Luavera

Pflanzenprofil

Gewöhnliche Schneebeere

Symphoricarpos albus

Caprifoliaceae

Die Gewöhnliche Schneebeere ist ein aus Nordamerika stammender Zierstrauch, der in Europa verwildert vorkommt. In der traditionellen Medizin der nordamerikanischen Ureinwohner wurden Blätter und Rinde äußerlich bei Hauterkrankungen eingesetzt. Aufgrund des Gehalts an Saponinen und anderen Alkaloiden gilt die Pflanze, insbesondere ihre weißen Beeren, als leicht giftig und wird in der modernen Phytotherapie nicht verwendet.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Traditionell: äußerliche Anwendung bei Hautreizungen (indigene Volksmedizin); keine gesicherte moderne medizinische Anwendung

VergiftungHautproblemeVerdauungsbeschwerden

Inhaltsstoffe

SaponineAlkaloide

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Die weißen Beeren der Schneebeere können von Kindern mit essbaren Früchten verwechselt werden; Verwechslung mit anderen weißbeerigen Sträuchern wie Mistel (Viscum album) oder Hartriegel (Cornus alba) möglich.

Geschichte & Tradition

Die Gewöhnliche Schneebeere stammt aus dem östlichen Nordamerika und wurde im 18. Jahrhundert als Zierstrauch nach Europa eingeführt, wo sie sich inzwischen vielerorts verwildert hat. Verschiedene nordamerikanische Indianervölker nutzten Blätter und Rinde äußerlich bei Hauterkrankungen, Wunden und Ausschlägen. In Europa fand die Pflanze aufgrund ihres Giftpotenzials keinen Eingang in die traditionelle Volksmedizin oder die moderne Phytotherapie.

Saison und Sammeln

Wildkraut

Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.

Blütezeit: Juni, Juli, August

Erntezeit: August, September, Oktober

Pflanzenbild

Gewöhnliche Schneebeere

© H. Zell · CC BY-SA 3.0

Sicherheitshinweise

Beeren leicht giftig (Saponine, Chelidonin): Übelkeit, Erbrechen, Durchfall möglich. Nicht innerlich anwenden. Kinder fernhalten.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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