Pflanzenprofil
Kleiner Mäuseschwanz
Der Kleine Mäuseschwanz (Myosurus minimus) ist eine einjährige Wildpflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und die einzige mitteleuropäische Art ihrer Gattung. Die Pflanze enthält wie viele Hahnenfußgewächse das Protoanemonin-Vorläuferglykosid Ranunculin, das bei Kontakt oder Einnahme hautreizend und toxisch wirkt. Eine volksmedizinische oder phytotherapeutische Anwendung ist nicht überliefert; die Pflanze gilt ausschließlich als Ackerwildkraut ohne medizinische Bedeutung.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Keine bekannte medizinische Anwendung
Inhaltsstoffe
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Myosurus minimus kann mit anderen kleinen Hahnenfußgewächsen (Ranunculus-Arten) oder Feldsalat-Keimlingen verwechselt werden, unterscheidet sich jedoch durch den charakteristisch langen, schwanzförmigen Blütenkolben.
Saison und Sammeln
Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.
Blütezeit: März, April, Mai, Juni
Pflanzenbild
© Kristian Peters -- Fabelfroh 07:02, 16 June 2007 (UTC) · CC BY-SA 3.0
Sicherheitshinweise
Giftig: enthält Protoanemonin; nicht innerlich anwenden; Haut- und Schleimhautreizungen möglich.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.
