Luavera

Pflanzenprofil

Raps

Brassica napus

Brassicaceae

Raps wird hauptsächlich als Ölpflanze kultiviert; das aus den Samen gewonnene Rapsöl findet in der Volksmedizin äußerlich bei trockener und rissiger Haut Anwendung. Das Öl ist reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Omega-3-Fettsäuren, und wird zur Unterstützung eines gesunden Fettstoffwechsels geschätzt. In der traditionellen Heilkunde wurden Samenöl und Blätter gelegentlich bei leichten Hautreizungen und als Einreibemittel genutzt.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Hautpflege, trockene und rissige Haut, Fettstoffwechsel, äußerliche Einreibung

HautproblemeFettstoffwechselErnährung

Inhaltsstoffe

Fettsäuren (ÖlsäureAlpha-LinolensäureLinolsäure)TocopherolePhytosteroleGlucosinolateChlorophyll

Zubereitungsformen

SalbeUmschlagPulver

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Raps kann im Feld leicht mit dem Rübsen (Brassica rapa) und dem Ackersenf (Sinapis arvensis) verwechselt werden, da alle drei Arten ähnliche gelbe Kreuzblüten ausbilden. Eine Unterscheidung ist anhand der Blattstellung – beim Raps umfassen die oberen Blätter den Stängel – sowie der Schotenmerkmale möglich.

Geschichte & Tradition

Raps wird in Europa seit dem Mittelalter vor allem als Ölpflanze kultiviert; frühe Verwendung des Öls diente vorrangig als Lampen- und Schmieröl. Im 19. Jahrhundert gewann das raffinierte Samenöl zunehmend Bedeutung als Speiseöl. In der Volksmedizin wurde das Öl äußerlich zur Pflege rauer und aufgesprungener Haut eingesetzt. Moderne Hochzuchtsorten (sogenannter 00-Raps) sind arm an Erucasäure und Glucosinolaten, was die Nutzung als Nahrungs- und Heilpflanze wesentlich verbesserte.

Saison und Sammeln

Blütezeit: März, April, Mai

Erntezeit: Juli, August

Pflanzenbild

Raps

© Walther Otto Müller · Public domain

Sicherheitshinweise

Rohe Samen in großen Mengen meiden (Glucosinolate). Mögliche Pollenallergie. Erucasäure-arme Sorten bevorzugen.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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