Pflanzenprofil
Königsfarn
Der Königsfarn wurde in der europäischen Volksmedizin traditionell bei Gelenkbeschwerden, Rheuma und Rückenschmerzen eingesetzt. Die schleimstoffreichen Rhizome galten als stärkend und wurden äußerlich bei Prellungen und Verstauchungen angewendet. Eine wissenschaftlich gesicherte medizinische Anwendung liegt bisher nicht vor.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Gelenkbeschwerden, Rheuma, Rückenschmerzen, Verstauchungen, äußerliche Wundbehandlung
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Der Königsfarn kann mit dem Straußenfarn (Matteuccia struthiopteris) verwechselt werden, der ebenfalls große, trichterförmig angeordnete Wedel bildet. Auch bei jungen Trieben ist eine Verwechslung mit dem Adlerfarn (Pteridium aquilinum) möglich.
Geschichte & Tradition
Der Königsfarn wurde seit dem Mittelalter in der europäischen Volksmedizin genutzt. Rhizome und junge Wedel fanden Verwendung bei Gelenkbeschwerden, Rheuma und Rückenschmerzen. Äußerlich wurden Abkochungen der Wurzelstöcke als stärkende Umschläge bei Prellungen, Verstauchungen und geschwollenen Gliedmaßen eingesetzt. In manchen Regionen galt die Pflanze auch als allgemeines Stärkungsmittel.
Saison und Sammeln
Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.
Blütezeit: Mai, Juni, Juli, August
Erntezeit: April, Mai, September, Oktober
Pflanzenbild
© E Wusk · CC BY-SA 4.0
Sicherheitshinweise
Keine gesicherten klinischen Studien. Innerliche Anwendung nicht empfohlen. Von Kindern und Schwangeren fernhalten.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.