Pflanzenprofil
Gewöhnlicher Buchsbaum
Der Buchsbaum wurde historisch in der Volksmedizin als fiebersenkendes Mittel (als Chinin-Ersatz) sowie bei Rheuma und Hauterkrankungen eingesetzt. Alle Pflanzenteile enthalten giftige Steroidal-Alkaloide wie Buxin und Cyclobuxin und gelten daher als stark toxisch. In der modernen Medizin findet Buxus aufgrund seiner Giftigkeit keine Anwendung mehr.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Historisch: Fieber, Rheuma, Hauterkrankungen, Haarausfall – heute obsolet wegen starker Giftigkeit
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Geschichte & Tradition
Der Buchsbaum war bereits in der Antike bekannt und findet sich in den Schriften griechischer und römischer Ärzte. In der europäischen Volksmedizin des Mittelalters und der frühen Neuzeit galt er als fiebersenkendes Mittel und wurde häufig als kostengünstigerer Ersatz für Chinin eingesetzt. Zubereitungen aus Rinde und Blättern wurden zudem bei Rheuma, Gicht und Hauterkrankungen angewandt. Aufgrund der nachgewiesenen starken Toxizität aller Pflanzenteile ist Buxus sempervirens heute aus der medizinischen Verwendung verschwunden.
Saison und Sammeln
Blütezeit: März, April
Erntezeit: März, April
Pflanzenbild
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Sicherheitshinweise
GIFTIG – alle Pflanzenteile toxisch. Enthält Buxin-Alkaloide. Kann Erbrechen, Krampfanfälle und Herzversagen verursachen. Kein Eigenverzehr.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.