Luavera

Pflanzenprofil

Ceylon-Zimtbaum

Cinnamomum verum J. S. Presl

Lauraceae

Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Völlegefühl, Magenkrämpfe, Appetitlosigkeit, Blutzuckerregulation


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Völlegefühl, Magenkrämpfe, Appetitlosigkeit

VerdauungsbeschwerdenBlahungenMagenbeschwerdenAppetitlosigkeitBlutzucker

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl (ZimtaldehydEugenol)ProanthocyanidineZimtsäurePolyphenoleSchleimstoffeCumarin (in geringen Mengen)

Zubereitungsformen

TeeTinkturÄtherisches ÖlPulverKapsel

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Die wichtigste Verwechslungsquelle ist der Chinesische Zimtbaum (Cinnamomum cassia/aromaticum), dessen Rinde dicker und gröber ist und deutlich höhere Cumaringehalte aufweist. Im Handel werden beide Arten gelegentlich undifferenziert als 'Zimt' verkauft, obwohl sie sich in Inhaltsstoffprofil und Anwendungssicherheit unterscheiden.

Geschichte & Tradition

Der Ceylon-Zimtbaum ist eine der ältesten bekannten Gewürz- und Heilpflanzen der Welt. In der ayurvedischen Medizin Indiens und Sri Lankas wird er seit Jahrtausenden bei Verdauungsbeschwerden und als wärmendes Mittel eingesetzt. Schon im alten Ägypten galt echter Zimt als wertvolles Handelsgut und fand Verwendung bei Einbalsamierungen. Im europäischen Mittelalter wurde er in der Klostermedizin geschätzt und von Hildegard von Bingen als stärkendes Herzmittel empfohlen.

Saison und Sammeln

Blütezeit: März, April, Mai

Erntezeit: Mai, Juni, Juli, November, Dezember

Evidenzlage

Begrenzt

Pflanzenbild

Ceylon-Zimtbaum

Public domain

Sicherheitshinweise

Nicht in hohen Dosen bei Lebererkrankungen. Schwangerschaft: medizinische Dosen meiden. Verwechslungsgefahr mit Cassia-Zimt (höherer Cumaringehalt).

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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