Luavera

Pflanzenprofil

Hanf

Cannabis sativaL.

Chronische Schmerzen, Übelkeit (Chemotherapie), Spastik (MS), Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Angststörungen


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Übelkeit (Reise), Schlafstörungen, Appetitlosigkeit

AppetitlosigkeitSchlafproblemeÜbelkeitAngst & PanikSpastikSchmerzStress & Nervosität

Inhaltsstoffe

Cannabinoide (THCCBDCBNCBG)TerpeneFlavonoideChlorophyllOmega-3- und Omega-6-Fettsäuren (Samen)

Zubereitungsformen

Standardisierter ExtraktTinkturKapselTee

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Im Freiland kann Hanf gelegentlich mit dem Hopfen (Humulus lupulus) verwechselt werden, der ebenfalls zur Familie der Cannabaceae gehört und ähnlich gefiederte Blätter aufweist. Darüber hinaus besteht eine praktisch relevante Verwechslungsgefahr zwischen Nutzhanf (gesetzlich begrenzte THC-Gehalte) und Drogenhanf (hohe THC-Gehalte), da beide morphologisch kaum zu unterscheiden sind.

Geschichte & Tradition

Cannabis sativa wird seit mindestens 5000 Jahren in China, Indien und im Vorderen Orient als Heil-, Nutz- und Rauschmittelpflanze genutzt. In der traditionellen indischen Medizin (Ayurveda) fand sie Anwendung bei Schmerzen, Schlaflosigkeit und Übelkeit. In Europa galt sie bis ins 19. Jahrhundert als anerkanntes Arzneimittel, bevor sie im 20. Jahrhundert weitgehend verboten wurde. Seit den 1990er Jahren erlebt die medizinische Nutzung durch die Entdeckung des Endocannabinoidsystems eine wissenschaftlich fundierte Renaissance.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Juli, August, September

Erntezeit: September, Oktober

Evidenzlage

Begrenzt

Pflanzenbild

Hanf

© Thayne Tuason · CC BY-SA 4.0

Sicherheitshinweise

Verschreibungspflichtig; psychoaktive Wirkung (THC); kontraindiziert bei Kindern/Jugendlichen; Abhängigkeitspotenzial; Fahruntüchtigkeit möglich

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderMeiden
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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