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Pflanzenprofil

Pfingstrose

Paeonia officinalis

Paeoniaceae

Die Pfingstrose wird in der traditionellen europäischen und chinesischen Medizin genutzt, wobei vor allem die getrocknete Wurzel (Radix Paeoniae) Bedeutung hat. Traditionell wird sie bei nervöser Anspannung und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Wesentliche Wirkstoffe sind Paeoniflorin, Paeonol sowie Gerbstoffe, denen in der Literatur anti-entzündliche Eigenschaften zugeschrieben werden.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Krampfleiden, Nervosität, Menstruationsbeschwerden, Entzündungen, Schlafstörungen, Schmerzen

KrampfeNervositätMenstruationEntzündungSchlafproblemeSchmerzen

Inhaltsstoffe

PaeoniflorinPaeonolGerbstoffeFlavonoideAlbiflorin

Zubereitungsformen

TinkturAbkochungPulverTee

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Verwechslungen sind vorrangig mit der Chinesischen Pfingstrose (Paeonia lactiflora) möglich, die phytochemisch ähnlich ist und deren Gartenformen von Paeonia officinalis kaum zu unterscheiden sind. Rein morphologisch besteht aufgrund der auffälligen Blüten und der charakteristischen Blätter keine nennenswerte Verwechslungsgefahr mit anderen Wildpflanzen.

Geschichte & Tradition

Die Pfingstrose trägt ihren botanischen Namen zu Ehren des griechischen Heilgottes Paion und zählt zu den ältesten Arzneipflanzen Europas. Bereits im antiken Griechenland und Rom wurde die Wurzel bei epileptischen Anfällen, Krämpfen und Schlafstörungen eingesetzt. Im Mittelalter beschrieben Kräuterbücher die Radix Paeoniae als bewährtes Mittel gegen Nervenleiden und Menstruationsbeschwerden. Die verwandte Paeonia lactiflora spielt parallel dazu als Bai Shao seit Jahrhunderten eine zentrale Rolle in der traditionellen chinesischen Medizin.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Mai, Juni

Erntezeit: September, Oktober

Pflanzenbild

Pfingstrose

© Meneerke bloem · CC BY-SA 3.0

Sicherheitshinweise

Samen und frische Wurzeln sind giftig. Nicht in der Schwangerschaft verwenden. Nur getrocknete Zubereitungen nutzen.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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