Pflanzenprofil
Cassia senna
Gelegentliche Verstopfung, kurzfristige Darmentleerung vor medizinischen Eingriffen
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Gelegentliche Verstopfung, kurzfristige Darmentleerung vor medizinischen Eingriffen
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Cassia senna (Alexandriner Senna) und Cassia angustifolia (Tinnevelly-Senna) werden beide arzneilich genutzt und sind im Handel teils austauschbar, unterscheiden sich jedoch in Blattgröße und Herkunftsgebiet. Eine Verwechslung mit nicht-arzneilich genutzten Cassia-Arten (z. B. Cassia auriculata) ist möglich, die weder die gleiche Sennosid-Zusammensetzung noch die entsprechende Wirksamkeit aufweisen.
Geschichte & Tradition
Senna wurde bereits im 9. Jahrhundert von arabischen Ärzten – insbesondere Ibn Masawaih (Mesue) – als Abführmittel beschrieben und gelangte über diese Vermittlung in die europäische Medizin. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Ostafrika und der Arabischen Halbinsel und war fester Bestandteil der arabischen und ayurvedischen Heilkunde. Im europäischen Arzneibuch ist sie seit dem Mittelalter verzeichnet und zählt zu den am längsten dokumentierten pflanzlichen Laxanzien. Heute sind ihre Wirksamkeit und die verantwortlichen Inhaltsstoffe pharmakologisch gut charakterisiert.
Saison und Sammeln
Blütezeit: Juni, Juli, August, September
Erntezeit: Juni, Juli, August, September
Evidenzlage
BegrenztPflanzenbild
© Lalithamba from India · CC BY 2.0
Sicherheitshinweise
Nicht länger als 1–2 Wochen anwenden. Kontraindiziert bei Schwangerschaft, entzündlichen Darmerkrankungen und Darmverschluss.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.