Luavera

Pflanzenprofil

Kugelamarant

Gomphrena globosa L.

Amaranthaceae

Der Kugelamarant wird in der Volksmedizin verschiedener Kulturen traditionell bei Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Beschwerden genutzt. In der Literatur werden entzündungshemmende Effekte beschrieben. Die enthaltenen Betacyane werden in Studien auf ihre chemischen Eigenschaften hin untersucht.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Atemwegsbeschwerden, Antioxidantien

EntzündungAtemwegserkrankungenBlutzuckerBluthochdruckAntioxidantien

Inhaltsstoffe

Betacyane (Gomphrenin IIIIII)FlavonoidePhenolcarbonsäurenPolyphenole

Zubereitungsformen

TeeAufgussTinktur

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Aufgrund der charakteristischen kugelförmigen Blütenköpfe sind Verwechslungen selten, jedoch möglich mit anderen Gomphrena-Arten (z. B. G. celosioides) sowie mit Celosia argentea (Federbusch-Hahnenkamm) aus derselben Familie der Amaranthaceae.

Geschichte & Tradition

Der Kugelamarant stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika (Brasilien, Panama) und wird seit Jahrhunderten in der Volksmedizin Südostasiens, insbesondere Thailands und der Philippinen, eingesetzt. Traditionelle Anwendungsgebiete umfassen Husten, Bronchitis und fieberhafte Erkrankungen. Als Zierpflanze fand die Art früh den Weg nach Europa und Asien, wo sie sich auch als Heilpflanze etablierte. In der ayurvedisch beeinflussten Volksmedizin Indiens wird sie gelegentlich bei Atemwegsbeschwerden und zur allgemeinen Stärkung eingesetzt.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Juni, Juli, August, September, Oktober

Erntezeit: Juli, August, September, Oktober

Pflanzenbild

Kugelamarant

© Photo by David J. Stang · CC BY-SA 4.0

Sicherheitshinweise

Keine gesicherten Kontraindikationen bekannt; bei Schwangerschaft und Stillzeit sicherheitshalber meiden. Nicht als Arzneimittelersatz verwenden.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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