Luavera

Pflanzenprofil

Baldrian + Hopfen

Combination: Valeriana officinalis L. and Humulus lupulus

Schlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, nervöse Anspannung, Stimmungsschwankungen, Unruhezustände


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Schlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, nervöse Anspannung, Stimmungsschwankungen, Unruhezustände

SchlafproblemeStress & NervositätStimmungUnruheAngst & Panik

Inhaltsstoffe

Baldrian: ValerensäureAcetylvalerensäureValepotriateätherisches Öl; Hopfen: α-Bittersäuren (HumulonCohumulon)β-Bittersäuren (Lupulon)2-Methyl-3-buten-2-olätherisches ÖlFlavonoide (Xanthohumol8-Prenylnaringenin)

Zubereitungsformen

TeeTinkturKapselTabletteStandardisierter Extrakt

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Baldrian kann im vegetativen Zustand mit anderen Doldenblütlern (Apiaceae) verwechselt werden; der charakteristische Geruch der Wurzel ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Hopfen (Humulus lupulus) kann mit der giftigen Zaunrübe (Bryonia dioica) verwechselt werden, die ebenfalls als rankende Pflanze an Hecken und Gebüschen vorkommt.

Geschichte & Tradition

Baldrian wird seit der Antike als Schlaf- und Beruhigungsmittel eingesetzt; Dioskurides und Plinius beschrieben seine sedativen Eigenschaften. Hopfen fand seit dem Mittelalter in Europa als Beruhigungsmittel Verwendung, zunächst vor allem in der Klostermedizin. Die Kombination beider Drogen gilt als klassische phytotherapeutische Rezeptur zur Behandlung von Schlafstörungen und Nervosität und ist seit dem 20. Jahrhundert in standardisierten Fertigarzneimitteln etabliert.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Juni, Juli, August

Erntezeit: August, September, Oktober

Evidenzlage

Begrenzt

Sicherheitshinweise

Nicht mit Alkohol oder Sedativa kombinieren. Vorsicht im Straßenverkehr. In Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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