ist im Mittelmeerraum und in Westasien heimisch und wurde in der Volksmedizin süd- und osteuropäischer Regionen als Nahrungsergänzung und Heilmittel genutzt. Die Beeren dienten vorrangig als Nahrungsquelle und wurden zu Gelees und Säften verarbeitet. Eine systematische phytotherapeutische Tradition existiert für diese Pflanze nicht; die volksmedizinische Nutzung blieb regional begrenzt und unsystematisch. Heute gilt der Feuerdorn hauptsächlich als Ziergehölz.
Saison und Sammeln
Blütezeit: Mai, Juni
Erntezeit: September, Oktober, November
Pflanzenbild
© noebse · CC BY-SA 2.5
Sicherheitshinweise
Rohe Beeren in größeren Mengen können Übelkeit und Verdauungsprobleme verursachen. Dornen können Hautverletzungen verursachen.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.