Luavera

Pflanzenprofil

Schwarzkiefer

Pinus nigra

Pinaceae

Die Schwarzkiefer wird medizinisch vor allem über ihre ätherischen Öle aus Nadeln, Knospen und Harz genutzt. Kiefernnadelöl wirkt schleimlösend, antiseptisch und durchblutungsfördernd und wird bei Atemwegserkrankungen sowie äußerlich bei Muskel- und Gelenkbeschwerden eingesetzt. Kiefernknospen gelten als traditionelles Mittel bei Bronchitis, Husten und Erkältungskrankheiten.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Husten, Bronchitis, Erkältung, Inhalation, Muskelschmerzen (äußerlich), Rheuma, Durchblutungsförderung

Husten & BronchitisRheumaAtemwegserkrankungenBronchitisErkältung & GrippeDurchblutungMuskelschmerzen

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle (α-Pinenβ-PinenLimonenBornylacetat)HarzsäurenTerpeneFlavonoide

Zubereitungsformen

Ätherisches ÖlAufgussSalbeSirupTinktur

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) kann leicht mit der Waldkiefer (Pinus sylvestris) verwechselt werden, die jedoch kürzere Nadeln und eine rotbraune Borke im oberen Stammbereich aufweist. Auch die Latschenkiefer (Pinus mugo) ist eine häufige Verwechslungsmöglichkeit, wächst jedoch als Strauch oder kriechend und liefert das verwandte Latschenkieferöl.

Geschichte & Tradition

Kiefernarten wurden bereits in der Antike medizinisch genutzt, wobei Harz und Nadeln als Heilmittel gegen Atemwegserkrankungen und zur Wundbehandlung dienten. Im alpinen und mediterranen Raum — dem Hauptverbreitungsgebiet der Schwarzkiefer — war die Verwendung von Kiefernteer und Kiefernharz als Volksheilmittel weit verbreitet. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert fanden Kiefernnadelextrakte Eingang in die offizielle Pharmazie Mitteleuropas, besonders in der österreichischen Tradition.

Saison und Sammeln

Wildkraut

Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.

Blütezeit: Mai, Juni

Erntezeit: März, April, Mai

Pflanzenbild

Schwarzkiefer

© Przykuta · CC BY 3.0

Sicherheitshinweise

Nicht bei Kiefernnadelöl-Allergie. Ätherisches Öl verdünnt anwenden. Nicht bei Kleinkindern unter 2 Jahren inhalieren lassen.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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