Pflanzenprofil
Gewöhnlicher Feldsalat
Feldsalat wird traditionell als nährstoffreiches Frühjahrs- und Wintergemüse geschätzt und enthält bedeutende Mengen an Eisen, Vitamin C, Folsäure sowie Beta-Carotin. Die enthaltenen Valerianin-Alkaloide werden ihm traditionell leicht beruhigende Eigenschaften zugeschrieben, die mit denen seiner Verwandten, dem echten Baldrian, entfernt verwandt sind. In der Volksmedizin wird er traditionell bei Frühjahrserschöpfung verwendet, wird in der Literatur in Zusammenhang mit Blutbildung genannt und wird als mild beruhigend beschrieben.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Eisenmangel, Vitaminmangel, Frühjahrserschöpfung, leichte Nervosität, Folsäureversorgung
Inhaltsstoffe
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Beim Wildsammeln kann Feldsalat mit jungen Rosetten des Acker-Vergissmeinnichts (Myosotis arvensis) verwechselt werden, das ähnliche Standorte besiedelt. Innerhalb der Gattung Valerianella sind mehrere Arten morphologisch kaum zu unterscheiden und lassen sich zuverlässig nur anhand der Fruchtform bestimmen.
Geschichte & Tradition
Gewöhnlicher Feldsalat wurde in Mitteleuropa seit dem Mittelalter als Wildgemüse gesammelt und später in Gärten kultiviert. Aufgrund seiner Frosthärte war er ein geschätztes Wintergemüse, das auch bei Schnee geerntet werden konnte. Im 17. und 18. Jahrhundert fand er weite Verbreitung in der europäischen Küchen- und Gartenkultur. Volksmedizinisch wurde er vor allem als Frühjahrstonikum geschätzt; in der Volkstradition werden Verwendungen bei Müdigkeit und zur Unterstützung der Blutbildung beschrieben.
Saison und Sammeln
Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.
Blütezeit: April, Mai, Juni
Erntezeit: September, Oktober, November, Dezember, Januar, Februar, März
Pflanzenbild
© Schwäbin · CC BY-SA 3.0 de
Sicherheitshinweise
Sehr gut verträglich. Keine bekannten Gegenanzeigen oder Wechselwirkungen. Bei Nierenerkrankungen Oxalatgehalt beachten.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.