Pflanzenprofil
Weichweizen
Weichweizen wird in der Naturheilkunde vor allem in Form von Weizenkeimöl zur Hautpflege und als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt. Weizenkleie gilt als bewährtes Mittel zur Förderung der Verdauung und Darmgesundheit. Weizengras-Extrakte werden in der Alternativmedizin und Stärkung des Immunsystems verwendet.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Verdauungsförderung, Hautpflege, Nahrungsergänzung
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Im Anbau kann Weichweizen mit anderen Weizenarten wie Hartweizen (Triticum durum) oder Dinkel (Triticum spelta) verwechselt werden, da diese eine sehr ähnliche Morphologie aufweisen. Als Weizengras-Produkt ist eine Unterscheidung von anderen Süßgräsern wie Gerstengras (Hordeum vulgare) ohne eindeutige Beschriftung kaum möglich.
Geschichte & Tradition
Weichweizen zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird seit rund 10.000 Jahren im Vorderen Orient angebaut. In der europäischen Volksmedizin fand Weizenkleie traditionell als Mittel gegen Verstopfung und Verdauungsbeschwerden Verwendung. Weizenkeimöl gewann im 20. Jahrhundert als konzentrierte Tocopherolquelle und Hautpflegemittel an Bedeutung. Weizengras-Zubereitungen wurden in den 1930er Jahren insbesondere durch die amerikanische Naturheilkundlerin Ann Wigmore in der westlichen Alternativmedizin populär gemacht.
Saison und Sammeln
Blütezeit: Mai, Juni, Juli
Erntezeit: Juli, August
Pflanzenbild
© INRA DIST from France · CC BY 2.0
Sicherheitshinweise
Nicht geeignet bei Zöliakie, Glutenunverträglichkeit oder Weizenallergie. Bei Reizdarm mit Vorsicht verwenden.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.