Luavera

Pflanzenprofil

Dornige Hauhechel

Ononis spinosa

Fabaceae

Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Durchspülungstherapie, Nierengrieß, Harnstauung, Gicht (unterstützend)


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung, Durchspülungstherapie, Nierengrieß, Harnstauung, Gicht (unterstützend)

Harnwege & BlaseBlaseNierenGicht

Inhaltsstoffe

Isoflavone (FormononetinOnonin)ätherisches ÖlTriterpensaponineGerbstoffePhytosterole

Zubereitungsformen

TeeAbkochungTinkturStandardisierter Extrakt

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Im vegetativen Zustand kann die Dornige Hauhechel mit der Kriechenden Hauhechel (Ononis repens) verwechselt werden, die weniger ausgeprägte Dornen und einen stärker kriechenden Wuchs aufweist. Zudem ist eine Verwechslung mit anderen gelb blühenden, dornigen Hülsenfrüchtlern wie dem Stechginster (Ulex europaeus) möglich, der jedoch deutlich größer wird und keine medizinisch verwertbare Wurzel besitzt.

Geschichte & Tradition

Ononis spinosa war bereits in der Antike als Heilpflanze bekannt; Dioskurides beschrieb die Wurzel als harntreibendes Mittel bei Blasen- und Nierenleiden. Im Mittelalter fand die Pflanze Eingang in die europäische Klostermedizin und wurde zur Behandlung von Harnwegsbeschwerden und Gicht eingesetzt. Die getrocknete Wurzel (Ononidis radix) ist als offizinelle Droge in mehreren europäischen Pharmakopöen verzeichnet und wird bis heute in der Phytotherapie angewendet.

Saison und Sammeln

Wildkraut

Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.

Blütezeit: Juni, Juli, August, September

Erntezeit: März, April, Oktober, November

Evidenzlage

Begrenzt

Pflanzenbild

Dornige Hauhechel

© Stemonitis at English Wikipedia · CC BY-SA 3.0

Sicherheitshinweise

Nicht bei Ödemen durch Herz- oder Niereninsuffizienz. Ausreichend Flüssigkeit trinken. Nicht in der Schwangerschaft anwenden.

SchwangerschaftMeiden
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungVorsicht
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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