Pflanzenprofil
Schleiereule
Die Schleiereule (Cortinarius praestans) ist ein essbarer Großpilz aus der Familie der Cortinariaceae, der in Laub- und Mischwäldern vorkommt. Er gilt als wohlschmeckender Speisepilz ohne anerkannte medizinische Anwendung in der modernen Phytotherapie. Aufgrund der zahlreichen hochtoxischen Verwandten innerhalb der Gattung Cortinarius ist beim Sammeln äußerste Sorgfalt erforderlich.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Speisepilz, keine anerkannte medizinische Anwendung
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Innerhalb der artenreichen Gattung Cortinarius besteht erhebliches Verwechslungspotenzial mit hochtoxischen Arten wie Cortinarius orellanus (Orangefuchsiger Schleierling) oder Cortinarius rubellus (Spitzbuckeliger Raukopf), deren Inhaltsstoff Orellanin zu verzögertem, lebensbedrohlichem Nierenversagen führen kann.
Geschichte & Tradition
Cortinarius praestans ist als Speisepilz in Europa bekannt und wird seit Langem in Laub- und Mischwäldern gesammelt. Eine ethnomedizinische oder volksmedizinische Tradition der Nutzung als Heilmittel ist für diese Art nicht belegt. In der Mykotherapie oder modernen Phytotherapie findet der Pilz keine anerkannte Verwendung.
Saison und Sammeln
Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.
Erntezeit: August, September, Oktober, November
Pflanzenbild
© Traumrune · CC BY-SA 3.0
Sicherheitshinweise
Hohes Verwechslungsrisiko mit giftigen Schleierlingen! Gattung enthält nierentoxisches Orellanin – nur für Pilzkenner geeignet.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.