Pflanzenprofil
Baldrian + Hopfen
Schlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, nervöse Anspannung, Stimmungsschwankungen, Unruhezustände
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Schlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, nervöse Anspannung, Stimmungsschwankungen, Unruhezustände
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Baldrian kann im vegetativen Zustand mit anderen Doldenblütlern (Apiaceae) verwechselt werden; der charakteristische Geruch der Wurzel ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Hopfen (Humulus lupulus) kann mit der giftigen Zaunrübe (Bryonia dioica) verwechselt werden, die ebenfalls als rankende Pflanze an Hecken und Gebüschen vorkommt.
Geschichte & Tradition
Baldrian wird seit der Antike als Schlaf- und Beruhigungsmittel eingesetzt; Dioskurides und Plinius beschrieben seine sedativen Eigenschaften. Hopfen fand seit dem Mittelalter in Europa als Beruhigungsmittel Verwendung, zunächst vor allem in der Klostermedizin. Die Kombination beider Drogen gilt als klassische phytotherapeutische Rezeptur zur Behandlung von Schlafstörungen und Nervosität und ist seit dem 20. Jahrhundert in standardisierten Fertigarzneimitteln etabliert.
Saison und Sammeln
Blütezeit: Juni, Juli, August
Erntezeit: August, September, Oktober
Evidenzlage
BegrenztSicherheitshinweise
Nicht mit Alkohol oder Sedativa kombinieren. Vorsicht im Straßenverkehr. In Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.