Luavera

Pflanzenprofil

Teakbaum

Tectona grandis L.f.

Lamiaceae

Der Teakbaum wird in der traditionellen ayurvedischen und südostasiatischen Medizin vielseitig genutzt. Die adstringierende Rinde wird traditionell bei Hautentzündungen und Wunden eingesetzt, während die Samen traditionell für die Haargesundheit verwendet werden. Blätter und Rinde werden in der traditionellen Medizin auch bei Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden genutzt. In der Literatur werden für diese Pflanzenteile anti-entzündliche Effekte beschrieben.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Hautentzündungen, Wundheilung, Fieber, Haarwuchs, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Entzündungen

VerdauungsbeschwerdenHautproblemeFieberWundheilungKopfschmerzenEntzündungHaar

Inhaltsstoffe

TectoquinonLapacholDeoxylapacholGerbstoffeSaponineFlavonoideSteroideTerpenoide

Zubereitungsformen

AbkochungAufgussPulverSalbeTinktur

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Als großer Laubbaum ist der Teakbaum in seiner natürlichen Form kaum zu verwechseln; bei verarbeitetem Pflanzenmaterial wie Rindenpulver oder getrockneten Blättern sind Verwechslungen mit anderen tropischen Baumarten derselben Familie, etwa Vitex-Arten (Lamiaceae), möglich.

Geschichte & Tradition

Der Teakbaum ist in Süd- und Südostasien beheimatet und wird in der ayurvedischen Medizin seit Jahrhunderten unter dem Namen "Sagwan" oder "Saka" geführt. Rinde und Blätter fanden traditionell Anwendung bei Wunden, Hauterkrankungen, Fieber und Verdauungsbeschwerden. In der indischen Volksmedizin wurden Samenöl und -pulver zur Haar- und Kopfhautpflege eingesetzt. Auch in der traditionellen Medizin Myanmars, Thailands und Indonesiens ist die Pflanze als Heilmittel dokumentiert.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Juni, Juli, August

Erntezeit: Oktober, November, Dezember

Pflanzenbild

Teakbaum

© Forest & Kim Starr · CC BY 3.0

Sicherheitshinweise

Holzstaub kann Allergien und Hautreizungen verursachen. Innerliche Anwendung von Rindenpräparaten nicht unkritisch; ärztlichen Rat einholen.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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