Pflanzenprofil
Drachenbaum
Die Gattung Dracaena aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) umfasst rund 120 Arten, die vor allem als Zierpflanzen bekannt sind. Medizinisch bedeutsam ist das rote Harz des Kanarischen Drachenbaums (Dracaena draco), das als 'Drachenblut' traditionell zur Wundbehandlung und bei Entzündungen verwendet wurde. In der Literatur werden verschiedene biologische Eigenschaften bestimmter Inhaltsstoffe des Harzes beschrieben.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Der Begriff 'Drachenblut' bezeichnet auch das Harz der südostasiatischen Rotanpalme Daemonorops draco (Arecaceae), die chemisch eine abweichende Zusammensetzung aufweist. Beide Harze wurden historisch unter demselben Handelsnamen geführt, was in der Literatur zu Verwechslungen geführt hat.
Geschichte & Tradition
Das rote Harz des Kanarischen Drachenbaums (Dracaena draco) wurde bereits in der Antike als Handelsgut im Mittelmeerraum geschätzt und war unter dem Namen 'Drachenblut' bekannt. Die Ureinwohner der Kanarischen Inseln, die Guanchen, verwendeten es traditionell. Im europäischen Mittelalter war das Harz als Farb- und Lackstoff sowie in der Volksmedizin bekannt. Die in dem Harz enthaltenen Flavonoide werden in wissenschaftlichen Studien auf verschiedene biologische Eigenschaften untersucht.
Saison und Sammeln
Blütezeit: Juni, Juli, August
Erntezeit: Mai, Juni, Juli, August, September
Sicherheitshinweise
Mehrere Arten giftig für Haustiere (Katzen, Hunde). Innere Anwendung des Harzes ohne ärztliche Aufsicht nicht empfohlen.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.