Luavera

Pflanzenprofil

Süßdolde

Myrrhis odorata

Apiaceae

Doldenblütler mit süßlichem Anisduft.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Traditionell als Würzkraut und bei Verdauungsbeschwerden.

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl (Hauptbestandteil trans-AnetholEstragol)FuranocumarineGerbstoffe

Zubereitungsformen

TeeTinkturPulver

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Die Süßdolde kann mit dem Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) verwechselt werden, der keinen oder nur schwachen Anisgeruch aufweist. Gefährlicher ist die Verwechslung mit dem hoch giftigen Gefleckten Schierling (Conium maculatum), der sich durch rötliche Flecken am Stängel und unangenehmen Geruch unterscheidet.

Geschichte & Tradition

Die Süßdolde wurde seit dem Mittelalter in Mittel- und Nordeuropa als Gewürz-, Gemüse- und Heilpflanze verwendet. Ihre natürliche Süße machte sie als Zuckerersatz in Klostergärten beliebt, wo sie zur Förderung der Verdauung und als mildes Stärkungsmittel eingesetzt wurde. Wurzeln und Samen galten in der Volksmedizin als magenstärkend und hustenlindend.

Pflanzenbild

Süßdolde

© Hectonichus · CC BY-SA 3.0

Sicherheitshinweise

Verwechslungsgefahr mit tödlich giftigem Schierling.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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