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Pflanzenprofil

Gemeine Pimpernuss

Staphylea pinnata

Staphyleaceae

Die Gemeine Pimpernuss (Staphylea pinnata) aus der Familie der Pimpernussgewächse (Staphyleaceae) wurde in der Volksmedizin gelegentlich bei Harnwegsbeschwerden und rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Ihre Samen enthalten Saponine und fette Öle, die traditionell genutzt wurden. In der modernen Phytotherapie spielt die Art keine nennenswerte Rolle.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Harnwegsbeschwerden, Rheuma, traditionelle Volksmedizin

HautproblemeHarnwege & BlaseRheumaVerdauungsbeschwerden

Inhaltsstoffe

Saponinefette Öle

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Verwechslungen mit jungem Schwarzen Holunder (Sambucus nigra) möglich aufgrund ähnlich gefiederter Blätter; reife Blasenfrüchte der Pimpernuss sind jedoch unverwechselbar.

Geschichte & Tradition

Die Gemeine Pimpernuss war in der mitteleuropäischen Volksmedizin eine Randerscheinung und wurde gelegentlich bei Harnwegsbeschwerden und rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Ihre auffälligen, blasenartigen Früchte und rosenkranzähnlichen Samen machten die Pflanze im Mittelalter auch zu einem beliebten Rohstoff für Gebetsketten und Spielsteine. In der wissenschaftlich gestützten Phytotherapie fand sie bis heute keinen nennenswerten Eingang.

Saison und Sammeln

Wildkraut

Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.

Blütezeit: Mai, Juni

Erntezeit: September, Oktober

Pflanzenbild

Gemeine Pimpernuss

© Marco Schmidt · CC BY 2.5

Sicherheitshinweise

Samen bei größeren Mengen toxisch (Saponine); Magen-Darm-Reizungen möglich; keine dokumentierte therapeutische Standardanwendung.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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