Pflanzenprofil
Schopf-Tintling
Der Schopf-Tintling ist ein essbarer Speisepilz aus der Familie der Agaricaceae, der in der wissenschaftlichen Forschung untersucht wird. Studien beschreiben verschiedene Bestandteile und Effekte, darunter spezifische Polysaccharide und Vanadiumverbindungen. In der Literatur werden verschiedene biologische Aktivitäten im Zusammenhang mit diesen Komponenten beschrieben.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
e Wirkung, Verdauungsförderung
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Verwechslungen mit dem Falten-Tintling (Coprinopsis atramentaria) sind möglich, der bei gleichzeitigem Alkoholkonsum durch den Wirkstoff Coprin zu Vergiftungserscheinungen führen kann. Auch der Glimmer-Tintling (Coprinellus micaceus) kann äußerlich ähnlich wirken, ist jedoch deutlich kleiner und ebenfalls nicht ungefährlich bei Alkoholkonsum.
Geschichte & Tradition
Der Schopf-Tintling wurde in Europa traditionell als Speisepilz genutzt und ist in der mitteleuropäischen Küche seit Jahrhunderten bekannt. In der traditionellen chinesischen Medizin findet er ebenfalls Verwendung, vorrangig zur Unterstützung des Verdauungssystems. Die beim Zerfall entstehende schwarze Tinte wurde historisch gelegentlich als Tinte zum Schreiben genutzt. Die wissenschaftliche Erforschung seiner blutzuckersenkenden Eigenschaften begann erst im späten 20. Jahrhundert.
Saison und Sammeln
Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.
Erntezeit: April, Mai, Juni, September, Oktober, November
Pflanzenbild
© Bigredwine1 · CC BY-SA 4.0
Sicherheitshinweise
Nicht mit Alkohol kombinieren; nur junge Fruchtkörper verwehren; Verwechslungsgefahr mit anderen Tintlingen beachten.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.